Bernhard Hennen: Das Fjordland

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Bernhard Hennen: Das Fjordland
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453523432

Informationen zum Buch

Seiten
730

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Wenn ich von Süden komme, in der ersten Morgendämmerung, und die Palasttürme Vahan Calyds als bleiche Schemen aus dem Nebel treten, dann berührt mich ihr Anblick zutiefst im Herzen.

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Dies ist die Geschichte von Gishild, Königin des Fjordlands und letzte Hoffnung für die freien Völker der Welt. Und es ist die Geschichte Lucs, Ritter im Dienste eines mächtigen Ordens, dem Todfeind der Elfen. Als Kinder unzertrennbar, stehen sie sich nun an der Spitzer zweier Heere gegenüber. Denn der Kampf um die alte Welt hat längst begonnen ...

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Wie bereits in den ersten beiden Bänden gönnt Hr. Hennen seinen Lesern keine Pause. Atemlos jagt man durch das Buch und kann erst wirklich nach der letzten Seite endgültig mit dem Lesen aufhören.

Alle bereits eingeführten Figuren der beiden Vorgängerbände tauchen wieder auf, verlieren teilweise auf sehr tragische Art und Weise ihr Leben und sorgen teilweise auch für einige Überraschungen beim Leser. Wieder gibt es keine rein bösen bzw. rein guten Figuren. Jede Figur hat ihre guten und ihre schlechten Eigenschaften und in diesem Band habe ich als Leser sogar mit dem schlimmsten Charakter der vorhergehenden Bände richtig Mitleid bekommen.

Die grausamen Methoden der Tjuredkirche, mit der sie gegen ihre "Feinde" bzw. auch intern gegen "Verräter" vorgehen, sind teilweise schon sehr hart zu lesen und habe mich einige Male schon sehr stark schlucken lassen. Sie erinnern wohl doch gewollt sehr stark an die Instrumente der Inquisition, die bei uns im Mittelalter geherrscht hat. Gleichzeitig wird auch wieder stark klar, dass es den Kirchenoberhäuptern in erster Linie um Macht und nicht wirklich um die Verbreitung des Glaubens geht. Natürlich eignet sich der große Tjured aber sehr gut dafür, um alle Grausamkeiten zu entschuldigen.

Gishild und Luc kämpfen sich durch ihre doch sehr harten Schicksale, aber wenigstens zeigt sich am Ende, dass sich ihre ganzen Mühen doch noch lohnen.

Wie auch schon in den Vorgängerbänden, liebt es der Autor ein Kapitel mitten im Geschehen fast zu beenden und das nächste Kapitel mit einer ganz anderen Handlung wieder beginnen zu lassen. Was die Spannung natürlich konstant aufrecht hält und den Leser dazu zwingt unbedingt weiterlesen zu müssen.

Gegen Ende kommt es, wie erwartet, zu einem großen Showdown, der jedoch dann abrupt mit einem tragischen Tod einer meiner liebsten Figuren endet. Den eigentlichen Ausgang erfährt der Leser dann noch nachträglich durch Erzählungen. Jedoch hat mir das Ende sehr gut gefallen und bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Dieses Ende hatte ich während der 3 Bände auf keinen Fall erwartet, aber umso mehr hat es mich dafür gefreut.

Außerdem klärt sich in diesem Band auch der Titel "Elfenritter", was für mich sehr schön war. Auch mit diesem Ereignis hatte ich so nicht gerechnet.

Insgesamt ein sehr gutes, spannendes Buch, dass sich sehr schnell wegließt und mir nur teilweise zu grausame Szene inne hat.

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Die Geschichte schließt nahtlos an “Die Albenmark” an und geht etwas über das Ende von “Die Elfen” hinaus. Wer den Einstieg in den Elfen-Zyklus bereits kennt, erlebt nun einige Szenen aus einem anderen Blickwinkel.

Den Intrigen und Praktiken der Tjuredkirche wird viel Platz gewidmet, man erhält einen sehr detaillierten Eindruck von ihrem Kampf um Macht und Machterhaltung. Dabei können einem sogar Charaktere, die man nicht besonders mag, leid tun.

Die einzelnen Handlungsorte wurden wieder sehr bildhaft beschrieben, so dass ich zumindest einige klar vor Augen hatte. Die Städte des Fjordlands empfand ich wie Inseln voller Leben, eingebettet in einer Landschaft voller Schönheit und Stille.

Die verschiedenen Handlungsfäden wurden geschickt miteinander verwoben, man nimmt die Figuren auch aus unterschiedlichen Perspektiven wahr und gelangt so zu einem vielschichtigeren Bild. Die Ereignisse und Entwicklungen lassen einem keine ruhige Minute, teilweise werden Kapitel auch in den spannendsten Momenten beendet, um sie irgendwann später fortzuführen. Das nächste Kapitel hat mich dann aber immer so mitgerissen, dass meine Ungeduld nie lange anhielt.

Die Atmosphäre wird im Lauf der Ereignisse immer bedrohlicher, es ist fast aussichtslos, diesen Kampf zu gewinnen. Neben Zerstörung und Leid gibt es aber auch ein paar positive Momente, durch die man die Hoffnung nicht verliert.

Die Charakterzeichnungen mit all ihren Gedanken und Gefühlen sind gewohnt tief und wieder sehr gelungen. Selbst die Beziehung zu meinen Lieblingsfiguren konnte noch einmal gesteigert werden.

Ich habe besonders die Zeit mit meiner absoluten Lieblingsfigur genossen - umso mehr musste ich natürlich später leiden, obwohl es wirklich ein absolut passendes und stilvolles Ende war.

Da in der entscheidenden Schlacht keine Szenen aus “Die Elfen” wiederholt wurden, kam das Ende recht schnell. Zur Ergänzung und Auffrischung wäre es vielleicht sinnvoll, die letzten Kapitel daraus noch einmal zu lesen – so kann man die Ereignisse z.B. sowohl aus Farodins als auch aus Ollowains Sicht erleben.

Der Abschluss der Elfenritter-Trilogie hat mir ein paar intensive Lesestunden mit einigen Überraschungen, tragischen Momenten, aber auch einem Schuss Romantik beschert.

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