Anonymous: Das Buch ohne Namen

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Anonymous: Das Buch ohne Namen
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Book with no Name
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783785760109

Informationen zum Buch

Seiten
447

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Sanchez hasste es, wenn Fremde in seine Bar kamen.

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Handlungsort

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Zwielichtige Gestalten beherrschen die Straßen von Santa Mondega - der vermutlich einzigen Stadt der Welt, in deren Bars man nicht rauchen darf, sondern muss. Eine Sonnenfinsternis wird dieses gottverlassene Fleckchen Erde bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird Blut fließen. Mehr Blut als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid.

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Die Geschichte spielt in Santa Mondega. Eine Stadt irgendwo in Amerika, die nicht so ist, wie andere Städte. Die Kriminalitätsrate ist ziemlich hoch, aber das interessiert eigentlich niemanden so richtig. Die größere Besonderheit ist, dass nur in dieser Stadt alle 5 Jahre eine Sonnenfinsternis stattfindet, zu der unzählige Leute aus ganz Amerika in die Stadt strömen und feiern. Bei der letzten Sonnenfinsternis tauchte jedoch "The Bourbon Kid" auf und richtete ein wahres Massaker in der Stadt an. Was aus ihm wurde, weiß niemand und jeder denkt bzw. hofft er sei tod. Aber die nächste Sonnenfinsternis steht an und The Bourbon Kid taucht wieder auf...



Auf dem Klappentext steht schon das Zitat "... so blutig wie Quentin Tarantino und das Buch hat mich auch auf jeder Seite an die Filme von ihm bzw. Robert Rodriguez (der hat ab der 2. Hälfte bei "From Dusk Till Dawn" Regie geführt) erinnert. Gleich das erste Kapitel erinnert ganz stark an eine Filmszene aus "Desperado" und wie ein Film läuft das ganze Buch weiter. Vorne weg sei gesagt: Wer die Filme von Tarantino nicht mag, sollte auch lieber dieses Buch nicht lesen. Das Buch ist ähnlich blutrünstig, wie die Filme von ihm und teilweise sind schon ein paar heftige Szenen dabei. Jedoch schwingt wirklich, wenn man sich von dem blutrünstigen nicht schrecken lässt, auch immer eine Prise schwarzer Humor mit dabei, die das Buch für mich zu einem amüsanten Leseerlebnis gemacht haben.



Es gibt dabei nicht wirklich eine Hauptperson. Verschiedenste Charaktere treffen in Santa Mondega aufeinander, mit den unterschiedlichsten Motiven und vieler dieser Motive blieben mir sehr lange Zeit verborgen. Dabei hat der Autor aber die skurrilsten Charaktere entwickelt: Da gibt es den Killer "The Bourbon Kid", der immer nur dann gefährlich wird, wenn er einen Bourbon getrunken hat. Der nächste gefürchtete Auftragskiller läuft rum wie Elvis und nennt sich auch so und dann gibt es noch Jessica, die als einzige den Angriff von "The Bourbon Kid" überlebt hat und schließlich 2 Mönche, die einen gestohlenen Stein in ihr Kloster zurück bringen sollen. Alles in allem eine bunte Mischung von Typen, die ich alle richtig gut bildlich vor mir sehen konnte und die für einige Überraschungen und auch Schmunzler gut waren.



Die Sprache des Romans ist relativ einfach gehalten und ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Teilweise hat es mich wirklich eher an ein Drehbuch, als an einen Roman erinnert, aber ich habe mich jederzeit gut unterhalten gefühlt.



Am Ende gab es dann einige Überraschungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte und die mich das Ende quasi haben verschlingen lassen.
Man merkt aber sehr stark, dass der Autor wohl doch ein großer Fan von Filmen wie "Desperado" und "From Dusk Till Dawn" sein muss. Wer die Filme gesehen hat, erkennt doch starke Anleihen in diesem Buch wieder!



Insgesamt hat mir das Buch ein paar vergnügliche und spannende Lesestunden beschert und ich habe mich immer gut unterhalten gefühlt. Es ist jetzt zwar nicht die große Entdeckung, aber die Idee und die Story konnten mich doch ganz gut überzeugen. Ich habe auch bereits gesehen, dass es einen Nachfolgeband dazu gibt: "The Eye Of The Moon", der aber bis jetzt noch nicht ins deutsche übersetzt wurde. Aber ich habe mir den 2. Teil auf englisch bereits bestellt und bin gespannt, was der Autor da weiterspinnt!

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