Alex Marshall: Blut aus Silber

 
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Alex Marshall: Blut aus Silber
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
A Crown for Cold Silver
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783492703611

Informationen zum Buch

Seiten
864

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Alles verlief so schön nach Plan.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Mit »Blut aus Silber« beginnt eines der größten Fantasy-Abenteuer unserer Zeit: Sie gewann jede Schlacht. Sie war die bedeutendste Kriegerin ihrer Zeit - doch seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und Zosia will alles andere als wieder zu kämpfen. Als sie erneut zur Waffe greifen muss, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen, beginnt ein Kampf gegen dunkle Intrigen, falsche Verbündete und grausame Armeen, der die Welt erschüttern wird. Denn ihre Freunde werden zu Feinden, und die Vergangenheit ruht nie .

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(Aktualisiert: 05 November 2015)
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Fantasy-Flop

Zwanzig Jahre zuvor führte die gefürchtete Generalin Cobalt Zosia ihre Truppen in den Krieg gegen die düsteren Horden des verfeindeten Imperiums. Zosia blieb unbesiegt, und als es keine Ehrung mehr zu gewinnen und kein Territorium mehr zu erobern gab, zog sie sich ins Hinterland zurück, in der Hoffnung, dass ihre Legende im Lauf der Geschichte verblassen und sie selbst vergessen würde. Doch nun wird das Dorf, in dem sie sich versteckt hat, Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Es ist an Zosia, Rache zu üben, und so zieht sie gemeinsam mit einstigen Verbündeten gegen einen unberechenbaren Feind und eine ganze Armee, die unter einem seltsamen, altbekannten Banner marschiert...

Meine Meinung: 

Um es vorweg zu nehmen, dieses Buch ist das schlechteste, was ich seit langem gelesen habe und ich bin froh, dass ich es endlich zur Seite legen kann. Allerdings stellte ich soeben fest, dass die Amazon-Beschreibung plötzlich neben dem Titel auch noch das Attribut "Das scharlachrote Imperium, Band 2" in der Beschreibung trägt; hab ich also ohne es zu wissen einen 2. Band gelesen??? Das würde so manches erklären. Vermarktet wurde das Buch aber als "Fantasy-Debüt" und "Auftakt zu einer neuen Reihe" - falls es sich also nicht um einen Irrtum handelt, dann ärgert es mich umso mehr, dass ich zugegriffen habe. 

Entsprechend groß war meine Verwirrung während der Lektüre. Die Figuren werden gar nicht richtig eingeführt und anfangs wusste ich gar nicht, mit welchen Wesen ich es zu tun hatte, geschweige denn konnte ich mir ein Bild davon machen. Ich fühlte mich regelrecht hineingeworfen in die Ereignisse und konnte keinen roten Faden in der Handlung ausmachen. Mit der Zeit taten sich dann Längen auf, die mir bei 900 Seiten schier unüberwindbar erschienen.

Dazu noch ist die Geschichte sehr brutal und außerordentlich blutrünstig, womit ich gar nichts anfangen kann - ich bin eher eine Leserin, die sich über subtile Sprachbilder freut und lieber das eigene Kopfkino startet, als in allen Einzelheiten erzählt zu bekommen, wie man seine Feinde verstümmelt. Entsprechend gefiel mir auch der Sprachstil überhaupt nicht - er ist derb und rustikal, bedient sich gerne der Fäkalsprache und hat mir das Lesen ziemlich vermiest. Anfangs machte ich noch einen gewissen Wortwitz aus, der sich aber leider nicht durchsetzen konnte.

Insgesamt hat mich das Buch an keinem Punkt überzeugt und ich werde auf keinen Fall noch einmal zu einem Werk dieses Autors greifen, der ja unter Pseudonym schreibt und angeblich eine bekannte Größe im Literaturbetrieb sein soll. Ich kann nur vermuten, dass sich da jemand unter dem Deckmantel der Fantasy einige literarische Freiheiten nehmen und sich so richtig austoben wollte - aber: Fantasy geht anders, auch hier haben die Leser einen Qualitätsanspruch und möchten ernst genommen werden. 

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Blut aus Silber

Mit „Blut aus Silber“ hat der Autor Alex Marshall, welcher ein Pseudonym eines bekannten Autors sein soll, sein Fantasy- Debut auf den Markt gebracht.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Sie gewann jede Schlacht. Sie war die bedeutendste Kriegerin ihrer Zeit - doch seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und Zosia will alles andere als wieder zu kämpfen. Doch als sie erneut zur Waffe greifen muss, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen, beginnt ein Kampf gegen dunkle Intrigen, falsche Verbündete und grausame Armeen, der die Welt erschüttern wird. Denn ihre Freunde werden zu Feinden, und die Vergangenheit ruht nie ... »Blut aus Silber«, das Fantasy-Debüt des amerikanischen Autors Alex Marshall, eroberte den US-Buchmarkt gleich nach Erscheinen im Sturm.

Verlockend fand ich sowohl das Cover als auch den Klappentext von „Blut aus Silber“. Beides hat ein fulminantes High- Fantasy- Epos versprochen. Auch die Leseprobe fand ich ansprechend und diese hat Erwartungen geschürt. Leider konnten diese Hoffnungen auf das Buch nicht erfüllt werden.
„Blut aus Silber“ ist mit seinen etwa 860 Seiten ein umfangreiches Werk. Zu Beginn habe ich mich auf viele spannende, actionreiche und fantastische Seiten gefreut. Doch schnell wurden diese vielen Seiten zur Qual.
Der Einstieg in das Werk ist ziemlich direkt. Als Leser wird man sofort in das Geschehen hineingeworfen und man muss selber erst mal mit der aktuellen Situation und den handelnden Charakteren zurechtkommen und diese ordnen. Es dauert seine Zeit, bis man sich in der bisherigen Situation zurechtgefunden hat und die Personenkonstellationen einordnen kann. Allgemein werden viele Charaktere eingeführt, nicht immer war ich mir sicher, auf wem jetzt das Augenmerk liegen soll – welche Person wichtig ist und welchen Namen ich mir nicht merken muss. In „Blut aus Silber“ wird aus mehreren Erzählperspektiven berichtet. Daran musste ich mich erst mal gewöhnen. Eigentlich habe ich damit keine großen Schwierigkeiten, aber in diesem Buch hat es für mich eher zu Verwirrungen geführt. Auch hat es nicht dazu beigetragen, dass ich mit den jeweiligen Charakteren mit fiebere und mich mit diesen verbunden gefühlt habe. Die wesentlichen Charaktere fand ich leider durchweg unsympathisch. Nicht ein einziger ist mir über die umfangreiche Länge des Buches ans Herz gewachsen und nur ansatzweise sympathisch geworden. Sie sind alle sehr skurril gehalten und nicht immer konnte ich ihre Beweggründe und ihre Handlungen nachvollziehen. Für mich blieben einige Persönlichkeiten ein Mysterium. Gerne hätte ich auch mehr über den jeweiligen Hintergrund gelesen und hätte somit mehr über diese herausgefunden. Doch irgendwie wirkten sie auf mich alle sehr blass. Mir hat das Hintergrundwissen zu den Charakteren gefehlt. Zwar wird immer wieder erwähnt, was für eine tolle Kämpferin Zosia mal war und wie sie sich den Thron an den Nagel gerissen hat, aber das war es eigentlich auch schon fast mit der Historie der Personen.
Der Schreibstil ist auch sehr gewöhnungsbedürftig. In der Leseprobe hat mir der andersartige Humor noch gefallen. Aber dieses Level konnte leider nicht aufrechterhalten werden. Der Stil ist recht direkt und auf seine Art doch ausschweifend. Auch ist das Buch recht vulgär und derb. Eigentlich habe ich im gewissen Maße damit keinerlei Probleme, aber in „Blut aus Silber“ wurde es mir einfach zu viel. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass einfach derbe Aussprüche eingeflochten wurden, nur der Schroffheit wegen – ich fand diese vulgäre Sprache einfach nur noch übertrieben. Auch kann über diese etwa 860 Seiten nicht immer die Spannung aufrecht erhalten werden. Oft gab es meiner Meinung nach langatmige Sequenzen. Das Buch hat sich manchmal ziemlich hingezogen. Nicht selten musste ich mich durch Szenen hindurch beißen und war kurz davor, aufzugeben. Auch war es oftmals verwirrend – viele Fragen wurden aufgewirbelt, welche nicht beantwortet wurden. Und auch das fehlende Hintergrundwissen zu den einzelnen Charakteren hat zu Verwirrungen geführt.
Negativ möchte ich auch hervorheben, dass in diesem High- Fantasy- Epos weder eine Karte noch ein Personenregister beigefügt wurde. Beides habe ich vermisst, nur zu gerne hätte ich diese zu Rate gezogen. Wer eine Karte ebenfalls benötigt, auf der Homepage des englischen Verlages ist eine zu finden. Bei dieser komplexen Welt ist dies echt ein Muss.

Mein Fazit ist, dass mir die Grundidee von „Blut aus Silber“ von Alex Marshall gefallen hat, jedoch war es eine mangelhafte Umsetzung. Viel Potential wird verschenkt und leider konnte ich mit den Buch einfach nicht warm werden. Daher kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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Wie viele Seiten kommen da denn noch?

Tja was soll ich hierzu bloß sagen? Aufgrund der Optik und des 
spannenden Klappentextes war ich voll großer Erwartungen, hegte ich doch
 die Hoffnung einen Fantasyroman ähnlich "Game of Thrones" in den Händen
 zu halten, doch leider bekam ich etwas völlig anderes. Nie im Leben 
hätte ich gedacht, dass ich dieses Buch nach den ersten 300 Seiten 
wirklich zu Ende lesen würde (in der Hoffnung die große Überraschung 
käme noch), aber ich habe es getan und die große Überraschung blieb 
leider aus.

In der Geschichte geht es um die sehr bedeutende 
Kriegerin Zosia, die vor 20 Jahren jede Schlacht gewann und nun wieder 
zum Schwert greifen muss, obwohl es zahlreiche Dinge gäbe, die sie 
lieber täte. Wird sie den Erfolg von einst erreichen können oder 
kläglich versagen?

Die auf fast 900 Seiten verteilte Handlung 
besteht zu gefühlt 90 Prozent aus Dialogen, so dass man kaum ein Gefühl 
für die Personen an sich bekommt. Aus Zosia hätte man wirklich viel 
machen können, denn sie scheint ein echt toller Charakter zu sein und 
hat ungemein Potential, nur leider kommt das im Buch einfach nicht 
rüber.

Der Rest besteht aus der Darstellung grober Gewalt, was 
absolut nicht meinem Geschmack entspricht. In Thrillern erwarte ich so 
etwas, aber im Bereich Fantasy muss das wirklich nicht so ausarten wie 
hier.

Um mich relativ kurz zu fassen: Das Buch ist in erster 
Linie elendig langweilig und will einfach nicht fesseln. Angefühlt hat 
sich die Lektüre wie ein trockenes Sachbuch über Fußpilz und ich war 
einfach nur froh als ich dann endlich durch war. Gerade die sehr derbe 
Sprache hat mich von Seite zu Seite immer mehr genervt.

In meinen Augen absolut kein großer Wurf im Fantasybereich, sondern nur Zeit- und Geldverschwendung.

Fazit:
 Wenn ihr schmerzbefreit seid, dann werft mal einen Blick in dieses 
Buch, allen anderen rate ich von dieser Lektüre ab. Um diesen Autor 
werde ich zukünftig einen großen Bogen machen.

P.S.: Mein Anwärter für das schlechteste Buch des Jahres 2015...

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