Herbie Brennan: Das Elfenportal

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Herbie Brennan: Das Elfenportal
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Faerie Wars
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783423243742

Informationen zum Buch

Seiten
356

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Henry stand früh auf an dem Tag, der sein Leben veränderte.

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Handlungsort

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Seit langer Zeit schon herrscht der Purpurkaiser über das Elfenreich. Doch den Elfen der Nacht ist jedes Mittel recht, seine Macht zu brechen: Sie schließen einen unheilvollen Pakt mit den Dämonen der Finsternis ... Auch Kronprinz Pyrgus Malvae, der Sohn des Purpurkaisers, ist nun in Gefahr. Von den dunklen Mächten verfolgt, muss er rasch und möglichst unauffindbar verschwinden. Seine Flucht soll ihn durch das geheime Elfenportal in die Gegenwelt führen. Dcoh durch einen Fehler im Portal landet er beim Übertritt auf Schmetterlingsgröße verkleinert im Garten des skurrilen alten Mr Fogarty, wo dessen junger Freund Henry dem Elfenprinz zum ersten Mal das Leben rettet. Hat Pyrgus in Henry einen Verbündeten gefunden? Können sie gemeinsam die Mächte des Bösen bekämpfen?

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Das Elfenportal

Pyrgus Malvae ist eigentlich Kronprinz des Elfenreiches, doch statt sich standesgemäß zu benehmen, zieht er es vor, sich unter das gemeine Volk zu mischen. Schwierigkeiten lassen da natürlich nicht lange auf sich warten. Als er sich jedoch mit den Nachtelfen anlegt, ist sein Leben in Gefahr, so dass sein Vater, der Purpurkaiser, entscheidet ihn vorübergehend in eine andere, unsere, Welt zu schicken, bis die Wogen geglättet sind. Doch etwas geht schief. Statt am geplanten Ziel findet sich Pyrgus im Garten des alten Mister Fogarty wieder, wo ihn Henry, ein Teenager, der für Mr. Fogarty arbeitet, gerade noch davor bewahren kann, von einer Katze gefressen zu werden. Denn Pyrgus ist nicht nur am falschen Ort gelandet, er hat sich auch noch in eine typische kleine, geflügelte Elfe verwandelt. Nun gilt es, einen Weg zurück zu finden und nicht nur Pyrgus, sondern das ganze Elfenreich zu retten.

Die Elfenwelt und die Elfen, die in diesem Buch entsprechen nicht dem üblichen Klischee der schönen, unnahbaren Lichtgestalten, wie sie in den meisten Fantasybüchern zu finden sind. Statt dessen bekommt es der Leser mit, einem abenteuerlustigen Kronprinzen und seiner ihm in nichts nachstehenden kleinen Schwester zu tun, mit Nachtelfen, die Dämonen beschwören und in einer Fabrik Leim herstellen, dessen geheime Spezialzutat dem extrem tierlieben Pyrgus so gar nicht gefällt und mit einer Magie, die schon deutlich mit Technik vermischt ist.

Die Hauptcharaktere sind alle sehr sympathisch, auch Henry, der sich zu Hause mit den ungewöhnlichen Beziehungsproblemen seiner Eltern und seiner nervigen kleinen Schwester herumschlagen muss und Mr. Fogarty, der verschrobene Alte, mit einer etwas... ungewöhnlichen... Vergangenheit, der an Elfen, Verschwörungstheorien und Entführungen durch Außerirdische glaubt (die es natürlich alle nicht gibt...oder?...).

Das Buch liest sich sehr flüssig, ein wenig wie ein Jugendbuch, ist spannend und sehr humorvoll, voller Überraschungen, die es von anderen Fantasybüchern unterscheiden. Dennoch fiel es mir teilweise schwer, richtig in die Atmosphäre des Buches einzutauchen. Ich hätte mir da vielleicht etwas detaillierte Beschreibungen der ansonsten sehr ansprechenden Elfenwelt gewünscht. Zudem schien mir das Ende ein wenig übereilt.

Aber von diesen zwei Kritikpunkten abgesehen hat mir Das Elfenportal gut gefallen. Eine sehr unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, für alle, die mal eine etwas andere Elfengeschichte lesen wollen. Ich bin jedenfalls schon gespannt auf den zweiten Teil der Trilogie.

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Henry versteht die Welt nicht mehr - seine Mutter hat eine Freundin! Geschockt besucht er seinen alten Freund, den kauzigen Nachbarn Mr. Fogarty, dem er bei Aufräum- und Bastelarbeiten hilft. In dessen Garten rettet er einen merkwürdigen Falter aus den Krallen der Katze, nur um festzustellen, dass es sich dabei um ein kleines Elfenwesen handelt.

Prinz Pyrgus Malvae aus dem Elfenreich ist durch ein Portal zwischen den Welten getreten und durch einen technischen Fehler in Mr. Fogartys Garten gelandet. Er berichtet, dass sein Vater und das Elfenreich in großer Gefahr ist ...

Ein erfrischend "anderer" Fantasyroman. Kein abgedroschener Quest, keine ausschweifenden Schilderungen fremder Weltensysteme, keine fiesen Orks und Drachen, stattdessen eine originelle Parallelwelt, die unserer in vielem ähnelt, aber auch große Unterschiede aufweist, zum Beispiel ist natürlich Zaubern erlaubt.

Straff und sehr humorvoll erzählt Herbie Brennan von Pyrgus Malvae und seiner Schwester Holly Blue, von Henry und seiner nervigen Schwester, von Problemen beim Übertritt von einer Welt in die andere, von gemeinen Leimfabrikanten und von Technik diesseits und jenseits der Weltengrenze. Obwohl Brennan sich nicht in wortreichen Beschreibungen verliert, wird das Elfenreich sehr lebendig vor dem inneren Auge des Lesers, es gibt jede Menge zu schmunzeln und mitzufiebern.

Kurz, ein gelungener Fantasyroman für jung und alt, der auch Lesern gefallen dürfte, die sich sonst nicht für das Genre begeistern können.

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Herbie Brennan hat einen mitreißenden Schreibstil, der mich zum Weiterlesen brachte, obwohl die Geschichte an sich nicht ganz so mein Ding war. Die Elfenwelt war für meinen Geschmack zu technisch, und ich hätte dafür lieber mehr Details über diese Welt und ihre Bewohner erfahren. Auch war die Erscheinungsform der Dämonen in unserer Welt für mich sehr gewöhnungsbedürftig.

Mr. Fogarty bietet einige Überraschungen, und Henry muss man einfach mögen. Seine Schwester ist fies, aber so können jüngere Geschwister in dem Alter eben sein. Und seine Eltern... Scheinbar hat die Mutter die Hosen an, und ihre Verdächtigung gegen Mr. Fogarty lässt tief blicken.

Pyrgus und Holly Blue sind zwei sehr umtriebige Kaiserkinder, wenn auch mit unterschiedlichen Beweggründen. Sie scheinen aneinander zu hängen, aber man erfährt leider kaum etwas über ihre Beziehung zueinander.

An einer Sache, die mir gleich klar war, wurde für meinen Geschmack unnütz lang herumgerätselt. Es gab einige Hinweise, aber nichts half bei der Lösung. Dafür hätte ich mir ein nicht ganz so abruptes Ende gewünscht, dort ging dann alles sehr schnell.

Die Magie scheint sich in dieser Elfenwelt auf Zaubersprüche wie dem Schönwetter- oder Stillezauber, Gaukeleien und Dämonenbeschwörungen zu beschränken - aber auch einige technische Erfindung wirken irgendwie magisch (und man würde sie sicher als Magie bezeichnen, wenn man nichts über den Hintergrund und die Arbeit der Technikpriester wissen würde).

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#1 Rezensent
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Pyrgus Malvae, Sohn des Purpurkaisers im Elfenreich, wird von zwielichten Gestalten durch dunkle Gassen gehetzt und flieht in die Leimfabrik von Brimstone & Chadwell. Zwei Nachtelfen wie sie im Buche stehen, wenn man von den Ungeheuerlichkeiten in der Fabrik ausgeht. Nur knapp entkommt der junge Pyrgus dem Tod und da die Nachtelfen Heere versammeln, sieht sich der Purpurkaiser nun gezwungen, seinen Sohn in Sicherheit zu schaffen. Eine vermeintliche Sicherheit, die Pyrgus finden soll, indem er durch das "Portal" auf eine einsame Insel in der Gegenwelt flüchtet. Doch ein Saboteur vereitelt diesen Plan und Pyrgus landet - klein wie ein Schmetterling - im Garten des schrulligen Mr. Fogarty. Ein Glück dass der alte Herr schon seit Jahren an Elfen und Außerirdische glaubt und dass sein junger Helfer Henry den Kronprinzen aus den Fängen der Katze retten kann.

"Das Elfenportal" ist ein kunterbuntes Gemisch aus aberwitzigen Ideen, Dämonenzauber und Kindheits(alp)träumen. Die Charaktere überraschen durch unvermutete Handlungen und liebenswerte Schrulligkeit. Henry, ganz ein liebes, naives Kind ergänzt sich wunderbar mit Mr. Fogarty, dessen echten Beruf man erst spät erfährt. Pyrgus ist ein Junge, wie jeder andere auch - nur eben Elfe und Kaiser. Die Dämonenbeschwörungen und Nachtelfen halten auf Trab und außerdem schleicht da noch ein Verräter herum. Henry versucht, Pyrgus Leben zu retten - wenn ihm seine Eltern das nur endlich mal erlauben würden.

Wenn man nicht gerade eine absolute Leseflaute hat, kann man sich mit dem Buch von Herbie Brennan herrlich unterhalten. Sprachlich kann man das Buch zwar nicht sonderlich hervorheben, so ist es allerdings auch besonders gut für Kinder und Jugendliche geeignet, ohne es als Kinderbuch bezeichnen zu können. Sehr schön empfinde ich die Herausarbeitung der beiden Jugendlichen. Einerseits mit einem Fuß schon im Erwachsenenleben stehen, müssen sie sich doch mit den alltäglichen Problemen der Teenager herumplagen - allen voran Eltern und Dämonen. Einziger Kritikpunkt: Das Ende geriet etwas zu rasch. Dies kann aber auch daran liegen, dass demnächst noch eine Fortsetzung erscheinen wird.

Viele bemängeln sicherlich auch die Beschreibung der Elfenwelt, die so nichts mit unserer blumigen Vorstellung gemein hat. Brennans Elfenwelt ist genauso schmutzig wie die Menschenwelt, Technik ist auf dem Vormarsch und auch die reichen Industriellen sind skrupellos wie wir es gewöhnt sind.

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In dem Buch geht es um zwei Welten. Die Welt des Elfen- Kronprinzen Pyrgus und die Gegenwelt, unsere Welt, von Henry. Pyrgus ist ein abenteuerlustiger Junge, der es vorzieht, nicht im Palast zu leben, sondern sich unter die Leute zu mischen, daher ist Ärger auch vorprogrammiert. Die Nachtelfen, darunter Dämonen und Zauberer wollen die Macht über das Elfenreich übernehmen, doch ohne die Rechnung mit Pyrgus, dessen Schwester Holly Blue und Henry gemacht zu haben. ....

Ich fand das Buch sehr gut, da es gut geschrieben ist und man irgendwie sich immer freut, es zur Hand nehmen zu können. Ich war das ganze Buch über neugierig, wie es weitergeht und deshalb auch sehr schnell fertig damit. Der Schluß ist etwas kurz geraten, aber ich denke, daß es eventuell eine Fortsetzung geben wird. Ich kann es nur empfehlen, da es wirklich sehr unterhaltsam ist.

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Das Elfenportal von Herbie Brennan ist der helle Wahnsinn, um es mal so auszudrücken. Eine liebevoll geschriebene, spannende Fantasy- Geschichte, die nie langweilig wird. Absolutes Muss für jeden Fantasy-Fan. Herbie Brennan hat einen Schreibstil der mich ein bißchen an Wolfgang Hohlbein erinnert hat, ist aber trotzdem total anders. Man muß es einfach gelesen haben. Neugierig und erwartungsvoll warte ich auf den nächsten Fantasy-Roman von Herbie Brennan, der hoffentlich bald kommt.

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Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war nicht so harte, schwere Fantasy wie ich mir das vorgestellt hatte, sondern es hatte immer wieder Aspekte eines Kinderbuches. Obwohl mir einige Dinge n Henrys Familie sehr auf die Nerven gingen, hat die Geschichte in der Elfenwelt das alles wieder gutgemacht!

Herbie Brennan hat einen sehr mitreißenden, oft unheimlich witzigen Erzählstil, der die Geschichte sehr gut am Laufen hält. Das Lesen hat immer Spaß gemacht und war abwechselnd unglaublich spannend, manchmal schon eklig und immer wieder witzig!

Schönes Buch, ich bin gespannt auf die Fortsetzung!!

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