Schützhofer, Kirsten

"Als Kind wollte ich Entdeckerin werden, spätestens ab meiner Einschulung war mein Berufsziel Lehrerin. Ich unterteilte all meine Stofftiere der Größe nach in vier Klassen und lehrte sie das "i". Offensichtlich hat mich zu dieser Zeit Else Urys "Nesthäkchen und ihre Puppen" beeindruckt, denn auch Nesthäkchen lernt zuerst das "i" kennen.

Ob ich schon damals viel geschrieben habe, kann ich nicht sagen. Ich habe viel gelesen und mir ständig Geschichten ausgedacht. Wenn meine Eltern mit mir im Taunus unterwegs waren - ich bin in Frankfurt am Main geboren - konnten sie sicher sein, römische Legionäre darzustellen oder eine Bauernfamilie auf der Flucht vor Söldnern. Mitmachen war die sicherste Methode, mich zum Spaziergang zu verlocken.
Mit 15 Jahren hatte ich mit der obligatorischen (?) Gedichtphase meine erste längere, bewusste Schreibperiode. Mit 19 Jahren schrieb ich meinen ersten Roman, der, Gott sei Dank, nicht veröffentlicht wurde.

Heute ist das Schreiben ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich habe lange Zeit und viele Umwege gebraucht, bevor ich verstanden habe, dass es das Schreiben ist, welches mir am meisten Freude bereitet."

© Kirsten Schützhofer

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