Terry Pratchett: Ab die Post

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Terry Pratchett: Ab die Post
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Going Postal
ET (Original)
2004
ISBN-13
9783442545650

Informationen zum Buch

Seiten
448

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Die Flottillen der Toten segelten auf Flüssen unter Wasser um die Welt.

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Handlungsort

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Der Gauner Feucht von Lipwig wird dazu verdonnert, die heruntergekommene Post der Scheibenwelt wieder auf Vordermann zu bringen. Im alten Postamt von Ankh-Morpork ruht die Arbeit seit vielen Jahren, Berge von Briefen haben sich angesammelt. Doch Feucht bleibt keine Wahl. Und mit seinen Mitarbeitern Pumpe, Grütze und Stanley gelingt es ihm tatsächlich in kurzer Zeit, im Postamt wieder für regen Betrieb zu sorgen – sehr zum Ärger der Konkurrenz vom Großen Strang der Klacker. Dieses Unternehmen zur Übermittlung von Nachrichten mittels Klackertürmen wird von dem Betrüger Reacher Gilt angeführt, der jetzt versucht, Feucht aus dem Weg zu räumen. Doch den hat selbst der Ehrgeiz gepackt: Feucht fordert seinen Konkurrenten zu einem öffentlichen Wettstreit "Postkutsche gegen Klacker" auf – wer kann eine Nachricht schneller in das zweitausend Meilen entfernte Gennua bringen?

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(Aktualisiert: 30 Juli 2012)
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Ab die Post

Es gibt Bücher, mit denen kann man sich zudecken wie mit einer Kuscheldecke. Man kuschelt sich in die Geschichte und sie wärmt einem die kalten Füsse. Man möchte gar nicht mehr aufstehen, einfach nur weiter mit der Decke kuscheln. Tja, Terry Pratchetts "Ab die Post" ist so ein Buch und definitiv mein bisheriger Liebling der Scheibenwelt-Romane.

Gerade habe ich das Buch ausgelesen und ich vermisse Feucht, Herrn Pumpe und Stanley bereits. Ich möchte zurück in die Post, zurück in die Geschichte. Mehr davon bitte! Es war ein wirklich tolles Erlebnis, mitzuerleben, wie Feucht sich entwickelt und über sein altes Ich hinauswächst. Es war fast so als würde man seinem eigenen Kind beim Heranwachsen zusehen.

Dass das Buch mit witzigen Charakteren und Situationen gespickt ist muss man bei diesem Autoren natürlich nicht erwähnen. Aber wie immer findet man auch hier die Parallelen zu unserer Welt. Die altmodische Post gegen die modernen Klacker, die ein ganz eigenes Universum bilden. Worte wie "Overhead" und "Code" lassen einen spontan an das Internet denken. Aber ich finde Klacker viel spannender.

Warum musste dieses Buch enden? Viel zu schnell waren die ca. 400 Seiten um und jetzt sitze ich hier, schreibe eine Rezi, würde aber am liebsten mit der Geschichte noch einmal von vorne anfangen.
Ich ziehe meinen imaginären Hut vor Herrn Pratchett.

Fazit: Toll! Super! Herrlich! Mehr davon! Sofort!

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Der Betrüger Feucht ist vom Diktator von Ankh-Morpork dazu verdammt worden, die Post generalzuüberholen. Doch es gibt einen Grund dafür, dass die Post vor Jahren ihre Pforten geschlossen hat: Es liegen Berge nicht zugestellter Briefe im Gebäude. Gemeinsam mit dem alten Juniorpostbote Grütze und dem Nadelsammler Stanley schafft es Feucht, die Post wieder in Schwung zu bringen. Doch als sich alles zum Besseren wendet, fordern die modernen Klacker die Post zu einem Rennen über zweitausend Meilen heraus. Feucht nimmt an, doch wie kann eine Postkutsche gegen die Klacker gewinnen, die die moderne Technik des Morsens benutzen?

Das Buch ist im Stil gehalten, den sich die Leser von Terry Pratchett gewohnt sind. Durch die extrem gute Charaktergestaltung - jede wichtige Person hat mehrere Macken - gelingt es Pratchett, den grotesken Plot noch grotesker und - natürlich - saukomisch rüberzubringen. Ich war vom Klappentext nicht überzeugt. Aus meiner bisherigen Pratchett-erfahrung habe ich geschlossen, dass die Bücher, welche in Ankh-Morpork spielen, nicht mit dem Rest mithalten können. Dass dem nicht so ist hat mir der Autor auf eindrucksvolle, ironische und unterhaltsame Art und Weise beibringen können, auch ist Pratchett nicht, wie zum Beispiel in "Alles Sense!’ ins Blödeln abgekommen, was mir sehr zugesagt hat.

Mein Lieblingscharakter ist ganz klar Feucht. Seine Cleverness und sein innerer Zwiespalt zwischen netter Kerl und Betrüger ist sehr schön dargestellt und reizt die Lachmuskeln bis zum Äussersten. Das Ganze wird durch seine Liebe zur Fräulein Liebherz nur noch gesteigert. Ein Höhepunkt ist ganz klar das Zusammentreffen mit dem Chef der Klacker er ist - wie Feucht - ein Meisterbetrüger. Dieser ist dem Leser sofort unsympathisch - obwohl er eigentlich genau gleich ist wie die überaus liebenswert dargestellte Hauptperson. Die Ironie ist in diesem Falle tödlich für das Zwerchfell.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist von der alten Terry Pratchett-schule, nichts aussergewöhnliches für diesen Autor. Aber wenn Romane so gut funktionieren - warum dann abändern?

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