Aileen P. Roberts: Das Lied der Elfen

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Aileen P. Roberts: Das Lied der Elfen
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783442481071

Informationen zum Buch

Seiten
608

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Donner grollte in der Ferne, und herabzuckende Blitze verwandelten das nördliche Firmament in ein flammendes Inferno.

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Handlungsort

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Sie sind aufgebrochen, um die verlorene Welt der Elfen wiederzufinden – doch was für Leána, Kayne und den Drachen Robaryon als mutiges Abenteuer begann, wird zum Kampf auf Leben und Tod. Denn die Elfenwelt Sharevyon liegt in Trümmern und wird beherrscht von den Mysharen, einem Volk, das von der Magie fremder Welten lebt. An der Seite der wenigen freien Elfen Sharevyons kämpfen Leána und ihre Freunde gegen die grausamen Besatzer. Die Mysharen müssen um jeden Preis daran gehindert werden, eines der magischen Portale zu durchschreiten und auch andere Welten zu unterwerfen. Und so nimmt ein verzweifelter Plan Gestalt an, für dessen Gelingen auch Leána, Kayne und Rob mit ihrem Leben zu zahlen bereit sind ...

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Spannender Abschluss der Weltenmagie-Trilogie

Während Leána, Kayne und Rob weiterhin in dem sterbenden Elfenreich Sharevyon festsitzen, bemühen sich ihre Angehörigen und der Zauberer Nordhalan darum, dass das Portal bei Glastonbury nicht zerstört und damit den Dreien die letzte Fluchtmöglichkeit genommen wird. In Albany müssen Toran und seine Mutter Kaya erkennen, dass sie den falschen Mann gerichtet haben und der bärtige Mörder weiterhin sein Unwesen treibt.

In diesem letzten Teil der Weltenmagie-Trilogie erfährt der Leser von den Geheimnissen und der Herkunft der Mysharen. Dieses Wissen lässt jedoch nicht nur Leána und ihre Freunde verzweifeln, denn die Mysharen scheinen unbesiegbar zu sein. Außerdem muss Leána als Gefangene der Mysharen zuerst die Flucht gelingen, um ihre Freunde finden zu können.

Was die Suche nach dem Bärtigen in Albany angeht, ist es ebenfalls zum Verzweifeln: Toran und Jel kommen ihm einfach nicht auf die Spur, während er weiterhin sein Unwesen treibt und immer mehr Gleichgesinnte um sich schart, um den Sturz der herrschenden Northcliff voranzutreiben.

Während der erste Teil des Buches eher stagniert, weil die Protagonisten einfach nicht gegen ihre Gegner ankommen, geht es dann plötzlich Schlag auf Schlag. Die Spannung zieht rasant an und die Dramatik ist kaum zu überbieten, die mich bis zum Schluss um manch einen liebgewonnenen Charakter bangen ließ. Außerdem baut die Autorin einige überraschende Wendungen ein.
Im Hinblick auf die Dramatik und die zahlreichen Opfer der Ereignisse hat mir das Ende sehr gut gefallen, es rundet die ganze Geschichte perfekt ab.

Sehr gut hat mir gefallen, dass wir über einige Figuren, die wir bisher eher am Rande kennengelernt haben, mehr Einblicke bekommen und nicht nur ich musste meine Meinung über sie etwas revidieren. Ich muss sagen, dass sich in diesem Band die Dunkelelfenkriegerin Jel'Akir zu einer meiner Lieblingsfiguren gemausert hat. Warum? Das kann ich nicht beantworten, ohne zu viel von der Handlung zu verraten.

Die Entwicklung, die die jungen Protagonisten über die drei Bände durchmachen, ist enorm und realistisch, denn die teilweise brutalen Erfahrungen, die sie machen mussten, sind einfach prägend.

Eine tolle und spannende Trilogie, die nicht nur den Leser auf eine atemberaubende und gefährliche Reise in fremde Welten nimmt.

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Actionreicher Abschluss der Weltenmagie-Trilogie

Inhalt:
Leána, Kayne, Rob und einige Begleiter aus Albany hängen im alten Elfenreich Sharevyon fest. Leána ist eine Gefangene der Mysharen und Kayne fest entschlossen, sie zu befreien. Doch selbst wenn das gelingen sollte, müssen die Gefährten noch das Weltenportal passieren. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Portal soll zerstört werden, um den Übergriff der Mysharen auf Albany zu verhindern.

Unterdessen treibt in Albany der Bärtige weiter sein Unwesen und verfolgt seinen Plan, den Königsthron zu erobern. Ein Krieg der Zwerge scheint bevorzustehen.

Meine Meinung:
Dies ist der 3. Teil einer Trilogie. Man sollte die ersten beiden unbedingt vorher gelesen haben, sonst wird einem der Einstieg sehr schwer fallen.

Es ist zum Glück noch nicht allzu lange her, dass der 2. Band erschienen ist und ich ihn gelesen habe. So hatte ich die Handlung noch grob im Kopf und fand hier im 3. Teil schnell wieder hinein. Die ein oder andere Person musste ich im Namensverzeichnis hinten im Buch nachschlagen. Auch die Landkarten von Sharevyon und Albany auf den ersten Buchseiten leisteten mir gute Dienste, um mich wieder in der Geschichte zu orientieren.

Nachdem es im 2. Weltenmagie-Band etwas ruhiger zuging, ist der 3. nun wieder voller Action, was mir persönlich mehr zusagt. Hier jagt eine Gefahr die andere. Ständig muss man um die Protagonisten oder andere lieb gewonnene Figuren bangen, zumal man mittlerweile als Leser ja weiß, dass Aileen P. Roberts nicht davor zurückschreckt, wichtige Charaktere ins Jenseits zu befördern. Dank dem fesselnden und mitreißenden Schreibstil fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, zumal auch viele Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger enden und ich einfach wissen wollte, wie es den Protagonisten weiter ergeht.

Wie schon gewohnt, wechselt die Erzählung zwischen Albany und Sharevyon hin und her. Ich konnte mich gar nicht entscheiden, welchen Handlungsstrang ich lieber verfolgen wollte. Sie sind beide ungeheuer spannend. Und natürlich wollte ich vor allem endlich die Identität des Bärtigen lüften. Allerdings musste ich mich hierfür fast bis zum Schluss gedulden.

Leána mochte ich schon immer sehr gerne, so auch hier. Sie ist einfach eine wunderbar starke Figur. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich Kayne und Toran entwickelt haben. Sie sind beide wesentlich selbstbewusster und erwachsener geworden. Beeindruckend ist die große Loyalität der Freunde, ohne die alle Pläne von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen wären.

Neben Kämpfen und Intrigen spielt auch die Liebe wieder eine große Rolle. Es gibt verschiedene mögliche Paarungen, die sich aber erst im Lauf der Zeit herauskristallisieren. Hier gibt es ein paar wunderschöne romantische Szenen zu lesen.

Fazit:
„Das Lied der Elfen“ ist ein toller Abschluss dieser Fantasy-Trilogie. Alle Handlungsfäden werden zusammengeführt und alle offenen Fragen werden beantwortet. Obwohl die Handlung abgeschlossen ist, könnte ich mir durchaus vorstellen, in der Zukunft weitere Episoden aus Albany zu lesen. Stoff dafür gibt es bestimmt noch reichlich.

Die Weltenmagie-Trilogie:
1. Der letzte Drache
2. Das vergessene Reich
3. Das Lied der Elfen

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Das Lied der Elfen

Der Fantasy- Roman von Aileen P. Roberts namens „Das Lied der Elfen - Weltenmagie“ ist das finale Buch der Weltenmagie - Trilogie. Es ist sinnvoll, wenn man bereits die vorherigen Teile gelesen hat, da der Abschluss dieser Reihe direkt an das bisherige Geschehen anknüpft.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Sie sind aufgebrochen, um die verlorene Welt der Elfen wiederzufinden – doch was für Leána, Kayne und den Drachen Robaryon als mutiges Abenteuer begann, wird zum Kampf auf Leben und Tod. Denn die Elfenwelt Sharevyon liegt in Trümmern und wird beherrscht von den Mysharen, einem Volk, das von der Magie fremder Welten lebt. An der Seite der wenigen freien Elfen Sharevyons kämpfen Leána und ihre Freunde gegen die grausamen Besatzer. Die Mysharen müssen um jeden Preis daran gehindert werden, eines der magischen Portale zu durchschreiten und auch andere Welten zu unterwerfen. Und so nimmt ein verzweifelter Plan Gestalt an, für dessen Gelingen auch Leána, Kayne und Rob mit ihrem Leben zu zahlen bereit sind.

Zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches loben. Mich persönlich hat es sofort angesprochen. Hilfreich sind auch die Karten der Welten Sharevyon und Albany. Gerne habe ich mich mit Hilfe dieser Karten orientiert. Ein umfangreiches Personenregister ist ebenfalls beigefügt wurden.
Positiv möchte ich die Gestaltung der Welten hervorheben. Diese wirkten durchaus lebendig und fantastisch zugleich. Die darin wandelnden Kreaturen sind gut dargestellt worden und waren ansprechend und vielseitig. Der Schreibstil von der Autorin Aileen P. Roberts hat mir auch diesmal wieder zugesagt. Er ist einfach gehalten und das Buch lässt sich flüssig lesen. Roberts schafft es, ihre Leser in fremde Welten zu entführen. Man möchte „Das Lied der Elfen“ am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch habe ich das Buch als durchweg spannend empfunden, viele unerwartete Wendungen wurden in die Story eingebaut und durch den Perspektivenwechsel und den damit verbundenen Weltenwechsel konnte zusätzliche Spannung aufgebaut werden. In den Welten Sharevyon und Albany brodelt es – in beiden lauert die Gefahr. In Sharevyon sind es die Mysharen, die die Welt und die darin existierende Magie zerstören und in Albany droht ein Zwergenkrieg auszubrechen, auch der Bärtige treibt weiterhin sein Unwesen und sorgt für Unruhen und weitere Morde an den Nebelhexen. Man muss um die Protagonisten bis zur letzten Seite bangen. Wer ist der Bärtige? Droht der Welt Albany eine kriegerische Zeit? Und wie kann man die Mysharen besiegen? Ist Sharevyon noch zu retten? All das sind Beispiele für die Fragen, welche die Geschichte voranbringen. Auch die charakterlichen Entwicklungen haben dieses Buch für mich interessant gemacht. Z.B. hat sich Prinz Toran im Vergleich zu den vorherigen Bänden enorm entwickelt. Er wirkt viel reifer und scheint sich mit seiner Aufgabe als Prinz abgefunden zu haben, er hat seine Rolle in der Welt akzeptiert. Auch Kaynes Entwicklung fand ich gelungen. Er wirkte erwachsener, bedachter und war nicht mehr nur auf der Suche nach einem Abenteuer. Kayne versucht, einen Platz in der Welt zu finden und versucht, sich ebenfalls mit seinem Schicksal anzufreunden. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist jedoch die Dunkelelfenkriegerin Jel. Ich fand ihren Charakter sehr interessant und vielseitig. Besonders zu Ende der Geschichte bekommt sie nochmal einen sehr starken Auftritt, welcher mir sehr gefallen hat.
Leider hat mir persönlich die Entwicklung von Leána weniger zugesagt. Zu Beginn der Trilogie wirkte sie auf mich noch so fröhlich und quirlig, voller Lebenslust. In „Das Lied der Elfen“ wirkte sie auf mich eher passiv. Sie ist viel zu sehr mit ihrem Gefühlschaos beschäftigt und das, obwohl die Welt Sharevyon vor dem Untergang steht und eine Rettung der Gefährten sehr ungewiss ist. Nein, sie beschäftigt sich eher mit ihren Gefühlen und ihren Beziehungen zu Rob und Kayne. Auch ihre Art, wie sie damit umgegangen ist, empfand ich eher als unentschlossen und passiv – mich hat es leider irgendwann genervt. Auch die Schlusstakte in Bezug auf Leána haben mir das Ende etwas vermiest. Aber das ist Geschmackssache. Meinen hat es leider nicht getroffen.

Alles in allem war es ein Fantasy-Roman mit einem sehr angenehmen Schreibstil, welcher mir einige tolle Lesestunden beschert hat. Ich fühlte mich gut unterhalten und möchte dafür 4 Sterne vergeben.

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Der gelungene Abschluss einer tollen Trilogie

Klappentext Sie sind aufgebrochen, um die verlorene Welt der Elfen wiederzufinden – doch was für Leána, Kayne und den Drachen Robaryon als mutiges Abenteuer begann, wird zum Kampf auf Leben und Tod. Denn die Elfenwelt Sharevyon liegt in Trümmern und wird beherrscht von den Mysharen, einem Volk, das von der Magie fremder Welten lebt. An der Seite der wenigen freien Elfen Sharevyons kämpfen Leána und ihre Freunde gegen die grausamen Besatzer. Die Mysharen müssen um jeden Preis daran gehindert werden, eines der magischen Portale zu durchschreiten und auch andere Welten zu unterwerfen. Und so nimmt ein verzweifelter Plan Gestalt an, für dessen Gelingen auch Leána, Kayne und Rob mit ihrem Leben zu zahlen bereit sind.

Es ist nun ziemlich genau ein halbes Jahr her, dass ich Band zwei der Weltenmagie-Trilogie beendet habe. Bevor ich "Das Lied der Elfen" zur Hand nahm, hatte ich die Befürchtung, dass ich mich an manche Handlungsstränge und Charaktere nicht mehr erinnern kann. Ich hoffte einfach, dass dem nicht so ist, da ich mich schon lange auf diesen Abschlussband freute. Zum Glück gelang es Aileen P. Roberts mich sofort wieder nach Albany und Sharevyon zurück holen. Und dies ohne langwierige Wiederholungen! Gekonnt spann sie einige Hinweise ein, sodass die Geschichte zwar direkt weiter ging, mich aber nicht überforderte. So konnte mich das Buch wieder von der ersten Seite an fesseln und begeistern.

Der Schreibstil von Aileen P. Roberts ist wie gewohnt, sehr angenehm und einfach zu lesen. Die Gefühle der Protagonisten werden perfekt wieder gegeben, sodass man ihr Handeln meist nachvollziehen kann. Auch der Humor, den ich schon an den Vorgängern sehr schätzte, kommt in dem Abschlussband nicht zu kurz.

Es wurden alle Handlungsstränge weitergeführt, was für eine gewisse Abwechslung sorgte. Allerdings kristallisierte sich bei mir schnell ein Lieblingshandlungsstrang heraus, ebenso wie ein Handlungsstrang, der mich weniger interessierte. Doch auch dieser bekam im Fortlauf des Buches eine immer wichtigere Bedeutung, sodass ich wusste, weshalb dieser so viel Platz einnahm. Zum Ende hin, wurde das Buch unfassbar spannend. Die Autorin erwischte mich mehrfach eiskalt, sodass mir an einigen Stellen die Kinnlade hinunter klappte. Die Plottwists hatten es wirklich in sich und kamen für mich völlig unerwartet.

Das Ende war für mich ein kleines bisschen zu viel des Guten. Allerdings wurden alle Fragen beantwortet, was bei einer komplexeren Handlung nicht immer selbstverständlich ist.

Fazit: Das Lied der Elfen ist ein Muss für jeden Fan der Autorin und ein sehr gelungener Abschluss einer tollen Reihe.

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