Bernard Cornwell: Arthurs letzter Schwur

Bernard Cornwell: Arthurs letzter Schwur

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Bernard Cornwell: Arthurs letzter Schwur
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Excalibur
ISBN-13
9783442352364

Informationen zum Buch

Seiten
659

Serieninfo

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Handlungsort

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Trügerische Ruhe liegt über Britannien. Doch der Sieg über die Sachsen forderte einen hohen Preis: Arthurs Ehe ist zerstört, viele seiner Getreuen wurden in der Schlacht getötet. Nur Merlin hat den Kampf noch nicht aufgegeben. Er hat Excalibur in seinem Besitz, Arthurs sagenhaftes Schwert, das zeitlose Symbol der Macht. Und damit will er die alten Götter wieder auf die Insel zwingen...

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Natürlich sollte man die beiden vorigen Bände dieser Artus-Trilogie eigentlich schon kennen, aber für die Leser, bei denen die Lektüre bereits zu lange her ist, bietet Hauptfigur Derfel immerhin eine Zusammenfassung der letzten wichtigen Ereignisse. Dieser dritte Band beginnt relativ friedlich, die Konflikte zwischen Christen und "Heiden" sind aber nur zurückgestellt. Arthur wird von den Christen misstrauisch beäugt und Merlins Plan, die Rückkehr der alten Götter in die Wege zu leiten, trägt nicht gerade zum Frieden bei. Als Arthur dann noch die Details von Merlins blutigem Ritual herausfindet und dessen Beendigung verhindert, zieht er auch noch das Misstrauen der „Heiden“ auf sich. Zwischen allen Fronten versucht Arthur seinen Traum vom friedlichen Britannien zu vollenden und die große sächsische Invasion zu verhindern, doch auch sonst droht Unfrieden und der Konflikt mit Mordred strebt irgendwann seinem tödlichen Höhepunkt zu.

Das Buch beginnt relativ langsam, es herrscht beinahe Frieden und auch die Intrigen halten sich in Grenzen, fast schleicht sich ein wenig Langeweile ein. Doch ab der Mitte zeigt Cornwell was er besonders gut kann, die Beschreibung der dann stattfindenden großen Schlacht zwischen Briten und Sachsen ist hervorragend, man fühlt sich mitten ins Geschehen versetzt. Nicht nur die Kämpfe selbst, sondern auch die Stimmung der Krieger kurz vor dem Kampf, gibt Cornwell besonders eindringlich wieder. Die Effektivität der im Vorfeld der Schlacht eingesetzten magischen Rituale bleibt wie immer offen, Cornwell lässt seine Geschichte wieder auf dem schmalen Pfad zwischen wissenschaftlich erklärbar und Aberglauben und Magie wandern, so dass man stets selbst entscheiden kann, ob man an Übersinnliches und Magie glauben will oder gewisse Dinge einfach nur für Zufall hält.

Was dieses Buch so besonders im Vergleich zu vielen anderen Artus-Nacherzählungen macht, ist, dass Cornwell den bekannten Figuren Glaubwürdigkeit und ein eigenes Gesicht gibt. Arthur wird selten so privat beschrieben und ist bei weitem nicht so strahlend wie üblich und Merlins Verhalten und seine Motive werden zwar ziemlich genau beschrieben, er bleibt dabei aber trotzdem geheimnisvoll, da man ihn einfach nicht einschätzen kann. Außerdem gelingt Cornwell ein Wunder - er schafft es, die sonst entweder farblose oder bösartige Guinevere zu einer echten Sympathieträgerin zu machen.

Arthurs Ende ist bekannt, Cornwell hält sich an die Überlieferung und schafft es einem bei dieser Schluss-Szene einen leichten Schauer der Ergriffenheit über den Rücken zu jagen. Artus ist fort, aber die Legende lebt.

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Ich finde der letzte Teil dieses Buches ist höchst wahrscheinlich auch der gelungenste. Die Personen find ich so oder so hervorragend von Merlin an gefangen bis Arthus selbst. Das Buch ist dazu nicht noch so schnulzig, was ich eigentlich erwartet hätte.

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