Bernhard Hennen, Robert Corvus: Himmelsturm

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Bernhard Hennen, Robert Corvus: Himmelsturm
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783453317529

Informationen zum Buch

Seiten
480

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
»Ich glaube wirklich, die fressen ihre Kinder.«

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Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...

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Die legendäre Wettfahrt von Aventurien geht in die zweite Runde

Asleif Phileasson und Beorn der Blender befinden sich auf einer Wettfahrt rund um den Kontinent Aventurien: es geht um den Titel „König der Meere“. Die zweite Aufgabe besteht darin, die Geheimnisse des Himmelsturm zu ergründen, der weit im Norden im ewigen Eis steht. Als die Ottajaskos am Turm ankommen, entdecken sie eine Vielzahl an toten Elfen, die auf eine zurückliegende Schlacht deuten. Ist der Turm unbewohnt? Und was verbirgt sich auf den vielen Ebenen des Turms?

Mit Spannung habe ich den zweiten Band der Phileasson-Saga erwartet, nachdem mir „Nordwärts“ bereits sehr gut gefallen hat. Und ich wurde nicht enttäuscht: der Himmelsturm war ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt habe, seine Geheimnis sind mysteriös, faszinierend und düster. Fast das komplette Buch spielt im Himmelsturm, ohne dabei langatmig zu werden. Im Gegenteil, es gibt dort so viel zu entdecken, dass man locker noch einige Seiten damit füllen könnte.

Während die erste Aufgabe klar umrissen war, bleibt die zweite Aufgabe eher etwas schwammig, dadurch weiß keiner, was die Wettfahrer in dem Turm erwartet. Vieles dort ist fremd und voller Magie, teilweise schaurig, teilweise betörend schön. Und auf manches Mitglied der Ottajasko hat der Turm eine unvorhergesehene Wirkung. Die Autoren lassen den beiden Mannschaften und dem Leser kaum Zeit zum Luftholen, die Spannung wird immer hoch gehalten.

Es wird auch das eine oder andere Geheimnis aus dem ersten Band gelüftet, außerdem wird im Prolog eine neue Figur eingeführt, die neugierig macht und von der ich hoffe, dass wir noch von ihr lesen werden.

Auch die beiden Kapitäne und Anführer der jeweiligen Ottajasko zeigen neue Facetten in ihrem Handeln und Denken. Gerade Beorn bekommt in diesem Band mehr Tiefe. Aber auch Charaktere, die bisher eher oberflächlich angeschnitten wurden, bekommen ihren Auftritt. Besonders gut hat mir wieder Shaya gefallen. Mir gefällt es, dass wir nach und nach die Mitglieder der Ottajaskos immer besser kennenlernen.

Es werden nicht alle Fragen rund um den Himmelsturm beantwortet, ja, man kann sagen, dass das Buch teilweise mit einem Cliffhanger endet, umso mehr bin ich nun auf den dritten Band gespannt.

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Die Wettfahrt um den Titel "König der Meere" geht weiter. Auf zu Runde (Aufgabe) zwei ....

zum Inhalt:
Asleif Phileasson und Boern der Blender haben in "Nordwärts" ihre erste Aufgabe erfolgreich gelöst. Nun müssen sie in der zweiten Aufgabe die Geheimnisse des Himmelsturmes erkunden. Keiner weiß, was ihn erwartet oder worin die Geheimnisse bestehen. Mit erreichen des Himmelsturmes beginnt für die Ottajaskos ein Abenteuer, wie sie es noch nie erlebt haben. Unsere Mannschaften werden an die Grenzen ihrer Vorstellungen über das Leben und das, was darüber hinaus möglich ist geführt. Wäre so manches Geheimnis vielleicht besser nicht entdeckt worden?

zum Buch:
Der "Himmelsturm" ist ein Ort voller Magie, Mysterien, Geheimnissen, Dunkelheit, Grausamkeit, aber es gibt auch sehr viel Schönheit und faszinierende Einblicke in das frühere Leben der Elfen dort in ihrem Turm. Das Abenteuer, welches unsere Recken diesmal zu meistern haben ist gänzlich anders als in "Nordwärts". War die erste Aufgabe noch klar umrissen und eindeutig ist das ergründen der Geheimnisse des Himmelsturmes eher ein vages Unterfangen. Es gibt so viele Geheimnisse, das man eigentlich nie wirklich weiß, wann bzw. ob die Aufgabe erfüllt ist. Unsere Recken müssen viele Kämpfe bestehen und viele Rätsel lösen. Der Himmelsturm ist ein Ort voller Gefahren und es gibt keine Möglichkeit zu entrinnen, außer sich der Herausforderung im Kampf zu stellen. Das ist natürlich für jeden echten Thorwaler das reinste Vergnügen, aber so manchmal wird auch der hartgesottenste Thorwaler an seine Grenzen geführt. Der Leser erkundet mit den Ottajaskos den Himmesturm von der Spitze bis in die tiefsten Tiefen und doch kommen wir nicht bis ganz nach unten. Bei der zeitgleichen Ankunft der beiden Mannschaften finden sie jeden Menge tote Elfen, alles deutet auf eine große Schlacht vor langer Zeit hin. Doch wer hat gegen wen gekämpft und warum? Der Turm scheint seit Jahrhunderten verlassen und doch gibt es noch immer Überreste der einstigen Schönheit des Himmelturmes. Es gibt magische Lichter, warme Bäder und Gärten, in denen die Pflanzen nur so wuchern oder wundervolle Wandgemälde, die vom vergangenen Leben der Elfen erzählen. Doch ist der Turm tatsächlich unbewohnt? Je tiefer wir in die Geheimnisse des Turmes eindringen, desto mystischer, gefährlicher und gruseliger wird es.
Wir lernen im zweiten Teil der Reise unsere Helden und Reisegefährten besser kennen und werden von so Manchem überrascht. Salarin zum Bsp. entwickelt ungeahnte Fähigkeiten und in Beorn steckt nicht nur ein rauhbeiniger Thorwaler.

meine Meinung:
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannungsgeladen und der Leser hat kaum Gelegenheit zum Atemholen. Da das Buch hauptsächlich an einem Ort spielt gibt es wenig Ruhemomente, es herrscht immer eine unterschwellige Anspannung. Was noch dadurch verstärkt wird, das ein häufiges Aufeinandertreffen von Beorn und Phileasson einfach unvermeidbar ist. Der Leser weiß das ganze Buch über nie genau, was als nächstes passiert. Es gibt viele Überraschungen und unglaubliche Entdeckungen, die zu verarbeiten, bleibt kaum genug Zeit, bevor das nächste Abenteuer schon hinter einer der vielen Türen des Himmelsturmes wartet.

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Spannend von Anfang bis Ende

Der zweite Teil dieses abenteuerlichen Wettkampfes beginnt wieder mit einem spannenden Prolog und die Geschichte einer der Figuren, die irgendwann im Laufe der Wettfahrt auftauchen werden. In der Hauptgeschichte geht es rasant weiter, es bleibt kaum Luft zum Atmen. Die Kapitäne und ihre Teams haben ein Abenteuer nach dem anderen zu bestehen. Der Grusel- und Horrorfaktor kommt bei diesem Abenteuer nicht zu kurz. Während Nordwärts ganz andere, eher freundlichere Schauplätze hatte, ist der Himmeltsturm düster, kalt, mysteriös und gruselig. Das zieht sich auch durch die ganze Geschichte. Die Autoren lassen dem Leser nicht eine ruhige Minute zur Erholung. Schon gibt es neue Herausforderungen zu meistern. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss rasant und spannend. Die Figuren werden weiter ausgearbeitet und gewinnen an Tiefe, einige bekommen Sympathiepunkte, andere verlieren. Aber alle sind sehr facettenreich und es gibt kein schwarz oder weiß. Und man mag mittlerweile auf keiner der Figuren verzichten. Wer die Autoren aus anderen Büchern kennt, weiß, dass das ein gefährlicher Wunsch ist.

Das Ende ist überraschend und wirkt auf mich sehr abrupt mit einem bösen Cliffhanger. Da ich dieses hasse, gibt es einen halben Punkt Abzug und dafür, dass man einer meiner Figuren eine unerwartete Reaktion angedichtet hat, mit der ich überhaupt nicht konform gehe. Aber das ist sehr subjektiv.

Der erste Teil ist bereits bei mir sehr gut angekommen und auch nach diesem Band kann ich nur eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen für diejenigen, die gute, facettenreiche Fantasy mögen.

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