Jane Welch wurde 1964 in Derbyshire geboren. Sie besuchte dort die Repton Prep School und drei weitere Schulen zu der Zeit als diese den umständlichen Übergang von reinen Jungenschulen zu gemischten Schulen durchmachten. Während sie glücklich die Rolle der "ärgerlichen jungen Frau" spielte, rebellierte sie gegen das System der Privatschule Oxbridge und heiratete sofort nachdem sie die Schule beendet hatte ihren Freund Richard, einen "Rebellen ohne Grund".

Literaturschock: Erzählen Sie Ihren deutschen Fans ein etwas über sich? (Familie, Hobbys usw.)

Jane Welch: Ich bin verheiratet und habe zwei kleine Kinder, die jeden Moment meiner spärlichen Zeit, die ich nicht dem Schreiben widme, in Anspruch nehmen. Deshalb habe ich schon lange keine Hobbies so wie früher mehr. Trotzdem gehen wir in der wunderschönen Landschaft rund um unser Zuhause spazieren und kämpfen regelmäßig mit einem wilden Garten, den wir versuchen, in ein Paradies zurückzuverwandeln. Ich war früher Skilehrerin und liebte das Reiten, aber im Moment ist weder für das eine, noch für das andere Zeit dafür. Vielleicht, wenn meine Kinder älter sind... Und ich liebe natürlich das Lesen.

Literaturschock: Was war das entscheidende Ereignis in Ihrem Leben, das Ihnen sagte: "Ich möchte Schriftstellerin werden?"

Jane Welch: Es gab keines; Ich wußte einfach immer, daß es das war, was ich sein wollte.

Literaturschock: Was hast Du gefühlt, als Dein erstes Buch veröffentlicht wurde?

Jane Welch: Natürlich erfreut. Trotzdem fühlte es sich nicht sehr real an zu der Zeit und wie bei Geburtstagen ändert es nicht so dein Leben, wie du dir das vorstellst.

Literaturschock: Woher kam die Idee zu der Runenzauber Saga?

Jane Welch: Sie wuchs aus sehr kleinen Bildern in meinem Kopf. Ich begann über einen Ort zu schreiben, den ich mir vorstellte und wenn ich einmal den Charakter in diesem Kontext und ihm ein Problem irgendeiner Art gegeben habe, beginnt der Rest der Geschichte einfach zu fließen.

Literaturschock: Welches Ihrer Bücher mögen Sie am liebsten? Weshalb?

Jane Welch: Ich mag immer das am liebsten, das ich am besten geschrieben habe. Ich denke tatsächlich, daß meine Geschichten mit der Zeit besser geworden sind. Aber ich habe immer ein leichten Hang zu "The Runes of War", einfach weil es mein erstes Buch war.

Literaturschock: Haben Sie einen Lieblingscharakter?

Jane Welch: Wahrscheinlich Caspar, aber ich bin mit den meisten sehr verbunden!

Literaturschock: Durften Sie Cover und Titel Ihrer Bücher selbst auswählen?

Jane Welch: Oh nein! Die Cover werden von professionellen Künstlern und Designern gemacht.

Literaturschock: Haben Sie engeren Kontakt zu anderen Autoren oder Ihren Fans?

Jane Welch: Ich sehe Autoren von Zeit zu Zeit bei verschiedenen Versammlungen und Treffen und ich erhalte viele eMails von Lesern.

Literaturschock: Was sind Ihre gegenwärtigen Projekte? Können Sie uns einen kleinen Ausblick auf die nächsten Bücher geben?

Jane Welch: Ich schreibe zur Zeit am letzten Buch meiner neuen Trilogie "The Book of Ond", die leider noch nicht in das deutsche übersetzt wurde. Das Buch heißt "The Allegiance of Man". Ich werde Auszüge auf meiner Website www.janewelch.com veröffentlichen, sobald ich das organisiert habe.

Literaturschock: Was ist die schwerste Sache, um darüber zu schreiben? Was die leichteste?

Jane Welch: Die schwerste Sache ist, sich sensible Antworten auf Interviewfragen auszudenken und die leichteste ist das tatsächliche Schreiben.

Literaturschock: Möchten Sie weiterhin Fantasyromane schreiben? Oder planen Sie, über irgendetwas anderes zu schreiben?

Jane Welch: Ich wollte schon immer Fantasy schreiben und ich war bisher noch nie von etwas anderem versucht.

Literaturschock: Haben Sie spezielle Methoden, sich auf ein neues Buch vorzubereiten (welche)?

Jane Welch: Nein, nicht wirklich. Ich muß mich einfach hinsetzen und eine grobe Idee aufschreiben. Der abgeschlossene Artikel steht etwas in Verbindung zu seinen Anfängen, aber nicht sehr. Deshalb mache ich mir keine zu großen Gedanken über die Details in einem Plan. Ich muß einfach schwer nachdenken, um auf gute Ideen zu kommen!

Literaturschock: Wie sieht Ihr normaler Arbeitstag aus?

Jane Welch: Ich schreibe den ganzen Morgen, höre für eine kurze Weile für das Mittagessen auf und dann schreibe ich bis es Zeit ist, die Kinder von der Schule abzuholen. Wenn meine Deadline naht, kann es sein, daß ich abends zurück an die Arbeit gehe, wenn die Kinder schlafen

Literaturschock: Wie lange haben Sie an Ihrem ersten Buch geschrieben?

Jane Welch: Ungefähr neun Monate.

Literaturschock: Wieviel Ihrer eigenen Erfahrungen teilen Sie mit Ihren Charakteren?

Jane Welch: Sehr wenig! Meine Bücher sind in keiner Art und Weise autobiographisch.

Literaturschock: Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, einen Verlag zu finden?

Jane Welch: Ich hatte sehr viel Glück, daß ich sofort vom ersten Verlag angenommen wurde, dem ich mein Buch zukommen gelassen hatte.

Literaturschock: Was sind die Unterschiede in der Arbeit an der Fortsetzung, verglichen mit dem Schreiben des ersten Buches?

Jane Welch: Beim ersten Buch verbrachte ich eine Menge Zeit damit, die Hauptcharaktere und die grundlegenden Dinge ihrer Welt einzuführen. Von da an war es ein Beobachten, wie diese Charaktere sich entwickelten und ihre Welt entdeckten. Das erste Buch einer Serie legt den Grundstein für die Geschichte und deshalb habe ich mehr Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, was passieren sollte. Später mußte ich sicherstellen, daß es auf eine interessante Art und Weise geschieht und daß jedes eigenständige Buch, obwohl es nur ein Teil der Gesamtgeschichte ausmachte, auf seine Art zufriedenstellte. Ich finde es am einfachsten, das erste Buch in einer Trilogie zu schreiben, weil ich dann nicht davon abhängig bin, was vorher bereits geschehen ist.

Literaturschock: Haben Sie einen Lieblingsautor oder ein Lieblingsbuch?

Jane Welch: Ich weiß, es ist eine langweilige Antwort und jeder sagt das jetzt, weil der Film gerade herausgekommen ist, aber "Der Herr der Ringe" war schon IMMER mein Lieblingsbuch.

Literaturschock: Vielen, vielen Dank, Jane! Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar, daß Sie sich die Zeit genommen haben und ich Sie interviewen durfte.

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