Anne Bishop: In Blut geschrieben

 
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Anne Bishop: In Blut geschrieben
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Written in Red
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783959916110

Informationen zum Buch

Seiten
516

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Erster Satz
Vor langer Zeit gebar Namid Lebensformen aller Art, darunter auch die Lebewesen, die man Menschen nennt.

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Handlungsort

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Entdecke eine Welt, die von den Anderen bevölkert wird unheimliche Wesen, die diese Welt beherrschen und für die Menschen Beute sind. Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue eine Blutprophetin und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird. Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.

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Die Welt der Anderen - herrlich anders und faszinierend

In ihrem Buch: "In Blut geschrieben - Die Anderen" skizziert Anne Bishop eine von Namid erschaffene Welt, in der "Die Anderen" herrschen und die Menschen maximal geduldet werden, solange sie sich an gewisse Regeln halten. Aber eigentlich werden die Menschen vor allem als Beute angesehen und nur deswegen nicht vernichtet, da sie es verstehen Waren herzustellen, die die "Anderen" sehr faszinierend finden. Bei den "Anderen" tummeln sich Wölfe, Vampire, Krähen, Bären, aber auch Wesen, von denen die Menscheit denkt, dass sie nur in Legenden vorkommen bzw. sie sich nicht darüber bewusst sind, dass auch ganz allgemeine Dinge von "Wesen" gelenkt werden.

Der Lakeside Courtyard unter der Führung von Simon Wolfgard bietet auf dem Marktplatz die Möglichkeit, dass sich Menschen und die Anderen begegnen können und miteinander Geschäfte machen. Dieses Gleichgewicht ist jedoch sehr zerbrechlich und jede falsche Handlung von Seiten der Menschen kann übelst bestraft werden. Als Meg Corbyn Zuflucht im Lakeside Courtyard sucht, ahnen die anderen noch nicht, dass es sich bei ihr um eine Blutprophetin handelt, die von jemandem als Besitz angesehen wird und die derjenige unter allen Umständen zurück haben möchte. Jedoch scheint dem Verfolger nicht klar zu sein, mit wem er sich da versucht anzulegen...

Die Welt, die Anne Bishop vor dem Auge des Lesers entstehen lässt, hat mich von der ersten Seite total fasziniert und mir gefällt es sehr gut, wie sie die Eigenschaften der bekannten Tiere, Fabelwesen etc. in die Geschichte mit einfließen lässt und gleichzeitig diese Wesen wirklich "anders" sein lässt. Es wird immer wieder klar, dass es sich bei ihnen nicht um vermenschlichte andere Wesen handelt, sondern um ganz eigenständige Kreationen, die auch nicht unbedingt menschlich handeln, sondern ganz im Gegenteil die Menschen oft damit vor den Kopf stoßen, dass sie zwar nach Mensch aussehen können, sich aber nicht so benehmen.

Meg Corbyn ist dabei zwar ein Mensch, aber da sie eine Blutprophetin ist, agiert sie auch anders als Menschen das üblicherweise tun, womit sie gut in die Welt der "Anderen" hinein passt.
Gut hat mir dabei auch gefallen, dass obwohl da unterschiedliche Wesen aufeinander treffen, sie miteinander wie auch immer kommunizieren und damit keine Missverständnisse entstehen, die so gerne in Büchern beschrieben werden, die nur darauf basieren, dass nicht miteinander gesprochen wird. So etwas kommt hier nicht vor, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Buch nimmt sich viel Zeit die Welt der "Anderen" einzuführen, ihre verschiedenen Wesen vorzustellen und hat seinen Fokus vor allem auf der Annäherung zwischen Meg und ihren neuen "Freunden". Dabei nimmt das Kennenlernen zum Teil wirklich lustige Formen an und zeitweise musste ich sogar laut auflachen, in welche aberwitzigen Situationen sich Meg wiederfindet und zu welchen amüsanten Verhaltensweisen die "Anderen" neigen.

Gegen Ende des Buches kommt es dann zum lange vorher schon angekündigten Showdown, der sehr spannend beschrieben wurde und bei dem nochmal einige andere Wesen ihr wahres Gesicht zeigen können. Ich war total fasziniert und begeistert von den tollen Ideen mit denen die Autorin da aufwartet und der Kraft, die diese Geschöpfe entfalten können.

Das Ende ist in sich geschlossen, gleichzeitig bleibt noch genug Raum für hoffentlich einige Folgebände, denn ich würde sehr gerne schon bald wieder in die Welt der "Anderen" eintauchen. Für mich ein absolutes Lese-Highlight und eine klare Empfehlung für alle, die mal eine ganz andere Art von Fantasy lesen möchten. Dafür gibt es volle fünf Sterne und ein klarer Buchtipp!

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Gelungener Auftakt der Reihe, der Lust auf "mehr" macht

Anne Bishop zeichnet hier ein Bild von paranormalen Wesen, die nicht im Geheimen leben, oder von den Menschen gejagt werden. Hier sind sie die Starken, welche die Städte der Menschen dulden, diese aber ohne große Mühe jederzeit vernichten könnten. Für sie sind Menschen „Affen“ oder auch „Futter“ wenn diese unvorsichtig sind. Da die Menschen allerdings auch Dinge herstellen, welche „die Anderen“ zu schätzen wissen, hat sich ein Nebeneinanderleben entwickelt, dass leicht aus dem Gleichgewicht geraten kann.
Meg Corbyn kennt nichts von dieser Welt, denn sie wurde in Gefangenschaft groß, weil sie eine Blutprophetin ist, deren Fähigkeit sehr selten und wertvoll ist. Aus Angst vor ihren Verfolgern bewirbt sie sich um den Job der Kontaktperson bei den Anderen um dort Unterschlupf zu finden. Durch ihre freundliche und zuverlässige Art gewinnt sie bald Freunde unter den Anderen genauso wie bei den Menschen. Doch wie lange wird es dauern, bis ihre Besitzer sie finden und zurückholen?

Eigentlich lese ich nur noch selten paranormale Romane, doch die vielen positiven Stimmen haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die Welt, welche Anne Bishop hier zeichnet war für mich etwas Neues und dadurch Interessantes.

Meg Corbyn hat eine ungewöhnliche Fähigkeit und durch ihr Leben in Gefangenschaft hat sie keine Ahnung vom normalen Leben. Dadurch geht sie für einen Menschen relativ schnell entspannt mit den Anderen um und ab und zu kommt es zu lustigen Situationen, die mich und die Anderen zum Schmunzeln gebracht haben.

Simon Wolfgard ist ihr Chef und der Führer der Wölfe in dem Courtyard von Lakeside, wo die Anderen leben. Er duldet Menschen in seinem Geschäft, hat aber keine Ahnung, was in ihnen vorgeht. Er arbeitet zwar mit menschlichen Angestellten, die er aber nur deshalb nicht frisst, weil das schlecht für das Betriebsklima ist.

Die Ideen der Autorin haben mir sehr gut gefallen. Die Werwesen, wie z.B. die Krähen, haben nichts von Kuscheltieren an sich und werden in ihrem Verhalten meistens von ihren tierischen Instinkten geleitet. Und so gibt es noch einige andere Arten von Anderen, die jede auf ihre Art besondere Fähigkeiten hat.

Die Geschichte ist unterhaltsam, abwechslungsreich und ab und zu blutig und brutal. Doch da dies nie im Detail geschildert wird, ist es zwar manchmal düster aber nie erschreckend. Interessanterweise waren für mich die Andeutungen, was Blutprophetinnen von ihren Besitzern angetan wird, schlimmer als jede Grausamkeit der Anderen.

Obwohl einiges vorhersehbar war, habe ich das Buch sehr gerne gelesen, ja regelrecht verschlungen. Auch die Schreibfehler, die immer wieder vorkommen, konnten meinen Lesespaß nicht schmälern. Die Fortsetzungen sind in Amerika bereits erschienen und ich hoffe, dass dies auch bald bei uns der Fall sein wird. Wenn nicht, wird es das erste ebook sein, dass ich mir auf englisch kaufe um zu erfahren, wie es weitergeht. Ich denke, das sagt genug

Fazit: Gute und abwechslungsreiche Unterhaltung in einem für mich neuen Setting.

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