Aileen P. Roberts: Das Land jenseits der Zeit

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Aileen P. Roberts: Das Land jenseits der Zeit

Autor

Biografie & Bibliografie von
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783442478767

Informationen zum Buch

Seiten
448

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Schwungvoll fuhr Amelia mit ihrem Pinsel über die zu großen Teilen noch weiße Leinwand, und die tiefblauen Wasser des Linnron erwachten zum Leben.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Wenn du es wagst, über die Schwelle zu treten, besiegst du den Tod – und findest die Liebe ...

Die 18-jährige Lena hasst das öde Leben in der Provinz. Bis sie sich mit der alten Frau Winter anfreundet, die sie mit ihren fantastischen Geschichten über einen verborgenen Schatz und ein fremdes, magisches Land fasziniert. Lena glaubt ihr jedoch kein Wort. Erst als nach dem Tod der alten Dame seltsame Dinge passieren, kommen ihr Zweifel. Zusammen mit Ragnar, dem attraktiven Enkel der Verstorbenen, macht sich Lena auf die Suche nach dem geheimnisvollen Schatz – und stößt auf ein magisches Land jenseits der Zeit ...

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Mysteriöses in der Fränkischen Schweiz

Die 18-jährige Lena muß zur Strafe, daß sie das Auto ihres Vaters nach einer Party zu Schrott gefahren hat, Sozialstunden im Seniorenheim ableisten. Dort lernt sie die alte Frau Winter kennen, die ihr Geschichten über das fantastische Land Elvancor und von einem geheimen Schatz erzählt. Lena ist fasziniert von den Erzählungen, glaubt aber verständlicherweise nicht daran.
Als Frau Winter stirbt und ihr einen Brief hinterläßt, kommen ihr doch Zweifel und zusammen mit Ragnar, Frau Winters Enkel macht sie sich auf die Suche nach dem Schatz. Allerdings scheint Ragnar von dunklen Geheimnissen umgeben zu sein.

Dieses Buch ist der erste Teil einer Dilogie um das fantastische Land Elvancor. Man muß dazu sagen, daß Elvancor im ersten Teil keine große Rolle spielt, was meinen Lesespaß aber nicht geschmälert hat. Im Gegenteil: das Buch hat mich wunderbar unterhalten und die Handlung bereitet perfekt auf Elvancor und den zweiten Band vor, der im August erscheinen wird.

Wie ich es von den Aileens Büchern gewohnt bin, ist auch „Das Land jenseits der Zeit“ flüssig geschrieben, daß man es am liebsten nicht mehr auf die Seite legen möchte. Nicht nur steigt die Spannung im Laufe des Buches an, es wird auch immer unheimlicher. Das Ende des Buches ist sehr gut gelungen und vergrößert die Vorfreude auf Band 2 – zumal noch ein paar Fragen offen sind, auf deren Antworten ich sehr gespannt bin.

Die Handlung spielt in der Fränkischen Schweiz, ein Landstrich, den ich bisher persönlich nicht kenne, mir aber nun durch das Buch näher gebracht wurde. Leider fehlt eine Karte mit den wichtigsten Handlungsorte, die eine Orientierung leichter gemacht hätte.

Die Personen sind sehr schön dargestellt, die ein oder andere Peson entspricht zwar durchaus gängigen Klischees, was mir aber öfters ein Schmunzeln entlockt hat. Besonders gut gefällt mir Lena, die anfangs etwas kindlich-naiv erscheint und die ohne ihr Smartphone nicht leben kann.
Daher fand ich ihre weitere Entwicklung in dem Buch umso gelungener; diese war für mich überzeugend und nachvollziebar.

Meine zweite Lieblingsfigur ist Ragnar, der mir als Leser über lange Strecken einige Rätsel aufgegeben hat. Bei ein paar Spekulationen, die seine Person angehen, lag ich nicht so ganz falsch, aber bei einem Punkt hat die Autorin mich total überrascht.

Sehr gut gefallen haben mir die Reitszenen, die ich, obwohl ich Nichtreiter bin, sehr gut nachempfinden und geniessen konnte.

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Noch recht wenig Elvancor - dennoch gute Unterhaltung

Nach einem Autounfall muss die 18jährige Lena Sozialstunden im Altersheim ableisten. Auch wenn sie zuerst nicht begeistert von diesem ungewollten Ferienjob ist, freundet sie sich doch nach und nach mit einigen der Insassen an, so zum Beispiel mit Frau Winter, die ihr Geschichten aus einem phantastischen Land namens Elvancor erzählt, in das sie als junge Frau gereist sein und wo sie ihre große Liebe, den Krieger Maredd, getroffen haben will. Natürlich tut Lena diese Geschichten zuerst als Phantastereien einer alten Frau ab, dennoch hört sie ihr gerne zu. Nach ihrem Tod bekommt Lena einen Brief von Frau Winter, in dem diese sie gemeinsam mit ihrem Enkelsohn Ragnar auf eine Schatzsuche schickt. Obwohl Lena eigentlich nicht an die Geschichten glaubt, keine große Naturfreundin ist und Ragnar anfangs nicht sonderlich sympathisch findet, reizt sie die Aussicht auf einen wertvollen Schatz dann doch und die beiden fangen an, die Umgebung genauer unter die Lupe zu nehmen. Insbesondere, wer die Fränkische Schweiz etwas näher kennt, wird hier sicherlich einige Orte wiedererkennen, man kann sich die Handlungsorte aber anhand der Beschreibungen auch gut vorstellen.

Wer in diesem Buch eine Geschichte aus einer anderen Welt erwartet, muss sich bis zum zweiten Band gedulden. Hier weckt der Klappentext vielleicht falsche Erwartungen. In diesem ersten Teil von Elvancor wird der Handlung und den Protagonisten erst einmal sehr viel Raum gegeben, sich zu entwickeln. Phantastische Elemente spielen immer wieder mal ein bisschen in die Handlung hinein, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Hauptfigur Lena. Und die fand ich wirklich sehr gelungen dargestellt, auch wenn ich manche ihrer Handlungen, gerade am Anfang, nicht so recht nachvollziehen konnte, z.B. die Sache mit ihrem Exfreund. Durch Ragnar entdeckt sie ihre Liebe zur Natur, hinterfragt vieles, was für sie und ihre Freunde bisher selbstverständlich und lebensnotwendig war und ändert sich nach und nach von einem netten, aber eher oberflächlichen Mädchen zu einer sehr sympathischen jungen Frau. Sehr gut gefallen haben mir auch die Nebenfiguren, wie Lenas ziemlich coole Oma Gisela, deren Auftritte immer wieder für ein Schmunzeln sorgten.

Ich persönlich hatte mehr "Elvancor" erwartet, hatte aber dennoch viel Spaß an der Lektüre und bin nun ziemlich neugierig auf den zweiten Teil, der im August erscheinen soll.

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Ein magisches Buch

Zum Buch:
Die 18-jährige Lena wurde dazu verdonnert, Sozialstunden in einem Seniorenheim abzuleisten. Mit einer der dortigen Bewohnerinnen - Amelia Winter - freundet sie sich an. Frau Winter hat immer spannende Geschichten zu erzählen. Meistens handeln diese von dem fantastischen Land Elvancor, von dem sie fest überzeugt ist, dass es tatsächlich existiert.
Lena lernt Frau Winters Enkelsohn Ragnar kennen. Als die Seniorin stirbt, beginnt für Lena und Ragnar eine aufregende Suche nach einem Schatz.

Meine Meinung:
Ich habe es sehr genossen, dieses schöne Buch zu lesen! Es war spannend, fantastisch, romantisch und einfach nur schön. Lena und Ragnar sind zwei Figuren, bei denen man die Entwicklung, die sie durchmachen, sehr gut mitverfolgen kann. Besonders bei Lena kann man sehr gut sehen, wie sie reifer und verantwortungsbewusster wird.
Aileen P. Roberts hat einen ganz besonderen Schreibstil. Wenn ich ihre Bücher lese, befinde ich mich sofort mitten in der Handlung und bin von der Geschichte gefesselt. So war es schon beim "Feenturm", und so war es auch hier bei "Elvancor".
Den Aufbau dieses Zweiteilers finde ich auch sehr gelungen. Hier im ersten Band lernen wir zunächst die beiden Hauptprotagonisten Lena und Ragnar kennen. Ihre Freundschaft entwickelt und festigt sich; die Geschichte spielt dabei fast ausschließlich in Deutschland. Das tatsächliche Abenteuer in Elvancor folgt erst im zweiten Band, auf den ich mich schon jetzt sehr freue!

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Vorbereitung auf das magische Land jenseits der Zeit...

Durch einen schwerwiegenden Fehler wird die junge, gerade volljährige Lena dazu verdonnert, Sozialstunden in einem Seniorenheim zu machen. Doch dies wird ihr Leben vollständig verändern, denn es gibt noch mehr als das Hier und Jetzt.

Ich schließe mich denjenigen an, die ursprünglich gedacht haben, dass die Geschichte in Elvancor, dem "magischen Land jenseits der Zeit", spielen würde. Dass man aber erst zum Schluss einen Blick nach Elvancor werfen kann, war für mich persönlich nicht schlimm. Dieser erste Band macht den Leser mit den Charakteren bekannt. Die Hauptprotagonisten Lena und Ragnar sind sympathisch, auf wenn nicht gleich von Anfang an.

Lena entwickelt sich von einem "Mädchen" in eine junge Erwachsene. Sie reift an ihren Aufgaben und Begegnungen. Das zu verfolgen war sehr angenehm. Ihr ursprünglich einfacher Charakter hat dadurch Tiefe erfahren.

Ragnar ist der Typ "geheimnisvoll". Ruppig, unhöflich und Abstand wahrend ist er nicht gleich jedermanns Liebling. Aber auch er hat eine zweite Seite, ein weiche, romanitsche und ausgesprochen fürsorgliche, mit der er mich als Leser für sich einnehmen konnte.

Mit Lena und Ragnar auf abenteuerlicher Schatzsuche durch die Fränkische Schweiz, auf den Spuren keltischer Kultstätten zu gehen, haben Lust gemacht, diese bald mal zu besuchen und die "Route" nachzulaufen. Aileen P. Roberts hat die fantastischen Elemente sehr schön in die Gegenwart eingefügt, sodass ich mich nun angenehm auf Elvancor vorbereitet fühle. Auch viele der Nebenfiguren kann jederman in seiner Umgebung wiederfinden. Diese Charaktervielfalt, und durchaus realistisch dargestellt, hat mir in der Geschichte sehr gut gefallen.

Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil, der im August 2013 erscheinen wird. Elvancor, ich komme! Und vielleicht mache ich in der Zwischenzeit noch einen kleinen Reitkurs...

Fazit: Ein interessantes und spannendes Buch für junge Erwachsene und solche, die jung geblieben sind und noch träumen können.

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Prima Mischung von Fantasy, Spannung, Gefühl und Humor


Inhalt:
Lena hat gerade ihr Abitur gemacht, als sie in eine dumme Sache gerät. Statt wie geplant durch die Welt zu reisen, verbringt sie den Sommer mit Sozialstunden im Altenheim. Hier lernt sie die alte Frau Winter kennen, die gerne Geschichten von früher erzählt, von einem fernen Land, in dem die Zeit anders läuft, und von ihrem Geliebten Maredd, der eines Tages kommen wird, um sie zu sich nach Elvancor zu holen. Wen wundert es, dass Lena diese Geschichten für Hirngespinste einer alten Frau hält? Doch als Frau Winter stirbt, hinterlässt sie Lena einen Brief. Zusammen mit Ragnar, dem Enkel der alten Dame, soll sie sich auf Schatzsuche begeben. Ein Abenteuer nimmt seinen Anfang…

Meine Meinung:
Der Titel und der Klappentext lassen auf einen tollen Fantasy-Roman schließen. Den bekommt man auch. Allerdings ist der Fantasy-Anteil in diesem 1. Band noch relativ gering. Die Autorin lässt ihren Charakteren und ihrer Story dafür genügend Zeit, um sich logisch und sensibel zu entwickeln. Die Handlung findet hauptsächlich in unserer Welt statt, genauer gesagt, in der fränkischen Schweiz. Dabei greifen die beiden Welten ganz allmählich immer mehr ineinander. Mir hat diese Vorgehensweise ausgesprochen gut gefallen.

Das Buch lässt sich flott lesen, der Schreibstil ist erfrischend geradlinig. Trotzdem kommen auch detaillierte Beschreibungen nicht zu kurz. Ich konnte mir die Landschaft und die Personen gut vorstellen, hatte ein klares Bild davon vor Augen.

Wer’s gefühlvoll mag, ist hier ganz richtig: Von Trauer über Liebe und Wut bis zu Angst sind hier alle Gefühle vertreten. Und auch wer Spannung sucht, kommt auf seine Kosten.

Ein großes Plus dieses Romans sind die Charaktere. Sie sind so unterschiedlich, aber alle sind sehr gut getroffen. Die 18-jährige Lena wirkt anfangs noch etwas unreif und oberflächlich, entwickelt sich aber im Lauf der Geschichte zu einer selbstbewussten und kritischen jungen Frau. Besonders gut hat mir auch Lenas Oma Gisela gefallen, eine Art Kräuterhexe mit Hippie-Vergangenheit. Sie ist Lena eine große Stütze im Umgang mit den spießigen Eltern und sorgt für manches Grinsen im Gesicht des Lesers. Ragnar wirkt anfangs oft launisch und scheint voller Geheimnisse zu stecken. Zu Beginn mag Lena ihn nicht wirklich, aber für die Schatzsuche müssen sich die beiden ja notgedrungen zusammenraufen. Dabei erleben sie so manche schöne, aber auch gefährliche Stunden.

Ein gut gelungener Auftakt der Dilogie, deren 2. Band voraussichtlich im August 2013 unter dem Titel „Das Reich der Schatten“ erscheinen wird.

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Elvancor 1

Lena ist 18 Jahre alt und hat gerade ihr Abitur gemacht. Eigentlich wollte sie die Ferien nutzen, um ein bisschen zu reisen, doch das kam ganz anders. Weil sie und ihr Freund Kevin das Auto von Lenas Eltern zu Schrott gefahren haben, wird sie zu Sozialstunden im Seniorenheim verpflichtet. Und aus ist der Traum vom Reisen. Zunächst versieht sie ihren Dienst eher mürrisch, nur die beiden alten Damen Frau Winter und Frau Meister, und natürlich der Pfleger Timo, lassen sie die Zeit im Seniorenheim überstehen.
Frau Winter erzählt ihr fantastische Geschichten über einen Liebhaber der in einem anderen und ziemlich fantastischen Land lebt, die Lena natürlich als Spinnerei abtut, die aber trotzdem ganz witzig anzuhören sind. Im Seniorenheim lernt sie auch Ragnar kennen, den Enkel von Frau Winter. Ragnar ist ein seltsamer Typ, doch ein Brief an Lena nach dem Tod von Frau Winter, führt die beiden mehr und mehr zusammen.

Lena las Hauptcharaktere der Geschichte, hat mir gut gefallen. Zunächst noch der mürrische Teenager, macht sie im Laufe der Geschichte eine ziemliche Veränderung durch. Ihr Dienst im Seniorenheim und auch ihr Kontakt zum Naturverbundenen Ragnar, verhelfen ihr schnell dazu, erwachsener zu werden. Plötzlich kommen ihr ihre alten Freunde nur noch albern und kindisch vor. Klar, manchmal hätte ich Lena ein bisschen schütteln können, aber das hat zur Geschichte gepasst.

Und auch bei Ragnar weiß man zu Anfang nicht, was man von ihm halten soll. Manchmal kommt er ziemlich unsympathisch rüber und dann wieder, im Umgang mit den Pferden z.B., spürt man, das er ein besonderer Mensch ist. Seine Großmutter bittet ihn zusammen mit Lena nach einem geheimnisvollen Schatz zu suchen. Und so verbringen Ragnar und Lena viel Zeit miteinander.

Aber nicht nur diese beiden Hauptcharakteren der Geschichte haben mir gefallen. Auch die anderen beteiligten Personen waren liebevoll und sehr unterschiedlich dargestellt. Lenas Eltern, zwei mürrische Personen, die nur darauf bedacht sind was die anderen denken. Lenas Oma, eine zur Hippiezeit groß gewordene und total witzige Person. Immer wieder steht sie Lena zur Seite und unterstützt sie, oft auch gegen den Willen ihrer Eltern. Frau Käppler, der Hausdrachen im Seniorenheim. Ab und an kriegt sie aber ihr Fett weg, denn nicht alle Bewohner des Seniorenheims sind senil. Timo, der Pfleger im Heim, in den nicht nur Lena verliebt ist.

Obwohl es sich um eine fantastische Geschichte handelt, spielt sie in diesem ersten Teil doch fast nur in unserer Zeit. Sie bereitet uns auf die Welt und die Bewohner von Elvancor vor. Ich bin nun sehr gespannt, wie es in Elvancor weiter gehen wird. Denn dahin führt die Geschichte uns. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich kann sagen, der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut. Die Geschichte hat sich leicht und flüssig lesen lassen und fesselt dennoch. Die Spannungskurve steigt nach und nach an. Die Personen waren mit Sorgfalt und sehr verschieden dargestellt. Also nicht nur die Fortsetzung ist für mich interessant, auch die anderen Geschichten der Autorin werde ich mir ansehen.

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Elvancor .... Land der Phantasie ??

Lena - eine junge Frau von 18 Jahren hat gerade ihr Abitur abgeschlossen. Eigentlich möchte sie nun erst mal reisen und sich die Welt anschauen aber erstens kommt es anders zweitens als man denkt. Wegen eines dummen Fehlers aus Liebe muss sie ihre Pläne zuerst einmal aufschieben und stattdessen Sozialstunden in einem Altenheim ableisten.

Bei ihrer täglichen Arbeit im Altenheim lernt Lena die ehemalige Malerin Frau Winter kennen. Diese erzählt ihr immer wieder von ihrem früheren Geliebten der sie bald abholen wird und von einem Land namens Elvancor. Lena hält die Geschichten für die Hirngespinste einer alten Frau - bis Frau Winter stirbt und einige merkwürdige Dinge passieren.

In ihrem Abschiedsbrief bittet sie Lena, gemeinsam mit ihrem Neffen Ragnar, nach einem Schatz zu suchen. Obwohl sich Lena und Ragnar am Anfang nicht sonderlich mögen erfüllen sie den letzten Wunsch Frau Winters und begeben sich auf die Suche nach Hinweisen die zum Schatz führen.

Die Beiden müssen einige Hindernisse überwinden bis sie dann - fast schon am Ende des Buches - tatsächlich das Land Elvancor erreichen. Jedoch betreten Lena und Ragnar Elvancor auf unterschiedlichen Wegen ..........

Zum Buch:
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in seinen Bann gezogen. Aileen P. Roberts versteht es meisterhaft den Wunsch in einem zu wecken das Buch jetzt und sofort bis zum Ende zu lesen.

Neben den Haupt-Protagonisten Lena, Frau Winter und Ragnar gibt es noch einige andere Darsteller wie die Familie, Freunde und Arbeitskollen von Lena oder die Familie von Frau Winter. Das Buch ist jedoch nicht überladen durch die vielen Personen die zudem charakterlich hervorragend beschrieben wurden.

Mich persönlich hat es nicht gestört, daß es erst zum Ende des Buches nach Elvancor geht. Leider lässt der Klappentext anderes vermuten, was eventuell bei dem Einen oder Anderen Leser zur Enttäuschung führt. Aber Lena und Ragnar haben in der ihrigen Welt erst mal so viele Dinge zu erledigen um den Schatz zu finden, daß es für mich stimmig ist erst zum Ende des Buches nach Elvancor zu kommen. Das macht richtig Lust darauf den 2. Teil auch zu lesen um zu erfahren wie es denn weitergeht.

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Mysteriöse Suche nach dem Schatz aus Elvancor

INHALT
Große Pläne hatte die 18-jährige Lena für die Zeit nach dem Abitur und wollte eigentlich etwas von der Welt sehen fern ab ihres fränkischen Provinznests. Nach einem Unfall mit dem Wagen ihres Vaters nach einer Party muss sie stattdessen Sozialstunden im Altenheim ableisten, um für den entstandenen Schaden aufzukommen. Dort lernt sie die ältere Malerin Frau Winter kennen, die ihr von einem mystischen Land jenseits der Zeit, einem geheimnisvollen Schatz und ihrer großen Liebe Maredd erzählt. Aufmerksam lauscht Lena den fesselnden Erzählungen der alten Dame, auch wenn sie diese als fantasievolle Hirngespinste abtut und nicht ernst nimmt. Nach dem Tod der Seniorin erhält Lena einen merkwürdigen Brief, in dem sie Lena bittet, sich gemeinsam mit ihrem etwas sonderbaren Enkel Ragnar, den sie bislang nur flüchtig aus dem Altenheim kennt, auf die Suche nach einem wertvollen Schatz zu begeben. Hinweise auf die Fundorte hat Frau Winter angeblich auf ihren Gemälden aus der näheren Umgebung hinterlassen. So begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Suche und kommen sich dabei langsam immer näher. . .

MEINE MEINUNG
"Elvancor – Das Land jenseits der Zeit" ist der spannende Auftakt eines Fantasy-Zweiteilers von Aileen P. Roberts.
Die sehr schön ausgearbeitete Protagonistin Lena war mir mit ihrer liebenswürdigen, offenen und lebendigen Art schnell sympathisch. Sehr gut kann man sich in ihr selbstverschuldetes Dilemma hineinversetzen und hat Mitleid mit ihr. Sehr einfühlsam wird beschrieben, wie die etwas oberflächlich und naiv wirkende Lena im Laufe der Ereignisse deutlich reifer und verantwortungsbewusster wird und sich traut, auch eigene Entscheidungen zu treffen. Manchmal habe ich allerdings gehofft, dass sie etwas mehr gegen ihre konservativen Eltern opponieren würde.
Auch der sehr naturverbundene Ragnar ist ein interessanter, vielschichtiger Charakter, der zunächst als sehr reserviert und geheimnisvoll geschildert wird. Lena findet ihn anfangs nicht sehr sympathisch und ärgert sich oft über sein abweisendes, launisches Verhalten. Später lernen wir neben seinem äußerst einfühlsamen Wesen immer neue faszinierende Facetten seines Charakters kennen.
Während mir Lenas Eltern doch etwas zu eindimensional und spießig geraten sind, ist Lenas absolut unkonventionelle Hippi-Oma Gisela ein wahrer Lichtblick und neben den beiden Protagonisten eine meiner Lieblingsfiguren, die mit viel Liebe zum Detail gezeichnet ist.
Sehr behutsam und unaufgeregt entwickelt sich die Geschichte mit der gemeinsamen Schatzsuche an mystischen, keltischen Kultstätten, Episoden aus Lenas Arbeitsalltag im Altenheim und vielen stimmungsvollen Schilderungen von gemeinsamen Austritten durch die Gegend. Sehr gefühlvoll und glaubwürdig schildert die Autorin die schrittweise Annäherung der beiden Protagonisten während ihrer ereignisreichen Unternehmungen, aus der sich schließlich eine enge freundschaftliche Beziehung zwischen dem attraktiven Ragnar und Lena entwickelt. Man ahnt bereits, dass sich hier eine zarte Liebesgeschichte anbahnt.
Der größte Teil der Handlung ist in diesem Band noch in der realen Welt angesiedelt, genauer gesagt in der von Kelten-Sagen umwobenen Fränkischen Schweiz. Die Beschreibung der Landschaft und der verschiedenen Schauplätz finde ich sehr gelungen.
Erst allmählich merkt man, dass mysteriöse Wesen aus einer fantastischen Welt fast unmerklich Einzug in unsere reale Welt gehalten haben. Sehr geschickt wird diese mystische, fantastische Komponente aus einer anderen Perspektive beschrieben. Sie verbreitet eine zunehmend unheilvolle, bedrohliche Atmosphäre bis sie schließlich auch das Leben unserer Hauptfiguren beeinflusst.
Zum Ende des Romans überschlagen sich die Ereignisse regelrecht, die fantastischen Elemente bestimmen immer häufiger die Handlung und wir dürfen am Ende einen kurzen, neugierigen Blick in jenes verheißungsvolle Land jenseits der Zeit werfen.
So können wir uns schon voller Spannung auf die Fortsetzung von Elvancor mit dem Titel „Das Reich der Schatten“ freuen, die bereits im August 2013 erscheinen wird.

FAZIT
Ein gelungener und unterhaltsamer Auftakt des Fantasy-Zweiteilers, der schon sehr neugierig auf die Fortsetzung macht!

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