Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat er sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher wurden in 12 Sprachen übersetzt und haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingetragen.

Literaturschock: Mr Deaver, wenn Sie in den Spiegel und ganz tief in Ihre Seele schauen, was sehen Sie?

Jeffery Deaver: Ich hoffe, ich würden einen guten Geschichtenerzähler sehen.

Literaturschock: Ich weiss, dass Ihnen jede erdenkliche Frage bereits wieder und wieder gestellt wurde, aber gibt es eine Frage, die Ihnen nie gestellt wurde, von der Sie es sich aber wünschten?

Jeffery Deaver: Ich glaube, mir wurde jede erdenkliche Frage gestellt! Eine Frage, die mir in all der Zeit immer wieder gestellt wurde ist, "Woher kommen Ihre Ideen?". Ich antworte den Lesern dann, dass die Ideen durch viele Stunden Arbeit kommen.

Literaturschock: Gibt es ein bestimmtes Ihrer Bücher, das einen besonderen Platz in Ihrem Herzen einnimmt? Falls ja, warum?

Jeffery Deaver: Ich glaube, "Der Knochenjäger" wird immer etwas besonderes für mich bleiben, weil dieses Buch Lincoln Rhyme eingeführt hat.

Literaturschock: Was glauben Sie, ist das schwerste und das einfachste beim Schreiben?

Jeffery Deaver: Der schwierigste Teil beim Schreiben ist der Entwurf. Meine Entwürfe umfassen mehrere hundert Seiten. Hier plane ich jeden Teil des Buches. Es ist wichtig für mich, den Handlungsablauf richtig zu planen, bevor ich mit dem eigentlichen Buch beginne.

Literaturschock: Wann werden wir "Lautloses Duell" und "Die Tränen des Teufels" im Kino sehen können? Falls nur Sie die Besetzung vornehmen dürften: Wen würden Sie auswählen?

Jeffery Deaver: Beide Bücher sind für eine Verfilmung in Vorbereitung, was bedeutet, dass die Drehbücher geschrieben und Filmproduzenten gesucht werden. Ich bin nicht sicher, wann eines der Projekte ins Kino kommt. Für die Besetzung könnte ich mir Harrison Fors als Frank Bishop in "Lautloses Duell" vorstellen. Ich habe keine speziellen Vorlieben für die Besetzung von "Die Tränen des Teufels".

Literaturschock: Sie arbeiten derzeit an "The Garden of Whispers". Würden sie uns einen kleinen Ausblick auf das Buch geben?

Jeffery Deaver: Ich kann Ihnen erzählen, dass mein nächstes Buch mein erster historischer Roman sein wird, der in den 30ern spielt. Ich kann zur Zeit wirklich nicht mehr verraten.

Literaturschock: Wissen Sie, wann "The Vanished Man" in Deutschland veröffentlicht wird? Jeffery Deaver - Die Tränen des Teufels

Jeffery Deaver: Tut mir leid, aber das weiß ich nicht. Sie können das vielleicht bei Amazon herausfinden.

Literaturschock: Schreiben Sie, was Sie schon immer schreiben wollten? Oder schlummert da noch eine ungeschriebene Idee in Ihnen?

Jeffery Deaver: Während ich das Ende eines Buches schreibe, bin ich in Gedanken bereits beim nächsten Buch.

Literaturschock: Was glauben Sie, ist Ihr Geheimnis? Haben Sie einen Ratschlag für zukünftige Autoren?

Jeffery Deaver: Das Schreiben ist ein Beruf wie jeder andere. Ich gehe jeden Tag zur Arbeit und schreibe acht bis zehn Stunden pro Tag. Ich warte nicht auf Inspiration, bevor ich mit dem Schreiben beginne. Mein Ratschlag für zukünftige Autoren, wäre der, sie zum täglichen Schreiben zu ermuntern. Dies ist der einzige Weg das Schreibhandwerk gut zu erlernen.

Literaturschock: Wer sind Ihre Lieblingsautoren und finden Sie überhaupt noch Zeit, sie zu lesen? Was lesen Sie zur Zeit?

Jeffery Deaver: Einer meiner Lieblinge ist Thomas Harris (Das Schweigen der Lämmer). Ich habe nicht viel Freizeit, um zu lesen, aber ich neme mir immer Zeit für einen guten Thriller.

Literaturschock: Vielen Dank für dieses tolle Interview!

Jeffery Deaver: Gerne geschehen! Bitte lassen Sie es mich wissen, wenn Sie weitere Fragen haben!

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