Christian Vogt, Judith Vogt: Die dreizehn Gezeichneten

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Christian Vogt, Judith Vogt: Die dreizehn Gezeichneten
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783404208920
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
448

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Seit die Armee von Kaiser Yulian die Stadt Sygna erobert hat, ist den Einheimischen die Ausübung der Zeichenmagie verboten.

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Seit die Armee von Kaiser Yulian die Stadt Sygna erobert hat, ist den Einheimischen die Ausübung der Zeichenmagie verboten. Eine Widerstandsgruppe will dies nicht hinnehmen. Auch Dawyd, Mitglied der Fechtgilde, wird für die Ziele der Rebellen eingespannt. Denn die kaiserliche Geheimpolizei strebt danach, die mächtigen Wort-Zeichen unter ihre Kontrolle zu bringen. Mit ihnen wären die Besatzer in der Lage, Gefühle und Gedanken zu manipulieren, und das muss um jeden Preis verhindert werden -

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Kerniges Abenteuer

Judith und Chistian Vogt - Die 13 Gezeichneten

SYGNIA, Handwerksstadt der magischen Zeichen
Dawyd ist Mitglied der Fechtergilde. Steht ein Gerichtsurteil an, so entscheidet Sieg oder Niederlage des Duells über dessen Ausgang. Mit blutgetränktem Hemd begibt er sich durch enge Gassen auf den Heimweg. Zur Sperrstunde ist es nicht mehr weit.
Eine Jungmädchenhand zieht an seinem Geldbeutel, doch da hält Dawyd das verlumpte Etwas schon am "Kragen". Die kleine Diebin bettelt um Gnade, aber die patrouillierenden Blauröcke schon alarmiert.

"Sie werden ihr die Hand abschlagen!" sagt eine Stimme aus dem Nichts. Ismayl der Dichter trägt statt seines spitzen Federkiels ein magnetisches Schwert und ein magisches Zeichen auf der Zunge. Er überredet Dawyd zu einer tollkühnen Aktion. Das Mädchen ist gerettet und Dawyd steckt in den Schwierigkeiten seines Lebens und landet in einem Rebellenversteck. Mit verbundenen Augen führt man ihn durch ein unterirdisches Labyrinth.
Schreinermeister Ignaz Dreifinger will den Goldfechter für den Widerstand gewinnen.
Diese kleine schmutzige Schauspielerin hat ihn doch tatsächlich hereingelegt, alles war genau geplant. Ist er wirklich so berechenbar? Die Soldaten sind hinter ihm her und es gibt kein Zurück.

Die aquinzischen Besatzer kontrollieren Sygnas Bürger und halten ihre Handwerkszünfte wie in einem Schraubstock gefangen. Nicht Willkür sondern ein heimtückischer Plan soll die Zünfte zerstören, sie ihrer magischen Zeichen berauben.
Vom Becker bis zum Schmied, von Sterndeuter bis zum Alchimisten, jede Gilde ist betroffen.
Vielleicht sind ein verkrüppelter Schreiner, ein großmäuliger Goldfechter, ein Dichter mit schönen Augen und eine diebische "Elster" die letzte Rettung für Sygna.
Die Rebellen formieren sich, denn da wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zu Pflicht. Es steht mehr als die Freiheit einer ganzen Stadt auf dem Spiel, Kaiser Yulian will die 13 verschollenen Urzeichen an sich reißen.
"Mit ihnen wären die Besatzer in der Lage, Gefühle und Gedanken zu manipulieren, und das muss um jeden Preis verhindert werden."
Denn so wären ihre Besatzer auch ihre Bezwinger..

Spannender, mit viel Herzblut flüssig geschriebener Allround-Thriller. Historie, Mythos und Magie mit viel Rebellentum bestückt. Heldenhafte Abenteurer mit flinken Klingen und kernigen Sprüchen - Ein wunderbares Gewand für einen Roman!
Viel Spaß und gute Unterhaltung!

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Der Kampf um die magischen Zeichen des Handwerks...

Mit "Die dreizehn Gezeichneten" liefert das preisgekrönte Autorenehepaar einen weiteren, spannenden Fantasyroman.

Dawyd, ein Mithlied der Gilde der Goldfechter, gerät eines Nachts ungewollt zwischen die Fronten eines besonderen Kampfes: Die Besatzer der Stadt Sygna wollen die magischen Zeichen der Handwerksmeister erlernen - diese jedoch hüten ihre Quelle der Macht. Die Rebellengruppe, in die David gerät, lehnt sich gegen die Macht von Kaiser Julian auf und so erlebt er Dinge, die ihn manchmal fast Kopf und Kragen kosten.
Am Anfang habe ich einige Zeit gebraucht um mich in der Handlung und der Welt der Zeichen zurechtzufinden, weil das Buch sofort spannend losgeht und die Autoren uns erst nach und nach die Welt ihrer Magie erklären.
Als ich jedoch in der Handlung drin war und mich auch mit dem teilweise abschweifenden Schreibstil abgefunden hatte, war ich stellenweise ziemlich an das Buch gefesselt und unglaublich gespannt auf die weiteren Ereignisse.

" Fechter, die nicht gefochten hatten! Deren Schwerter in den Scheiden, den Truhen und den Rüstkammern geblieben waren, weil die Gilden den Besatzern einfach die Tore geöffnet hatten! Die Reue für jenen schwarzen Tag im vergangenen Jahr schmeckte metallen wie das Blut in seiner Kehle. "

Die Charaktere sind sehr einprägsam gestaltet - ich konnte mir sogar die Namen merken! Dawyd war mir zunächst etwas zunächst zwar unsympathisch dadurch, dass er nicht nachdachte (weswegen er auch zurecht "das Maul" genannt wird), aber daran gewöhnt man sich. Außerdem erleben wir nicht nur ihn, sondern Judith und Christian Vogt zaubern auch noch relativ viele Perspektivwechsel mit in die Geschichte.
Die haben mich allerdings ehrlich gesagt eher verwirrt, weil fast jeder einmal zu Wort kommt , auch wenn die anderen gerade in diesen Handlungsstrang dabei sind.

" Nun vollendete sie das Verborgene Zeichen, indem sie die letzten Striche mit dem Messer ins Holz grub. Zunächst unmerklich wurde das Licht der Fenster und Laternen in der regenverhangenen Nacht gedämpft, als wickelten sich hauchdünne Seidentücher in immer mehr Lagen darum, bis es schließlich so aussah, als balle sich Nebel um die Lichtquellen. Gleichzeitig wurde es eisig kalt, als die Dunkelheit des verborgenen Zeichens die Brücke eroberte. "


Fazit: Ein spannendes Abenteuer in epischer Atmosphäre, die sich sehr gut auch auf dem Cover widerspiegelt. Die Autoren entführen und mit tollen Ideen in eine düstere Stadt voller Magie und Action!

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