Andrus Kivirähk: Der Mann, der mit Schlangen sprach

Andrus Kivirähk: Der Mann, der mit Schlangen sprach

 
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Andrus Kivirähk: Der Mann, der mit Schlangen sprach
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Mees, kes teadis ussisõnu
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783608981070

Informationen zum Buch

Seiten
462

Sonstiges

Originalsprache
estnisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Es ist leer geworden im Wald.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Der junge Leemet lebt mit seiner Familie und einem Clan von Jägern und Sammlern im Wald. Er ist der Letzte, der die Sprache der Schlangen beherrscht, in der er mit den Tieren reden kann. Kreuzritter, Dorfbewohner und christianisierte Ackerbauern bedrohen die alte magische Welt des Waldes. Aber Leemet und seine Freundin, eine Otter, setzen alles daran, sie zu retten.

Lemeet und die Waldbewohner leben in einer fantastischen Welt, in der Frösche fliegen können, Läuse so groß sind, dass man auf ihnen reiten kann, und Bären eine Vorliebe dafür haben, Frauen zu verführen. Doch ihr zauberhafter Lebensraum ist bedroht: Die Menschen des Dorfes, die der Magie entsagt haben und stattdessen religiös geworden sind, dringen immer tiefer in den Wald ein. Um Lemeets Welt zu retten, müsste der Nordlanddrache, eine Gottheit für Wohlstand und Schutz, wiedererweckt werden – von einer ganzen Schar von Waldbewohnern, die die Schlangensprache sprechen. Und Leemet ist der Letzte, der diese Sprache beherrscht.

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Schlangenflüsterer

Andrus Kivirähk - Der Mann, der mit den Schlangen sprach - Klett-Cotta

Estland
Vor langer, langer Zeit brachten die urzeitlichen Schlangenkönige Lemeets Vorfahren die Schlangenworte bei. Generationsbedingt verlor sich die komplizierte Verständigungstechnik zwischen Mensch und Tier.
Die Waldmenschen zogen ins Dorf und hatten es Dank, technischer Errungenschaften, nicht mehr nötig, den Tieren magische Worte zuzuzischeln, damit diese ihnen ihre Kehle darboten. Eine Elchkuh zB sicherte die Nahrung für einen langen kalten Winter.
Sie mussten keine wilden Wölfe beruhigen, um ihre Milch zu trinken und kein Mensch plauderte mehr mit Kreuzottern. So verloren auch die Tiere des Waldes, die Fähigkeit die alte Sprache zu deuten.
Lemeet lernte die uralten Laute unter Schmerzen, denn sein Onkel war ein unerbittlicher Lehrer und malträtierte seine Zunge.

"Ich werde Lemeet die Schlangenworte so gründlich beibringen, dass er selbst nicht mehr weiß, ob er ein Mensch ist, oder eine Schlange!"

Und so geschah es..

Es war auch die Zeit in der Bären charmant waren und die Frauen verführten, nicht selten fand ein Mann in seinem Ehebett, Bärenhaare vor. Dies wurde Lemeets Vater zum Verhängnis, in seiner Schlafstatt lag ein ganzer Bär..
Die übriggebliebene Familie zog zurück in den Wald. Lemeets Mutter hasste das "fortschrittliche" Dorf, auf Lemeet übte es eine unermessliche Anziehungskraft aus.
Nicht selten schlichen Lemeet und sein Freund Pärtel sich heimlich in die kleine Siedlung, um zu staunen.

Der Schlangendrache, der einst diesen Ort beschützt hat, liegt in einem tiefen Schlaf.
Es bräuchte 10000 Männer, die ihn mit starken Zischlauten einer vergessenen Sprache, aus dem Reich der Träume erlösen würden.
Lemeet lernt vom letzten Lehrer, seinem Onkel. Seine Generation soll die Chance haben, schlafende Drachen zu wecken..

Wenn auch das erste Kapitel gleich ziemlich schockierend ist, so habe ich doch schon im 2. Kapitel sehr gelacht. Blutrünstiger als die Wikinger und die Nibelungen zusammen. Wer dieses Buch liest, steigt hinab in die Tiefe eines estnischen Märchenlandes..
Es hat eine einfache und verlockende Sprache, die, zu lesen, von der einen auf die nächste Seite verführt.
Wer gute Nerven hat und einen starken Magen, wird diese "Epic-Fantasy" lieben.

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