Britta Strauß: Schnee und Orchideen

Britta Strauß: Schnee und Orchideen

 
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Britta Strauß: Schnee und Orchideen
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783931989941

Informationen zum Buch

Seiten
400

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der Sturm heult mit tausend zornigen Stimmen.

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Handlungsort

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Wüstendrachen, tödliche Orchideenwälder, Nebelwale und Feuervögel. Ihre Reise an Indigos Seite führt Jade durch legendäre Reiche und zeigt ihr Wunder, die all ihre Träume übersteigen. Doch unerbittlich neigt sich ihre gemeinsame Reise den Ende entgegen. Von Tag zu Tag wird der Gedanke an Indigos Verlust unerträglicher. Wird sie in der Lage sein, den Preis für seine Erlösung zu zahlen? Wird ihr das Unmögliche gelingen? Plötzlich steht Jade vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Und während die Liebe das Band zwischen ihr und Indigo unerbittlich fester webt, ergreift Königin Scylla die Chance, auf die sie lange gewartet hat.

Autoren-Bewertungen

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Die Reise geht weiter

„Schnee und Orchideen“ ist die Fortsetzung von „Indigo und Jade“ und ich empfehle unbedingt, die beiden Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen und am besten auch noch möglichst zeitnah nacheinander.

Im zweiten Teil gibt es praktisch keine Wiederholung der vorherigen Ereignisse, die Geschichte geht nahtlos weiter.
Immer noch sind Indigo, Jade und ihre Weggefährten auf der Suche nach einer seltenen weißen Orchidee, mithilfe derer Indigo sein Leben in dieser Welt beenden und damit den weiteren Zugriff der grausamen Königin Scylla auf ihn und seine Macht verhindern könnte. Doch dann entwickelt sich alles ganz anders, es tun sich andere Möglichkeiten auf, doch es ergeben sich auch neue Schwierigkeiten und Probleme.

Actionreiche Szenen wechseln sich mit kurzen Verschnaufspausen für die Protagonisten und den Leser ab, langweilig wird es jedoch dabei nie!

Britta Strauss zündet, wie schon im ersten Band, ein Feuerwerk aus spannenden Ideen, ausgefallenen Fantasiewesen und einer herzzerreißenden Liebesgeschichte.

Gegen Ende waren es mir ein paar Wendungen zu viel, da hätte ich mir ein klein wenig mehr Geradlinigkeit gewünscht bzw. den Protagonisten gerne ein bisschen Kummer erspart.

Insgesamt aber auf jeden Fall wieder ein wundervolles Buch, das mich bestens unterhalten hat und das ich kaum aus der Hand legen mochte!

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Fantastischer zweiter Teil

Fazit:

Eine komplexe Fantasy-Geschichte mit sympathischen Figuren. Am besten gleich vorher den ersten Teil lesen, dann flutscht dieser Teil viel besser. Und es war wirklich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich mag Jade und Indigo einfach unglaublich gerne. Einen zweiten Kritikpunkt hatte ich dann auch noch, dass am Ende einfach zu viel passiert ist, da kommt es wirklich Schlag auf Schlag.

Bewertung:

Das ist der zweite Band der Reihe. Daher enthält diese Rezension Spoiler zu Teil I.

Das Cover sieht ähnlich aus wie Band I. Die Farben haben sich geändert und das Gesicht. Das Cover ist wirklich schön und hat einen Wiedererkennungswert. Auch passt das Bild super zu Band I. Dieses entsteht am Ende des zweiten Bandes.

Wie immer, hatte ich am Anfang Schwierigkeiten, in das Buch wieder reinzukommen, weil ich so vergesslich bin. Aber langsam finde ich wieder rein, erinnere mich, an das was passiert ist. Manchmal dauert das auch etwas länger. Es ist wirklich von Vorteil, beide Bände hintereinander zu lesen.

Weiter geht es also mit Indigo und Jade. Indigos Fluch ist wieder ausgebrochen und alles neigt sich dem Ende zu. Es ist wirklich schrecklich. Und Jade macht sich deswegen Vorwürfe.
Was kann man also gegen den Fluch tun und muss Indigo dafür sterben?
Und dann geht die Reise in eine völlig andere Richtung. Das ist wirklich fantastisch und eben so viel mehr, als ich gedacht habe. Immer wieder neues.
So viele Fragen, die ich mir die ganze Zeit stelle und daher auch sehr mitfiebere.
Es ist wirklich spannend gestaltet und es kommen immer wieder neue Wendungen dazu.

Und auch in diesem Teil erwarten mich wundersame Tiere. Wie die Nebelwale, die durch die Luft segeln. Oder Eislöwen, diese sehen aus, wie normale Raubkatzen, sind aber viel größer und haben eine andere Fellfarbe. Viele magische Geschöpfe tauchen auf, was mich sehr freut. Ich liebe ja eh alles magische.

Toll finde ich auch, dass es immer einzelne Abschnitte von Jade und Indigo gibt, so tappe ich nicht immer im Dunkeln und erfahre weitaus mehr. Auch mischt sich manchmal auch jemand anders darunter wie Scylla. Ihre Sichtweise ist wirklich interessant und eben so anders. Im Band I war das auch schon so.

Was wird also geschehen? Wird noch jemand sterben und was passiert mit Scylla? Gibt es ein Happy-End?

Charaktere

Indigo ist in seiner wahren Gestalt immer noch ein sehr höflicher Kerl. Er kann ja nichts für den Fluch, wo er einfach nur gehorchen muss. Er ist auch sehr gefühlvoll und kann sich das auch eingestehen, dass gefällt mir wirklich gut an ihm. Und er ist immer sehr hilfsbereit und möchte am liebsten alles Leid ausrotten, das wird ihm manchmal auch zum Verhängnis.

Jade wirkt auf mich auch sehr lieb, aber immer etwas unscheinbar. Ich kann sie immer nicht so recht fassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch von Indigo herrührt, da er ein sehr starker Charakter ist, aber negativ fällt sie mir nicht auf. Ich finde, aber, dass sie recht stark ist, denn sie hält das einfach alles weiter aus. Ansonsten spüre ich bei ihr sehr viel Empathie, was ich gut finde. Und mit Indigo zusammen ist sie einfach perfekt.

Scylla, mächtig und kalt. Die einfach nur Angst verbreitet und den Atlanter wieder haben möchte. Aber sie hat auch eine andere Seite, die ich im ersten Teil schon erblicken konnte. Manchmal habe ich auch nur Mitleid mit ihr. Der Fluch ist auch einfach nur böse und hat sie daher auch zu was ziemlich bösen gemacht.

Auch Jinni begegne ich hier wieder mit ihrem Ehemann Noob. Könnt ihr euch noch an Teil I erinnern, Jinni war eine von denen, die in dem Dorf wohnen, der von Indigos Zauber geschützt wird. Und die Beiden sind wirklich liebe Menschen geblieben.

Kritikpunkte

Es fehlt, ganz klar, ein: "Was bisher geschah" aus Band I. Es ist einfach sehr komplex und daher habe ich schon einige Seiten gebraucht, um wieder reinzukommen. Und manches hat sich für mich erst später gelüftet. Und jetzt da beide Teile draußen sind, würde ich raten, diese nacheinander zu lesen.

Was mich auch ein bissl gestört hat war, dass am Ende doch etwas zu viel und auch zu viel magisches passiert ist. Ich hab nur noch gedacht: Aaaah, da passiert ja so viel, da ist schon wieder zu viel. Und es war alles sowas Großes.

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Gelungener Folgeband

"Schnee und Orchideen" ist nach "Indigo und Jade" der zweite und letzte Band der Geschichte um den Atlanter Indigo und seine Seelenverwandte "Jade", die durch ihn in ein Abenteuer gerissen wird, das sie sich so sicherlich nicht vorgestellt hatte.

Das Buch setzt unmittelbar dort an, wo der erste Band endete. An den Cliffhanger des ersten Buches konnte ich mich nur noch allzu gut erinnern, was mir bei der weiterführenden Handlung leider nicht so richtig gelang. Eine kurze Zusammenfassung zu Beginn von "Schnee und Orchideen" wäre gut gewesen.

Der zweite Band ist ein gut gelungener Mix aus Spannung, Grusel, Liebesgeschichte mit gut dosierter Komik, alles verpackt in einen Fantasy-Roman. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mit der deutlich häufiger auftretenden Romantik und gelegentlichen erotischen Momenten, das gab sich allerdings im Laufe der Handlung und hat mich im Gesamteindruck nicht mehr gestört.

Wer schon den ein oder anderen Roman von Britta Strauß gelesen hat, weiß, das ihren Geschichten etwas leicht düsteres anhängt und es gibt nicht immer für alle Figuren ein Happy End. Dies ist auch bei "Schnee und Orchideen" der Fall.

Besonders beeindruckend finde ich immer die magischen Wesen, die die Romane der Autorin bevölkern. Im einen Roman sind es Selkies, Gestaltwandler aus dem Meer, im anderen jahrhundertealte Wesen, die die Geschichte der Menschen begleiten, hier haben mich ganz besonders die Nebelwale und die speziellen Einhörner beeindruckt, denen Britta Strauß Leben einhaucht. Detailliert beschrieben habe ich gebannt die Szenen mit diesen fantastischen Wesen verschlungen und konnte die Einhörner förmlich aus dem Wald heranpreschen sehen. Man darf hier auf keinen Fall strahlend weisse ätherische Wesen erwarten, die mit scheuem Blick über eine taubedeckte Wiese schreiten. Die Einhörner von Britta Strauß sind so ganz anders. Ich fand sie super !

"Schnee und Orchideen" ist ein gelungener Abschlußband mit einem Indigo, der doch Gefühle zeigt und einer "Jade" die mächtiger ist, als es zunächst den Anschein hatte.

Mich haben beide Bände sehr gut unterhalten und ich warte schon voller Vorfreude auf die nächste Geschichte, die Britta Strauß erzählt.

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