Iris Kammerer wurde 1963 in Krefeld geboren und studierte Klassische Philologie, Philosophie und Literaturwissenschaften in München und Marburg. Sie arbeitet als Texterin, Redakteurin und Beraterin und lebt heute mit ihrer Familie in Marburg. Ihr Romandebüt "Der Tribun" (2004) ist der Auftakt zu einer historischen Trilogie um den römischen Offizier Gaius Cinna.

Literaturschock: Erzählst Du uns ein bißchen was über Dich?

Iris Kammerer: Ich möchte mich einfach mal auf die Fakten beschränken: geboren 1963 in Krefeld, altertums- und literaturwissenschaftliches Studium in München und Marburg, nach vielen Stationen in Marburg heimisch geworden, verheiratet, 1 bald volljährig werdende Tochter, 1 noch etwas ältere Katze und 5 wuselige Chinchillas, selbständige Medien- und IT-Beraterin, Gründungsmitglied des 42erAutoren e.V., Mitglied bei Quo Vadis (Autorenkreis historischer Roman), überzeugte Nutzerin öffentlicher Verkehrsmittel und des CarSharing, Worcoholic, Vielleserin, Vielschreiberin, Cineastin, Wandererin in den unendlichen Weiten des Internet – gelegentlich auch in der Natur ...

Literaturschock: Lass uns ein bisschen über Cinna, den Hauptcharakter des Buches, reden. Er wirkt anfangs relativ unsympathisch (jedenfalls auf mich), wächst jedoch mit der Zeit seiner Gefangenschaft. Wie entstand dieser Protagonist? Hat er mit der Zeit ein Eigenleben entwickelt oder war er von Anfang an so geplant?

Iris Kammerer: Ein solch komplexer Protagonist entsteht nicht auf dem Reißbrett, sondern entwickelt sich über Jahre, meist durch ganz unterschiedliche Handlungsentwürfe, die erst einmal nur gedanklich durchgeführt werden. Schließlich kristallisierte sich das Motiv der (Kriegs-)Gefangenschaft als Kernhandlung heraus; das funktioniert für mich nun einmal nicht mit einen Bilderbuchhelden. Wenn ich einen Guten zu Beginn derart viel durchmachen lasse, dann ist es nicht möglich, eine Annäherung zwischen Geiselnehmern und Geisel im Sinne eines Stockholm-Syndroms glaubhaft darzustellen, weil die LeserInnen einfach zu stark gegen die Geiselnehmer eingenommen werden.

Außerdem benötigt jemand, der in einer solchen Situation auch noch an sich wachsen soll, eine enorme mentale Stärke. Dabei sollte allerdings kein unglaubwürdiger Superheld herauskommen, sondern jemand, mit dem man mitfühlen und mitfiebern kann, also ein eher „mittlerer Charakter“. Die „fiesen Züge“ stellen sich im Laufe der Lektüre allerdings als eine Art traumatisch bedingter Rückschläge in der Biographie dieser Figur heraus.

Literaturschock: Im Gegensatz zu der Bewunderung eines Nationalhelden, stellst Du Arminius als Verräter und Bösewicht dar. Aber auch in anderer Hinsicht hältst Du Dich nicht an Konformen: Gründliche Recherche verpackst Du nicht in an unsere Zeit angepasste Sprache und Gefühle, und trotzdem ist "Der Tribun" keine trockene Lektüre. Was ist Dir wichtig an einem historischen Roman? Und was regt Dich am meisten auf?

Iris Kammerer: Was mich an historischen Romanen aufregt, sind Anachronismen und die Verfälschung historischer Verhältnisse, insbesondere dann, wenn diese Verhältnisse an unsere Zeit angepasst werden, um liebgewonnene Vorurteile zu bedienen. Dazu stehe ich, selbst wenn ich mir damit den Vorwurf einer bildungsbürgerlichen Arroganz einfange. Weit schlimmer als ein Festhalten an einem Mindestanspruch finde ich es, wenn die KonsumentInnen belogen werden, um ganz trivial falsche Vorstellungen zu bedienen – das erinnert mich ganz schrecklich an politische Propaganda.

Der historische Romane gehört meiner Auffassung nach in das große Genre der Utopistik, d.h. unter die Genres, deren Handlungen sich letztendlich außerhalb unserer Alltagswelt abspielen, als da sind Phantastik, Fantasy, Märchen und Sagen, aber auch Science Fiction. SciFi und Historik sind der Realität noch am nächsten angesiedelt: Die SciFi bezieht ihre Hintergründe aus den technischen und Ingenieurwissenschaften, um diese weiterzuspinnen, die Historik bedient sich der Erforschung der Vergangenheit. LeserInnen historischer Romane wollen in eine andere Welt eintauchen, die allerdings keine phantastische Welt ist, sie wollen den Realitätsbezug insofern, als die Handlung nicht nur eine utopische oder phantastische Variante sein soll, sondern zumindest die Möglichkeit besteht, dass die Handlung sich tatsächlich so abgespielt hat.

Diesem Anspruch fühle ich mich als Autorin verpflichtet - nicht nur im Hinblick auf die historischen Daten, die sich mittels Konversationslexikon mal eben schnell überprüfen lassen. Ich möchte in der Tat ein möglichst stimmiges Bild der jeweiligen Kultur und Lebenswelt auf der Basis der aktuellen Forschung schaffen, in das die LeserInnen eintauchen können, als würden sie ein Freilichtmuseum besuchen und dort ihrer Phantasie mal ein paar Stunden freien Lauf lassen.

Literaturschock: Würdest Du selbst in die Zeit Deines Romans reisen, wenn Du eine Zeitmaschine hättest? Falls ja: Was würdest Du tun? Falls nein: Wohin würdest Du sonst reisen?

Iris Kammerer: Nicht wirklich in die Zeit des Tribun, das muss ich zugeben. Ich denke, es wäre die Sorte Abenteuer, die man erst dann Abenteuer nennen kann, wenn es glücklich überstanden ist – was für einen verweichlichten modernen Mitteleuropäer allzu schnell lebensgefährlich werden könnte.

Aber sagen wir mal so: Wenn man mir eine entsprechend intensive und ausreichend lange Vorbereitungszeit gönnt, dann vielleicht doch. Ansonsten bin ich ein Mensch, der lieber in der Gegenwart um die Welt reist als durch die Zeiten.

Literaturschock: In der Zeit der römischen Kaiser gab es Scheidungen und hohe Anforderungen an Hygiene. Könnte also tatsächlich das beginnende Christentum für die später folgende Rolle der Frau verantwortlich sein? Hat erst die Kirche die Frauen verteufelt und verbrannt? Beim Lesen Deines Buches könnte man fast den Eindruck bekommen, dass das Christentum den Fortschritt in dunklere Zeitalter geführt hat und der Welt nur große Rückschritte brachte.

Iris Kammerer: Das wäre zu einfach. Das Christentum ist keine einfache lineare Tradition, sondern wie jede der großen Religionen, Philosophien und Weltanschauungen ein komplexes System der unterschiedlichsten Traditionen, von denen die einen frauenfreundlich, die anderen frauenfeindlich sind. Man kann nicht einmal von „der (einen) Kirche“ sprechen. Wenn man von den Grundlagen ausgeht, spielen Frauen sogar eine sehr große Rolle, die, wann und wo immer frauenfeindliche Tendenzen Oberwasser gewannen, abgedrängt wurden. Man muss hinzufügen, dass unser Bild vom Mittelalter noch immer geprägt ist von einem künstlichen Mittelalterbild, dass in späteren Jahrhunderten geschaffen wurde, um sich positiv von einer überwunden geglaubten Vergangenheit abzugrenzen, in die man dann alles hineinprojizierte, was man als „dunkel“ ansah.

Und diese grundsätzliche Verfälschung geistert nicht nur durch eine sehr große Zahl „historischer“ Romane, sondern vor allem noch immer durch die Sachbücher und den Unterricht an den Schulen. Sogar für engagierte Forscher ist es sehr, sehr schwer, gegen tiefsitzende Vorurteile allein bei den Studierenden anzuargumentieren.

Literaturschock: Als Leser eines historischen Romans geht man beinahe zwangsläufig davon aus, dass der Autor sich mit der Thematik und der Zeit der Handlung intensiv beschäftigt hat. Kennt man sich selber nicht gut aus, ist man dem Autor quasi ausgeliefert. Wie gingst Du selbst bei der Recherche zu Der Tribun vor? Was bedeutet Recherchearbeit für Dich?

Iris Kammerer: Recherche ist für mich die Fortsetzung dessen, was ich an der Universität gelernt habe. Und da ich schon an der Uni gerne akademisch gearbeitet habe, macht es mir zunächst einmal eine Menge Spaß, Dinge zu erforschen. Recherchieren heißt zunächst und vor allem: Ein Warm-up in Gestalt einer wissenschaftlichen Einführung und danach ein intensives Quellenstudium. Ich beschäftige mich mit der aktuellen Forschung ebenso intensiv wie mit der Forschungsgeschichte; denn jede Erkenntnis ist ebenso sehr Spiegel ihrer Zeit wie der der untersuchten Vergangenheit. Es ist ein ständiges Abgleichen, und man muss diese Dinge immer wieder schälen wie Zwiebeln, damit am Ende übrig bleibt, was man am Anfang gesucht hat. Und wie bei den Zwiebeln gibt es auch immer wieder Tränen, weil die Rekonstruktion dieser Realität es einem nicht immer einfach macht mit dem, was man erzählen will. Es ist ungemein wichtig, sich auch in der Kultur der jeweiligen Zeit auszukennen. Wer glaubt, einen aussagekräftigen Roman über die Zeit des Augustus verfassen zu können, ohne Autoren wie Vergil oder Ovid gelesen zu haben, irrt. Erst wenn ich mich wirklich sicher fühle in der Sachkultur und der Gedankenwelt der jeweiligen Zeit, kann ich die „richtigen“ Charaktere entwickeln und daraus die „richtigen“ Handlungsstränge.

Außerdem begleitet einen die Recherche während des gesamten Schreibprozesses, da es immer wieder Dinge gibt, die man korrigieren oder ändern muss; dabei erweist es sich als hilfreich, immer wieder zu überprüfen, ob das, was man da entwickelt, auch tatsächlich im Bereich des Möglichen ist.

Literaturschock: Verrätst Du uns Dein Geheimnis? Was sind die Zutaten Deines Romanrezepts?

Iris Kammerer: Man braucht auf jeden Fall Figuren, die einen selbst überzeugen, und eine Geschichte, ein Thema, das fasziniert. Das bedeutet: Etwas, dass sich nicht in drei, vier Sätzen verschleißt. Außerdem muss das Ganze menschlich nachvollziehbar sein, sollte jedem etwas sagen.

Um das zu erreichen bin ich auf die Methode verfallen, Gefühle habe ich nicht als „Gefühle“ dargestellt, sondern vor allem in ihren physiologischen Auswirkungen; außerdem gibt es so gut wie keine verbal ausformulierten Gedankengänge, jedenfalls keine in der Form: „...“, dachte er. Das hat seinen Grund darin, dass ich mich strikt an die sogenannte show don't tell-Regel gehalten habe: Schildere, was deine Figuren erleben, aber deute es nicht aus! Letzteres wird zur "Aufgabe" der LeserInnen, die quasi die Freiheit haben sollen, selbst zu entscheiden, wie sie das Geschehen interpretieren.

Hinzukommt die Frage der Perspektive: Ich schildere Cinnas Umwelt aus seiner Perspektive, die LeserInnen erfahren, was er mit den äußeren Sinnen wahrnimmt - was ihn selbst betrifft, kommt dann auch die taktile Selbstwahrnehmung hinzu, das eigene Körpergefühl, der Gesichtssinn verliert dagegen an Bedeutung. Ein Beispiel – „Rotwerden“: Wenn jemand in seiner Umgebung rot wird, sieht er das, betrifft es ihn selbst, bemerkt er die veränderte Körpertemperatur („heiße Ohren“) oder den „Druck“, den das in die Wangen schießende Blut verursacht. Das Ganze dann mittels Sprache und Erzählweise in ein ansprechendes und immer wieder überraschendes und spannendes Gewand zu kleiden, ist ein Kapitel für sich. Man braucht ZuhörerInnen und TestleserInnen, die einen kritischen und kreativen Kopf mit einer Engelsgeduld verbinden – z.B. wie mein Mann und meine Tochter, die mir gelegentlich Szenen wieder vor die Füße hauen, mir dann aber auch helfen, aus den Trümmern etwas anderes, weit Besseres zu erschaffen.

Letztendlich bedarf es auch eines engagierten Agenten wie Andreas Brunner, einer kämpferischen Lektorin wie Daniela Schlingmann und einer versierten Redakteurin wie Tina Schreck. Und wenn man dann auch noch mit so einem ansprechenden Cover beschenkt wird, dann kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen.

Literaturschock: Du nimmst Dir sehr viel Zeit für Deine Leser. So hast Du beispielsweise (inter)aktiv an mehreren Foren-Leserunden Deines Buches teilgenommen und Fragen beantwortet. Ist Dir der Kontakt zu den Fans sehr wichtig? Was gibt Dir eine solche Leserunde?

Iris Kammerer: Romane zu schreiben ist eine geradezu autistische Tätigkeit; man beschäftigt sich am Schreibtisch weitgehend mit sich selbst. Aber eigentlich erzählt man die Geschichte doch „jemandem“. Ich bin schlicht und einfach neugierig auf alle diese „Jemande“, und auf das, was sie aus dem herauslesen, was ich da erzähle.

Ich möchte gar nicht mal so sehr von Fans sprechen, denn das klingt so, als gäbe es ein Gefälle zwischen mir als Autorin und den LeserInnen des Romans. Das sehe ich nämlich nicht so. Lesen ist eine sehr produktive Tätigkeit; jeder Leser und jede Leserin lässt die Geschichte in seiner/ihrer Phantasie auf eine völlig neue und eigene Weise wiedererstehen. Und genau diese zahllosen Varianten faszinieren mich: Man wirft einen Stein ins Wasser und beobachtet die Kreise, die er wirft. Für diese Erfahrungen bin ich meinen LeserInnen sehr dankbar.

Hinzukommt, dass mich die Figuren schon so lange begleiten, dass ich sie auch gerne auf ihrem Weg zu den LeserInnen begleiten möchte. Ein bisschen Schutz darf schon sein – man weiß ja nie, was sie da draußen erwartet! ;o)

Literaturschock: In der letzten Zeit wurden einige neue deutsche Autoren - vor allem in den Bereichen Fantasy/Krimi/Historisch - entdeckt. Aber nach wie vor müssen Autoren und Autorinnen oft zu englischklingenden Pseudonymen greifen, um mittelmäßigen Absatz zu finden - wenn sie überhaupt einen Verlag finden. Was glaubst Du, woran das liegt?

Iris Kammerer: Ich möchte nicht von einer Notwendigkeit sprechen, sich z.B. in Form eines englischklingenden Pseudonyms als „populär“ zu definieren, aber im Bereich des Liebesromans ist es offenbar immer noch üblich, während z.B. meine Freundin Susanne Gerdom inzwischen nicht mehr unter ihrem früheren Pseudonym Frances G. Hill veröffentlicht, sondern unter ihrem „richtigen“ Namen. Es gibt allerdings ein altes Vorurteil, das besagt, deutsche AutorInnen seien schwerblütig und düster, könnten nicht erzählen. Diese Ansicht wird immer wieder vorgetragen – interessanterweise ausgerechnet von deutschsprachigen AutorInnen. Ich weiß nicht recht, woher diese Vorstellung rührt, denn es gab und gibt zahlreiche sehr gute deutschsprachige ErzählerInnen, die sich hinter den KollegInnen aus dem englischsprachigen Raum beileibe nicht verstecken müssen.

Ich vermute, es hat sehr viel damit zu tun, dass sich die populäre Kultur weltweit über den englischsprachigen Raum (USA, Großbritannien) definiert. Allerdings lässt diese Dominanz in dem Maße nach, wie Europa als eigener politischer, wirtschaftlicher und kultureller Raum erstarkt.

Literaturschock: Wann können wir auf neue Abenteuer mit Cinna & Co. hoffen? Woran arbeitest Du zur Zeit?

Iris Kammerer: Zur Zeit sitze ich an den letzten Seiten zu Teil 2, der im nächsten Frühling in die Buchläden kommen wird. Da stehen mir bis zum Herbst noch die Überarbeitungen ins Haus. Ansonsten geht es dann an die engeren Nachrecherchen zum dritten Teil, der vor dem Hintergrund der Germanicus-Feldzügen der Jahre 14-16 n.Chr.spielt. Außerdem will ein ganz anderes Projekt unbedingt geschrieben werden, der sowohl erzählerisch als auch sprachlich völlig anders ist als die Trilogie um Gaius Cinna – schon weil ich es diesmal um einen zeitgenössischen Thema mit einer Frau als Hauptperson zu tun habe.

Literaturschock: Was sind Deine Lieblingsschriftsteller und was liest Du momentan? Kannst Du einen Roman überhaupt noch genießen, ohne denken zu müssen "Das hätte ich anders gemacht"?

Iris Kammerer: Eine Liste meiner LieblingsschriftstellerInnen dürfte sehr lang ausfallen. Klassiker natürlich, vor allem immer noch antike Autoren wie Ovid, Vergil, Properz, Sappho, Platon etc., bei denen ich mich völlig verlieren kann. Lieblingsautoren wären z.B. Gabriel Garcia Márquez, Umberto Eco, Nadine Gordimer, Doris Lessing, Thomas Mann, Hermann Hesse, Virginia Woolf, Heinrich Böll, Siegfried Lenz (auch wenn er sich in all seinen Geschichte verrennt), Leo Tolstoi ... daneben aber auch Jeffrey Eugenides, Philipp Roth, John Irving, Kurt Vonnegut, Toni Morrison ... einen Haufen KollegInnen wie Guido Dieckmann, Rebecca Gablé, Tom Liehr ... Ich hör jetzt lieber auf, sonst wird das eine endlose Liste!

Augenblicklich habe ich mich auf Graham Greene verlegt (der fehlt natürlich oben ...), Der stille Amerikaner, eine wirklich bemerkenswerte Parabel auf das Verhältnis zwischen Europa, USA und dem "Rest" der Welt, die eine erschütternden Aktualität hat. Ich lese ausgesprochen gerne und habe mir eine gewisse Unbeschwertheit bewahren können. Nur bei Romanen, bei deren Überarbeitung ich geholfen habe, überfällt mich gelegentlich leises Kopfschütteln. Bei anderen Büchern habe ich ja keinen Einfluss auf die Abfassung gehabt. Natürlich finde ich Fehler lästig, gelegentlich sogar ärgerlich, aber ich mache mir eigentlich nie Gedanken darüber, wie ich diese oder jene Geschichte geschrieben hätte. Das liegt einfach daran, dass es sich nicht um „meine“ Geschichten handelt – der Abstand ist einfach zu groß.

Literaturschock: Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast!

Iris Kammerer: Eigentlich habe ich zu danken, weil du mir ja Gelegenheit bietest, mich mit allen diesen Dingen nochmals auseinanderzusetzen.

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