Caroline G. Brinkmann: Alania - Das Lied der Geister

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Caroline G. Brinkmann: Alania - Das Lied der Geister
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783944544571

Informationen zum Buch

Seiten
400

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Nicht umsehen!

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Handlungsort

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Nach dem Angriff der Tiranen kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, einmal einen Bruder gehabt zu haben. Sie macht sich mit dem eingebildeten Fergulas von Fichtenstein auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit, um Antworten zu finden. Zur gleichen Zeit suchen auch die Nox nach dem Spiegel, um ihn im Krieg gegen das Waldreich einzusetzen. Während Alania weiter den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf der Spur ist, wird sie in den großen Konflikt hineingezogen, aus dem sie nur das Lied der Geister erlösen kann. Nachfolgeroman von »Kobrin – Die schwarzen Türme« und Teil 2 der Saga »Herren des Waldes« von Caroline G. Brinkmann

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Ein gelungenes Fantasy-Abenteuer mit vielen spannenden Geschöpfen

Nachdem im ersten Buch der Autorin über das Land Argorn die Elfin Kobrin im Mittelpunkt stand, rückt hier ihre Cousine Alania in den Mittelpunkt des Geschehens. Nach dem schrecklichen Angriff durch die Tiranen und vor allem einem furchteinflößenden Nox, schafft es Alania zurück zu den Elfen, die sich mittlerweile in einem Berg versteckt halten, um nicht entdeckt zu werden. Seit dem Überfall kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, dass sie jemals einen Zwillingsbruder hatte und durch ihren Gedächtnisverlust erscheint sie den verängstigten Elfen als höchst supspekt. Zu ihrem Aufpasser wird ausgerechnet Fergulas von Fichtenstein ernannt, mit dem sie sowieso noch einige Rechnungen offen hat. Nachdem Fergulas jedoch einige unschöne Wahrheiten erfahren muss, werden die beiden zu unfreiwilligen Verbündeten, die sich gemeinsam auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit machen.
Gleichzeitig haben jedoch auch die Nox von diesem Spiegel erfahren und sind ebenfalls auf der Suche nach ihm.

Wie bereits beim ersten Teil war ich von der ersten Seite an von der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Autorin schafft es sehr gut die fremde Welt vor meinem inneren Auge auferstehen zu lassen und konnte mich immer wieder mit neuen Geschöpfen, wie einer Sirene oder Wassermenschen überraschen. Gleichzeitig offfenbart dabei die Welt selber auch immer wieder neue Geheimnisse und Tiefen und auch lustige Gesellen, wie ein Druide auf Drogen, fehlen in dem ganzen Gemisch nicht.

Die Charaktere sind dabei mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und offenbaren auch manche Schwäche, für die ich sie gleich noch mehr ins Herz schließen musste. Gerade auch Fergulas, der sich oft nicht besonders positiv darstellen kann, zeigt immer wieder auch ganz andere Züge und war er mir zu Beginn noch sehr suspekt, mochte ich ihn gegen Ende des Buches sehr gerne.

Gut gefallen hat mir dabei auch, dass auch die Sicht der "Bösen" gezeigt wird und dem Leser Einblicke in die Welt der Tiranen gewährt wird. Das finde ich total spannend auch mal etwas über die Gegenseite zu lesen und dabei festzustellen, dass auch die Gegenseite ihre "guten" und "bösen" Merkmale hat und es da auch sehr liebenswürdige Geschöpfe gibt.

Das Ende war wieder ein absolutes Highlight und hatte noch einige Überraschungen parat. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es im dritten Teil der Trilogie weiter gehen wird.

Der einzige Wehmutstropfen ist die Tatsache, dass Kobrin in diesem Teil leider gar nicht vorkommt. Jedoch hoffe ich auf ein Wiedersehen mit allen bereits bekannten Figuren (und auch gerne neuen ;)) im nächsten Band.

Alles in allem ein tolles Fantasy-Abenteuer, dass sich gut zum Abtauchen in fremde Welten eignet und mit vielen Überraschungen aufwartet.

Dafür gibt es volle fünf Sterne.

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Alania - Das Lied der Geister

In „Alania – Das Lied der Geister“ setzt die Autorin Caroline G. Brinkmann ihre Geschichte über das Land Argorn und die dort lebenden Gestalten fort. Alania, kurz Lani genannt, ist seit dem Angriff der Tiranen vor einiger Zeit auf der Flucht. Eher unfreiwillig findet Lani Unterschlupf bei Elfen, die sich unter dem Berg in einer Stadt vor den bösen Nox und Tiranen versteckt halten. Dort trifft die junge Elfe auf Fergulas von Fichtenstein, den sie noch von früher kennt und den nicht nur sie, sondern wohl auch jeder Leser des ersten Teils der Reihe noch als eingebildeten Schnösel in Erinnerung haben dürfte. Aber Lani und Fergulas müssen sich gezwungenermaßen einander annähern und eine gemeinsame Aufgabe meistern. Lani möchte herausfinden, warum sie vergessen hat, dass sie einen Zwillingsbruder namens Luni hat und was mit diesem geschehen ist und Fergulas möchte seinem Vater beweisen, was tatsächlich in ihm steckt. So machen sich die beiden jungen Elfen auf eine gemeinsame Reise um den Spiegel der Wahrheit zu finden. Dabei müssen sie die Wubabuba-Sümpfe durchqueren und begegnen außergewöhnlichen Persönlichkeiten.

Unweigerlich aber läuft die Reise auch auf eine Begegnung mit den Tiranen und Nox hinaus und so ist es kaum verwunderlich, dass Lani und Fergulas auf Milas und seine Freunde treffen. Milas ist ein Tirane und der Leser darf ihn eine ganze Zeit lang begleiten. Dabei wird deutlich, dass Milas ein ganz netter Kerl ist, der seine Gründe dafür hat nun unter den Tiranen zu leben. Auch seine Weggefährten sind nicht auf Anhieb böse. Milas ist, seit er die Bekanntschaft der Sirene Panelope gemacht hat, hin- und hergerissen zwischen deren besonderer Persönlichkeit und seinen Dienstherrn. Wird er sich entscheiden müssen?

Leider trifft der Leser in diesem zweiten Band nicht, wie erhofft, wieder auf die liebgewonnenen Charaktere des ersten Bandes, wie Kobrin und Daidalor. Vielmehr stehen nun andere Figuren im Mittelpunkt der Geschichte. So wird immer noch nicht klar welche große Rolle Kobrin tatsächlich spielt und es bleibt zunächst noch ungewiss wie es ihr weiterhin ergeht.
Dennoch hat es mir Freude bereitet das Land Argon weiter zu erkunden. Besonders die Tatsache, dass es in diesem Krieg zwar zwei Parteien gibt, aber wohl auf beiden Seiten auch gute und böse Charaktere, finde ich hierbei erwähnenswert.

Die Autorin beschreibt sehr viele Details des Landes und seiner Bewohner und weckt die Lust des Lesers sofort weiterlesen zu wollen. Zu spannend und ungewiss ist der Ausgang dieser Geschichte und man will wissen wann und wie alle Figuren zusammenfinden werden.

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(Aktualisiert: 04 August 2015)
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Alania - gelungene Fortsetzung!

Caroline G. Brinkmann - Alania - Das Lied der Geister - Papierverzierer

Am Fischteich, wo Kobrins und Alanias Wege sich trennten, bestreitet jede ein großes Abenteuer, die eine wie die andere wird zur unfreiwilligen Hüterin gemacht.
Alania, die durch den Nebel ihrer Erinnerungen watet, trifft auf die verletzte Miralla, die letzte ihres Ordens der Wahrheitssucher, sie übergibt Lani ein Spiegel-Amulett und nimmt ihr ein Versprechen ab. Einst war dem Spiegel der Wahrheit jede Frage willkommen, bis ein heftiger Streit um ihn entbrannte, die Königin des Waldes ließ ihn verstecken.
Doch die Zeiten haben sich geändert. Das einst schöne und unschuldige Elfenland wird vom Krieg durch die grausamen Tiranen verzehrt, die Nox kommen dem Spiegel-Geheimnis gefährlich nahe.
Fergulas von Fichtenstein und Alania Almenzweig, ein Paar, das es sonst nicht gegeben hätte, früher waren sie sich spinnefeind. Der dreiste Elf von damals, kämpft gegen den Geist seiner getöteten Schwester an, die Stimme in seinem Kopf nährt das schlechte Gewissen, das ihm sein Vater eingeredet hat, er macht ihn verantwortlich für Ignallas Tod. So geht er ein Bündnis mit der gefangenen genommenen Alania ein und flieht mit ihr aus Immerblau.
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Unter den jungen Tiranen scheint es Rebellen widerwillens zu geben, sie entdecken ihre menschliche Seite in Freundschaft und Verlust derselben.
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Marmelade liebende Trolle, verrückte Druiden und seltsame Moosbewohner, Wasserwesen und geflügelte Sirenen. Nicht zu vergessen, die übergroße streichelsüchtige Seidenkatze Amber, die zu nichts gut zu sein scheint, nicht mal zum Krallen ausfahren..
Fergulas: "Wozu haben wir dich eigentlich mitgenommen?"
Amber: "Zum Kraulen!"
Ein fantasievolles Abenteuer, spannend und sehr unterhaltsam, schmunzeln inklusive.
Fortsetzung: Ja, unbedingt!

Teil 1: Kobrin - Die schwarzen Türme
Teil 2: Alania - Das Lied der Geister

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Tolle Fortsetzung mit einem spannenden Setting

Mit “Alania — Das Lied der Geister” entführt uns Caroline G. Brinkmann wieder in die Welt von Argorn, in diesem zweiten Band allerdings nicht zu Kobrin, sondern zu anderen Charakteren, die man im ersten Band schon kennengelernt hat: zu Alania, der kleinen Cousine von Kobrin; zu Fergulas, der sich im ersten Band nicht gerade durch seine Freundlichkeit ausgezeichnet hat; und zu Milas, einem Tiranen im Dienste der Nox. Durch diesen Aufbau erfahren wir in diesem Buch nicht etwa, wie es nach Kobrins Abenteuer weitergeht, sondern was bei den anderen passiert ist, während Kobrin und Daidalor unterwegs waren.

Zugegeben: Zu Beginn von “Alania” war ich etwas enttäuscht, dass man hier nicht zu Kobrin zurückkehrt, einfach weil ich sie im ersten Band so gern hatte und natürlich auch wissen wollte, wie es nun bei ihr weitergeht. Doch relativ schnell habe ich mich an die neuen Umstände in dieser Geschichte gewöhnt, denn auch die ehemaligen Nebencharaktere bergen viele interessante Charakterzüge und Geheimnisse.


Alania, kurz Lani, hat den Angriff überraschenderweise überlebt, kann sich allerdings kaum noch daran erinnern, was passiert ist. Von den anderen überlebenden Elfen wird sie schließlich gefunden und mit in das neue Versteck genommen. Dort wird sie befragt, unter anderem zum Verbleib ihres Bruders. Doch warum überhaupt, wenn sie sich nicht erinnern kann, je einen Bruder gehabt zu haben? Als Leser hingegen können wir uns noch gut an ihren Zwillingsbruder Luni erinnern, wie kann es also sein, dass Alania nicht nur Erinnerungslücken hat, sondern auch ganze Personen vergisst? In dem Versteck der Elfen begegnen wir zudem Fergulas und auch einige Kapitel sind aus seiner Sichtweise geschrieben, sodass man nun mehr und mehr lernt, warum er in Band 1 so ein Rüpel war und Kobrin gemobbt hat.

Mit Daidalor durften wir schon im ersten Band einen Blick ins Lager der Feinde werfen. Milas ist in diesem Band der Tirane, dem wir über die Schulter schauen dürfen, und dabei erfahren wir viele interessante Dinge: Warum entscheiden sich Menschen überhaupt dazu Tiranen zu werden? Wie sieht der Alltag in einem Lager der Nox aus und sind überhaupt alle Tiranen so böse, wie sie erscheinen? Die Antwort auf letztere Frage ist: Natürlich nicht. Die meisten Tiranen sind weitaus vielschichtigere Charaktere als der stereotype erste Blick zeigen könnte.

Was “Alania” für mich so interessant gemacht hat, war gerade dieses Setting, in dem wir nicht nur mehr Hintergründe erfahren, sondern auch etwas über den Verbleib vieler Nebencharaktere. Caroline G. Brinkmann spielt hier nicht nur mit der Spannung, dass wir nicht direkt erfahren, wie es mit Kobrin weitergeht, sondern auch mit weiteren Fragen: Wenn wir nun Alania und Fergulas begegnen, erfahren wir dabei vielleicht, ob X, Y oder Z auch überlebt haben? Zudem werden hier weitere interessante magische Wesen gezeigt sowie Eckchen dieser zauberhaften Welt, die man in Band 1 noch nicht gesehen hat. Besonders gefallen haben mir die vielen Begegnungen mit den wahrscheinlich skurrilsten Figuren dieser Welt, die eine Portion Humor in die Geschichte bringen. Die Handlung wird im Wechsel von verschiedenen Charakteren im Mittelpunkt geschildert, sodass man vom Versteck der Elfen hin zum Lager der Nox und wieder zurück springt. Dadurch wird zusätzlich Spannung aufgebaut, die für mich persönlich nötig war, da mir die Handlung der einzelnen Personen manchmal zu langsam voranging.

Alania ist ein interessant aufbereiteter mittlerer Band, der den Nebencharaktere mehr Tiefe verleiht und Lust auf das Ende der Geschichte und somit auf den dritten Band macht, in dem sich hoffentlich alle Handlungsstränge verbinden werden.

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