Christoph Hardebusch: Schattenkaiser

Christoph Hardebusch: Schattenkaiser

 
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Christoph Hardebusch: Schattenkaiser
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783492703710

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die mächtigen Säulen ragten weit hinauf und verschwanden in der Dunkelheit der gewaltigen Halle.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Jahrhundertelang ist das Imperium der Menschen gewachsen, und seine mächtigen Kaiser haben mit ihren Truppen alle umliegenden Länder unter Kontrolle gebracht. Doch an den Grenzen brodelt es und immer häufiger kommt es zu Überfällen. Bei einem blutigen Angriff auf ihr Dorf kommt die junge Ariadne nur knapp mit dem Leben davon, als sie überraschend Hilfe von dem geheimnisvollen Wanderer Dariush erhält. Aber ihre Verfolger lassen sich nicht abschütteln, und Dariush beginnt zu ahnen, dass Ariadne das eigentliche Ziel des Überfalls war. Währenddessen wird Valeria, die Oberbefehlshaberin des imperialen Heeres, in die Hauptstadt beordert. Der neue, junge Imperator will Valeria in die weit von den Grenzen entfernte, abtrünnige Provinz Heliopolis entsenden. Allerdings ahnt niemand, dass dies ein fataler Fehler ist, der das Schicksal der Menschen zu besiegeln droht ...

Autoren-Bewertungen

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
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Charaktere 
 
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Sprache & Stil 
 
5.0

Gelungener Fantasy-Auftakt

Ein mächtiges Imperium, in dem es brodelt, ein gefangener Gott, ein überfallenes Dorf und eine listenreiche Verschwörung - das ist das Ausgangsszenario, mit dem sich der neue Fantasy-Roman von Christoph Hardebusch beschäftigt. In mehreren Handlungssträngen und Perspektiven präsentiert der Autor seine ans altrömische Reich angelehnte Welt.

So begleiten wir den Schamanen Brayn auf seiner Mission, begleitet von einem mysteriösen Raben; wir sind mit dem Dorfmädchen Ariadne auf der Flucht und stellen fest, dass sehr viel mehr in ihr steckt, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Wir fiebern mit Dariush, dem Fremdling, der Ariadne auf ihrer Flucht Beschützer und Mentor ist, ohne eigentlich selbst zu wissen, warum. Wir reiten mit der Heeresführerin Valeria von den Außengrenzen des Imperiums in seinen Mittelpunkt, wo sie von den Massen bejubelt, von den Mächtigen aber ausgebremst wird. Und wir marschieren mit dem einfachen Soldaten Brix in die Schlacht, kämpfen mit ihm um sein Leben und das seines Anführers, der vermutlich noch eine wichtige Rolle spielen wird....

Ganz schön viel Stoff für den Anfang, und ich hatte auch die ersten 100 Seiten über ziemlich Probleme, die vielen Personen und Handlungsstränge in den Griff zu bekommen. Die Mühe des aufmerksamen Lesens hat sich aber durchaus gelohnt, denn nachdem meine Startschwierigkeiten überwunden waren, fesselte mich die Lektüre zusehends und machte mir Spaß. Immer das Alte Rom vor Augen, konnte ich mir die Figuren, Länder und Städte sehr gut vorstellen.

Die Figuren sind zahlreich, aber dennoch intensiv ausgearbeitet. Am besten gefiel mir Valeria, die eine zentrale Rolle einnimmt und mich sehr beeindruckt hat. Was mich anfangs gestört hat, waren die vielen militärischen Begriffe und Ränge, die hier wieder einmal neu erfunden wurden und in die ich mich nur sehr schwerfällig hineinfand. Da aber Militär und Soldatentum den Schwerpunkt der Geschichte ausmacht, ist es für den Leser unumgänglich, sich damit zu befassen.

Der phantastische Anteil ist aus meiner Sicht relativ gering, aber hier ist sicher noch eine Steigerung vorgesehen - es kristallisiert sich sehr schnell heraus, dass es sich um den Anfang einer Reihe handelt und der Roman nicht in sich abgeschlossen ist, sondern ein offenes Ende hat. Ich bin jedenfalls angefixt und werde sicherlich die Folgebände ebenfalls lesen, wenn sie erscheinen. Ich empfehle "Schattenkaiser" gerne an Fans der historischen Fantasy weiter, die Spaß an epischen Geschichten mit vielen Machtintrigen und Kriegsschlachten haben. Sprachlich überzeugte mich Christoph Hardebusch durch seinen mit leichter Feder geführten Schreibstil, der sich sehr flüssig weglesen lässt und einfach Spaß macht.

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Benutzerkommentare

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3.5
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.5  (2)
Charaktere 
 
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Sprache & Stil 
 
4.0  (2)
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Charaktere
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4.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Guter Auftakt mit viel Personal

Inhalt
Ein mächtiges Imperium, so groß, dass man es kaum überblicken kann ... und das deshalb angreifbar wird. In diesen unsicheren Zeiten begleiten wir den Soldaten Brix, den Schamanen Brayn, die Heerführerin Valeria, den mysteriösen Wanderer Dariush und das unscheinbare Mädchen Ariadne auf ihren Wegen durch Kriege und Verschwörungen. Doch nicht nur die Menschen kämpfen um ihr Überleben, auch alte Götter und Geister versuchen alles, um ihre frühere Macht wieder zu erlangen. Und das ohne Rücksicht auf Verluste.

Meine Meinung
Es fällt mir sehr schwer, zu diesem Buch eine passende Inhaltsangabe zu schreiben. Hardebusch hat nämlich eine sehr komplexe, vielschichtige Welt erschaffen, die man nicht in ein paar Worten erklären kann. Es gibt jede Menge Völker mit unterschiedlichsten Eigenarten, Rückblicke in die (Kriegs)Geschichte der Länder und dazu auch noch eine Vielzahl an Charakteren, deren Wege man verfolgt.

Ehrlich gesagt habe ich ziemlich lange gebraucht, bis ich den Überblick gewonnen habe. Zwar ist jedes Kapitel mit dem Namen des jeweiligen Charakters beschriftet, aber dennoch habe ich einige Personen häufiger verwechselt, z.B. den Soldaten Brix und den Schamanen Brayn. Diverse Nebencharaktere konnte ich lange nicht zuordnen, da sie entweder relativ schnell wieder verschwanden oder nur ab und zu erwähnt wurden. Ich finde das sehr schade, da man durch die schiere Masse an Personen gar keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Das wird gegen Ende des Buches zwar besser, aber ich hätte mir eine Fokussierung auf 2-3 Charaktere gewünscht. Dafür hätte man dann etwas mehr und tiefgehender beschreiben können.

Die Struktur der Welt, die Hardebusch erschaffen hat, ist interessant. Oft findet man in Fantasy-Romanen ein mittelalterliches Szenario, hier hat der Autor sich aber eher an den alten Römern orientiert (zumindest hatte ich diesen Eindruck). Es hat etwas gedauert, bis ich mich an die Begriffe und vor allem die militärischen Rangbezeichnungen gewöhnt habe, aber dann hat mir das richtig gut gefallen. Es ist einfach mal was anderes.

Handlungstechnisch geht es hauptsächlich um Krieg und Verschwörungen. Doch nicht nur die Menschen sind daran beteiligt, sondern auch uralte Kräfte, Götter und Geister. Da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, tappt man am Ende des Buches noch ziemlich im Dunkeln ob der ganzen Verbindungen, aber das, was man erfährt, klingt verheißungsvoll. Darüber würde ich auf jeden Fall gerne noch mehr lesen.

Insgesamt ein guter Auftakt in ein sicherlich spannendes Abenteuer, dem aber weniger Charaktere nicht geschadet hätte.

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Ein mächtiges Imperium, so groß, dass man es kaum überblicken kann ... und das deshalb angreifbar wird. In diesen unsicheren Zeiten begleiten wir den Soldaten Brix, den Schamanen Brayn, die Heerführerin Valeria, den mysteriösen Wanderer Dariush und das unscheinbare Mädchen Ariadne auf ihren Wegen durch Kriege und Verschwörungen. Doch nicht nur die Menschen kämpfen um ihr Überleben, auch alte Götter und Geister versuchen alles, um ihre frühere Macht wieder zu erlangen. Und das ohne Rücksicht auf Verluste.

Meine Meinung
Es fällt mir sehr schwer, zu diesem Buch eine passende Inhaltsangabe zu schreiben. Hardebusch hat nämlich eine sehr komplexe, vielschichtige Welt erschaffen, die man nicht in ein paar Worten erklären kann. Es gibt jede Menge Völker mit unterschiedlichsten Eigenarten, Rückblicke in die (Kriegs)Geschichte der Länder und dazu auch noch eine Vielzahl an Charakteren, deren Wege man verfolgt.

Ehrlich gesagt habe ich ziemlich lange gebraucht, bis ich den Überblick gewonnen habe. Zwar ist jedes Kapitel mit dem Namen des jeweiligen Charakters beschriftet, aber dennoch habe ich einige Personen häufiger verwechselt, z.B. den Soldaten Brix und den Schamanen Brayn. Diverse Nebencharaktere konnte ich lange nicht zuordnen, da sie entweder relativ schnell wieder verschwanden oder nur ab und zu erwähnt wurden. Ich finde das sehr schade, da man durch die schiere Masse an Personen gar keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Das wird gegen Ende des Buches zwar besser, aber ich hätte mir eine Fokussierung auf 2-3 Charaktere gewünscht. Dafür hätte man dann etwas mehr und tiefgehender beschreiben können.

Die Struktur der Welt, die Hardebusch erschaffen hat, ist interessant. Oft findet man in Fantasy-Romanen ein mittelalterliches Szenario, hier hat der Autor sich aber eher an den alten Römern orientiert (zumindest hatte ich diesen Eindruck). Es hat etwas gedauert, bis ich mich an die Begriffe und vor allem die militärischen Rangbezeichnungen gewöhnt habe, aber dann hat mir das richtig gut gefallen. Es ist einfach mal was anderes.

Handlungstechnisch geht es hauptsächlich um Krieg und Verschwörungen. Doch nicht nur die Menschen sind daran beteiligt, sondern auch uralte Kräfte, Götter und Geister. Da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, tappt man am Ende des Buches noch ziemlich im Dunkeln ob der ganzen Verbindungen, aber das, was man erfährt, klingt verheißungsvoll. Darüber würde ich auf jeden Fall gerne noch mehr lesen.

Insgesamt ein guter Auftakt in ein sicherlich spannendes Abenteuer, dem aber weniger Charaktere nicht geschadet hätte.

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