Brandon Sanderson: Alcatraz und die dunkle Bibliothek

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Brandon Sanderson: Alcatraz und die dunkle Bibliothek
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Alcatraz versus the Evil Librarians
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783453524149

Informationen zum Buch

Seiten
301

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Da war ich also, gefesselt an einen Altar aus veralteten Enzyklopädien und kurz davor, von einer Sekte niederträchtiger Bibliothekare ihren finsteren Mächten geopfert zu werden.

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Handlungsort

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Schon immer zieht Alcatraz Smedry das Unglück magisch an - was er auch anfasst, es zerbricht, ob Teller, Türgriffe oder gar die Beziehung zu diversen Pflegeeltern. Als er jedoch an seinem dreizehnten Geburtstag einen Sack voll Sand erhält, nimmt sein Leben eine bizarre Wendung. Denn schneller als Alcatraz blinzeln kann, wird ihm der Sand, der natürlich kein gewöhnlicher ist, gestohlen. Dahinter steckt der Geheimbund der dunklen Bibliothekare, deren grundböses Ziel die Weltherrschaft ist. Der Sand des Jungen ist der letzte fehlende Teil. Alcatraz muss sie stoppen, indem er in die gefährliche Welt der Bücher hinabtaucht...

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„Alcatraz und die dunkle Bibliothek“ ist sprachlich und von der Geschichte her ein typisches Jugend- wenn nicht sogar Kinderbuch. Normalerweise habe ich damit so meine Probleme, gerade wenn der Autor dabei besonders witzig sein will und der jugendliche Held besonders cool. Mit „Artemis Fowl“ kann ich beispielsweise gar nichts anfangen. Brandon Sandersons Held, der als Erzähler und „Autor“ fungiert, hat jedoch einige sehr ungewöhnliche Ideen und Gedanken zu Büchern, dem Lesen etc., die er seinen Lesern an den Kopf wirft. Das mag nicht jedermanns Sache sein, bei mir hat gerade das dafür gesorgt, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich zitiere mal ein bisschen, dann kann man sich selbst einen Eindruck davon verschaffen, was mir so besonders gut gefallen hat:

"Meiner Erfahrung nach werden Bücher wie dieses generell nur selten empfohlen. Dafür ist es viel zu interessant. Vielleicht habt ihr sogar schon Bücher von Freunden, Eltern oder Lehrern geschenkt bekommen, mit der Bemerkung, diese Bücher gehörten zu jenen, die man „gelesen haben muss“. Solche Bücher werden stets als „wichtig“ bezeichnet – was meiner Erfahrung nach hauptsächlich heißt, dass sie langweilig sind." (S. 53)

"Autoren schaffen auch liebenswerte, sympathische Charaktere – nur um ihnen dann die schrecklichsten Dinge anzutun [...]. Dadurch leiden die Leser und machen sich Sorgen um die Charaktere. Die nüchterne Wahrheit ist einfach, dass Autoren es mögen, wenn andere sich unwohl fühlen. Wäre das nicht so, würden alle Romane dieser Welt nur von niedlichen kleinen Häschen handeln, die ständig Geburtstag feiern." (S. 164)

"[Am Ende eines Buches ist man immer enttäuscht] Daraus ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass Lesen ganz offensichtlich völlig nutzlos ist und ihr eure Zeit besser in andere, sinnvollere Beschäftigungen investieren solltet." (S. 255)

Die Zeit, dieses Buch zu lesen habe ich trotzdem gerne investiert.

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Leider nicht so gut wie erwartet...

... ist das Buch "Alcatraz und die dunkle Bibliothek" von Brandon Sanderson.

Das Buch handelt vom Jungen Alcatraz (wie der Titel schon sagt) und er macht alles kaputt, was ihm in die Quere kommt, anscheinend ohne irgendeine Kontrolle darüber zu haben - es passiert einfach. Deshalb findet Alcatraz auch keine Pflegeeltern bei denen er länger bleiben darf. Zu seinem 13. Geburtstag bekommt er ein ziemlich ramponiertes Paket in dem sich nur ein Säckchen mit Sand befindet. Dieses wird ihm aber gestohlen und so muss er zusammen mit ein paar skurillen Gestalten versuchen es zurück zu bekommen.

Anfangs empfand ich es noch als recht witzig, aber nach einer Weile wurde es dann eintönig und ich hatte keinen Spaß mehr beim Lesen/ habe mich duch das Buch gequält. Das größte Problem war für mich, dass im Buch sehr häufig der Leser direkt angesprochen wird, so in der Art: "Sie hätten wohl nicht gedacht...." o.Ä. allerdings sind diese Ansprachen teils so lang und kommen auch so häufig vor, dass der ganze Erzählfluss der eigentlichen Geschichte gestört wird.

Es erschien mir, als wolle der Autor Lemony Snicket nacheifern, was ihm aber leider nicht gelingt. Das Buch ist nicht spannend und auch nicht wirklich humorvoll!

Vergleiche mit Harry Potter, Eragon, den Büchern von Cornelia Funke oder Bartimäus kann ich gar nicht nachvollziehen. Angeblich soll dieses Buch ja sogar noch besser sein. Allein von der Erzähltechnik her ist es das aber nicht und auch das Gefühl fürs Detail sowie die authentische Darstellung der Figuren fehlen mir hier.

Also mein Tipp: Lieber zu einem der Bücher greifen, mit denen dieses hier verglichen wird!

Da der Anfang noch ganz gelungen war und die Aufmachnung des Buches ganz schön ist, gebe ich noch knappe 2 Sterne.

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