Christian von Aster: Der Orkfresser

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Christian von Aster: Der Orkfresser
ET (D)
2018
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783608981216

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die Orks sind schon wieder betrunken.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Aaron Tristen hat mit seiner Fantasyreihe »Engel gegen Zombies« Berühmtheit erlangt. Da legt er sich auf einer Buchpremiere mit einigen als Orks verkleideten Fans an. Von nun an beginnt ihm sein Leben zu entgleiten. Unter falschem Namen nimmt er an einer literarischen Selbsthilfegruppe teil und die Grenzen zwischen Literatur und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen. 

Aaron Tristen hat genug vom Autorenleben: Nachdem er bei der Premiere seines Endzeitepos »Engel gegen Zombies« eine Horde Orks verprügelt hat, beschließt er, sein Leben zu ändern. Dabei kommt ihm allerdings ungelegen, dass ihn einer der Orks verklagen will und ein anderer schwanger von ihm ist. Im Zuge eines Selbstfindungstrips landet er schließlich in einer therapeutischen Gruppe, in der er mit der Essenz des Geschichtenerzählens konfrontiert wird. Unter neuem Pseudonym verläuft er sich an der Seite Don Quijotes im Wunderland, sieht Pu den Bären zu William von Baskerville werden und Graf Dracula anstelle Robinson Crusoes auf einer einsamen Insel stranden. Zwischen Irrsinn und Legenden mischen sich Vorstellung und Wirklichkeit derart, dass am Ende sicher ist: Literatur ist nicht mehr als nur eine zärtliche Lüge. Aber eben auch nicht weniger.

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Humorvoll, Sarkastisch und Intelligent

Inhaltsangabe

Der ausgebrannte Fantasy-Autor Aaron Tristen, Schöpfer der beliebten CreatureClash-Reihe, in der Engel gegen Zombies kämpfen, hat gerade sein drittes Buch dieser Reihe herausgebracht. Er mag die Geschichten eigentlich nicht, jedoch bringen sie gutes Geld ein. Bei einer Lesung legt er sich mit einer Gruppe als Orks verkleideter Fans an und merkt, dass es so nicht weitergehen kann. Als seine Agentin und Vertraute Willi ihm daraufhin klar macht, dass der Verlag nun die Zügel enger zieht und ihm androht, noch weitere Bände schreiben zu müssen, flüchtet er Hals über Kopf nach Leipzig und steigt unter falschem Namen in einer kleinen Hotelanlage ab, um wieder zu sich selbst zu finden.

Meine Meinung

Mit viel Fantasie und einem Schmerzmittel, dass sie anscheinend noch mehr anregt, geht Aaron durch die Welt und versucht, wieder zu sich selbst zu finden. Wem er dabei begegnet und was er alles erlebt, ist mit viel Witz und einer gehörigen Portion Sarkasmus beschrieben. Wenn Aaron zum Beispiel Parallelen zwischen einer gewissen Fastfood-Kette und der Literatur zieht, ist das nicht nur witzig, sondern auch scharfsinnig. Denn Aaron hat die Nase voll, und zwar nicht nur von seinen Schöpfungen, auch der Verlag und seine zum Teil sehr respektlosen Leser gehen ihm auf die Nerven.

Es gibt nur diesen einen Handlungsstrang, auf dem man Aaron auf seinem Weg begleitet. Weil der aber so sarkastisch und humorvoll beschrieben ist, wird es nicht langweilig. Daneben ist das Buch noch gespickt mit kurzen Geschichten, die sich Aaron während eines Schreiblehrganges ausgedacht hat. Da spielen zum Beispiel Alice im Wunderland oder Don Quijote, oder auch eine Kartoffel eine Hauptrolle. Es fiel mir leicht, mich mit der Hauptfigur zu identifizieren, denn obwohl er eigentlich ein Kotzbrocken ist, kann man doch seine Gedankengänge und Gefühle nachvollziehen.

Die Sprache und der Stil von Christian von Aster darf man als gehoben bezeichnen, aber dennoch liest es sich gut und flüssig.Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten gefühlt und mir hat der erfrischende Humor und die direkte Sprache sehr gut gefallen. Das war mein erstes Buch von diesem Autor und ich freue mich schon sehr, mehr von ihm zu lesen. Das Buch ist mein erstes Highlight in diesem Jahr und ich bin froh, darauf aufmerksam geworden zu sein.

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