Peter Lancester: Das blaue Portal

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Peter Lancester: Das blaue Portal
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783937419015

Informationen zum Buch

Seiten
372

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Friedrich haßte die windschiefe, ausgetretene Steintreppe.

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Eine Burg in Hessen zu Beginn der 80er Jahre. Sitz einer verschrobenen Adelsfamilie, deren jüngster Sproß die fünfzehnjährige Eva ist. Mit dem Auftauchen merkwürdiger Wesen im Keller hält der Wahnsinn im Gemäuer Einzug. Eine scheinbar unendlich in die Tiefe reichende Treppe führt zurück ins Mittelalter - und noch weiter, tief in das Herz uralter Sagen, Mythen und Legenden.

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Eine Burg inmitten Hessens mit ihren etwas eigentümlichen Bewohnern, ist Schauplatz der Geschichte um die sich „Das blaue Portal“ dreht. An einem ganz gewöhnlichen Tag Anfang der 80er Jahre scheint sich für die Bewohner von Burg Grauenfels alles zu verändern. Als bizzarre Wesen aus einer anderen Welt im Keller der Burg auftauchen beginnt eine Geschichte um ihre Herkunft, welche einen Weg in die Vergangenheit der Vrofahren ebnet und unglaubliche Entdeckungen hervorbringt. Doch die Bewohner der Burg gehen unterschiedlich mit den plötzlichen Veränderungen ihres Lebens durch das Tor zu einer anderen Welt in ihrem Keller um. Einige versuchen die Situation zu ihrem Vorteil zu nutzen während andere scheinbar daran zerbrechen.

Eine simple Idee packend umgesetzt und in einem realistischen Zeitraum ausgestaltet, stellt "Das blaue Portal" einen sehr guten Einstieg in die fünfteilige Serie dar. Der Leser wird auf die kommenden Bände mit fundierten Hintergrundkenntnissen vorbereitet, ohne dass jedoch die Spannung genommen wird oder der Autor zu viel verrät. Die Charaktere wirken individuell und man erfährt auch viel über ihre persönliche Entwicklung und erhält Einblicke in deren Psyche. Durch Zeitsprünge und Rückblicke wird der Leser ebenfalls über die Ereignisse um die Bewohner der Burg Grauenfels vor einigen Jahrhunderten aufgeklärt, was das Buch auch vor geschichtlichem Hintergrund interessant macht. Am Ende laufen beide Handlungsstränge sowohl zeitlich als auch von den Vorkommnissen her, nahezu parallel und man ist gespannt wie es wohl weiter geht, hat aber auch das Gefühl, der Kern der Geschichte hat erst jetzt seinen eigentlichen Anfang!

Insgesamt ein eher eigentümliches Fantasy-Buch, welches auch die Wissenschaft und ihre Verbindung zu Wahn aufzeigt (damals wie heute) und Elemente wie Spannung, Humor, ja sogar Liebe miteinander zu einem großen Ganzen verbindet und in jedem Fall Lust auf den zweiten Teil macht. Der Klappentext hat also in keinem Fall zu viel versprochen, wenn es heißt: „Wenn sie einmal in die Abgründe der Anderwelten eingetaucht sind, werden sie dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können.“

Abschließend gibt es einen Pluspunkt für die schön ausgestalteten Anfänge der Absätze, welche mit einem verzierten großen Buchstaben an alte Schriften erinnern und somit die Atmosphäre des Buches unterstreichen. Aufgrund all dieser Vorteile und natürlich, weil die Kurzbiografie des Autors zu Anfang die Lektüre dieses Buches wert ist, finde ich das Buch sehr empfehlenswert, wenn man bereit ist, sich auf ein viel versprechendes Abenteuer einzulassen!

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