Melanie Rawn: Das Gesicht im Feuer

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Melanie Rawn: Das Gesicht im Feuer
Verlag
ET (D)
1992
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Dragon Prince (Chapters 1 - 18)
ET (Original)
1988
ISBN-13
9783442245567

Informationen zum Buch

Seiten
444

Serieninfo

Sonstiges

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Der junge Rohan wird unvermutet zum neuen Prinzen der Wüste, als sein Vater in einem Kampf gegen einen alten Drachen tödlich verwundet wurde. Zwei Dinge hat er sich als neuer Herrscher vorgenommen: Seinem Land, das in viele verfeindete Fürstentümer zerfallen ist, den Frieden zu bringen und die Drachen zu retten. Die Herren der Lüfte wurden gnadenlos bis an den Rand der Ausrottung gejagt. Doch mit ihnen würde nicht nur eine edle Rasse sterben, sondern auch das Mittel, das Rohans Volk die Erlösung vom Dauerzwist bringen könnte...

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Dieser Einstieg in die "Drachenprinz-Serie" hat mir wirklich Spaß gemacht. Prinz Rohan ist ein kluger, junger Mann, der sich nicht von Äußerlichkeiten beeinflussen lässt. Er hat Ziele im Kopf, die er Schritt für Schritt umzusetzen versucht. Hinzu kommen weitere Charaktere, die für solch eine Fantasyreihe passend sind. Besonders gefallen haben mir die Lichtläufer und ihre Magie. Bei dem Thema Zauberei bin ich wirklich eine empfindliche Leserin. Oft wirkt sie einfach abgedroschen oder zu kitschig. Melanie Rawn kann hier richtig punkten. Es gibt eine Schule der Göttin, die junge Talente ausbildet. Die Magie bezieht sich auf einige Elemente und nutzt Sonnen-, Mondlicht und Feuer. Die Beschreibungen haben etwas philosophisches, gemischt mit sehr viel Gefühl.

An die Darstellung der Drachen musste ich mich gewöhnen. Sie werden gejagt und getötet. Eine gewisse Traurigkeit macht sich breit. Vielleicht konnte ich mich auch aus dem Grund gut mit dem Hauptcharakter Prinz Rohan verbünden, da er dieses sinnlose Töten ebenfalls hasst. Für mich sind Drachen alte, edle Geschöpfe. Man sollte sie schützen. Jedenfalls spielen sie eine große Rolle, die sich hoffentlich im Laufe der Reihe noch zum positiven wendet.

Der Alltag in der Wüste - auf der reichen Burg Stronghold - ist idyllisch und familär. Liebe, Witz und Romantik haben ihren festen Platz. Auch die Eskorte der Lichtläufer mit der zukünftigen Braut Sioned findet schnell in die Gemeinschaft. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass niemand in diese Idylle einbrechen kann und alles unter Kontrolle ist. Natürlich gibt es auch einflussreiche Feinde und Intrigen (sonst wäre es wohl langweilig), aber man wird damit nicht übermässig gefoltert.

Fazit: Ein angenehmer Fantasyroman, der direkt Lust auf Band 2 macht.

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Der junge Rohan wird viel früher als vermutet zum neuen Prinz, als sein Vater in einem Kampf gegen einen alten Drachen tödlich verwundet wurde. Er, den alle für einen schüchternen Bücherwurm halten, beweist seinen Mut, seine Stärke, aber auch seine Verschlagenheit, als er den alten Drachen tötet und sein neues altes Reich zu beherrschen beginnt. Durch seine Tante bekommt er eine Frau an die Seite gestellt, die seine Macht festigen und sein Geschlecht sichern soll, Sioned, eine Lichtläuferin.

Dieser erste Band der Drachenprinz-Reihe schildert den Weg der beiden zueinander. Wie sie beide den verschiedenen Einflüssen, die Macht über das Land der Wüste erlangen wollen, trotzen und einen Weg für sich und ihre Freunde und Vasallen finden, jenseits von der Politik des Schwertes.

Ein wunderbares Buch, das zu lesen sich mehr als lohnt. Es ist alles vertreten, was ein Fantasy-Epos braucht, Macht, Intrigen, Verrat, einen strahlenden Helden und eine schöne Frau. Und doch hat Melanie Rawn viel mehr daraus gemacht. Es ist spannend, wie Rohan zum herrschenden Prinzen wird und all den politischen Fallstricken zu entgehen versucht. Es ist witzig, die vielen verbalen Schlachten im Geschlechterkampf zu lesen. Ich habe oft leise vor mich hingekichert und nach der letzten Seite blieb ein Grinsen auf meinem Gesicht zurück.

Die Autorin hat eine Welt erschaffen, fantastisch ausgestattet mit Magie und Drachenwesen, aber eben doch nicht so fremd unserer eigenen Welt, daß sich auch der Fantasy-ungeübte Leser nicht schwer tut, diese Welt in seiner Phantasie zu bereisen. Alles in allem ein vergnüglich-kurzweiliges Lesevergnügen ohne die philosophischen Ansprüche eines J.R.R. Tolkien.

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