Alan Dean Foster wurde am 18.11.1946 in New York City geboren und wuchs in Los Angeles auf. Nachdem er einen Abschluß in Politikwissenschaften erhalten hatte, verbrachte er zwei Jahre als Schreiber in einer kleinen PR-Firma.

Seine erste Kurzgeschichte wurde 1968 im The Arkham Collector Magazin veröffentlicht - Fosters Schriftstellerkarriere begann. Es folgten Kurzgeschichten in anderen Zeitschriften. "Tar-Aiym Krang", sein erster Romanversuch wurde von Betty Ballantine gekauft und bei Ballantine Books 1972 veröffentlicht.

Literaturschock: Mr Foster, wenn Sie in den Spiegel und ganz tief in Ihre Seele schauen, was sehen Sie?

Alan Dean Foster: Jemanden voller Fragen, von denen er weiss, dass er niemals eine Antwort darauf erhalten wird.

Literaturschock: Ich weiss, dass Ihnen jede erdenkliche Frage bereits wieder und wieder gestellt wurde, aber gibt es eine Frage, die Ihnen nie gestellt wurde, von der Sie es sich aber wünschten?

Alan Dean Foster: Warum machen Sie sich Gedanken über die Zukunft, wenn Sie doch innerhalb des nächsten halben Jahrhunderts sterben? Antwort: Ich glaube, dass jeder über das eigene Selbst hinaus eine persönliche Verantwortung für die eigene Spezies hat.

Literaturschock: Wenn Sie eine Zeitmaschine wie bei H. G. Wells' hätten: In welche Zeit(en) und welche Ort(e) würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?

Alan Dean Foster: In die kambrische Periode, um die Triboliten zu sehen. Ins Erdmittelalter, wegen den Dinosauriern. In das Florenz der Renaissance, um da Vinci zu treffen. In die Zeit der Amerikanischen Revolution, um Washington, Jefferson, and ganz besonders Franklin zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten. In das Wien des frühen 19ten Jahrunderts, um Beethoven zu treffen und die Premieren seiner Symphonien zu besuchen. Und viel, viel mehr. Ich würde genau die gleichen Dinge tun, die ich auch heute schon tue: Mich umsehen und mich mit interessanten Menschen unterhalten.

Literaturschock: Sie lieben es zu reisen und so haben Sie bereits viele Orte rund um die Erde besucht. Was fasziniert Sie so am Reisen und gibt es einen ganz besonderen Platz, den Sie ganz tief im Herzen tragen? (Warum?)

Alan Dean Foster: Ich würde gerne ins Universum reisen, aber das kann ich nur in meinen Romanen tun (und ich nehme noch Leute mit mir mit). Auf diesem Planeten festgehalten, möchte ich so viel davon wie möglich sehen. Ich habe einen endlosen Wissensdurst. Zu dem einen besonderen Ort: Hier muss ich Papua Neu Guinea nennen. Hier fand ich unübertroffene Schönheit und Faszination, sowohl über als auch unter dem Wasser.

Literaturschock: Ich habe den Eindruck, dass Sie sehr am Umweltschutz interessiert sind. Haben Sie eine bestimmte (vielleicht etwas verrückte oder absurde) Vision, wie jeder von uns die Umwelt besser schützen könnte?

Alan Dean Foster: Es ist sehr wichtig, die Menschen aufzuklären, dass sie die Natur nicht unbedacht zerstören sollen. Dies bedeutet, die Menschen mit einem guten Grund und logischer Argumentation zu überzeugen und sie nicht zu verteufeln.

Literaturschock: Stellen Sie sich vor, die Bannsänger Romane würden verfilmt und Sie dürften die Besetzung vornehmen. Wer würde Jon-Tom spielen?

Alan Dean Foster: Vermutlich wäre ein junger, unbekannter Sänger am besten. Aber Eminem wäre auch ein sehr interessanter Jon-Tom. Und Rammstein könnte für das "Plated Folk" singen.

Literaturschock: Was ist das eine, das aus einem Buch ein besonderes Buch für Sie macht? Und/Oder was macht ein Buch (eines anderen Autoren) für Sie wichtig? Muss es eine Botschaft enthalten? Oder muss es nur unterhalten?

Alan Dean Foster: Damit mich ein Roman interessiert, muss ich von dem Autor überrascht werden. Nach so vielen Jahren des Schreibens ist es jedoch sehr schwer, mich mit Stil oder Inhalt zu überraschen.

Literaturschock: Was glauben Sie, ist das schwerste und das einfachste beim Schreiben?

Alan Dean Foster: Das schwerste am Schreiben ist einfach, es regelmäßig tun zu können. Wenn man herumsitzt und auf Inspiration wartet, wird man nie ein professioneller Schreiber werden. Das einfachste ... Es gibt keine einfachen Dinge beim Schreiben. Es ist eine langsame, schwere, schmerzvolle Arbeit. Schreiben ist arbeit, und ist immer schwer.

Literaturschock: Wer sind einige Ihrer Lieblingsautoren und finden Sie überhaupt nocht Zeit, sie zu lesen? Was lesen Sie gerade?

Alan Dean Foster: Ich lese hauptsächlich Sachbücher (non-fiction). Vor kurzem las ich Sebag Montifiore's Biografie von Potemkin und "Throwem Way Leg" von Tim Flannery und die große, illustrierte Geschichte "Search for the Nile".

Literaturschock: Vielen Dank für Ihre Zeit, Mr Foster! Viele Grüße aus dem Schwarzwald!

Alan Dean Foster: Bitte schoen, Alan F.

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