Ernst, Stefan Oliver

Aufgewachsen bin ich in Stuttgart, wo mein Lebensweg dem geläufigen Muster von Schule, Abitur und Zivildienst ohne Abweichungen folgte. Es schloss sich ein pragmatisch gewähltes Informatikstudium an, das sich über 16 Semester hinzog und durch eine längere USA-Reise sowie die erfolgreiche Teilnahme bei der RTL-Quizsendung "Jeopardy" aufgelockert wurde. Dann folgten einige Jahre im Dienste von Daten und Programmen, bevor eine Phase der Neuorientierung eintrat, die derzeit noch andauert und unter anderem meinen ersten Roman hervorgebracht hat.

Schon früh prägte sich mein starkes Leseinteresse aus. Über die gängige Jugendliteratur fand ich bald zu historischen und zeitgenössischen Romanen, zu Biografien und Fantasy, zu den Klassikern und den großen Erzählern. Immer wieder finde ich es reizvoll, neue Leseerfahrungen zu machen, aber auch all die anderen Eindrücke und Informationen aus der Kulturwelt, den Medien und aus meinen direkten Umgebungen wahrzunehmen. Literatur greift aus der unerschöpflichen Fülle von Ideen bestimmte Elemente heraus, um diese dann zu verknüpfen und in Erzählungen zu manifestieren. Dadurch entstehen wiederum oft neue Ideen bei der Leserschaft. Für mich war Literatur lange eine ergiebige Einbahnstraße, auf der ich viele Ideen kennen lernen durfte. Mit meinem ersten Roman "Die Sammlung" über einen Sammler, seine Welt und seinen Weg habe ich nun auch eine Gegenspur eröffnet.

Das Buch erzählt von Florian Rappe, 28, in dessen Leben alles seinen gewohnten Gang geht. Bis er eines Tages eine außergewöhnliche, zugleich schockierende und faszinierende Beobachtung macht. Daraufhin beschließt er, bestimmte Szenen, wie z.B. "Lust im Licht", "Handel in Hast" oder "Mord mit Mühe", zu finden und mitzuerleben.

Die Leser begleiten Florian dabei, wie er "Die Sammlung" Szene für Szene vervollständigt und in seinem Sammelalbum verzeichnet. Dabei durchlebt er ständig wechselnde Stimmungen, die auch den Umgang mit seinem Freundeskreis und sein Liebesleben beeinflussen. Die Suche in Hellberg, seiner fiktiven süddeutschen Heimatstadt, beschert ihm zahlreiche skurrile, amüsante oder bewegende Situationen. Im weiteren Verlauf führt sie Florian bis nach Honduras, wo sich vieles für ihn verändert. Schließlich fordert sein Sammelwerk einen hohen Preis von ihm. ,,Die Sammlung" erzählt von einem Sammler, seiner Welt und seinem Weg. Der Roman beschreibt eindrucksvoll die Wandlung, die Florian durch die Sammelobsession erlebt. Außerdem porträtiert das Buch auf ironische Weise Florians Generation sowie die gesellschaftliche Situation in Deutschland kurz vor der Jahrtausendwende.

Mehr zum Roman "Die Sammlung" und zu seinem Autor unter www.stefanoliverernst.de

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