Susanne Fröhlich, geboren 1962 in Frankfurt am Main, ist erfolgreiche Hörfunk- und Fernsehmoderatorin. Sie schrieb mehrere Sachbücher und Romane. Susanne Fröhlich lebt mit ihrem Mann, Tochter und Sohn im Taunus.

Das war wirklich die unterhaltsamste Lesung, die ich je erlebt habe. Susanne Fröhlich hat mit ihrer Art zu Schreiben und Vorzulesen ihrem Namen alle Ehre gemacht. Sie hätte jeden Kabarettisten an die Wand gespielt. Ich habe so gelacht, daß mir hinterher sämtliche Lachuskeln weh getan haben.

Ort des Geschehens war Gondrom-Buchhandlung in Offenbach, gestern abend 20:00 Uhr.

Sie begann damit, erst einmal festzustellen, daß die Männer im Publikum freiwillig da sind und nicht genötigt oder gezwungen wurden.

Dann erzählt sie kurz den Inhalt ihres neuen Romans "Frisch gemacht". Er beinhaltet einige Wochen im Leben einer Ehefrau und Mutter. Teilweise ist die Geschichte in Rückblenden erzählt, nämlich dann wenn das Kind noch nicht laufen kann ist es eine Rückblende, ansonsten spielt es jetzt.

Was sie dann vorliest sind einfach alltägliche Begenheiten im Leben der Andrea Schnidt, die fiktive Hauptperson im Roman. Angefangen bei morgendlichen Grundsatzdiskussionen mit deren Tochter Claudia, welche Schuhe in den Kindergarten angezogen werden, Andrea's Alltag im Beruf, ihr tagtäglicher Kampf mit den überflüssigen Pfunden, der Konkurenzkampf der Mütter im Babyschwimmen und im Kindergarten und es endet in einer Rückblende mit der etwas problematischen Wiederaufnahme des ehelichen Sexlebens nach der Geburt, die natürlich in einem Disaster endet.

Alles Dinge, wo man sich mitunter wiedererkennt, Situationen, die man selbst schon erlebt hat. Es ist einfach ihre fröhliche, schlagfertige Art, die es einem schwer macht, nicht zu glauben, daß sie aus ihrem eigenen Leben erzählt. Doch sie versichert, das wären zwar persönliche Erfahrungen aber nicht authentisch, mit der Bemerkung, daß ihre Kinder auch morgen noch unvermummt zur Schule gehen möchten. Sie könne das nicht ihrem Mann, ihren Kindern und ihrer Mutter antun.

Schlagfertigkeit beweist sie auch bei den anschließend gestellten Fragen. So antwortet sie z. B. auf die Frage, wielange sie an einem Buch schreibt, 2 bis 3 Wochen. Lacher - nein, natürlich etwa ein Jahr. Als sich eine Zuhörerin erkundigt, wo denn jetzt ihre Kinder sind, meint sie ganz trocken: Im Heim!!! Natürlich sind sie Zuhause mit Babysitter, bis nachher oder morgen früh oder nächste Woche...

Ihr nächstes Buch wird eine Fortsetzung von "Jeder Fisch ist schön, wenn er an der Angel hängt" sein, quasi, der Fisch daheim - im Aquarium. Es wird voraussichtlich im Herbst erscheinen.

Sie hat uns auch verraten, daß sie gerade gestern einen Anruf vom Verlag erhalten hat, daß sie nächste Woche in der Spiegel Bestseller-Liste auf Platz 13 ist.

Da sie jetzt doch einige Zeit quer durch Deutschland Lesungstermine hat, kann ich euch nur empfehlen, schaut sie euch an. Es macht einfach Spaß, ihr zuzuhören.

Der Lesungsbericht wurde von dem Forenmitglied Sylli für Literaturschock geschrieben.

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