Gail Carriger: Brennende Finsternis

Gail Carriger: Brennende Finsternis

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Gail Carriger: Brennende Finsternis
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Changeless
ET (Original)
2010
ISBN-13
9783442376506

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Schlagworte
Erster Satz
"Sie sind was?!"

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Handlungsort

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Ohne dass irgendjemand dafür eine Erklärung hätte, verlieren sämtliche Vampire und Werwölfe in London ihre übernatürlichen Fähigkeiten. Lady Alexia hält es nicht nur für ihre Pflicht, sondern nachgerade für ihr Recht, ihren Ehemann, dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten, bei dessen Untersuchungen zu unterstützen. Schließlich sind sie frisch verheiratet, und Alexia ist nicht bereit, ihren geliebten Werwolf bereits wieder zu teilen ...

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Wieder einmal haben die deutschen Titelerfinder sich einen fürchterlich kitschigen und unpassenden Titel ausgedacht, dabei bringt „Changeless“ das Thema dieses Buches genau auf den Punkt. Fehlende Verwandlungsfähigkeit ist nämlich das Problem, mit dem sich Alexia in diesem Buch herumschlagen darf. Die Frage, die sich ihr stellt ist nur, ob es sich um eine Krankheit oder eine Waffe handelt, die dafür gesorgt hat, dass sämtliche übernatürliche Wesen in einer bestimmten Region für eine gewisse Zeit wieder völlig menschlich waren. Da das frühere Rudel ihres Mannes im Zentrum der Angelegenheit steht und er sie wie üblich nicht informiert hat, was er zu tun gedenkt, reist sie ihm kurzerhand per Luftschiff nach Schottland hinterher. In ihrer Begleitung ihre Schwester, ihre Freundin und eine Erfinderin, die ihre wirkliche Tätigkeit unter einem Laden für Hüte versteckt.

Gail Carriger ist ein sehr schöner zweiter Band ihrer Reihe gelungen. Sie hat den Fokus dabei vom Liebesgeplänkel auf eine Detektivarbeit verschoben, was dem Roman gut getan hat, da so Alexias Stärken mehr in den Vordergrund rücken. Dazu gab es auch wieder eine ganze Portion Technik, deren Details ich im Steampunk immer faszinierend finde. Mit der Hutmacherin/Erfinderin Madame Lefoux hat die Autorin auch eine viel versprechende neue Figur eingeführt. Ich hätte zwar gerne etwas mehr von Alexias Vampirfreund Lord Akeldama gelesen, aber dafür hat man halt ein wenig aus der Vergangenheit ihres Mannes erfahren und einen genaueren Blick auf die Strukturen der Werwölfe werfen können. Besonderen Spaß machte es aber, Alexias immer neue Vertuschungen ihrer wahren Identität und Tätigkeit gegenüber ihrer Freundin und ihrer Schwester zu verfolgen.

Die Probleme, die sich aus der Entdeckung ganz am Ende ergeben und sich in den nächsten Teil hineinziehen und so zum Cliffhanger führen, empfand ich allerdings übertrieben. Für die weitere Entwicklung der Geschichte ist es so schon ganz nützlich, es handelt sich dabei aber um eine dieser typischen Vorverurteilungsentwicklungen, die ich in Geschichten hasse und bei denen ich immer denke, dass Kommunikation und Vertrauen schon ganz tolle Sachen sind, die man vielleicht auch mal einsetzen sollte.

Trotzdem hat mir „Changeless“ insgesamt ausnehmend gut gefallen und die Fortsetzung wartet nur noch darauf, dass ich diese Rezension endlich beende, damit ich mit ihr loslegen kann

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Schon der Vorgänger Soulless konnte mich begeistern und so war es keine Frage, dass ich die Reihe um Alexia Tarabotti (inzwischen Lady Maccon) weiterlesen wollte.

Obwohl einige Zeit seit der Lektüre von Soulless vergangen ist, war ich sofort wieder mitten drin in dieser Welt, in der Vampire und Werwölfe zum alltäglichen Leben gehören. Alexia ist inzwischen mit Lord Maccon verheiratet, wodurch sich wieder witzige Situationen zwischen den beiden ergeben, allerdings etwas anders geartet als noch im Vorgänger. Doch als der Werwolf-Ehemann eines morgens ohne Ankündigung verschwindet, findet Alexia das ganz und gar nicht witzig. Und sie wäre nicht Alexia, wenn sie nicht auf eigene Faust Nachforschungen anstellen würde.

Die Suche nach dem Auslöser für das eigenartige Phänomen, dass alle Vampire und Werwölfe in London auf einmal ihre übersinnlichen Kräfte verloren haben, fürt Lord Maccon und seine frischgebackene Ehefrau nach Schottland und ist somit auch eine Reise in die Vergangenheit des Werwolfs. Alexia reist zusammen mit ihrer besten Freundin die den schlechtesten Hutgeschmack in ganz London hat: Miss Hisselpenny. Glücklicherweise bekommt sie in diesem Teil etwas mehr Aufmerksamkeit und auch einen Verehrer. Mit von der Partie sind außerdem Alexias Schwester Felicity und eine neue Figur, die frischen Wind in die ganze Sache bringt, da man sie und ihre Motive noch nicht einschätzen kann: Madame Lefoux, eine französische Wissenschaftlerin.

Die Geschichte in diesem Band fand ich sehr viel spannender als in Soulless, da sie nicht so vorhersehbar und außerdem ausgeklügelter und durchdachter schien. Der Bösewicht ließ sich zwar wieder sehr schnell ausmachen, aber dank überraschender Wendungen und undurchschaubaren Intentionen der verschiedenen Personen war das Buch bis zum Ende spannend zu lesen.

Schottland ist wenigstens in einem Teil des Buches Schauplatz der Geschichte und die schottischen Werwölfe mit ihrem Akzent und Kilts sind genau so, wie man sich den Klischee-Schotten vorstellt. Das war für mich natürlich ein zusätzlicher Bonuspunkt, da ich meinem diesjährigen Urlaub meine Liebe zu Schottland wiederentdeckt habe. Außerdem gibt es einen Zeppelin, einen neuen Schirm für Alexia und viel Tee. Nur Lord Akeldama hat diesmal ein bisschen gefehlt, da er nur in wenigen Szenen auftaucht.

Insgesamt hat mir der zweite Teil der Reihe noch besser gefallen als der erste, weil man die Figuren noch besser kennenlernt und auch die Geschichte spannender war. Auch das Ende habe ich nicht als so schlimmen Cliffhanger empfunden, so dass ich mir noch etwas Zeit lassen werde, bis ich den nächsten Teil lese, da ich noch länger Spaß mit dieser genialen Reihe haben möchte.

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