Die amerikanische Autorin Diana Gabaldon wurde 1952 in Arizona geboren. Sie ist nicht nur als Schriftstellerin erfolgreich, sondern auch als Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie tätig. Zuvor war die Computerspezialistin jahrelang an der Northern Arizona University beschäftigt. Ihre künstlerische Karriere startete sie mit dem Roman "Feuer und Stein", dem "Die geliehene Zeit" und "Ferne Ufer" folgten. Der vierte Roman, "Der Ruf der Trommel", stellte nur einen vorläufigen Endpunkt der Highland-Saga, mit der die Autorin das Schicksal von Claire Randall und Jamie Fraser schildert, dar. Die Werke entpuppten sich sowohl in den USA als auch in Europa als absolute Kassenschlager, und es ist an eine Fortsetzung der historischen Romane gedacht. Diana Gabaldon lebt heute mit ihrer Familie in Scottsdale, Arizona.

Literaturschock: Ich genieße die Sex Szenen zwischen Claire und Jamie. Was (oder wer ;-) ) inspiriert Sie zu diesen Szenen?

Diana Gabaldon: Nun... DIE BEIDEN tun das. Wer sonst?

Ich meine, Sex ist ein natürlicher - und wichtiger - Teil einer guten Ehe und wir haben es in diesen Büchern mit der Entwicklung einer Beziehung zu tun, die (ungefähr) 50 Jahre oder länger dauert. Natürlich haben diese Menschen Sex, aber der Sex, den sie haben ist in jeder Hinsicht einzigartig, es ist eine Art der Kommunikation für sie und da dies eine sehr intime Handlung ist, enthüllt es dem Leser sehr viel - über die Romanfiguren, ihre Gefühle und den Zustand ihrer Beziehung in jeder Hinsicht.

Literaturschock: Was ist die schwerste Sache am Schreiben? Die einfachste?

Diana Gabaldon: Das Schwierigste am Schreiben ist einfach hier zu sitzen und es zu TUN. Etwas Einfaches gibt es dabei gar nicht.

Wenn Sie "historische Romane schreiben" meinen, lieber als einfach nur so zu schreiben - nun, es gehören mehrere Komponenten dazu, eins dieser umfangreichen, komplexen, detaillierten Bücher zu schreiben. Da ist die Recherche, die sicherlich recht leicht ist, aber zeitraubend. Und ja, ich mache die ganze Recherche selbst; ich habe keine Assistenten, weil ich 1) keine Ahnung hätte, wonach ich sie suchen lassen sollte und 2) wenn ich Assistenten für die Recherche hätte, wäre das Buch, das als Ergebnis dabei herauskommt, auf eine subtile aber doch entscheidende Weise DEREN Buch genauso wie meines. Der schlichte Prozess des Selektierens - auszuwählen, WONACH zu suchen ist, ebenso was vernachlässigt werden kann oder wie viele Einzelheiten zu berücksichtigen sind - würde dafür sorgen, dass das Buch deren Stempel trüge und das möchte ich nicht. Diese Bücher sind mein, ganz alleine mein.

Darüber hinaus gibt es beim Schreiben verschiedene Phasen. Ich arbeite nicht planmäßig, oder gar DER REIHE NACH. Ich schreibe in kleinen Stückchen und Teilen und klebe sie zusammen, während das Buch für mich Gestalt annimmt. So ist das Zusammensetzen der (Bruch-)Stücke und das Glätten der Übergänge dazwischen leichter als das eigentliche Schreiben. Manchmal auch nicht.

Wenn ich sehr große Textbrocken erhalte, kann ich sie für gewöhnlich auch grob in zeitlicher Reihenfolge ordnen und habe einen Ansatz, die Form des Buches vor mir zu sehen. Das spielt sich mehr im Geiste als auf dem Papier ab, obwohl ich dabei auch tatsächlich Teile des Buches hin und her bewege. Das ist nicht besonders leicht ODER schwer; es ist einfach etwas, das ganz natürlich zu gegebener Zeit passiert, aber dafür ist ein sehr großes Maß an Konzentration nötig.

Und dann gibt es die späteren Phasen eines Buches: Die Überarbeitung (für mich ist das gewöhnlich eher von geringer Bedeutung und nicht so schrecklich schwierig, aber es braucht doch immer noch seine sechs bis acht Wochen) und dann die überwiegend mechanische Phase zu der das Herausgeben des Buches gehört, das sehr ermüdend und zeitaufwendig ist, aber letztendlich nicht schwer in mentaler Hinsicht.

Und zuletzt, wenn ein Buch draußen ist, kommt die Phase, wo die Leute dich ansehen und dir Fragen stellen wollen. Das ist harte Arbeit.

Literaturschock: Gibt es eine Frage, die man Ihnen nie gestellt hat, Sie es sich aber gewünscht hätten?

Diana Gabaldon: Sie sprechen hier mit jemandem, der gerade nach Hause kommt von einer zweiwöchigen Tour durch Australien und Neuseeland, während der ich durchschnittlich sechs oder sieben Interviews (Fernsehen, Radio, Zeitungen) pro TAG sowie ein, zwei oder drei große Autogrammstunden pro Tag hatte, bei denen mir bis zu 400 Menschen gleichzeitig Fragen gestellt haben. Letzten Monat habe ich das selbe in England gemacht, wonach ich zwei Tage in einem großen Reisebus mit einem Dutzend deutscher Journalisten verbrachte, die sich darin abwechselten, mir Fragen zu stellen.

Also ist die Antwort auf diese Frage 'nein'. Es gibt absolut keine Frage auf der Welt, von der ich noch möchte, dass jemand sie mir stellt.

Literaturschock: Sobald 'Das flammende Kreuz' veröffentlicht war, erreichte das Buch Platz 1 der deutschen Bestsellerliste und der deutsche Verlag 'Blanvalet' verkaufte mehr als 100.000 Bücher in den ersten vier Tagen. Was ist das für ein Gefühl?

Diana Gabaldon: Nun, ich denke, es ist großartig. Unerwartet, aber großartig.

Literaturschock: Erhalten Sie regelmäßig die neusten Berichte über die Verkaufszahlen Ihrer Bücher im Ausland und gibt es ein 'Bestsseller-Land'?

Diana Gabaldon: Die Verleger schicken den Autoren normalerweise Tantiemen-Aufstellungen (für gewöhnlich zweimal im Jahr, wenngleich einige sie nur einmal im Jahr schicken), die ihnen mehr oder weniger verraten, wie viele Exemplare ihrer Bücher verkauft wurden und - mit etwas Glück - fügen sie ihnen noch einen Scheck bei für die Autorenrechte (d. h. den Anteil des Autors am Ladenpreis eines jeden Buches; das kann alles zwischen 4 bis 15 % sein und hängt von den jeweiligen Vertragsvereinbarungen ab). Manche Tantiemen-Verträge sind recht einfach, andere dagegen unmöglich zu lesen.

Was ein 'Bestseller-Land' ist würde davon abhängen, ob Sie das Land meinen, in dem ich die meisten Bücher insgesamt verkauft habe - das wären vermutlich die USA - das Land, in dem wir die meisten Exemplare PER CAPITA (pro Kopf) verkauft haben - das wäre Neuseeland, wo wir nur 300.000 Bücher verkauft haben, aber verteilt auf eine Einwohnerzahl von nur 3 Mio. Menschen - oder wo wir die meisten Bücher innerhalb der kürzesten Zeit verkauft haben - das wäre wahrscheinlich Deutschland.

Literaturschock: Was denken Sie, ist Ihr Geheimrezept? Haben Sie irgendwelche Ratschläge für angehende Autoren?

Diana Gabaldon: Das einzige 'Geheimnis', das ich kenne, ist ein gutes Buch zu schreiben. Ratschläge.. sicher:

Copyright 1997 Diana Gabaldon

DIE KUNST DES SCHREIBENS

Es gibt drei 'Regeln' für das Schreiben:

1. Lesen. Viel Lesen. Mit Lesen entwickelt man Urteilsvermögen als Schriftsteller. Es ist auch eine Art - und höchstwahrscheinlich die beste - die Technik zu lernen. Die Leute sagen oft zu mir, "Aber woher weiß ich, dass das, was ich schreibe, überhaupt irgendwie gut ist?"

Wenn man dabei im Hinterkopf behält, dass 'gut' nicht notwendigerweise das selbe wie 'verkäuflich' ist - weißt du, dass dein eigenes Geschriebenes gut ist, genauso wie du weißt, ob IRGENDEIN Buch 'gut' ist. Ist es interessant? Möchtest du wissen, was als nächstes passiert? Oder bist du gelangweilt und sagst zu dir selbst, "Was ist mit dieser Person los, warum können die nicht buchstabieren?"

Natürlich gibt es viele verschiedene Arten von 'gut'. Es gibt Bücher, die mit einem Minimum an Geschicklichkeit geschrieben sein mögen, aber die Geschichte und die Figuren sind so interessant, dass dies keine Rolle spielt. Es gibt Bücher, die mit wunderschönen Redewendungen und lyrischen Worten geschrieben sind - in denen kein verdammtes Bisschen passiert (Literaturkritiker sind besonders vernarrt in diese Art von Büchern).

Ergo, was du - du persönlich - für ein 'gutes' Buch hältst, ist möglicherweise nicht das, was jemand anderer für ein gutes Buch hält - aber es gibt keinen Grund, warum dein kritisches Urteilsvermögen nicht entwickelt werden kann, jede Art von Qualität zu erkennen. Darüber hinaus kommen noch die persönlichen Vorlieben des Lesers ins Spiel und jeder weiß, dass die verschiedenen Geschmäcker nicht berechenbar sind.

2. Schreib! Die einzige Möglichkeit, das Schreiben zu lernen, ist zu... äh... schreiben. Eine wahrhaftig niederschmetternde Erkenntnis, aber es ist leider so. Du kannst alle Lehrbücher darüber lesen, die es gibt, an zig Workshops, Seminaren und Kursen teilnehmen, Tonnen von Recherchematerial wälzen - und nichts davon hat IRGENDEINE Bedeutung, wenn du keine Worte zu Papier bringst.

Und wenn du Worte zu Papier BRINGST, ist nichts von all dem wichtig. (Das heißt nicht, dass Lehrbücher oder Kurse in irgend einer Weise schädlich sind; sie sind sehr hilfreich für manche Leute, an einigen Stationen ihrer Entwicklung. Es ist nur so, dass solche Dinge unterstützen, aber in keiner Weise WESENTLICH sind, um Schreiben zu lernen. Das Schreiben selbst ist es schon.)

Das Schreiben ist ebenso ein Prozess der Selbstfindung, wie alles andere auch. Um erfolgreich zu sein, musst du zuerst wissen, was du schreiben willst und an zweiter Stelle, wie du es schreibst. Lesen ist eine Möglichkeit zu entscheiden, was du wirklich schreiben willst.

Wenn du denkst, du möchtest hochliterarische Romane schreiben, aber du bemerkst, wie es dich zu blutiger Mystery hinzieht, will dir dein Unterbewusstsein zweifellos etwas mitteilen (es gibt tatsächlich so etwas wie 'literarische Mystery'). Wenn du historische Romane magst, aber dazu neigst, jedes Buch wieder hinzulegen, das kein starkes romantisches Element enthält - solltest du vielleicht mal in historische Liebesromane hineinsehen, auch wenn du nie zuvor einen gelesen hast.

Umgekehrt, wenn es eine bestimmte Sorte Bücher gibt, bei der du dich nicht dazu durchringen kannst, sie zu Ende zu lesen - versuch es auch nicht. Schreiben ist eine Arbeit, die man aus Liebe macht - mit Sicherheit gibt es keine Veröffentlichungsgarantie, immer weniger Ruhm und Ehre - also solltest du besser lieben, was du schreibst, oder du wirst nicht weit kommen. Es gibt so viele verschiedene Arten des Schreibens - das bedeutet, über das Geschäft hinaus, Wörter zu Papier zu bringen - wie es Schriftsteller gibt. Das ist vor allem ein Vorgang, mit sich selbst Gedankenspiele zu machen. Es gibt dabei keine starren Regeln, wohl aber eine Menge allgemein nützlicher Techniken. Wie auch immer, denk daran, dass es keine 'Regel' gibt, die du nicht brechen kannst (außer MEINEN drei!).

Und Gabaldons Regel Nummer drei ist:

3. Nicht aufhören. Schreiben ist größtenteils eine Frage der Beharrlichkeit. Egal, wie schwer es dir fällt, damit anzufangen, wenn du es weiter machst, WIRST du besser. Keine Garantie, dass du gut genug wirst, um veröffentlicht zu werden, aber du wirst auf jeden Fall besser. Und wer weiß? Du bist möglicherweise richtig gut, um damit anzufangen, einige Leute sind es.

Literaturschock: Ich weiß, diese Frage wird Ihnen immer und immer wieder gestellt und auch ich habe diese Frage bereits Sara Donati gestellt, aber: Würden Sie uns etwas über die Sache mit Ihren Figuren in dem Roman 'Im Herzen der Wildnis' erzählen?

Diana Gabaldon: Oh, das schon wieder? Es ist so eine winzige Sache und es ist so dumm; ich kann mir nicht vorstellen, warum jeder sich damit befasst.

Sara Donati ist das Pseudonym einer Freundin (Rosina Lippi-Green). Als sie ihr erstes Buch schrieb, schickte sie mir gelegentlich kleine Stückchen zum Lesen; ich konnte sehen, dass sie eine gute Schriftstellerin war und ich bot ihr an, sie einem Agenten vorzustellen, wenn sie bereit dazu sei. Jedenfalls wußte sie von verschiedenen Dingen, die ich online gesagt hatte (im Compuserve Writers Forum - und NEIN, es ist kein Chat-Room), so auch, dass ich an einer Stelle beabsichtigte, die Schlacht von Saratoga in einem zukünftigen Buch einzuarbeiten. Nun, sie hatte eine Figur, die in dieser Schlacht gewesen ist, etwa fünfzehn Jahre vor der Zeit, in der IHR Buch spielt und in einer Szene erzählte er einer anderen Figur Geschichten über Dinge, die ihm widerfahren sind oder die er während und nach der Schlacht gesehen hat.

Nun schickte mir Rosina eines Tages eine kurze Szene und sagte, dass sie das selbstverständlich nicht machen würde, wenn ich irgendwelche Einwände dagegen hätte, aber sie fände es sehr lustig. Was sie getan hatte, war einfach, ihre Figur Jamie und Claire beschreiben zu lassen, als wären sie reale historische Personen, die bei der Schlacht dabei gewesen sind - ihre Figur erzählte eine kurze Anekdote darüber, wie ein kleiner Junge danach krank gewesen ist und eine Frau mit dem Ruf einer Heilerin, genannt die 'Weiße Hexe', die Gefechtslinie überquert hat, um den kleinen Jungen zu behandeln, in Begleitung ihres Ehemannes, Colonel Fraser.

Das ist alles. Es sind ungefähr zwei Absätze und Jamie und Claire tauchen nicht IN ihrem Buch auf, sie machen nichts, sie sprechen nicht, usw. Ihre Romanfigur spricht nur über sie als Menschen, die er in der Vergangenheit gesehen hat. Punkt.

Literaturschock: Sie werfen eine sensible Streitfrage auf bezüglich des Konflikts (der Leser-) Interessen zwischen Schottland und den USA. Wie gehen Sie damit um?

Diana Gabaldon: : Ich bin nicht sicher, was Sie damit meinen. Wenn Sie meinen, dass einige Leser lieber Geschichten mögen, die in Schottland spielen als in den USA, haben Sie vielleicht recht - aber welchen Unterschied macht das? Wie ich den Leuten oft sage, die mich dazu bringen wollen, noch ein Buch zu schreiben, das in Schottland spielt - nichts PASSIERTE in Schottland nach Culloden, das sie interessieren würde. Was sie sich nicht klarmachen (obwohl sie das sollten, wenn sie 'Die geliehene Zeit' gelesen haben) ist, dass die ganze Kultur der Highlands - die Clans, die Clansführer, die Kilts, die Dudelsäcke, die Breitschwerter - nach Culloden VERSCHWANDEN. Das alles war einfach nicht mehr da. Nichts von größerem geschichtlichen Interesse passierte in den schottischen Highlands bis zur Aufklärung, die lange Zeit später erst stattfand. Ich erzähle die Geschichte davon, was einer Gruppe von Leuten aus dieser Zeit widerfährt. Und was vielen von ihnen passiert ist, war, dass sie den Zeichen der Zeit über den Ozean in die amerikanischen Kolonien gefolgt sind - wo eine Menge interessanter Dinge passiert SIND im letzten Drittel des Jahrhunderts.

Alle diese Bücher stehen schließlich mit einem Fuß in Schottland, ganz gleich, wo sie spielen; die Überreste der Highland-Kultur reisten MIT den Menschen - was einer der Bestandteile dieser Bücher ist. Nun, in einem der zukünftigen Romane werden wir, denke ich, tatsächlich nach Schottland zurückkehren - aber es wird schließlich nicht mehr das selbe Schottland wie in den ersten beiden Büchern sein.

Literaturschock: Wissen Sie irgendetwas über die Filmrechte an ihren Büchern und wenn es einen Film geben sollte, für den Sie alleine die Besetzung auswählen könnten: Wer wäre Jamie, wer Claire, Brianna, Roger und Geillis Duncan?

Diana Gabaldon: Nun ja, die Filmrechte standen einige Male zur Debatte und werden es zweifellos wieder. In diesem Geschäft hält man nicht den Atem an. Was ein Casting angeht, ich weiß es nicht, es ist mir egal und ich möchte auf keinen Fall dabei etwas zu sagen haben.

Literaturschock: Schreiben Sie, was Sie schon immer schreiben wollten? Oder gibt es da noch eine ungeschriebene Idee, die seit Jahren in ihrem Kopf schlummert?

Diana Gabaldon: Ich schreibe, was ich möchte. Aber natürlich schlummern Ideen in mir, jeder Schriftsteller hat die. Am Tag steht einem nur eine gewisse Zeit zur Verfügung, du kannst nicht alles auf einmal schreiben, also musst du anfangen, wenn du dazu kommst und vielleicht in kleinen Stückchen schreiben, bis ein Buch daraus entsteht.

Tatsächlich schrieb ich zufällig etwas früher in diesem Jahr einen ganzen Roman. D. h., ich dachte, es wäre eine Kurzgeschichte als ich anfing, es zu schreiben - aber ich ließ es selbst Gestalt annehmen und das endete damit, dass es ca. 90.000 Wörter waren. Es handelt von Lord John Grey (einer der Hauptfiguren aus der Outlander-Serie), während eines Abschnitts seines Lebens, als er nicht direkt mit Jamie und Claire zu tun hatte, aber seine eigenen Nachforschungen in London anstellte, 1757. Momentan heißt es 'Lord John und der Nachttopf', aber ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob dem deutschen Verleger der Titel gefallen wird. Möglicherweise ändern sie ihn, aber das Buch IST fertig, wird also höchstwahrscheinlich innerhalb des nächsten Jahres veröffentlicht werden. Ich hoffe, das wird den Leuten über die Zeit zwischen 'Das flammende Kreuz' und dem nächsten Buch der Jamie und Claire Story hinweghelfen.

Literaturschock: Haben Sie bereits die zeitgenössischen Mystery-Roman 'White Knight' beendet? Würden Sie uns einen kleinen Auszug daraus geben?

Diana Gabaldon: : Nein, ich bin mit dem Buch noch nicht fertig. Ich hoffe es aber in den nächsten paar Monaten fertig zu stellen. Ein Auszug... nun, würde ich gerne tun, aber ich habe eine Vereinbarung mit meinen entsprechenden Verlegern, dass ich nur Exzerpte auf meiner oder - sehr selten - auf deren Webseite veröffentliche, oder nach deren Wunsch, auf Seiten wie z. B. Amazon.

Nur als Erläuterung, wovon das Buch handelt... nun, es ist ein zeitgenössischer Mystery-Roman, aber das wissen Sie ja bereits. Er spielt im Südwesten Amerikas, in und um Phoenix, Arizona, aber die Hauptfigur (und gleichzeitig der Haupt-Erzähler) ist ein Sensationsreporter aus Philadelphia namens Thomas Kolodzi. Es geht um einen schmutzigen Mord in seiner Vergangenheit und wie sein Gerechtigkeitssinn - und sein Verlangen nach Vergeltung - ihn in etwas hineinzieht, dass noch schmutziger ist.

Literaturschock: Sie mögen Tiere? Welche Tiere haben Sie?

Diana Gabaldon: : Ja, ich mag alle Tierarten. Zur Zeit haben wir drei Hunde (einen Dobermann, einen Dachshund und eine Promenadenmischung), fünf Katzen, vier Sittiche und zwei Wüstenschildkröten.

Literaturschock: Haben Sie eine besonders lustige Geschichte über eines Ihrer Haustiere, die Sie uns erzählen möchten?

Diana Gabaldon: Ehm...nein. Ich kann mich wirklich nicht aus dem Stehgreif an so etwas erinnern. (Entschuldigung, ich bin einfach nicht der Typ dafür, lustige Tier- oder Kindergeschichten zum Besten zu geben.).

Literaturschock: Was lesen Sie gerade?

Diana Gabaldon: Oh, mal sehen... AND THEN YOU DIE (dt. Titel: Später Abschied), ein Mystery-Roman von Michael Dibdin, der in Italien spielt, ANGEL UNDERGROUND (Engel im Untergrund), ein englischer Mystery-Roman von Mike Ripley, DEMON LOVERS (Dämonische Liebhaber), von Walter Stephens (dies ist ein Sachbuch über die Geschichte sexueller Verfolgung und Besessenheit), und FOR THE SINS OF MY FATHER (Für die Sünden meines Vaters), von Albert DeMeo (Erinnerung eines Mannes, dessen Vater zu Mafia gehörte - und von ihr ermordet wurde).

Literaturschock: Vielen, vielen Dank, Diana! Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar, dass Sie sich die Zeit genommen haben und ich Sie interviewen durfte.

Für diese tolle Übersetzung bedanke ich mich recht herzlich bei Stormy: DANKE!

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