Tobias O. Meißner: Brücke der brennenden Blumen

Tobias O. Meißner: Brücke der brennenden Blumen

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Tobias O. Meißner: Brücke der brennenden Blumen

Autor

Biografie & Bibliografie von
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492266383

Informationen zum Buch

Seiten
376

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Rot barg der Schnee den schwarzen Wald.

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Handlungsort

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Der Geheimbund des Mammuts hat sich dem Kampf gegen das Böse in einer Welt verschrieben, die immer feindlicher und grausamer wird. Ein unheimlicher Verfolger bedroht die Gefährten um Rodraeg, Bestar und Naenn. Und ein neuer Auftrag führt die Verschwörer in den bizarren Thostwald. Dort geraten sie in die Fänge des Experimentators, eines skrupellosen Wissenschaftlers, der die letzte Grenze des Schmerzes aufzuspüren sucht. Doch was hat es mit der geheimnisumwitterten Brücke der brennenden Blumen auf sich, die er erschaffen will? Als sie die Wahrheit erkennen, geraten Bestar und die anderen Kämpfer des Mammuts in tödliche Gefahr ...

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Für diesen 4. Band der Mammutreihe brauchte ich rückblickend betrachtet doch sehr starke Nerven, denn was die einzelnen Mitglieder alles erleben, ist ganz schön starker Tobak. Es geht eigentlich schon damit los, dass die Gemeinschaft des Mammuts aus verschiedenen Gründen mehr oder weniger zerbrochen ist. Zersplittert und in alle Winde zerstreut versuchen die Mammuts trotzdem, einen Auftrag zu erfüllen. Dieser klingt eigentlich ganz harmlos, es gilt nämlich, verschwundene Kaninchen aufzustöbern.

Tobias O. Meißner hat in seiner Mammutreihe Umweltthemen mit Fantasy verknüpft, und mir kam sofort der Verdacht, dass verschwundene Kaninchen mit dem Thema Tierversuche in Verbindung stehen könnten. So richtig getroffen hab ich das Thema damit nicht, aber so ganz daneben lag ich auch nicht. Wie immer gibts eine aufregende und erlebnisreiche Reise zum Zielort, diesmal im Thost, einem geheimnisvollen und gefährlichen Waldgebiet. Dort verabschiedet sich die Handlung nach einigen recht splatterigen Szenen in eine Parallelwelt jenseits der Brücke der brennenden Blumen, und ab hier bekommt der Leser ein verstörendes Bild einer kopflosen Welt serviert, in der unsere Protagonisten zahlreiche Quests zu erfüllen haben.

Ich wusste teilweise beim Lesen nicht, ob ich nun eher abgestoßen oder fasziniert sein soll; Tatsache ist, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Auch dieses Buch unterscheidet sich in wesentlichen Punkten völlig von seinen Vorgängern und führt uns auf verschiedene Erzählebenen, bei denen es den Überblick zu behalten gilt. Die Handlung bewegt sich von einer historischen Fantasy-Atmosphäre weg und eher hin zu Horror und Mysterie, worauf ich mich zähneknirschend einließ - Tobias O. Meißner hat mich mit dieser Reihe eh an der Angel und kann im Prinzip die Handlung in jede beliebige Richtung weiterentwickeln, ich bleibe in jedem Fall dabei! Sprachlich hat er mich eh schon lange überzeugt; nach 4 Bänden kann ich sagen, dass ich eine außergewöhnliche Qualität des Schreibstils von vornherein erwartet hatte und auch in diesem Punkt nicht enttäuscht wurde.

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Die Geschichte beginnt mit dem Auftauchen des dezimierten Mammuts in ihrem Stützpunkt in Warchaim, und knüpft damit nahtlos an den letzten Band an. Glücklicherweise wird man mit einigen Infos versorgt, um dem manchmal doch einem Sieb gleichendem Gedächtnis wieder auf die Sprünge zu helfen.

Für mich war dieser Teil wieder ganz anders als die bisherigen Bände. Das liegt nicht nur an dem 2-Mann-Mammut, sondern vor allem an einigen brutalen Szenen (die meine Schmerzgrenze fast schon überschritten haben) und der "anderen" Welt. Tod und Irrsinn tauchen öfter auf, und zusammen mit Eljazokad versuchen wir daraus schlau zu werden und einen Ausweg zu finden.

Es gibt aber auch vieles, was mir sehr gefallen hat und auch ein Ausgleich zu dem Leid war. Rätsel wie die Karten der Unsteten, mystisches wie der Thostwald und interessante Figuren wie Tjarka und Oscodidan.

Für mich als bekennendem Hellas-Fan war es schön und traurig zugleich, ihn immer wieder in den Gedanken des Mammuts aufblitzen zu sehen. Das hat aber auch dafür gesorgt, dass ich meine emotionale Bindung zu dieser Figur nicht reduzieren konnte, aber will ich das überhaupt? Kommt wahrscheinlich auf das Ende an... ;-)

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Der Geheimbund des Mammuts, eine kleine Truppe Idealisten, die sich dem Kampf für die Rettung von Natur und Umwelt verschrieben hat, kehrt deutlich dezimiert vom letzten Auftrag nach Warchaim zurück. Bogenschütze Hellas wurde zum Verräter und Der Anführer der Gruppe, Rodreag, liegt in einem mysteriösen Koma, aus dem er nicht mal mit Hilfe seiner großen Liebe, der Schmetterlingsfrau Naenn, zu erwachen vermag. Doch der nächste Auftrag wartet schon auf die Wenigen, die noch übrig sind vom Mammut: Im Thost, einem geheimnisvollen Wald, sind plötzlich alle Kaninchen verschwunden.

Gemeinsam mit dem Klippenwaldkrieger Bestar macht sich nun der Magier ohne Magie Eljazokad auf den Weg in den Thost, um das Verschwinden der Kaninchen aufzuklären. Lange hadert er mit sich selbst, ist verunsichert und sehnt sich nach der soureänen Führung Rodreags. Auch Hellas' Verrat hat eine deutliche Kerbe in das Mammut geschlagen und so treten sie nicht nur mit weniger als halber Mannstärke gegen einen grausamen Gegner an, sondern werden überdies mit Selbstzweifeln und Verunsicherung geplagt.

Die Leser müssen sich ebenso wie die Mitglieder des Mammut auf die vollkommen neue Situation einstellen. Tobias O. Meißner überlässt nichts dem Zufall und überrascht dennoch immer wieder aufs Neue. Manche Szene mag erschüttern und entsetzen, manche mag aber dennoch Mut zur Hoffnung geben. Hoffnung, dass die Missionen des Mammut gleichbedeutend mit einer neuen, besseren Welt sind. Als Leser muss man sich auf viele Andeutungen gefasst machen, die man vermutlich erst im gesamten Umfang verstehen wird, sobald der letzte Satz des Gesamtzyklus geschrieben wurde.

Nach anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten (Wer war nun schon wieder dieser oder jener? Was war da nochmal geschehen?) war ich wieder mitten drin in der Geschichte und fühlte mich - wie Bestar - teilweise von vielen Namen überfordert. Die Überforderung wich aber schnell dem Verlangen, das ganze Buch in einem Rutsch durchzulesen, denn Tobias Meißner versteht es, die Spannungskurve wie Daumenschrauben anzuziehen.

Seine Protagonisten schont er auch in diesem vierten Teil nicht und so bleibt immer eine kleine nagende Ungewissheit bestehen: Wer wird überleben, wer wird sterben, wer wird Höllenqualen erleiden? Die nächsten Bände werden den Knoten sicher Stück für Stück entwirren. Leider wird Teil fünf aber erst Winter 2008 erscheinen. Bis dahin lassen wir uns gerne mit anderen Neuerscheinungen des Autors trösten.

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Der Geheimbund des Mammuts ist wieder da und dieses Mal beginnt es gleich mit einer Gefahr in der Nähe seines Stützpunktes: in Warchaim. In einem nahegelegenen Ort geschieht ein Mord und das Mammut wird um Hilfe gebeten. Ein Nachbar hat Angst ebenso zu enden. Sollen die Mitglieder des Mammuts da tatsächlich helfend einspringen? Es steht außerdem noch der neue Auftrag vom Kreis aus, Rodraegs Zustand ist unverändert, Naenn steht kurz vor der Niederkunft und seit kurzem haben sie ein Mitglied der Gruppe verloren...

'Im Zeichen des Mammuts' geht mit diesem Band in die vierte Runde und wie bei den Bänden zuvor, war die Wartezeit nur schwer zu überbrücken. Dafür erwartet den Leser und Mammutliebhaber diesmal etwas Neues - die "guten" Zeiten, in denen es den Mitgliedern wahrlich auch nicht immer besonders gut erging, scheinen endgültig vorbei zu sein. Schlimmeres denn je steht ihnen bevor. Dieses Mal geht Tobias O. Meißner mit seinen Lesern nicht zimperlich um, die Ereignisse brechen über das Mammut mit vollem Schrecken herein.

Die Handlung schließt wieder direkt an den Vorgängerband an. Dezimiert wie der Geheimbund des Mammuts derzeit ist, macht sich die Gruppe schließlich in ungekannt kleiner Größe auf den Weg in den Thost, um dort dem neuen Auftrag des Kreises nachzugehen. Dort kommen sie einer größeren Sache als erwartet auf die Spur, sollten sie doch eigentlich etwas ganz harmloses untersuchen.

Nach dem ersten Drittel geht es dann richtig zur Sache und die Expeditionsmitglieder werden auf eine lange Probe gestellt. Leser mit schwachen Nerven könnten bei diesem vierten Mammut-Band Probleme bekommen, so wird der Leser auch vor brutalen Szenen voller Irrsinn nicht geschont. Dies alles macht die Geschichte und das Handeln der Personen aber erneut umso authentischer. Ich habe sehr mit den Protagonisten gelitten, zumal man sich bei Tobias O. Meißner auch keinesfalls sicher sein kann, dass die geliebten "Helden" überleben. Die Fäden ziehen sich weiter zusammen, der größere, umfassendere Handlungsrahmen wird langsam sichtbarer und ich zumindest befürchte mehr denn je das Schlimmste.

Dann kommt auch schon das Ende - viel zu schnell - und ist auch ein Teil der Handlung abgeschlossen, bleiben sehr viele Fragen offen. Außerdem kommen etliche neue hinzu. Vermutlich kann man das ganze Geschehen erst richtig erfassen, wenn man in ein paar Jahren alle Bände vor sich liegen hat. Ich frage mich immer wieder, wie ich es nur ein Jahr bis zum Erscheinen des fünften Bandes mit diesem Ende vor Augen aushalten soll!

Ich empfehle diesen Zyklus allen Liebhabern komplexer phantastischer Geschichten, die realistisch handelnde Charaktere auf ihrem Weg begleiten wollen - mit allen Höhen und Tiefen.

'Im Zeichen des Mammuts' ist auf dem besten Weg zu einem Meisterwerk.

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