Kristen Britain wuchs in State New York auf. Mit dreizehn Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Buch über Pferde. Nach ihrem Studium an der Ithaca School of Communications schlug sie eine Karriere als Filmproduzentin ein. Danach wurde sie Parkrangerin in verschiedenen amerikanischen Staaten. Seit 1992 lebt Kristen Britain in Maine und arbeitet immer noch für den National Park Service. Ihre Wohnung teilt sie sich mit 2 Katzen. Ihre Hobbys sind Schreiben, Hiken, Kanufahren, Gitarrespielen, Lesen, das Beobachten ihrer Katzen, Reiten und Tagträumen.

Literaturschock: Erzählen Sie Ihren deutschen Fans etwas über sich? (Familie, Hobbys usw.)

Kristen Britain: Hmm... Ich wuchs in der Fingerlakes Region des Bundesstaates New York auf, aber nun lebe ich Neuengland mit zwei Katzen und einem Hund. Ich genieße das Lesen, spazieren gehen, Wandern , Gitarrespielen und gelegentliche künstlerische Tätigkeiten. Das Schreiben und mein täglicher Beruf vereinnahmen sehr viel von meiner Zeit, weshalb ich nicht so viele Freizeitaktivitäten ausübe.

Literaturschock: Was war das entscheidende Ereignis in Ihrem Leben, das Ihnen sagte: "Ich möchte Schriftstellerin werden?"

Kristen Britain: Nun, es gab kein Ereignis. Als ich jünger war, glaubte ich tatsächlich, daß ich eine Cartoonistin werden würde, aber ich liebte es immer zu lesen und ich wurde von meinen Lehrern zum Schreiben so ermutigt, daß ich es in der Schule und in meiner eigenen Zeit tat. Das Lesen von Tolkien brachte mich zur Fantasy und spornte mich wirklich zum kreativen Schreiben an.

Literaturschock: Was haben Sie gefühlt, als "Grüner Reiter" veröffentlicht wurde?

Kristen Britain: Ich war natürlich glücklich, aber es gibt eine Menge, das Dich auf dem langen Weg zu Veröffentlichung begleitet -- Änderungen, das Korrekturlesen und solche Dinge. Einerseits war es die Kehrseite der Medaille. Es gab viele kleine Aufregungen auf diesem Weg -- keine große Explosion der Freude. Und natürlich musste ich wieder runterkommen, um an der Fortsetzung weiterzuarbeiten.

Literaturschock: Woher kam die Idee zu den Grünen Reitern?

Kristen Britain: Ich habe schon immer über die Bedeutung der Aufgabe eines Nachrichtenübermittlers als gefährlich und wegbereitend nachgedacht, was mich dazu brachte, mich zu fragen, wer so eine Arbeit tun würde und in welche Art von Abenteuer derjenige verwickelt würde. Daraus entwickelte sich dann das Buch.

Literaturschock: Wie alt ist Karigan in dem Buch?

Kristen Britain: Ich ließ ihr Alter absichtlich ungenannt. Es liegt am Leser, ihr exaktes Alter festzustellen, da sie der Hauptcharakter ist, durch den der Leser die Geschichte sieht. Sie ist irgendwo im Teenageralter.

Literaturschock: Wissen Sie, wann "Mirror of the Moon" veröffentlicht wird?

Kristen Britain: In Nordamerika wird es im Januar 2003 veröffentlicht. Ich bin nicht sicher, wann es in Deutschland erscheint.

Literaturschock: Können Sie uns einen kleinen Ausblick darauf geben?

Kristen Britain: Zuerst einmal: "Mirror of the Moon" ist nicht der endgültige Titel. Ich bin immer noch dabei, mit meinem Verleger Korrekturen durchzuführen, die zu einer Änderung des Titels führen könnten. Zu der Geschichte selbst: Sie setzt die Abenteuer von Karigan und den Grünen Reitern fort. Ziemlich buchstäblich ist es über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Dabei möchte ich es vorerst belassen ;-)

Literaturschock: Möchten Sie die Geschichten über Karigan und die Grünen Reiter fortsetzen? Oder planen Sie, über irgend etwas anderes zu schreiben?

Kristen Britain: Es wird mehr Geschichten über die Reiter geben, so lange wie die Geschichte braucht, erzählt zu werden und so lange, wie mein Verleger sie veröffentlichen möchte. Das habe ich noch nicht notwendigerweise festgelegt. Und andere Dinge? Ich hoffe, daß ich andere Geschichten schreiben werde, aber im Moment bin ich auf die Reiter fixiert.

Literaturschock: Nun zu Ihrem Hund: Wie ist sein Name und planen Sie, ihn in Ihre künftigen Bücher zu integrieren?

Kristen Britain: Der Name meines Hundes ist Gryphon und er ist ein irischer Setter. Ich weiß nicht, ob ich ihn in die Geschichte einbauen werde -- Ich habe es auch nicht mit meinen Katzen getan. Interessanterweise wurden Irische Setter im britischen Militär als Nachrichtenüberbringer im ersten Weltkrieg genutzt, was passend erscheint, daß ich über Boten schreibe. Sie werden als furchtlos und nervenstark geschätzt.

Literaturschock: Was glauben Sie, ist die schwierigste Sache am Schreiben? Und die leichteste?

Kristen Britain: Die schwierigste Sache am Schreiben ist, wie die Zeit vergeht. Zwischen meinem täglichen Job und dem Schreiben fühle ich mich manchmal, als ob ich ununterbrochen arbeiten würde, was demotivierend sein kann. Das leichteste? Das Buch in seiner endgültigen Form genießen!

Literaturschock: Wie viele Ihrer eigenen Erfahrungen teilen Sie mit Ihren Charakteren?

Kristen Britain: Da ist ein bißchen von mir in jedem Charakter. Eigentlich hängt fast alles in einem Buch mit den Erfahrungen des Autors zusammen. Als ich jung war, ritt ich sehr viel, weshalb ich etwas Einblick in ihre Persönlichkeit habe, wie sie zu reiten sind, wie man sie pflegt usw. Trotzdem sind die Charaktere sehr unterschiedlich zu mir. Zum Beispiel würde sich Karigan niemals hinsetzen, um ein Buch zu schreiben. Sie muß immer in Bewegung bleiben. Im Gegensatz dazu würde ich nicht herumrennen und mich von schlechten Jungs jagen lassen.

Literaturschock: Durften Sie Cover und Titel Ihrer Bücher selbst auswählen?

Kristen Britain: Mein Verleger ist für das Coverdesign zuständig. Ich darf zwar Vorschläge machen, aber letzendlich liegt die Entscheidung über das Cover beim Verleger. Ich schlage die Titel vor, aber manchmal kann ein Titel aus dem einen oder anderen Grund problematisch sein und mein Lektor rät mir, einen anderen zu überlegen. "Grüner Reiter" war meine ursprüngliche Idee.

Literaturschock: Haben Sie engeren Kontakt zu anderen Autoren oder Ihren Fans?

Kristen Britain: Ich verbringe Zeit bei www.sff.net, wo eine Menge Autoren Newsgroups haben und jeder ist dort selbstverständlich willkommen. Ich unterhalte mich dort mit Lesern und Autoren und habe meine eigene Newsgroup. Wir unterhalten uns über alles - von den Eigenarten unserer Haustiere, über das Wetter bis zu Büchern. Ich habe Leser aus Kanada, Deutschland, Großbritannien, Norwegen und Frankreich, die sich dort einfinden.

Literaturschock: Wie sieht Ihr normaler Arbeitstag aus?

Kristen Britain: Ich habe meine tägliche Arbeit und ich verbringe meine Abende und Wochenenden mit dem Schreiben.

Literaturschock: Wie lange haben Sie dafür gebraucht, "Grüner Reiter" zu schreiben?

Kristen Britain: Der erste Entwurf brauche weniger als ein Jahr. Es brauchte dreieinhalb Jahre, um das Buch in die Qualität zu bringen, daß man es veröffentlichen konnte.

Literaturschock: Haben Sie einen Lieblingsautor oder ein Lieblingsbuch?

Kristen Britain: Ich erwähnte vorhin Tolkien. Anne McCaffrey und Lloyd Alexander haben mich maßgeblich inspiriert.

Literaturschock: Vielen, vielen Dank, Kristen! Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar, daß Sie sich die Zeit genommen haben und ich Sie interviewen durfte.

Kristen Britain: Danke, Susanne

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