Bernd Perplies: Kampf um Aidranon

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Bernd Perplies: Kampf um Aidranon
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783863960711

Informationen zum Buch

Seiten
544

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Auf den nächtlichen Straßen von Aidranon herrschte Chaos.

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Handlungsort

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Der Tyrann Iurias Agathon ist tot, und Iolan, vor wenigen Monden noch der Sohn eines einfachen Fischers, sitzt nun auf dem Thron des Cordurischen Reichs. Doch schon bald muss er erkennen, dass er ein Herrscher ohne Macht ist. Die Senatoren der Hauptstadt Aidranon manipulieren ihn ebenso wie die magisch begabten Quano unter Erztheurg Urghaskar, der ganz eigene, undurchsichtige Pläne verfolgt. Von den Ränkespielen der Mächtigen desillusioniert, begibt sich Iolan auf eine Reise durchs Reich, um hinter das Geheimnis des Drachenfluchs zu kommen, der noch immer auf ihm lastet. Dabei trifft er auf das Volk der Dyrracher, das seit Jahrzehnten von den Quano und den Soldaten des Reiches geknechtet wird. Je mehr er über die geheimnisvollen Anhänger der Gottdrachen und ihre Magie erfährt, desto klarer wird ihm, dass er sein wahres Schicksal noch lange nicht erfüllt hat …

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Sollte unbedingt verfilmt werden!

Nach dem spannenden Auftaktband "Das Blut des schwarzen Löwen" (Verdienter Gewinner des Deutschen Phantastik Preises 2015) geht "Imperium der Drachen" nun in die zweite Runde.

Iolan wird zum König gewählt und ist somit faktisch der mächtigste Mann im Cordurischen Reich. Doch schnell stellt er fest, dass er für einige seiner Ratgeber eine willkommene Marionette ist und dass sie glauben, mit dem unerfahrenen Fischersohn leichtes Spiel zu haben, um das Reich in ihrem Sinne zu lenken. Insbesondere der Quano und neue Erztheurg Urghaskar, der als einziger von Iolans wahrer Gestalt weiß, verfolgt seine eigenen Ziele. Iolan muss lernen, mit seiner neuen Macht umzugehen, seine wahren Freunde zu finden und zu lernen, wem er besser misstrauen sollte. Und als wäre das alles nicht schon schwierig genug, lauert im Hintergrund seines Wesens immer der Drache – doch vielleicht ist dies gar nicht unbedingt ein Nachteil?

Die Handlung ist wieder in mehrere Stränge aufgeteilt. Neben Iolans Entwicklung verfolgen wir auch die weitere Reise seines Bruders Markos und seiner Begleiter. Außerdem spielt auch Iolans Schwester Mirene in diesem Band eine größere Rolle und wird immer mehr zum Bindeglied zwischen Menschen und Quano, da sie sich mit deren Wesen und Philosophie beschäftigt und hier Grenzen überwindet, die bisher von allen als gegeben angenommen wurden.

Eigentlich müssten diese Bücher verfilmt werden! Schon der erste Teil war äußerst actionreich und spannend, der zweite Band setzt da meiner Meinung nach noch einen drauf. Viele Szenen waren dermaßen plastisch, dass vor meinem inneren Auge schon ein richtiger Film ablief – auf der Kinoleinwand stelle ich mir das großartig vor!
Neben der Action geht es hier aber auch und vor allem um die Entwicklung der Figuren. Während Markos schon im ersten Band recht reif und erwachsen war, sind es nun Mirene und vor allem natürlich Iolan, die sich weiterentwickeln. Insbesondere Iolan hat mich hier immer wieder positiv überrascht und ich habe seine Figur immer mehr ins Herz geschlossen. Mirene ist sowieso ein äußerst liebenswerter Charakter und ich habe bei ihr besonders mitgelitten.

Das Ende ist ein großartiger Zwischenschlusspunkt. Laut Autor ist es geplant, die Reihe in lose zusammenhängenden Zweiteilern weiterzuerzählen, hierfür müssen aber natürlich die Verkaufszahlen stimmen. Da bleibt mir also nur, eine absolute Kaufempfehlung auszusprechen und ich hoffe sehr, dass wir und bald wieder in Cordurien lesen werden!

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Kopfkino pur und majestätische Drachen machen den 2. Teil zu einem tollen Leseerlebnis

Der zweite Teil zum "Imperium der Drachen" knüpft nahtlos an den ersten Teil (Imperium der Drachen - Das Blut des schwarzen Löwen) an und der Leser kann das Schicksal aller bekannten und liebgewonnenen Figuren insbesondere von Iolan weiter verfolgen.

Wie auch bereits im ersten Teil und insgesamt bei den Büchern von Bernd Perplies, versteht es der Autor den Leser sofort in seinen Bann zu ziehen und alle Szenen sofort als Kopfkino ablaufen zu lassen. Oft musste ich mir in Erinnerung rufen, dass ich tatsächlich ein Buch lese und nicht den Film gesehen habe, da die einzelnen Szenen so gut und detailliert beschrieben werden, dass ich alles sofort vor meinem geistigen Auge gesehen habe.

Die Handlung wechselt zwischen den einzelnen Protagonisten und ich konnte mich gar nicht entscheiden, welchen Erzählstrang ich lieber verfolge. Alle Charaktere sind vielschichtig und interessant und ich habe sie alle gerne bei ihren Abenteuern und Herausforderungen begleitet.

Wie der Titel schon vermuten lässt, tauchen in diesem Teil auch wirklich vermehrt Drachen auf und die Beschreibung ihrer äußeren Erscheinung hat mir sehr gut gefallen und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Eine tolle Idee Drachen und Drachenwandler in den Mittelpunkt eines Buches zu rücken und ihnen ein richtig majestätisches Auftreten zu geben.

Alles in allem ein sehr gelungener zweiter Teil und ich freue mich schon sehr auf weitere Bände zu dem Imperium der Drachen. Hoffentlich wird die Wartezeit dazwischen nicht zu lange. :-)

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Noch mitreißender als der erste Teil

Inhalt:
Nach dem Tod von König Iurias Agathon wird nun sein Erstgeborener Iolan sein Nachfolger auf dem Thron. Sowohl Erztheurg Urghaskar als auch Iolans leibliche Mutter Cassendrea meinen, den jungen König für ihre Zwecke benutzen zu können. Iolan dagegen drängt es immer mehr, etwas über sein Drachenerbe zu erfahren. So fasst er einen Entschluss, der das Cordurische Reich erschüttern wird.

Meine Meinung:
Schon der 1. Teil dieser Reihe hat mir gut gefallen. Aber der 2. Konnte mich sogar noch etwas mehr mitreißen. Normalerweise habe ich nach einer monatelangen Pause zwischen zwei Bänden große Schwierigkeiten, wieder in die Handlung zu finden. Das war hier überhaupt nicht der Fall. Mir war, als hätte ich den ersten Band erst vor ein paar Tagen weggelegt. Dafür ein großes Lob an den Autor, der mir mit den richtigen Wiederholungen den Einstieg so leicht gemacht hat, und das ohne extra „Was bisher geschah“. Im Gegenteil, die Handlung geht quasi nahtlos dort weiter, wo sie im letzten Band aufhörte. Es war für mich wie nach Hause kommen und gute alte Bekannte treffen. Wer trotzdem noch Schwierigkeiten mit der Einordnung der Personen hat, dem empfehle ich einen Blick ins Personenverzeichnis ab S. 539.

Ich habe mich schon auf die Protagonisten gefreut, vor allem auf die (Zieh-) Geschwister Iolan, Markos und Mirene. Und von allen dreien gibt es hier viel zu erfahren. Mirene spielt eine größere Rolle als im 1.Band und entwickelt sich zu einer eigenständigen jungen Frau mit viel Herz und Verstand.

Markos muss noch viele Hindernisse überwinden, ehe er mit seinen Geschwistern vereint sein kann. Seine Passagen habe ich immer am liebsten gelesen, einfach weil mir Markos so durch und durch sympathisch war. Er hat wirklich das Herz am rechten Fleck. Er hat einige Kämpfe und Schlachten zu bestehen, und diese werden superspannend geschildert. Normalerweise bin ich für Kampfszenen nicht so sehr zu haben, aber Bernd Perplies beschreibt gerade so viel wie nötig und zieht das Ganze nicht unnötig in die Länge. Dabei kommen immer wieder auch ethische Bedenken zum Ausdruck, und es ist kein sinnloses Abschlachten.

Iolan fehlt es an politischer Erfahrung, dafür hat er reichlich Mut. Das könnte sich als fatale Mischung erweisen. Lange Zeit muss man als Leser bangen, ob er sich vor den Karren der Intriganten spannen und sich in seiner Machtposition ausnutzen lässt. Schließlich ist er auf seine Berater angewiesen und muss ihnen ein Stück weit vertrauen. Was Iolan betrifft, ist natürlich die Ergründung seines Drachenerbes am interessantesten. Im 1. Band hätte ich gerne noch mehr über die Quano und die Dyrracher erfahren, da hat mir etwas gefehlt. Hier habe ich nun alle Informationen bekommen.

Der Schreibstil von Bernd Perplies ist auch in diesem Band sehr fesselnd, ausgesprochen detailliert und bildhaft. Das Kopfkino ist beim Lesen in vollem Gange. Es ist, als würde ein Film vor dem inneren Auge ablaufen, während man Seite um Seite verschlingt.

Die Imperium der Drachen-Reihe ist übrigens nicht als Trilogie, sondern als Reihe von eng verknüpften Zweiteilern geplant. Die ersten zwei Bücher umfassen den Abschnitt „Aufstieg“. Weitere Zweiteiler sollen dann mit dem gleichen Setting und den gleichen Personen aufwarten, aber andere Episoden des Imperiums der Drachen erzählen.

Imperium der Drachen-Reihe:
1. Das Blut des Schwarzen Löwen
2. Kampf um Aidranon

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Überzeugender zweiter Teil

Über das Buch

Iolan hat es geschafft, womit zunächst keiner gerechnet hätte ist eingetroffen. Iurias Agathon ist Tod, und Iolan plötzlich der neue König von Aidranon. Doch schon bald muss er erkennen, dass nicht jeder in seiner Umgebung das Beste für ihn und das cordurische Reich im Sinn hat. Intrigen und Verrat lauern hinter jeder Ecke, und auch das Schicksal scheint sich gegen die drei Geschwister Iolan, Markos und Mirene verschworen zu haben. Können sie es trotz aller Hindernisse schaffen, wieder zueinander zu finden?

Wie bereits im ersten Band, wechselt die Perpektive zwischen verschiedenen Charakteren und Handlungsorten hin und her. Obwohl die drei Geschwister Iolan, Markos und Mirene im Vordergrund stehen, geben sich auch diverse andere Charaktere die Ehre, darunter der von der Welt tot geglaubte Orontoghast. Der ehemalige Erztheurg von Aidranon war mit seiner klugen Art einer meiner Lieblingscharaktere, der für mich das absolut gute Verkörpert hat. Doch auch auf die Seite der Verschwörer dürfen wir einen Blick erhaschen, und so noch mehr um unsere Helden bangen.

Die Charaktere fand ich erneut sehr gelungen. Die wichtigsten unter ihnen wurden sehr gut beschrieben, und man konnte einen sehr guten Eindruck gewinnen. Vor allem habe ich mich über das Wiedersehen mit einigen Charakteren gefreut, die im ersten Band nur einen kurzen Auftritt hatten, und ein fantastisches Wiedersehen geboten hatten. Allen voran die vorwitzige Piratin Sorah, die ich aufgrund ihrer spitzen Zunge und ihres Geschicks schon im ersten Band ins Herz geschlossen habe. Und auch unsere drei Hauptprotagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen. Am liebsten ist mir Mirene geworden, mit ihrer besonnenen Art und ihrer Offenheit und Herzlichkeit gegenüber allen. Sie ist die Einzige, die es immer wieder schafft, Iolan zu erden, und zurück auf den Boden der Tatsachen zu holen. Denn auch an dem Fischersohn aus Efthaka geht der Einfluss der Macht nicht unbemerkt vorüber. Alles in allem waren die Charaktere sehr rund, und ich hoffe, noch viele weitere Seiten mit ihnen verbringen zu dürfen.

Die Story hat sich wesentlich rasanter entwickelt, als noch im ersten Teil und bot ein wahres Feuerwerk der Abwechslung. Es wurden Schlachten geschlagen, politische Intrigen gesponnen, und der Untergang eines Reiches geplant. Durch die häufigen Szenenwechsel bleibt die Handlung in Bewegung und man wartet gespannt, wie es bei den anderen Charakteren weitergeht. Dabei kamen auch Gefühle nicht zu kurz: Liebe und Freundschaft weiß Bernd Perplies gezielt in seine Story zu weben, so dass sie die Handlung bereichern, jedoch nicht dominieren. Überhaupt hat mir das gesamte antike Setting mit der großen Portion Fantasy sehr gut gefallen, und ich hoffe noch viel häufiger in diese Welt eintauchen zu dürfen, Abenteuer zu erleben, und die Völker von Yeos besser kennen zu lernen.


Fazit

“Imperium der Drachen – Kampf um Aidranon“ ist ein toller zweiter Band und ein gelungener vorläufiger Abschluss für den ersten Abschnitt dieser Saga. Mich konnten die Story und die Charaktere absolut überzeugen und ich kann sie allen Fantasy-Fans nur ans Herz legen, denn Bernd Perplies zeigt: Fantasy made in Germany kann was.
Autor: Bernd Perplies

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Imperium der Drachen - Kampf um Aidranon

Mit „Imperium der Drachen – Kampf um Aidranon“ hat der Autor Bernd Perplies eine gelungene Fortsetzung von „Imperium der Drachen – Das Blut des schwarzen Löwen“ geschaffen. Perplies schafft es, dass die Fortsetzung sogar noch den vorherigen Band übertreffen kann. Um „Kampf um Aidranon“ in vollem Umfang zu genießen, ist es ratsam, dass man den ersten Teil bereits gelesen hat.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Der Drachenprinz entdeckt die Macht seines Erbes
Noch vor wenigen Monden war Iolan der Sohn eines einfachen Fischers, doch inzwischen hat sich vieles geändert. Der vormalige Tyrann Iurias Agathon ist tot, und Iolan hat es bis auf den Thron des Cordurischen Reiches geschafft. Gleichwohl muss er sich eingestehen, dass er im Grunde keine Macht besitzt. Alle versuchen ihn tu manipulieren: die Senatoren der Hauptstadt ebenso wie der Erztheurg und seine Gefolgsleute, die ganz eigene Pläne verfolgen. Und dann ist da auch noch der Drachenfluch, der auf ihm lastet und ein Monstrum in seinem Menschenkörper verbirgt. Um dieses Ungeheuer zu bezwingen und der König zu werden, der er sein sollte, geht Iolan ein gewaltiges Wagnis ein – und setzt damit Ereignisse in Gang, die das Reich in den Untergang reißen könnten…

Die Gestaltung des Buches ist ansprechend. Die farbig gestaltete Karte ist ein Blickfang und das am Ende des Buches beigefügte Personenregister ist detailliert und hilfreich.
Der Schreibstil von Bern Perplies hat mir auch diesmal wieder sehr gefallen. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Der Stil ist bildhaft und detailliert, ohne sich jedoch in überflüssigen Kleinigkeiten zu verlieren. Man hat als Leser quasi das Gefühl, als ob ein Bild vor seinem geistigen Auge ablaufen würde. Auch „Das Imperium der Drachen – Kampf um Aidranon“ wird wieder aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass nochmal zusätzlich Tempo in die Geschichte eingebracht wird. Der Spannungsbogen wird über die gesamte Länge des Buches aufrechterhalten, sodass man dieses nur schwer wieder aus der Hand legen kann.
„Kampf um Aidranon“ schließt direkt an den vorherigen Band an. Sodass man nahtlos die Geschichte mit den liebgewonnenen Charakteren weiter verfolgen kann. Man kann ihre jeweilige Entwicklung miterleben und diese nachvollziehen. Man erfährt ja bereits im vorherigen Teil von Iolans Drachengestalt – im zweiten Teil kann man miterleben, wie Iolan mit dieser Erkenntnis umgeht. Wie er sich auf dem Thron behaupten muss und wie er seine ersten Erfahrungen als König der Cordurischen Reiches macht. Welchen Intrigen und Machtspielen er ausgesetzt wird. Sehr gefallen haben mir auch Iolans Ziehgeschwister Mirene und Markos. Mirene ist an Iolans Seite und lebt nun ebenfalls am königlichen Hof. Sie steht ihrem Ziehbruder hilfreich zur Seite. Mirene besticht durch ihre weitsichtige und freundliche Art – ich habe ihre Szenen im Buch immer sehr genossen. Aber auch Markos ist ein interessanter Charakter und seine Perspektive besticht durch Abenteuer und Action. Er ist ein kluger und gewissenhafter junger Mann, der ebenfalls mit seinen Charakter überzeugen kann. Auch die Nebencharaktere wirken allesamt real und haben mir gut gefallen. Es gibt einige interessante Randfiguren, die sich im Verlauf der Geschichte hervorheben und ich hoffe, noch mehr von diesen lesen zu dürfen.
Auch das Ende konnte mich überzeugen. Es war wirklich fulminant und ich hätte es so nicht wirklich erwartet. Dieses macht neugierig auf den nächsten Band, man möchte einfach wissen, wie es mit Iolan, seinen Ziehgeschwistern und dem Cordurischen Reich weitergeht.

Alles in allem hat mir dieses fantastische Buch mit antikem Setting wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Bernd Perplies und auch die Charaktere konnten mich überzeugen, sodass ich jetzt voller Spannung auf den nächsten Teil warten werde. Dafür möchte ich 4,5 Sterne vergeben.

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Eine unglaublich spannende Fortsetzung

Auf den zweiten Teil der "Imperium der Drachen"-Reihe von Bernd Perplies, "Kampf um Aidranon", musste man nicht mal ein Jahr warten und trotzdem war das zu lange. "Das Blut des Schwarzen Löwen" war schon so ein spannender Auftakt, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte. Direkt in den ersten Kapiteln habe ich gemerkt: Das hier ist sogar noch besser als der einführende Band.

Die Geschichte schließt nahtlos an das Ende des ersten Bandes an (Achtung, Spoiler für Band 1): König Iurias Agathon ist tot und Iolan, der gerade erst erfahren hat, dass jener sein Vater war, tritt die Thronfolge an. Ob er dafür bereit ist, scheint vollkommen egal zu sein, seine Berater können ihm in allen Angelegenheiten helfen und versuchen mit allen Mitteln den neuen König auf ihre Seite zu ziehen. Da ist nicht nur seine Mutter, die sofort die Chance ergreift, um wieder mehr Macht haben zu können, sondern auch Urghaskar, ein Quano und der neue Erztheurg von Aidranon, der seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen scheint. Auch bei Iolans Ziehbruder geht es ähnlich rasant und spannend weiter: Markos entkommt zwar der Sklaverei, aber die Kriege im Reich gehen immer noch weiter und er soll nun als Kriegsheld die Armeen motivieren.

Wie gewohnt wechseln die Handlungsstränge zwischen Iolan und Markos hin und her. "Kampf um Aidranon" war dabei derart spannend, dass ich mir jedes Mal gewünscht habe, möglichst lange bei einer Perspektive zu bleiben, um zu erfahren, wie es weitergeht. Gleichzeitig wollte ich aber genauso zur anderen Sichtweise zurück, weil es dort ebenso eindrucksvoll und fesselnd zuging. Ein ganz schöner Teufelskreis war das, der nur durchbrochen werden konnte, indem man einfach schnell weiter gelesen hat. Politische Intrigen waren bereits in Band 1 schon ein sehr präsentes Thema, hier wird das Ganze auf die Spitze getrieben. Iolan ist bereits ein wenig erwachsener geworden und reagiert nicht mehr ganz so naiv auf Empfehlungen oder auf neue Ratgeber. Trotzdem befindet er sich aufgrund seiner Unerfahrenheit auf einem wackeligen Thron und muss auch auf seine Berater hören. Es ist unglaublich faszinierend zu lesen, wie Iolan nach und nach die manipulativen Menschen um sich herum einzuschätzen lernt. In diesem Buch waren so viele Intrigen am Gange, dass es schnell nervenaufreibend wurde. Einige Szenen waren witzig, andere haben wütend gemacht oder waren sogar zum Haareraufen. So viele intrigante Persönlichkeiten auf einem Haufen, die meisten davon sogar noch äußerst intelligent. Eine explosive Mischung!

Auch die Abenteuer von Markos sind gewohnt spannend und er selbst ist ein unglaublich sympathischer und intelligenter Charakter. Zusammen im Trupp mit dem amüsanten Barden Frittjelf haben seine Szenen unglaublich viel Freude bereitet, da sie wieder ziemlich verrückte Abenteuer erlebt haben.

Einigen Wesen der Welt von Yeos wird in diesem Buch mehr Aufmerksamkeit gewidmet, sodass man sie näher kennenlernen kann. Da wären nicht nur die Drachen, die Iolan aufgrund seines Fluches unbedingt näher kennenlernen will, sondern auch noch die Quano, die geheimnisvollen Magier in dieser Welt. Wir lernen hier einige Quano näher kennen, erfahren etwas über ihre Religion und ihre Zauberkräfte und auch einige persönliche Dinge. Genau diese näheren Betrachtungen haben mir hier besonders gut gefallen.

"Kampf um Aidranon" beendet den ersten Zyklus der "Imperium der Drachen"-Saga. Zusammen mit "Das Blut des Schwarzen Löwen" ist dieses Buch Teil des Zweiteilers Aufstieg. Die an das römische Reich angelehnte Welt Yeos und die Charaktere werden weiter ausgearbeitet und durch Bernd Perplies Schreibstil vor dem inneren Auge zum Leben erweckt. Ich hoffe, dass ich irgendwann mit weiteren spannenden Zweiteilern noch mehr Zeit in Yeos verbringen darf.

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Der Stoff, aus dem die Kinofilme sind

Iolan Agathon, der zum Ende des 1. Bandes (Imperium der Drachen – Das Blut des schwarzen Löwen) aufgrund einer Intrige seinen Vater, Iurias Agathon, König über das Cordurische Reich, getötet hat, nimmt seinen rechtmäßigen Platz als Thronfolger ein.

Als Fischersohn aufgewachsen, ist er jedoch nicht so ganz auf seinen neuen Job als König vorbereitet. Aber hat man nicht für solche Fälle seine Berater? Seine Mutter Cassandrea, wird die erste Frau im Rat von Aidranon – aber genau wie die Senatoren des Rates, hat sie nicht ausschließlich das Wohl ihres Sohnes im Sinn. Fast jeder in Iolans Umfeld, versucht ihn zu manipulieren.

Iolan selbst möchte jedoch zuerst einmal Antworten auf die Frage finden, die ihn am meisten beschäftigt: Wer ist der Drache der in ihm schlummert und wie kann er ihn beherrschen?

Mit “Kampf um Aidranon” hat Bernd Perplies eine wirklich gelungene Fortsetzung seiner “Imperium der Drachen”-Reihe geschrieben. Um dieses Buch zu verstehen, ist es unabdingbar, dass man den 1. Teil “Das Blut des schwarzen Löwen” gelesen hat.

Wir treffen viele Charaktere aus Band 1 wieder. Viele, die uns lieb geworden sind, aber auch die, die Intrigen spinnen und versuchen Iolan für ihre Zwecke zu manipulieren.

Gott sei Dank ist Iolan nicht dumm und spürt, dass ihm nicht alle seine Berater wohl gesonnen sind. Leider fehlt es ihm an Erfahrung, wie man mit solchen Situationen umzugehen hat. Auch seine Schwester Mirene hat ein sehr feines Gespür für negative Schwingungen und so kommt die ein oder andere Warnung von ihr, aber auch sie wird Opfer von Manipulationen.

Auch Bruder Markos muss einige Abenteuer bestehen, bevor er es endlich schafft Aidranon zu erreichen. Als er dort ankommt hat sich Iolan gerade auf den Weg gemacht jemanden zu finden, der ihm helfen kann sein Drachenerbe zu verstehen und lernen es zu beherrschen.

Bernd Perplies hat es auch in diesem Buch geschafft, mich mit der Geschichte um Iolans Leben zu fesseln. Wie auch Band 1 lässt sich “Kampf um Aidranon” sehr gut lesen und man kann sich die Schauplätze der Geschichte realistisch vorstellen. Für mich hatte dieses Buch sehr viel mehr Fahrt als Teil 1. Der Schluss mit der Befreiung der Dyrracher war so hervorragend beschrieben, da steckt echt Kinofilm-Potential drin.

Nun freue ich mich auf den 3. Teil und hoffe, dass er den 2. Band noch toppen kann.

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