Gaddis, William

William Thomas Gaddis (* 29. Dezember 1922 in New York City; + 16. Dezember 1998 in East Hampton, NY) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Gaddis gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Sein Erfolg stellte sich aber erst spät ein. Nach dem High School-Abschluss begann er 1941 ein Literaturstudium an der Harvard University, die er aber nach vier Jahren wegen schlechten Benehmens verlassen musste. Er arbeitete für die Zeitschrift The New Yorker und später als Dokumentarfilmer für die US Army.

1955 veröffentlichte er seinen ersten, mehr als tausend Seiten starken Roman The Recognitions (dt. Die Fälschung der Welt), ein Werk, das in der amerikanischen Literatur vielleicht nur von Thomas Pynchons Roman Gravity's Rainbow von 1973 an Komplexität übertroffen wird. Als Inspirationsquelle diente ihm der Kunstfälscher Han van Meegeren. The Recognitions wurde von den Kritikern verrissen und vom Publikum weitgehend verschmäht, doch entwickelte sich um den Roman eine kleine Kultgemeinde.

Erst 1975 erschien sein zweiter Roman JR, in dem ein elfjähriger Junge ein milliardenschweres Finanzimperium aufbaut. Der von Larry Hagman gespielte Bösewicht in der Fernsehserie Dallas wurde nach ihm benannt. Für JR erhielt Gaddis 1976 einen ersten National Book Award; ein zweiter wurde ihm 1994 verliehen für seinen vierten Roman A Frolic of his own, der das amerikanische Justizwesen zum Gegenstand hat.

Postum sind 2002 der ,,Roman - eher ein längerer Essay - Agapé Agape und ein Sammelband mit weiteren Texten erschienen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel William Gaddis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar."

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