Arthur Philipp: Der graue Orden: Die Dunkelmagierin

Arthur Philipp: Der graue Orden: Die Dunkelmagierin

 
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Arthur Philipp: Der graue Orden: Die Dunkelmagierin
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783734160790

Informationen zum Buch

Seiten
576

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der alte Zauberer kniete am Strand.

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Handlungsort

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Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …

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blasse Magierin in interessanter Welt

Feja ist alleine auf dem Weg von dem Hof ihrer Kindheit irgendwo im Landesinneren in die große Stadt, doch ihr Talent für Magie ist groß. Das merkt der Magier, dem sie auf der Suche nach ihrem Vater begegnet sofort. Sein Angebot als Schülerin dem Orden der dunklen Magier beizutreten nimmt sie, mittellos und ohne Erfolg bei ihrer Suche, gerne an. Dort wird sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen ausgebildet, allerdings wird die Ausbildung aufgrund diverser politischer Problem gerade ein wenig vernachlässigt.

Auf dieser Grundlage entwickelt sich eine für das Genre relativ typische Schulsituation. Feja ist zunächst mal die Außenseiterin, sie ist im Gegensatz zu den anderen ärmlicher Herkunft (auch wenn Herkunft offiziell egal ist) und kann nicht einmal lesen und so nicht an allen Unterrichtsbestandteilen teilhaben, trotzdem findet sie Freunde, macht sich allerdings auch einen zwar talentierten, aber tyrannischen Mitschüler zum Feind. Dass sie sich letztlich als besonders talentiert erweist, habe ich dann schon erwartet…

Vielfach hätte das nur Stoff für den ersten Teil einer Trilogie ergeben, hier geht es allerdings noch weiter, Feja wird in die Intrigen und größeren Konflikte hineingezogen und muss einige weitreichende Entscheidungen treffen.

Möglicherweise liegt in diesem straffen Tempo die Ursache für mein Hauptproblem mit dem Buch. Auch aus einem Standardausbildungsplot, wie er hier vorliegt, kann man eine gute Geschichte herausholen, dazu braucht man aber Zeit, für die Entwicklung der Figuren und um sie dem Leser wirklich nahe zu bringen. Das ist dem Autor bei mir nicht gelungen, Fejas Schicksal war mir ziemlich egal und die Nebenfiguren konnten noch weniger Profil entwickeln. Dazu kommt bzw. aus der schwachen Figurenzeichnung ergibt sich, dass ich Fejas (Fehl-)Entscheidungen oft nicht nachvollziehen konnte.

Die politischen Intrigen blieben mir allerdings auch die meiste Zeit ein Rätsel, die Ziele der einzelnen Gruppierungen und ihre Strategien zur Umsetzung konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, ich hatte allerdings, ehrlich gesagt, irgendwann auch keine Lust mehr, mir Mühe zu geben..

Der Autor hat sich allerdings schon Mühe gegeben, eine ordentliche Welt als Hintergrund zu erschaffen. Da ich das e-book gelesen habe, waren die Karten am Ende versteckt und außerdem praktisch unlesbar, sie machten nichtsdestotrotz einen guten Eindruck. Besonders die Geschichte des Reichs und die gottähnliche Verehrung der Monde nahmen einigen Raum in der Erzählung ein. Durch Fejas Unwissenheit gab es auch ausreichend Gelegenheit, das Wissen entsprechend und dabei ansprechend zu präsentieren. Der Gegensatz zwischen der offiziellen Magie der Orden und der ursprünglichen Durchdrungenheit der Welt von Magie, wie sie die „Ureinwohner“ (Weren genannt) des Reichs erlebten, wurde auch schön herausgearbeitet, die Weren haben vom Autor auch eine eigene, mich ans skandinavische erinnernde Sprache bekommen. Das gefiel mir alles sehr gut, über das alltägliches Leben der Weren hätte ich gerne noch mehr erfahren, positiv empfand ich auch Fejas Offenheit den „minderwertigen“ Weren gegenüber.

Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, bietet sich mit seinem Ende für eine bzw. mehrere Fortsetzungen an, in den Folgebänden dürften dann die anderen Magierorden jeweils stärker in den Mittelpunkt rücken.

Diese werde ich allerdings nicht mehr lesen. Ein ordentlicher Weltaufbau nutzt mir nichts, wenn ich die Hauptfigur nicht verstehe und auch nicht mit ihr mitfühle.

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Empfehlung für Leser/innen magischer Abenteuer, die starke Protagonistinnen mögen

»Die Dunkelmagierin« ist der Auftakt einer vielversprechenden Trilogie um die junge Feja.

Feja ist eine toughe, junge Heldin, die sehr selbstständig und mutig ist – eine Protagonistin, die nicht auf die Hilfe anderer angewiesen ist und die manchmal trotzdem schütteln möchte.
So selbstständig Feja nämlich auch ist, es wäre hilfreich, würde sie auf andere oder zumindest ihr Bauchgefühl hören, dann gäbe es wohl einige offensichtlich schlechte Entscheidungen nicht, die die angehende Magierin in »Die Dunkelmagierin« trifft.
Trotz dieser Momente hat mir Feja gut gefallen und mich in eine neue Magierschule entführt, bei der das Lehren gerade hinter der Politik und ihren Ränken etwas zurücksteht.

Natürlich weist auch die Magierschule in »Die Dunkelmagierin« wie andere Zauberschulen ein wohlbekanntes Muster auf: Die Protagonistin ist eine Außenseiterin, lernt nur wenige, aber dafür gute Freunde kennen und macht sich den talentiertesten und tyrannischsten Mitschüler zu Feind.
Dieses bekannte Muster füllt Arthur Philipp mit spannenden Charakteren, die ihre Rollen perfekt erfüllen und mir sehr viel Spaß beim Lesen gemacht haben. Aber nicht nur die Charaktere überzeugen, auch der komplexe und spannende Weltenaufbau ist ein starkes Merkmal der Geschichte von Arthur Philipp.

Dazu kommt der simple und angenehme Schreibstil des Autoren. In kurzen Sätzen, die nicht abgehackt klingen entführt er in seine Welt und erzählt mit wachsender Spannung Fejas Abenteuer in einem straffen Tempo.

Erhofft hätte ich mir bei all den positiven Aspekten mehr Einblick in die politischen Ränkespiele der drei Parteien, die um die Macht kämpfen. Aber weiß, vielleicht füttert der Autor mich in der Fortsetzung ja mit mehr Informationen.

»Die Dunkelmagierin« von Arthur Philipp ist eine Leseempfehlung für Leser magischer Abenteuer, die starke Protagonistinnen mögen, sich nicht an einem schnellen Erzähltempo stören und sich nicht von bekannten Mustern der Belletristik abschrecken lassen.

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Verwirrend und Langatmig

Erster Satz:
"Feja spürte ihre Zehen nicht mehr."

Meine Meinung zum Buch:
"Die Dunkelmagierin" ist der Auftakt einer neuen Fantasy Reihe, die mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht überzeugen konnte. Gerade der Anfang ist sehr verwirrend. Die Story ist langatmig und nicht wirklich spannend, zudem wurde mein Lesefluss immer wieder durch unaussprechliche Begriffe und Namen gestört. Außerdem fiel es mir nicht leicht der Story zu folgen und Verbindungen herzustellen. Was bei einem Fantasyroman natürlich richtig blöd ist, denn wenn man (wie in meinem Fall) überhaupt nicht klar kommt, hat man leider auch keine Freude an der Story.

Aber nicht nur die Story war nicht nach meinem Geschmack, sondern auch die Charaktere. Es gab von denen einfach viel zu viele und alle hatten sie null Persönlichkeit. Bis zum Ende wusste ich nicht wie die Charaktere wirklich aussehen sollen und wer überhaupt zu wem gehört.

Auch der Schreibstil hat mir extrem zu schaffen gemacht. Ausschweifend trifft es sehr gut. Außerdem hat der Autor mit extrem vielen Begriffen um sich geworfen die ich nicht wirklich zuordnen und begreifen konnte.

Fazit:
Konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ich werde die restlichen Bände definitiv nicht lesen.

Das Buch erhält von mir 1 - 1,5 Federn

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