Gewinnspiel: Lieblingsbücher

Achtung! Gewinnspiel beendet! Folgende Teilnehmer dürfen sich über ein Poster mit ihrem Wunschmotiv freuen:

Verena K., Dresden mit ihrem Lieblingsbuch Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen (Francesc Miralles)
Wunschmotiv: Alice im Wunderland

Verena R., Goslar mit ihrem Lieblingsbuch Ronja Räubertochter (Astrid Lindgren)
Wunschmotiv: Das Nibelungenlied

Raimund S., Griesheim mit seinem Lieblingsbuch Das Dschungelbuch (Rudyard Kipling)
Wunschmotiv: Alice im Wunderland

Kordula P., Windhaag bei Freistadt (Österreich) mit ihrem Lieblingsbuch Die Brüder Löwenherz (Astrid Lindgren)
Wunschmotiv: Alice im Wunderland 

Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank für die wunderbaren Geschichten rund um eure Lieblingsbücher! So macht das richtig Spaß! Eigentlich hätte jede eurer Geschichten eine Belohnung verdient.

Liebe Grüße
Susanne K. 


Im Rahmen des Produkttests Text-Arts: Dein Lieblingsbuch als Poster an Deiner Wand veranstalten wir ein kleines Gewinnspiel. Im folgenden zeigen wir euch die Übersicht über die bisher eingesendeten Lieblingsbücher samt Begründungen - noch könnt ihr mitmachen! Jede gültige Einsendung hat Gewinnchancen! Bitte beachtet die Teilnahmebedinungen - ausschließlich gültige Einsendungen (Nennung des Wunschmotivs und gültige Adressangabe) nehmen am Gewinnspiel teil.

Die Texte sind nach Eingangsdatum sortiert (die Neuesten oben).


Frank R., Dortmund am 02.70.2012
 
Lieblingsbuch: Ken Follett - Die Säulen der Erde
Ein vielschichtiger historischer Roman von epischen Ausmaßen. Ich habe höchsten Respekt vor der detailgetreuen Darstellung, außerdem hat er einen ungeheuren Unterhaltungswert. Liebe, Intrigen, Verrat, Freundschaft - es ist für jeden etwas dabei. Und Ken Follett war nie wieder so gut.

Lina H., Leer am 02.07.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist Teach me von R.A. Nelson, da ich die Geschichte des Buchs sehr gerne mag und den besonderen Schreibstil des Autors einfach liebe! Außerdem mag ich Bücher, die eher unbekannt sind und nicht jeder schon gelesen hat :)

Silvia K., Dortmund am 02.07.2012
 
Mein absolutes Lieblingsbuch:

Christopher Moore - Die Bibel nach Biff:
Die Jugend von Jesus, erzählt von seinem besten Freund Biff. Ein sehr
lustiges, intelligentes Buch und
zudem noch voll von detailgetreuem Wissen über die Evangelien. Ich habe
selten so gelacht und dabei nebenbei noch
kleine Wissenslücken gestopft. Als Atheist hat man dabei natürlich
doppelt gut lachen :)

Bettina K.,Schrobenhausen am 02.07.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist "Romeo & Julia" weil es die größte Liebesgeschichte aller Zeiten ist! Für jeden, der an die wahre Liebe glaubt, ein Muss!

Nicole E., Donzdorf am 02.07.2012
 
Habe einige Lieblingsbücher - schwierig, sich auf Eins festzulegen!
 
Seit einiger Zeit sicherlich "Alte Liebe" von Elke Heidenreich.
Liebenswert, berührend, zum Lachen schön, zum Weinen traurig - hat mich tief berührt, oft verschenkt, immer wieder gerne in die Hand genommen!
 
Absolut empfehlenswert, obwohl ich eigentlich der Typ bin, der harte Psychothriller liebt.

Daniela I., Großpösna am 27.06.2012
 
Mein Lieblings Buch ist J.R.Tolkien - Der Herr der Ringe. Das könnte ich mir auch super als Geschichten-Poster vorstellen... ;-)

Aber warum Lieblingsbuch, selten paart sich Fantasy so stark mit gesellschaftlicher Tiefe. Es ist ein Werk welches ich immer wieder neu lesen kann, jedes Mal entdecke ich neue Aspekte, neue Ideen, noch nicht bemerkte Anspielungen, Charakterzüge oder Ansichten. Die Geschichte wächst und entwickelt sich mit mir - ein Buch fürs Leben.

Sandra R., Fuldabrück am 25.06.2012
 
mein absolutes Lieblingsbuch, welches ich immer wieder lesen könnte, ist “Leopardenblut” von Nalini Singh.
Das war mein erstes Romatic Fantasy Buch und ich war hin und weg gewesen.
Man taucht in eine komplett neue Welt hinein und man lernt die Charakter kennen und lieben.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight, da mich nicht die grandiose Story beeindruckt (hat und immer noch tut),
sondern auch der flüssige Scheibstil der Autorin; man ist für ein paar Stunden ein Teil von der Geschichte.

Stefanie G., München am 25.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist "Was ich liebte" von Siri Hustvedt. Die Autorin schafft es einfach wie niemand sonst, große Gefühle in wenigen Worten zu vermitteln. Außerdem spielt ihre Geschichte auch noch in einem interessanten Umfeld, nämlich der New Yorker Künstlerszene. Man hat das Gefühl, die Personen im Buch schon das ganze Leben lang zu kennen, dabei hat man nur ein paar hundert Seiten über sie gelesen.

Fiona D., Melle am 25.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist "Die Leiden des jungen Werther" vom guten alten Goethe. Warum? Ich liebe die ungezügelte Intensität der Gefühle, die Briefform, das es heute noch aktuell ist und auch den Skandal um das Buch, der durch die Selbstmordwelle junger Männer begründet ist. Insgesamt ist es, wie ich finde, eines der besten Beispiele dafür, welche Kraft Literatur haben kann und was Schönheit der Sprache bedeutet.

Dominique L., Darmstadt am 23.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist Die unendliche Geschichte.
Ich habe es irgendwann im Teenageralter gelesen (damals war es ganz neu). Bis dahin hatte ich nur Groschen- bzw. Liebesromane und Karl May gelesen. Meine Leidenschaft fürs Lesen war da schon geweckt und der Titel bzw. die Vorstellung, die dahinter steckte faszinierte mich: Eine niemals endende Geschichte! Der Traum jeder Leseratte!
Das Buch habe ich verschlungen - das Bild von der Leserin nachts, mit der Taschenlampe unter der Bettdecke war Realität - die Geschichte war einfach wunderbar. Am Ende war ich sogar ein wenig traurig, als ich feststellen musste, dass es nicht wirklich eine "unendliche Geschichte" war.
Es war mein erster Kontakt mit Fantasyliteratur und meine Liebe dazu ist mir bis heute geblieben.

Corinna M., Lüneburg am 19.06.2012
 
mein Lieblingsbuch ist "Die Bücherdiebinvon Markus Zusak. Der Erzählstil ist einzigartig, Geschichte und Stimmung der Nazizeit werden lebendig, ohne dass die Geschichte der Hauptfigur in den Hintergrund tritt und letztendlich wächst dem Leser eben diese total ans Herz! Alle Personen sind so absolut plastisch beschrieben, es kommt einem vor, als würde man sie wirklich kennen und die Atmosphäre dieses Buches nimmt den Leser mit, allerdings ohne jegliche kitschige Sentimentalität und Klischees. Wenn man sich auf dieses Buch einlässt, berührt es das Herz...

Rabea G., Bocholt am 18.06.2012
 
Ich lese viel. Mein Lieblingsbuch ist seit ca. 12 Jahren dennoch "Der Traumfänger" von Marlo Morgan. Kein anderes Buch hat auf mich eine so ,ja quasi magische Wirkung gehabt-und spielt mehrere kleine bis grosse Rollen in meinem Leben-bis heute. Manchmal sogar ohne dass ich mir dessen bewusst war. So habe ich in der Schwangerschaft geträumt mein Kind müsse Marlo heissen. Bewusst wusste ich zu dem Zeitpunkt garnicht den Namen der Autorin -irgendwann fiel mir das Buch dann wieder in die Hände..und..nun-da es ein Junge wurde heisst er- tatatata: wie wohl? -Marlon. Genau. Und ich liebe diesen Namen, dieses Kind und wie und warum er diesen Namen trägt.
 Bei vielen Büchern könnte ich erklären warum ich sie mag oder "liebe", denn da gibt es einige. aufgrund ihrer Story, der Idee, dem Schreibstil blablabla.. Anders bei diesem. Es ist einfach DAS Buch. Und manchmal sind genau die Dinge im Leben am besten die sich nicht in Worte fassen lassen, die sich langsam aber nachhaltig einen Weg ins Herz bahnen und da bleiben- egal was.
Ich versuch es trotzdem: Das Buch schenkt einem etwas bleibendes wenn man bereit dazu ist. Wenn nicht bietet es genussvolle Unterhaltung-ohne Frage. Aber für die ,die bereit sind, beinhaltet es eine Botschaft-vielleicht die wichtigste überhaupt: Du kannst zum Guten in dieser Welt beitragen indem Du Gutes tust und Gutes denkst: tue Gutes, denke Gutes. ALLES im Leben hat einen Sinn. Es schenkt Hoffnung und Vertrauen..und das alles ohne dass es eine rein religions- oder kulturbezogene Botschaft enthält-nein, es gilt vielmehr für alle-ALLE Menschen dieser Welt, alle Bewohner dieser Erde, es gibt den Glauben an etwas Gutes, an den Gedanken dass wir alle Gleich sind am Ende, in unserer Verschiedenheit -was könnte heutzutage wichtiger sein- und es unterhält dabei grandios-was längst nicht alle Bücher mit Botschaft schaffen. Die Autorin nennt sich selbst im Vorwort eine Veränderte-ja, das Buch kann einen verändern. 
Würde jeder sich  ja selbst nur einen kleinen Teil des Buches wirklich zu Herzen nehmen würde diese Welt ein besserer Ort werden. Ganz bestimmt.
Frei nach dem Zitat eines Häuplings aus der Einleitung:
"Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes. Was immer er dem Netz antut, tut er sich selbst an."

Antonia S., Darmstadt am 07.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist Alice im Wunderland, weil ich finde, dass dieses Kinderbuch auch Erwachsenen eine Reise in eine fantastische Welt ermöglichen kann. Die Fantasie und kreativen, nie da gewesenen Geschöpfe unterhalten und faszinieren immer wieder auf neue. Das Buch ist für mich ein Meisterwerk, welches eine Einzigartigkeit besitzt, welche bis heute unübertroffen ist. Schön finde ich besonders, dass es für ein Kinderbuch unüblich, etwas unstrukturiert ist und so die Fantasie um so mehr anregt. Als Kind erlebt man das Buch völlig anders, als Erwachsene. Ich finde es besonders schön, dass das Buch in jedem Lebensalter neue Bedeutung für mich bekommen kann und immer wieder neu interpretiert werden kann. Und zeitlos ist es ohnehin.

Deana K., Wien (Österreich) am 07.06.2012
 
Ich möchte eines meiner Lieblingsbücher nennen, das vielleicht (im deutschsprachigen Raum) nicht viele kennen.
Es ist The Mammy von Brendan O'Carroll
 
Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, wie kein anderes. (Viel Lachen und ein bisschen Weinen.)
Es ist ein Buch über das Leben, über Schattenseiten des Lebens, über Freundschaft, Familie, über eine Frau, die sich und ihre Kinder unter widrigen Bedingungen am Leben hält und sich dabei Humor, Optimismus und Freude am Leben erhält. Oder umgekehrt: Humor, Optimismus und Lebensfreude helfen ihr, einen Schicksalsschlag nach dem anderen zu verkraften.
Vor allem aber ist das Buch unheimlich lustig und Agnes Browne einer der tollsten Charaktere in meinem Regal.

Verena R., Goslar am 06.06.2012

Mein Lieblingsbuch ist Ronja Räubertochter, lange schon.

Als Kind habe ich Ronja geliebt, weil sie so viele Abenteuer erlebt, weil sie wilde Pferde zähmen kann *g* und weil irgendwie immer Ferien in Ronjas Welt sind.

Inzwischen liebe ich das Buch immer noch und immer mehr. Ich weiß kein Buch, dass so viele Themen verbindet, wie es bei Ronja der Fall ist. Es geht um Leben, um den Tod, um Freundschaft und Zusammenhalt, es geht um Familie und Liebe und darum, was man für seine Freunde und Familie zu opfern bereit ist und warum, es geht um Moral und Gerechtigkeit, es geht um das Erwachsenwerden, um Kindheitserlebnisse, um Ängste und wie man sie überwindet, es geht um Abenteuer und Erfahrungen und nicht zuletzt um Dinge, die man zu tun bereit ist, um sein Leben so zu führen, wie man es für recht und frei empfindet.

Ich lese das Buch schon viele Jahre regelmäßig und es bringt mich immer wieder zum Weinen, weil es einfach so schön und spannend, lustig und traurig ist und so voller Emotionen und Erinnerungen steckt.

Für mich ist Ronja Räubertochter das Buch, das mit auf die einsame Insel käme.


Stefanie A., Bad Kreuznach am 06.06.2012
 
Ich kann mich nur schwer entscheiden.. muss ich aber doch und wähle von den im Shop angebotenen Alice im Wunderland.. ich liebe die Geschichte und schau mir auch jede Verfilmung immer wieder an, wobei die alte Zeichentrickversion aus dem Hause Disney mich immernoch am meisten zum Lachen bringt :)
Die Figuren sind so herrlich verrückt und alles so wunderbar verdreht, das gefällt mir einfach wahnsinnig gut :)

Claudia W., Hamburg am 06.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist, obwohl ich sehr lange an der Antwort gegrübelt habe "Sturmhöhe / Wuthering Heats".
Ich fand den Charakter des Heathcliff sehr beeindruckend und denke auch immer gerne daran zurück.
 
Das Buch ist mein erster Klassiker, den ich gelesen habe und weil ich so beeindruckt war, habe ich danach immer 'mal wieder auf Bücher von den Bronte-Schwestern, Charles Dickens oder auch J.D. Salinger zurückgegriffen.

Denise S., Göttingen am 05.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch: Jane Eyre

Das ist mein absloutes Lieblingsbuch ist Jane Eyre, weil ich schon damals beim ersten Lesen (ich hatte es mir in der Bücherei ausgeliehen) ganz fasziniert von der Geschichte war. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern enthält auch ein bisschen gruseligere Elemente, was dem Buch noch mehr Spannung verleiht. Es ist einfach sehr schön geschrieben und man kann sich wunderbar in die Personen hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Jetzt habe ich das Buch natürlich auch schon selbst im Regal stehen, neben Deutsch auch in der Originalsprache :)

Kordula P., Windhaag bei Freistadt (Österreich) am 05.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch heißt „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren. 
Weil es bis heute das gleichzeitig schönste und traurigste Buch ist, das ich kenne. Weil es das erste Buch war, in das ich als Kind richtig hineingetaucht und erst nach der letzten Seite wieder aufgetaucht bin. Weil mir die Geschichte viel über das Leben und die grenzenlose Fantasie in unseren Köpfen beigebracht hat und weil ich auch als Erwachsene noch viele Aspekte entdecken kann, die ich als Kind vielleicht noch nicht fassen konnte.
Weil Frau Lindgren über wunderschöne Dinge schreibt wie Mut, Geschwisterliebe, gemeinsame Abenteuer und viel Fantasie. Aber auch weil sie nicht davor zurückschreckt, über Dinge zu schreiben, die nicht schön sind, über Verlust, über Schmerzen, Angst und über den Tod. Weil sie Tabus bricht und Kinder und Jugendliche nicht von einem Thema ausgrenzen möchte, das uns alle betrifft. Weil sie mir als Kind nicht gesagt hat „das verstehst du nicht“ oder „dafür bist du zu jung“, sondern: „Schau her, das ist die Geschichte von den beiden Brüdern Krümel und Jonathan Löwenherz“.
Weil es ein Buch ist, das den Tod thematisiert, und trotzdem das Leben bejaht.

Andrea M., Berlin am 04.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist: Thomas Mann - Buddenbrooks
Schon bevor ich überhaupt lesen konnte, habe ich die Geschichte der Familie Buddenbrook vor ewigen Zeiten in einer TV-Verfilmung verfolgt und saß bei jedem Teil gebannt vor dem Fernseher. Und als ich einige Jahre später den Roman gelesen habe, wurde meine Faszination nur noch grösser und ich musste alles kennen lernen, die Geschichte hinter der Geschichte, die anderen Romane von Thomas Mann, die Arbeiten Heinrich Manns, das Leben aller einzelnen Familienmitglieder usw. Auch wenn ich schon oft bei den Buddenbrooks zu Besuch war, kehre ich immer wieder gerne zurück!

Carolin K., Mannheim am 04.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch...ist
 
"Der Fänger im Roggen" von J.D. Salinger. Es begleitet mich schon seit ich vierzehn Jahre alt bin und obwohl ich inzwischen älter als Holden im Roman bin, habe ich nach wie vor das Gefühl einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Obwohl Salingers Roman nun schon über 40 Jahre alt ist, hat er von seiner Wahrheit für mich nichts eingebüßt. Grundlegende Empfindungen was das Leben an sich betrifft haben wohl auch die heutigen Teenager nicht verloren. Ich jedenfalls konnte sehr viel in dieser Figur entdecken. Ein junger Mann der sich so viele Gedanken über das Leben macht das er daran fast zerrbricht. Dem sein kleiner Bruder nicht egal ist und der einfach anderes im Kopf hat als seine Schulnoten. In meinem Regal stehen mittlerweile jedenfalls drei verschiedene Ausgaben des Romans. Die durchgesehene Übersetzung von Heinrich Böll, die Neuübersetzung von Eike Schönfeld und das amerikanische Original. (Und wenn es nach mir ginge gäbe es da noch eine total schöne Ausgabe eines englischen Verlages die noch fehlt...) Zudem hat mich der Roma auch dazu gebracht alle anderen Bücher von Salinger ebenfalls zu lesen. Holdens Name kam mir übrigens als allererstes in den Sinn als ich mich vor ein paar Jahren im Forum angemeldet habe. Vielleicht fühle ich mich seitdem noch mehr zu diesem Roman hingezogen, denn wenn jemand Holden erwähnt fühle ich mich immer ein bissl angesprochen (und mittlerweile höre ich auch auf Holden wenn mich jemand außerhalb des Netzes so nennt...)
 
Und dann wäre da noch die alles entscheidende Frage zu klären: Was machen die Enten im Winter?

Jennifer E., Kiel am 04.06.2012
 
Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak.
Das Buch berührt auf so vielen verschiedenen Ebenen. Der Erzählstil ist alleine schon faszinierend, der Autor vollführt eine wahre Wortmagie und -akrobatik. Die Bücherdiebin berührt einen tief im Inneren. Ich hab bisher bei keinem Buch so sehr und so viele Tränen vergossen wie bei diesem.

Mareike R. Rüsselsheim am 04.06.2012
 
Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gablé.

Das Buch hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen, sodass ich die Nächte durchlesen musste. Außerdem war es mein eigentlicher Start in das Genre "Historischer Roman". Obwohl ich es schwierig finde, gut recherchierte historische Romane mit einer interessanten, gut erzählten Geschichte zu finden - so wie dieses Buch - liebe ich dieses Genre. Trotz der Nähe zu den historischen Fakten, ist es nicht langweilig und einfallslos. Die sehr schwierige, lebendige Phase des hundertjährigen Krieges wird dem Leser nähergebracht ohne das man es merkt, da man viel zu sehr in der Geschichte um Robin Waringham und Lancaster versunken ist.

Kathy M., Duisburg am 03.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist "Drawing Blood" von Poppy Z. Brite. Dafür gibt es keinen wahnsinnig aufregenden Grund. Ich bin zu einer Zeit, als Lesen mir gar keinen Spaß gemacht hat, über Poppy Z. Brite gestolpert und eines der ersten Bücher, welche ich gelesen habe, war dann "Drawing Blood". Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und die beiden Hauptcharaktere, Steve und Ghost, sind mir gleich ans Herz gewachsen. So sehr, dass ich durch das Buch den Spaß am Lesen wiedergefunden habe. Das reicht, um es zu einem meiner Lieblingsbücher, wenn nicht sogar zu DEM Lieblingsbuch zu machen.

Uwe T., Bremen am 03.06.2012
 
Lieblingsbuch: Der Herr der Ringe von JRR Tolkien

weil es die Grundlage vieler nachfolgener Fantasy Geschichten ist, eine 
epische Story bietet und seinen eigenen Stil hat.

Gina K., Magdeburg am 03.06.2012
 
Mein absolutes Lieblingsbuch ist von Cecelia Ahern und heißt "Für immer vielleicht". Es geht darin um die zwei Freunde Rosie und Alex.Die beiden kennen sich seit ihrem 5. Lebensjahr und sind eigentlich wie füreinander geschaffen.Doch leider wissen dass alle anderen,nur die beiden anscheinend nicht.Jahre vergehen,in denen sie "nur" beste Freunde sind und trotz teils schwieriger Situationen immer irgendwie in Kontakt bleiben.Bis es dann irgendwann doch "Klick" macht.
 
So ähnlich ist es mir selbst ergangen.Ich kenne meinen Freund inzwischen seit ca.9 Jahren,von denen wir 6 als beste Freunde verbracht haben.Bis es dann auch bei uns"Klick" gemacht hat.Inzwischen sind wir seit mehr als 3 Jahren ein Paar.Und auch bei uns hat es irgendwie jeder gewusst,außer eben uns beiden.
Deswegen liegt mir das Buch so am Herzen.Es beschreibt auf wunderschöne Weise eine Geschichte,die ich am eigenen Leib erfahren durfte und dessen Ende noch lange nicht in Sicht ist.

Sarah S., Berlin am 03.06.2012

Mein absolutes Lieblingsbuch ist 1984 von George Orwell, weil es auf packende und beunruhigende Weise das Bild eines autoritären Überwachungsstaat zeichnet. Und mittendrin der kleine Winston Smith, der vergeblich versucht sich gegen den Big Brother aufzulehnen und die Partei zu bekämpfen. Sein Widerstand gegen den Staat und seine Liebe zu Julia wird schließlich durch grausame Folter gebrochen. Man zittert tatsächlich mit, als Winston seine Liebe zum Big Brother gesteht und jede Hoffnung auf einen Sieg gegen die Partei stirbt.

Für mich steht das Buch für eine Zukunft, die uns droht, wenn wir vergessen, dass unsere Freiheit und Selbstbestimmung keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder verteidigt und eingefordert werden müssen.


Sandra H., Garrel am 03.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini. 

Es ist die Geschichte zweier Frauen in Afghanistan. 
Mariam wächst als uneheliches Kind in einem kleinen afghanischen Dort auf. Sie lebt mit ihrer Mutter in ärmlichen Verhältnissen in einer Barake und wird ein mal in der Woche (immer donnerstags) von ihrem Vater Jalil besucht. Jalil bringt ihr immer ein paar kleine Geschenke mit und bleibt ein bis zwei Stunden. Diese ein bis zwei Stunden sind die glücklichsten Stunden der Woche für Mariam. Jalil besucht Mariam zwar aber er würde sie nicht mit zu seiner Familie - seinen 3 Frauen und 9 ehelichen Kindern - nehmen. Das weiß Mariam und doch ist dies ihr größter Wunsch. Als sich Mariam Mutter mit 15 Jahren erhängte, wird sie von Jalil kurze Zeit später mit dem 45-jährigen Witwer Raschid verheiratet und zieht mit ihm nach Kabul. In ihrer Ehe mit Raschid muss Mariam schreckliches erleiden...
20 Jahre später, im Jahr 1994, lebt die lebenslustige 14-jährige Laila in Mariams Nachbarschaft. Der Krieg in Afghanistan hat ihre Kindheit geprägt. Als eine Bombe ihr Elternhaus kurz vor der gepanlten Flucht trifft, sterben ihre Eltern und Laila wird schwer verletzt. Raschid nimmt das junge Mädchen bei sich auf. Als Laila sich etwas erholt hat, wird ihr die schreckliche Botschaft überbracht, dass ihr Jungendfreund Tarik gestorben ist. Da Laila niemanden mehr hat und ein Leben in Kabul als alleinstehendes junges Mädchen nicht möglich ist, nimmt sie Raschids Angebot an und wird - gegen Mariams Willen - seine Zweitfrau. Die beiden Frauen müssen lernen sich zu arrangieren. 

Ich finde dieses Buch toll, weil es sehr bewegend und sehr lebendig ist. Es zeigt das schwierige Leben der Frauen in Afghanistan. Das Buch berichtet über die Herrschaft der Männer über die Frauen und den Krieg.

Kadrisha K., Neulengbach (Österreich) am 03.06.2012
 
Zurzeit ist Dead Beautiful - Deine Seele in mir von Yvonne Woon auf Platz 1 meiner LIeblingsbücher. Meiner meinung nach ist es ein traumhaftes Buch und ein schöner auftakt der Serie. Yvonne Woons Schreibstil gefällt mir sehr und kann einen Mitreisen. Das macht es auch in diesem Buch, man ist gefangen und will dann unbedingt wissen wie es weitergeht. Ich freue mich schon auf den 2 Teil der bald rauskommt. ;)

Petra B., Düsseldorf am 03.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist "Was wir liebten" von Siri Hustvedt.
Die Story über die Freundschaft zweier Künstlerfamilien hat mich sehr berührt. Besonders die Entwicklung der beiden Kinder und das Umgehen der Protagonisten mit diversen Schicksalschlägen ist eindringlich und zu Herzen gehend ohne verkitscht zu sein.

Leider schreibt die Frau von Paul Auster viel zu wenig Bücher (und wie ich finde, viel besser als ihr Mann;-)

Melanie K., Gärtringen am 03.06.2012
 
Von den angebotenen Postern gefällt mir "Moby Dick" am Besten. Das Bild ist einfach klasse - und so könnte ich zumindest mal reinlesen, bisher kenne ich nur die grobe Geschichte.

Die Posterauswahl war einfach, schwieriger wird es ein Lieblingsbuch zu benennen. Ich bin sicher, da haben viele Leseratten so ihre Schwierigkeiten. Im Moment würde ich "Die Brautprinzessin" von William Goldmann als mein Lieblingsbuch bezeichnen. Es ist eines der ersten Fantasyromane, die ich gelesen habe - und ich kann es immer wieder lesen. Der Schreibstil des Autors ist für mich bisher ungeschlagen. Außerdem verbinde ich einige schöne Erinnerungen mit dem Buch, sodass es immer einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal haben wird.

Lisa P., Winterbach am 03.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist 'Mit dir an meiner Seite' von Nicholas Spraks,da ich es sehr mag,wenn Bücher mich berühren und mich emotional nachdenklich machen.Dieses hat mich sogar zum Tränenvergießen gebracht.Ich mag es sehr,romantische Bücher zu lesen und bin sowieso ein sehr großer Nicholas Sparks-Fan.

Gabriele G., Salzburg (Österreich) am 03.06.2012
 
Die Nachtwächter“ von Terry Pratchett.
 
Das Buch "Die Nachtwächter" ist witzig und es ist eine der besten und intelligentesten Geschichten aus der Reihe der Scheibenwelt. Mit Ironie werden Vergangenheit und Gegenwart sozialkritisch gegenüber gestellt, politische Systeme aufs Korn genommen ("Tod den antifaschistischen Unterdrückern!") und der menschliche Charakter, besonders sein Fehlverhalten, wunderbar skizziert und kommentiert. Allen voran lebt das Buch durch seinen Protagonisten und Superhero Samuel Mumm – ein Held, in den man sich verlieben könnte :-)Ich hab das Buch immer in meiner Handtasche. Ich schmökere darin, wenn es möglich ist. Ein paar Sätze, und die schlechte Laune ist verflogen.

Sheila F., Eichenau am 03.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist von Lois Lowry "Hüter der Erinnerung". 
Es ist ein Jugendbuch, das ich das erste Mal mit ca. 14 Jahren gelesen habe und es ging mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Erst jetzt, mit 30 Jahren, habe ich einen Reread gestartet und war immer noch genauso begeistert, wie damals. 
Es geht um eine zentral gelenkte Gesellschaft, in die der Protagonist Jonas immer mehr Einblick bekommt, und immer weniger Verständnis dafür aufbringen kann. 
Interessant für mich war, wie sich meine eigene Ansicht (von einer Jugendlichen zur Erwachsenen) geändert hat.

Heike S., Gerolstein am 03.06.2012

Katharina (18) ist fasziniert von Oscar Wilde und verschlingt seit 2 Jahren alles, was sie über ihn findet. Sie kennt mittlerweile fast seine ganze Lebensgeschichte auswendig (und die seines Geliebten Lord Alfred „Bosie“ Douglas ebenso) und hat auch schon mehrere Vorträge und Referate über ihn und den Prozess gehalten. Sie ist zum einen so begeistert von dem Buch, weil es eine große Rolle im sogenannten Queensberry-Prozess gespielt hat. Das Buch und sein Inhalt führten mit zu der skandalösen Verurteilung Wildes. Die Faszination, die von Wildes unglaublichem Schreibstil ausgeht und die Geschichte Dorians, der im Bestreben, seine äußere Schönheit für immer zu bewahren, innerlich immer hässlicher wird, besorgten den Rest. Das Bild als Spiegel seiner Seele war etwas, was sie gleich unendlich begeisterte.

Neben Oscar Wildes Märchen „The Nightingale and the Rose“ ist „Das Bildnis des Dorian Gray“ vermutlich das Werk, das sie bisher am meisten beeindruckt hat.


Raimund S., Griesheim am 03.06.2012
 
Das Dschungelbuch von Rudyard Kipling ist mein Lieblingsbuch, weil es auf kraftvolle und natürliche Weise tiefe Wahrheiten des Lebens vermittelt, sich dabei jedoch von anderer Literatur klar unterscheidet. Es ist nicht Märchen, nicht Fabel, es wirkt nicht belehrend, und birgt doch so viel Weisheit über das Menschsein inmitten unserer natürlichen Welt. Es ist spannend und dabei einzigartig in seiner Zusammensetzung aus zwei parallelen Linien: Eine davon die Geschichte von Mowgli, der im Dschungel lernend seinen Platz als Mensch findet, die andere Linie die scheinbar unzusammenhängenden Geschichten, über deren Stellung im Buch man vielleicht vergebens nachDENKT, während das Gefühl  sie längst als Teil der Geschichte eingeordnet hat und ohne die das Buch nicht das Dschungelbuch wäre.

Ich habe das Dschungelbuch und das Neue Dschungelbuch wohl schon vier, fünf Mal gelesen, in Deutsch und Englisch, und beziehe mich sogar im Geschäftsleben das ein oder andere Mal auf Geschichten aus Kiplings Meisterwerk, um Situationen besser fassbar zu machen.

Vielleicht kann dieser Klassiker ja auch zu einem Ihrer Poster werden?

Esther E., Niebüll am 03.06.2012
 
Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Tristan" von Siegfied von Strassburg! 
Das liegt zum einen daran, dass mein großer Bruder auch Tristan heißt und ich es als Jugendliche witzig fand ein Buch zu lesen in dem "mein" Bruder vorkommt. :D
Zum anderen liebe ich dieses Buch weil es in Reimform geschrieben ist und mich das bis heute noch sehr beeindruckt...
 
Isold, Gott gnade dir und mir
Von dir verlassen, sterb ich hier
Nur eines bleibt mir, dass vielleicht
Mein Tod dein feindlich Herz erweicht.
Und was du mir versagt im Leben
Dem Toten wohl wirst du vergeben.
 
Noch einmal rief er nach Isod
Dann lag er stille, er war tot!
 
 
Hach, einfach Gänsehaut pur! Diese Szene werde ich nie wieder aus meinem Gedächtnis bekommen.

Jennifer K., Kassel am 03.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist "Romeo und Julia".

Eine tragische Liebesgeschichte, die einen zu Tränen rührt und eilig Seite um Seite verschlingen lässt.
Das bittere Ende, das den ganzen Happy-End-Wahn nicht mitmacht (wobei es ja auch ein wenig älter ist :) ).
Zudem lässt es einen, selbst nachdem man es fertig gelesen hat nicht so schnell los. Die Charaktere bleiben einem im Gedächtnis und man denkt über das Buch hinaus.

Ich finde, so muss ein Buch sein. Nicht immer nur ein kleiner Ausstieg aus dem Alltag, sondern etwas was einem zum denken und auch weiterdenken anregt!

Christina M., Hamburg am 02.06.2012
 
Ich möchte auch gerne mein Glück versuchen, finde die Poster genial. 
 
Aber erst einmal mein Lieblingsbuch. Ich fand es schwierig nur eines benennen zu dürfen und wähle der “Die Buchflüsterin”, das Buch fand ich toll. Warum? Ich finde die Vorstellung eines alten verstaubten Buchladens toll (auf einer Insel wo nicht sooo viel los ist außer im Buchladen) wo die Nichte der Besitzerin tote Autoren sehen, hören und sich mit Unterhalten kann. Ich würde da auch gerne mal sein oder besser die Nichte. Denn dann könnte ich die ganzen Toten Autoren mal nach ihren Büchern ausfragen *Grins und wer kann das schon? Oder mich einfach mit ihnen unterhalten.

Martin M., Hollabrunn (Österreich) am 02.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist der Roman 'Trapez' von Marion Zimmer-Bradley. Ich liebe diesen etwas älteren Roman von 1979 so sehr, weil er sich völlig vom übrigen Fantasy-Werk der Autorin abhebt und eine unglaublich ergreifende, authentische Liebesgeschichte zwischen zwei Trapez-Artisten im amerikanischen Zirkus-Milieu der 1940er Jahre beschreibt. Ich lese zwar generell viel, aber dieses Buch war bislang das einzige, das mich so gepackt hat, dass ich sogar nachts den Wecker gestellt habe, um vor dem Aufstehen noch ein paar Seiten lesen zu können. Daher: definitiv mein Lieblingsbuch.

Marny L., Wolfsburg am 02.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist „Elfenwinter“ von Bernhard Hennen. Weil ich meine ultimative Lieblingsfigur Ollowain in diesem Buch Schicht für Schicht besser kennengelernt habe und erleben durfte, wie der kühle pflichtbewusste Elf sich öffnet und schließlich auf die Stimme seines Herzens hört. Weil in dieser Geschichte auch sehr deutlich wird, dass niemand „gut“ oder „böse“ ist, nur weil er einer bestimmten Rasse angehört. Weil dies das erste Buch war, welches mir so intensive Träume beschert hat – und es noch immer tut. Weil es mir gezeigt hat, dass auch ich eine romantische Ader habe. Weil es mich auf vielfältige Weise stark geprägt hat. Weil ich beim Wieder-Lesen neue Seiten entdecken kann. Weil ich bei vielen Gelegenheiten an bestimmte Szenen aus dem Buch denken muss. Weil es der erste Roman war, bei dem meine Begeisterung einfach „raus“ musste – trotz Schüchternheit. Und nicht zuletzt, weil es mir dabei geholfen hat, wieder mehr auf mein Herz zu hören.

Monika S., Landau an der Isar am 02.06.2012
 
Also mein Lieblingsbuch sind die Märchen der Gebrüder Grimm. Als ich noch klein (Kindergartenalter) musste meine Oma häufig auf mich aufpassen, weil meine Eltern arbeiten waren. Meine Mutter arbeitete weiter weg und kam von Freitag auf Samstag nicht nach Hause. Deshalb brachte uns Kinder meine Oma ins Bett und jedes Mal gab es als Gute-Nacht-Geschichte ein Märchen von den Gebrüdern Grimm aus unserem dicken Märchenbuch. Meine Großmutter ist mittlerweile leider gestorben, aber immer wenn ich ein Märchenbuch in den Händen halte, muss ich an sie denken (das ist vielleicht auch ein Grund, warum ich Märchenbücher von den Gebrüdern Grimm sammle ;) ). Ein solches Poster mit den Märchen von den Gebrüdern Grimm wär natürlich ein absolutes Highlight und würde super in mein Bücherzimmer passen, dass ich in meinem neuen Haus bekomme :)

Yvonne K., Hochdonn am 02.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist "Eine Frau erlebt die Polarnacht von Christiane Ritter"

Christiane Ritter hat im Jahr 1934 ein Jahr mit ihrem Mann und einem Kollegen auf Spitzbergen verbracht. Sie schildert sehr eindrucksvoll ihre Erlebnisse dort oben. Abgeschieden von der Welt, ohne die Annehmlichkeiten der modernen Technik erlebt sie eine spannende, aber nicht ungefährliche Zeit. Oft war sie auf sich allein gestellt, da die Männer unterwegs waren um z. B. Fallen zu kontrollieren. Sie erlebt die 132 Tage andauernde Polarnacht, muss sich im Schneesturm aus ihrer Hütte zu den Vorräten kämpfen, aber erlebt auch die Schönheit der Polarlichter und der einsamen Natur.
Ein Zitat:
“Ich bin allein im rasenden Trommelfeuer eines Orkans … Jedenfalls habe ich niemals etwas Ähnliches in Europa erlebt. Es klingt vom Inneren der Hütte aus, als führe man dauernd im Expresstempo über eiserne Brücken und durch brüllende Tunnels, die kein Ende nehmen … Neun Tage und neun Nächte rast der Sturm …”

Christiane Ritter schildert in einer sehr bildreichen Sprache ihr Jahr auf Spitzbergen. Ein Buch welches man sicher meiner Ansicht nach nicht entgehen lassen sollte. Es öffnet für Vieles die Augen und bereichert das eigene Leben auch ein Stück weit.


Elisa S., Griesheim am 02.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist “Seelen” von Stephenie Meyer, da die Geschichte so wundervoll geschrieben und die Idee toll ist! In einem großen Teil des Buches geht es vor allem um Akzeptanz und dass anders sein nicht das Gleiche wie schlecht sei ist. So können sich letztendlich auch Außerirdische mit Menschen verstehen, obwohl sie völlig anders sind. Die Charaktere haben alle ihre Schwächen und egal von wo sie kommen (und sei es ein anderer Planet) sind sie doch alle menschlich.

Claudia H., Hamdorf am 02.06.2012
 
Ein Lieblingsbuch zu bestimmen ist unglaublich schwer, aber da du nur eins hören willst, nehme ich Harry Potter Band 1. Es hat mich sofort begeistern können und an diese Zaubererwelt gefesselt. Es war ein großartiger Auftakt zu einer tollen Serie und wirkte auch verfilmt toll. Rowling hat eine ganz besondere Welt erschaffen und ihren Charakteren Leben eingehaucht und somit viele Kinder und Jugendliche zum Lesen animiert, was einfach klasse ist.

Johannes D., Peine am 02.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist "Dracula" von Bram Stoker. Es ist noch nicht lange her, dass ich es gelesen habe, weil ich zuvor nie sehr viel von dem Buch gehalten habe (als ich jung war waren Vampire in meinen Augen weiß geschminkte, ölige Exzentriker, und in meinen Jugendjahren der heldenhafte Schwarm aller introvertierten Mädchen um mich herum - und deshalb für mich von geringem Interesse). Allerdings wusste ich fast gar nichts über das Buch selbst. Als ich mich dann doch, aufgrund von Empfehlungen aus meinem Freundeskreis, und einer in mir auferweckten Faszination mit klassischer Literatur, dazu entschloss es zu lesen, konnte ich das Buch kaumweglegen! Es ist unheimlich packend geschrieben, und man wird dramatisch in das Geschehen hineingezogen (und das Wort "unheimlich" hat hier defninitv zwei Bedeutungen).

Der Vampirmythos ist generell eine sehr interessante Studie über unsere Kultur. In Dracula haben Vampire erstmals die Massen erreicht, und seither haben sie sich ständig verwandelt und geben Zeugnis davon, wie wir in unserer Kultur mit unseren Fürchten und Leidenschaften umgehen.

Michaela S., Bremen am 02.06.2012
 
Peter Pan ist mein Lieblingsbuch, weil es so schön zum Träumen anregt! Es handelt von einer lustigen Bande aus Kindern, die zahlreiche Abenteuer erleben. Und am Ende werden sogar die verlorenen Jungs von der Familie von Wendy aufgenommen! Es hat spaßige Seiten, aber am Ende auch eine ruhige, familiäre - Schön!

Janine H., Potsdam am 02.06.2012

Mein Lieblingsbuch ist „Die Gabe des Schmerzes“ von Andrew Miller.

Das Buch beinhaltet einfach alles was ich gerne lese. Es ist Historischer Roman, Liebesgeschichte, Magie, Abenteuerroman, Krimi & psychologische Studie.

Es ist das einzige Buch, dass mit dem Leser wächst. Es ist exzentrisch und skurill, aber auf seine Arte und Weise so spannend und geradezu philosophisches, dass es einem nicht nur bei einem Mal Lesen Vergnügen bereitet! Vor 12 Jahren hielt ich das Buch das erste Mal in den Händen und mittlerweile schmöker ich immer mal wieder darin und entdecke neue Facetten. Die elementare Frage des Buches ist: Was macht den Wert eines Menschen aus? Ist ein genialer, aber zu jeglicher Empfindung unfähiger Chirurg mehr wert als ein gewöhnlicher, von Gefühlen geplagter Mensch? Und macht uns nicht letztendlich der Schmerz erst menschlich.

 Das Buch ist Faszination pur – jemand der „Das Parfum“ mochte, wird auch dieses Buch lieben :)


Oliver P., Speyer am 02.06.2012
 
Lieblingsbuch: "Das letzte Einhorn" von Peter S. Beagle (das ich mir übrigens auch sehr als Poster wünschen würde). Weil Peter es schafft, nahtlos zwischen gereimten Versen und Alltagssprache hin und her zu wechseln, und die kleinsten Kreaturen genauso wichtige Figuren sind wie die größten Helden. Weil es ein schlankes Buch ist, das man an einem einzigen Tag lesen kann, doch von solcher Dichte, dass es auf jeder einzelnen Seite mehr Poesie und Einfallsreichtum bietet als viele viel zu dicke Schinken.

Monika P., Mannheim am 02.06.2012
 
mein Lieblingsbuch ist "What the Night Knows" von Dean Koontz. Koontz, den ich generell sehr gerne lese, schafft es in diesem Buch, Elemente aus Krimi, Geistergeschichte und Horror zu verbinden, ohne das eines der Genres dabei auf der Strecke bleibt. Von der Handlung her drückt es genau meine Auffassung aus, nämlich dass "there are more things in heaven and earth, Horation, than are dreamt of in your philosophy" (Hamlet). Darüber hinaus gibt mir das Buch Hoffnung, dass selbst wenn das Böse zu gewinnen scheint, es immer Menschen geben wird, die für das Gute kämpfen, auch wenn es aussichtslos scheint. Insofern gibt mir Koontz mit diesem Buch das Vertrauen in das Gute im Menschen zurück, das ich im Alltag doch manchmal verliere. Als letzten Grund, warum ich "What the Night Knows" liebe, muss ich die Figur des Familienhundes, eines Golden Retrievers, nennen, der selbst im Tod noch seine Familie beschützt; als Hundeliebhaberin ist mir dieser Aspekt besonders ans Herz gewachsen. 

Kerstin M., Bindlach am 02.06.2012
 
Mein absolutes Lieblingsbuch ist Alice im Wunderland. Ich habe das Buch schon als Kind mehrmals verschlungen und es geliebt, und auch als Erwachsener schon oft gelesen und immer wieder neue "Methaphern" und Lebensweisheiten darin entdeckt.

Und da es dieses Buch sogar als Motiv gibt, würde ich mir dies natürlich als Gewinn wünschen.

Maren D., Mönchengladbach am 02.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch sind die "Märchen der Gebrüder Grimm."

Durch die Vielseitigkeit der Märchen hat dieses Buch es geschafft mich ein Leben lang zu begleiten. Leider stehe ich in der Regel mit meiner Märchenliebe auf weiter Flur alleine, aber wenigstens kann ich bei diversen Quizsendungen und Quizspielen bei den Märchenfragen immer mit der richtigen Antwort punkten. 

In Märchen findet man so viel Liebe, Wahrheit, Gutes, Böses, Wichtiges, dass man immer wieder neu daraus schöpfen und lernen kann. 

Ich las letztens den Satz: 
"Fairy tales do not tell children the dragons exist. Children already know that dragons exist. Fairy tales tell children the dragons can be killed."

Ich bin froh, dass meine Mutter das erkannt hat und ich das Glück hatte begleitet von Märchen aufzuwachsen.

Verena K., Dresden am 02.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch: Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen - Francesc Miralles
 
„Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen“ gehört eindeutig zu meinen liebsten Büchern und hat sich seit meiner Jugend an der Spitze meiner Lieblingsliste gehalten.
 
Ich habe damals in Erwartung eines schönen, ruhigen Lesenachmittag nach diesem Buch gegriffen, und wurde nicht enttäuscht. Auch viele Jahre danach, löst das Buch intensive Gefühle in mir aus.Samuel verlebt seine Tage in seiner für ihn typischen täglichen Eintönigkeit. Es zieht ihn mindestens einmal die Woche ins Kino, immer in die vorletzte Vorstellung, immer alleine, niemals in Begleitung. Er arbeitet gewissenhaft an seinen Vorlesungen, vertieft sich mit Leidenschaft in die alten Klassiker, und bringt diese dem Leser in spielerischen Einblicken und Anekdoten näher. So erfährt man besondere Wendepunkte im Leben von Kafka, sowie Brecht oder taucht kurzzeitig ein in die erschaffene Welt des ersten japanischen Weltbestsellers.
 
Dadurch hat mir dieses Buch viele neue literarische Genüsse geöffnet, an denen ich ohne Samuels Geschichte zu lesen, wohl noch lange vorbei gegangen wäre. Wer traut sich denn als junges Mädchen in der Freizeit an die größten Literaten der deutschen Geschichte heran?
 
Doch als die niedliche kleine Katze Mishima auftaucht, scheint sich das Leben für Samuel zu ändern. Sanft fügt er sich ein in das gesellschaftliche Leben, er lernt neue Menschen kennen, erschafft sich neue Aufgaben und beginnt sein Dasein, nicht mehr, aus den bisher verschleierten Perspektiven zu sehen.
 
Und so begann auch ich, mein Leben etwas genauer zu analysieren. Ich war immer ein schüchternes Kind das lieber den Mund gehalten hat und ausnahmslos Einzelgänger-Hobbys betrieben hat. Wirklich glücklich war ich damit nicht, aber ich wollte mich auch nicht unnötig mit Sachen quälen von denen ich überzeugt war, sie sowieso nicht zu können.
 
Ich wurde durch das Buch offener und habe die positiven Ereignisse stärker in mir einzufangen versucht.
 
Die Erzählungen und Entdeckungen von Samuel verkörperten eine Spur von innerer Losgelösheit und Magie. Philosophische Anekdoten wie: Vielleicht ist alles Schöne traurig, weil es so flüchtig ist wie ein Schmetterlingskuss" bleiben noch lange hängen und füllen auch heute noch eine ganze Seite, meiner Zitate-Sammlung aus Büchern die ich gelesen habe.
 
„Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen" ist das Werk eines Buchliebhabers, für Buchliebhaber entworfen. Es ist ein Buch der kleinen Besonderheiten, des alltäglichen Zaubers den man täglich neu entdecken sollte. Ein Buch der Alltagsmagie".
 
Und gerade deswegen, ist es mein Lieblingsbuch.

Romy S., Rostock am 02.06.2012
 
Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Owen Meany" von John Irving.
Warum? Weil mich bisher noch kein anderes Buch so tief erschüttert, bewegt, berührt, zum Lachen, Weinen und Nachdenken gleichzeitig gebracht hat. Auf beeindruckende Weise konstruiert Irving eine Geschichte mit vielen Nebensträngen und liebevollen sowie skurrilen Details, die am Ende auf tragische Weise zusammengeführt werden. Irving hat mit Owen eine einmalige Figur geschaffen, die ich sofort ganz fest ins Herz geschlossen habe, und dort lebt Owen noch heute, da ich in vielen Momenten an ihn denken muss.

Matthias B., Konstanz am 02.06.2012
 
mein Lieblingsbuch ist:  
Patricia Highsmith: Der talentierte Mr. Ripley

Patricia Highsmith erschuf mit Tom Ripley den amoralischen Helden schlichtweg. Erst 25 Jahre alt, erwartet dieser kleine Gauner nichts mehr vom Leben, als er plötzlich eine neue Chance bekommt. Er soll in Europa den Sohn eines reichen amerikanischen Reeders ausfindig machen und zur Rückkehr bewegen. Tom findet diesen Dickie Greanleaf in einem süditalienischen Dorf, wo er sich gemeinsam mit seiner Freundin Marge dem dolce far niente hingibt. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine von Marge mit Argwohn beobachtete Freundschaft, denn sie vermutet in Tom einen Homosexuellen. Der genießt derweil das Leben an der Seite seines neuen, reichen Freundes. Als Dickie sich von ihm abwendet, droht Toms Hoffnung auf ein besseres Leben zu zerplatzen. Er ermordet Dickie und nimmt seine Identität an. Es beginnt ein Katz und Maus Spiel mit der Polizei, Dickies Vater und Freunden. Schlussendlich bleibt Tom nichts anderes übrig, als einen weiteren Mord zu begehen, um nicht aufzufliegen. 
Für mich ist Patricia Highsmith bis heute die Königin des »Suspense«. Sie leuchtet ihren Helden bis in den letzten Winkel seiner Seele aus und treibt uns Leser dazu, diesen Widerling zu mögen, mit ihm zu fiebern, ihm zu verfallen. Wer wissen will, was Kriminalliteratur abseits des Whodunnit-Mainstreams sein kann, wird in allen Romanen »der Highsmith« fündig. Der »erste Ripley« ist und bleibt aber ihr Meisterwerk.

Janette S., Schwarzach am 02.06.2012
 
Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Das erste Gesetz der Magie" von Terry Goodkind, welches der erste Band einer sehr schönen Fantasysaga ist. Ich liebe die Welt voller Magie die darin erschaffen wurde und auch Richard und Kahlan (die beiden Helden), die sich zu Anfang der Geschichte kennenlernen und aus so unterschiedlichen Welten stammen. Er stammt aus Westland, welches durch eine magische Barriere von dem Rest der Welt getrennt und so auch die Magie ausgeschlossen wurde. Sie kommt aus den Midlands, eine Welt die nur so vor Magie strotzt und ist dort auch noch die "Mutter Konfessor", eine sehr mächtige Frau mit sehr gefährlichen Kräften. Geimeinsam müssen die beiden mit Hilfe einiger Freunde gegen Richards Vater, dem mächtigen Darken Rahl kämpfen um so die Welt vor diesem Tyrannen zu retten. Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, so dass sie mir auch heute noch ab und zu im Kopf rumschwirren. Das Buch hat mich beim Lesen so sehr gefesselt, das ich dieses Buch einfach nur jedem ans Herz lege, der sich von der Magie und der einzigartigen Liebesgeschichte der beiden mitreißen lassen möchte.

Sabine S., Freiburg am 02.06.2012
 
Mein Lieblingsbuch ist Quo Vadis.
Wahrscheinlich hauptsächlich wegen der Figur des Petronius. Petronius 
ist Vinicius Onkel, ein Lebemann, der alles Schöne liebt und daher 
Gewalt verabscheut. Er hat alles gesehen, alles erlebt und ist des 
Lebens überdrüssig und fürchtet den Tod daher nicht. Er sieht das Leben 
sehr entspannt und aufgrund seiner hohen Bildung und seines scharfen 
Intellekts wickelt er Nero immer wieder verbal um den Finger. Ein 
gefährliches Spiel, das seinem Leben und vor allem auch dem Buch Würze 
verleiht.
Sienkiewicz hat mit diesem Roman Bilder für die Ewigkeit geschaffen:
- Ligia, wie sie den Fisch in den Sand zeichnet
- Ursus Kampf gegen den Stier
- Petronius Selbstmord in Schönheit und unter Freunden
- Petrus Flucht aus Rom und wie Jesus und Fragt „Quo Vadis, Domine“.

Das schafft ein Autor nur selten.
Quo Vadis ist eines der wenigen Bücher, die ich mehrfach gelesen habe.

Tanja J., Duisburg am 02.06.2012
 
mein Lieblingsbuch ist Seelen von Stephenie Meyers. 
Warum ausgerechnet dieses Buch?
Ganz einfach. Es ist sehr spannend mitreißend, und man fühlt mit jeder einzelnen Zeile mit der armen verwirrten Seele Wanda. Durch ihre Augen erkennt man deutlich wie kurios und widersprüchlich wir Menschen doch sind.

Katja H., Winkelhaid am 02.06.2012

Für uns Leseratten ist es ja immer schwer, sich auf ein einziges Lieblingsbuch zu einigen. Auch ich habe mehrere davon, um genau zu sein: 37.

Ich liebe die Stücke von William Shakespeare, weil man sie jedes mal aufs neue entdecken kann, egal ob in Buchform oder im Theater. Die Geschichten sprechen die grundlegendsten menschlichen Gefühle an: ich verstehe Othellos Eifersucht, ich empfinde Hamlets Trauer, ich erfreue mich an der Liebe zwischen Romeo und Julia, und ich sinniere mit King Lear über das Altern. Die Stücke scheinen irgendwie in jede Zeit zu passen und für jede Lebenslage bietet mir good old William ein passendes Zitat und heitert mich auf.

Shakespeare ist allgegenwärtig in meinem Leben: Er verfolgt mich auf meiner Arbeit, er hängt als Poster über meiner Kaffeemaschine, und natürlich sind meine Bücher- und DVD-Regale gefüllt mit Büchern und Filmen von und über Shakespeare. Ich wage auch zu behaupten, dass kein Tag vergeht, an dem nicht urplötzlich irgendein Zitat in meinen Gedanken aufpoppt und mich zum Grinsen bringt.

Natürlich hätte ich daher gerne das Poster von "Romeo und Julia", damit jeder, der meine Wohnung betritt und sich nicht traut, einen Shakespeareband aufzuschlagen, trotzdem weiß, dass Shakespeares Stücke für die Ewigkeit sind, denn wie er schon sagte: "My love shall in my verse ever live young."


Lisa M., Brandenberg (Österreich) am 02.06.2012

Gar nicht so einfach, sich für ein Lieblingsbuch zu entscheiden. Da nur ein Buch genannt werden darf, fallen diverse von mir geliebte Fantasy-Reihen ohnehin schon raus. Also habe ich mich für "Geschichten aus dem Wienerwald" von Ödön von Horvath entschieden. Auf mich hinterließ dieses Theaterstück einen extrem bleibenden Eindruck, da es gesellschaftskritisch ist: es veranschaulicht sehr gut das Nachweinen der alten Monarchie und den Bevorstehenden Nationalsozialismus. Hauptthema ist aber der soziale Abstieg der jungen Marianne, die, entgegen der Entscheidung ihres Vaters, keine Verbindung mit dem Metzger Oskar sondern mit dem Frauenheld Alfred eingeht. Sie bekommt ein Kind von ihm, die kleine Familie verarmt, sodass sie als erotische Tänzerin arbeitet muss. Noch nicht schlimm genug, landet sie auch noch für kurze Zeit im Gefängnis, und ihr Sohn wird von Alfreds Oma in der nähe des offenen Fensters gebettet, sodass er kurze Zeit später stirbt. Frei von der "Plage" kann Oskar Marianne nun doch noch ehelichen.
 
Dieses Stück veranschaulicht sehr gut das patriarchalische Modell. Obwohl es heute vielleicht an Aktualität etwas verloren hat, kann man vieles aus dem Buch noch auf die heutige Welt bzw. das heutige Wien ummünzen. Wer einmal in Wien war, hatte vielleicht den Eindruck, dass alles gut und "urlieb" ist, aber blickt man genauer hinter die Kulissen, zeigen sich verschiedenste Abgründe und Missstände. Und das wird mit Horvaths Werk zum Ausdruck gebracht.

Stefanie E., Wiesbaden am 02.06.2012

Mein Lieblingsbuch und somit auch mein Wunschmotiv ist "Alice im Wunderland".

Ich habe schon als kleines Kind die Disney Filme geliebt und fand Alice immer am aufregendsten, da man dort in eine komplett neue Welt eintauchen kann.
 
Alice im Wunderland ist für mich mein Lieblingsbuch weil ich es nicht nur als Kind, sondern jetzt auch als Erwachsene Person immer wieder zur Hand nehmen kann und neues in dem Buch für mich entdecken kann.
Die Geschichte gibt einem so viel und das habe ich noch nie bei einem anderen Buch erlebt. 

Nadine G., Wien (Österreich) am 02.06.2012

Was für ein tolles Gewinnspiel. Auf diese Poster schielen ja schon einige von uns im Forum seit längerer Zeit. *schwärm* Dass jetzt Peter Pan zur Auswahl steht (noch dazu auf Englisch!), macht mich natürlich gleich ganz hibbelig.

Mein Lieblingsbuch ist also Peter Pan.

Warum? Weil es inzwischen eine Art modernes Märchen geworden ist, das sowohl Kinder begeistert - Feen! Piraten! Meerjungfrauen! Ein tickendes Krokodil! - als auch Erwachsene. Ich lese die Geschichte gerade jetzt wieder und bin erneut begeistert davon, wie viele Schichten es darin zu entdecken gibt. Einerseits eine spannende Geschichte, andererseits erkenne ich, was für eine tragische Figur Peter Pan doch ist. Das ewige Kind mag stets Abenteuer erleben und Spaß haben (wer sehnt sich nicht manchmal an seine Kindheit zurück?), aber ihm entziehen sich auch die Unmengen an wunderbaren Dingen, die man erst als Erwachsener entdecken darf. Liebe, eine Familie, sich selbst verwirklichen. 

Darüber hinaus lese ich Peter Pan immer wieder gerne, weil sich darin so viel Autobiographisches über das Leben des Autors verbirgt. Sein Bruder, der als kleiner Junge verstorben ist, war Barries Mutter immer der liebste Sohn. Durch den frühen Tod kann man ihn als den "echten" Peter Pan sehen, der Junge, der nie erwachsen werden durfte und im Herzen seiner Mutter für immer als Kind weiterlebt.

Ich könnte ja stundenlang darüber sprechen, warum ich dieses Buch so liebe. Mein Forenname verrät ja auch schon seit Jahren, dass ich sofort ins Nimmerland fliegen würde, wenn ich nur an ein bisschen Feenstaub käme :)
Es an der Wand hängen zu haben, noch dazu in so hübscher Form, wäre nicht nur wahnsinnig toll, sondern würde auch meine kleine Leseecke perfektionieren.


Sandra K., Herne am 02.06.2012

Es ist wirklich schwer, sich auf ein Lieblingsbuch zu einigen, weil man im Laufe der Zeit wirklich tolle Bücher gelesen hat!

Eins davon ist: Die Unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown

Warum? Es ist eine bezaubernde Geschichte eines Teddybären, der mit seinen 80 Jahren durch viele Kontinente gereist, Kinder wie auch Erwachsene mit seinen weichen Teddyarmen getröstet und mit seinen flauschigen Ohren zugehört hat. Wenn man es liest, fällt es nicht auf, dass dort ein Teddybär über seine Gedanken und Hoffnungen

spricht und man blickt sein eigenes Kuscheltier aus Kindheitstagen an und fragt sich plötzlich: Hat es genauso gedacht? Die Geschichte kommt sehr authentisch rüber, auch wenn Teddybären nicht sprechen können. Es gibt viele Momente des Abschieds und der Trauer und selbst Menschen (zum Beispiel zu Kriegszeiten), die eine harte Schale haben, öffnen sich beim Anblick dieses Bären und werden ganz weich. Das hat mich besonders berührt.


Sabine S., Wiesbaden am 02.06.2012

Hemingway: „Paris, ein Fest fürs Leben“ oder noch schöner: „Paris, a moveable feast

Weil es eines der ersten Bücher war, das als Teenie meine „Lesesucht“ geschürt hat ,

weil es das erste Buch war , dass ich immer wieder gelesen habe , in verschiedenen Phasen meines Lebens

weil es kein anderes  Buch gibt, dass mich auf diese Weise veranlasst hat, mich mit Literaturgeschichte zu beschäftigen

weil es Paris auf einzigartige Weise darstellt, viele der Orte und Plätze sind genau so noch heute auffindbar


Anja S., Lebach am 02.06.2012

Mein Lieblingsbuch ist Buddenbrooks von Thomas Mann.

 Ich mag Thomas Manns Werk generell sehr gerne, aber mein Lieblingsbuch ist eindeutig Buddenbrooks.

Es gelingt Mann auf fantastische Art und Weise, jedes Familienmitglied zu porträtieren und man leidet mit ihnen allen mit.

Dazu Manns Sprache, das macht dieses Buch zu einem ganz besonderen und zu meinem Lieblingsbuch. Die Geschichte von Tony, Christian, Thomas (und dem Rest der Familie) begeistert mich immer wieder.

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue