Oliver Plaschka: Das Licht hinter den Wolken

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Oliver Plaschka: Das Licht hinter den Wolken
ET (D)
2013
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783608939163

Informationen zum Buch

Seiten
688

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Keine Geschichte beginnt ohne das, was zuvor passiert ist.

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Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer SarikDie Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer Sarik.

Seit ihrer Kindheit träumt die junge April von einem fernen, magieverheißenden Licht, das sie in die Welt hinauslockt. Doch kaum ist sie ihrem Heimatdorf und der Tyrannei ihres Vaters entkommen, gerät sie an den Fealv Janner. Der junge Söldner ist auf der Suche nach seinen Wurzeln und steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Nachdem die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann getötet haben, werden sie endgültig zu Gesetzlosen und geben sich die Namen ihrer Schwerter. Bald schon sind sie für ihre Taten berüchtigt. Ihre Wege kreuzen sich mit denen Sariks, eines verbannten Zauberers, der sich dem Verebben der Magie entgegenstellt. Keiner von den dreien ahnt, dass sie den Lauf der Welt für immer verändern werden ... ganz, wie es das Licht hinter den Wolken will.

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High-Fantasy für aufmerksame Leser mit erfrischenden Ideen

„Das Licht hinter den Wolken“, ein Fantasyroman von Oliver Plaschka, der sich vor Jahren Tolkien als Vorlage nahm, um ein eigenes Rollenspielszenario zu kreieren und durchzuspielen . Nun präsentiert er uns das Ergebnis seiner Ideen und des Spielverlaufs, mit dem feinen Unterschied, dass das Buch statt mit Hobbits, Elfen oder Zwergen mit sogenannten Fealva, Eolyns oder Timei, humanoiden Katzenwesen, ausgeschmückt ist. Von diesen Völkern erinnerten mich aber nur die Eolyns stückweit an die aus den Sagen bekannten Elfen.
Zauberer gibt es hier natürlich auch, aber Fürsten werden Senatoren oder Dons bezeichnet und ja, auch in dieser mittelalterlich geprägten Welt scheint sich die Magie der Welt so gut wie entzogen zu haben.
Der große Gegenspieler hier nennt sich Nesaja. Er allerdings schart weder Orks- oder Troll-artige Gestalten, noch überhaupt eine Armee um sich, wie wir es von Sauron mit seinen Verbündeten kennen.
Als erfrischend und bereichernd empfand ich in diesen Roman das Phänomen um die sogenannten Wechselbälger, welche erst später eingeführt werden und eine Schlüsselrolle in dieser Geschichte einnehmen. Um keinerlei Spannung vorweg zu nehmen, soll von diesen aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten werden.
Nachhaltig blieb mir die Beschreibung um den Aufbau dieser Welt, wo sozusagen „unten“ die Menschen und ältere Völker leben, und „oben“ Wesenheiten existieren, die über das Schicksal der Unteren bestimmen können. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn da gibt es noch weitere Einzelheiten und Bedingungen, die hier zu nennen, ebenfalls zu weit gehen würde.

Insgesamt gesehen beschränkt sich diese Geschichte auf vier wichtige Personen:
April ist eine junge Frau, mit tragischem Hintergrund. Ihre Mutter ist mit ihrer Geburt gestorben und ihr Vater ist unglücklich und mit seiner einzigen Tochter stets unzufrieden. April bricht eines Tages aus ihrem Alltag aus und folgt endlich dem Licht einer Sonne, die nur sie und sonst niemand wahrzunehmen scheint.
Cassiopeia lernen wir als Mädchen kennen und begleiten sie bis über ihre Ausbildung hinaus. Sie erweist sich als sehr starke Persönlichkeit, die sich sehr zielstrebig, diszipliniert und konsequent überwiegend allein durchs Leben schlägt.
Der sehr misstrauische und zweifelnde Zauberer in diesem Buch heißt Sarik. Er kann sich an seine Vergangenheit nicht mehr erinnern. Er erhält einen Auftrag, den er mit Hilfe eines Irrlichts auf seine Weise verfolgt.
Schließlich haben wir noch den Fealven Janner, der lange auf der Suche nach seinem Vater war, einem legendären Befreier und Revolutionären, bevor er April kennenlernt und damit beginnen möchte, seine eigenen Geschichten zu schreiben.

Der Einstieg in diesen Roman fiel mir sehr schwer, da man relativ viele Personen kennenlernt und zunächst mit der Ordnung dieser Welt vertraut gemacht wird. Sehr erschwerend kamen dann noch häufige, zeitlich versetzte Szenenwechsel hinzu. Erst nach knappen einhundert Seiten hatte ich das Gefühl so langsam einen Überblick zu haben.
Doch auch danach gilt es, weiterhin sehr aufmerksam zu bleiben, denn weitere Personen werden vorgestellt, Legenden werden erzählt, nach denen der Blick für Konstruktion und Realität in diesem Buch leicht verwischt.
Die anfängliche Komplexität legt sich zum Glück und die Geschichte gewinnt an Fahrt. Es folgen temporeichere Szenen, Fäden werden zusammengeführt und oftmals wieder aufgefächert und Oliver Plaschka beweist Experimentierfreude, die sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist. Mir persönlich gefiel der Ausflug in die Kapitel, die Western-mäßig oder mit starken Tarantino-Einschlägen gestaltet sind. Auch den alchimistischen und technischen Fortschritt heißt der Autor willkommen, wenn es um Kommunikation geht, oder die Kulisse an klassische Piratenfilme erinnert.
Die Sprache ist sehr modern, wenn auch stellenweise etwas unpassend gehalten; wenn beispielsweise die Verwendung des Wortes „Liebling“ in bestimmten Dialogen noch häufiger aufgetaucht wäre, hätte ich vor lauter Kitsch-Klischee-Assoziation das Buch womöglich noch völlig aus den Händen verlieren können.
Dem gegenüber stehen jedoch auch einige bildgewaltige Szenen, die selbstverständlich auch auf den Schreibstil zurückzuführen sind. Der Autor schafft in diesen Passagen dichte Atmosphären, die von wunderschönen Mysterien, wahrlich zauberhaften Melodien zu düsteren Endzeitstimmungen bis hin zu abstrakten, gänsehauterzeugenden Ungeheuerlichkeiten reichen.

Keinesfalls liefert uns Oliver Plaschka hier eine Novität, doch hat er viele gute Ideen integriert, um für frischen Wind zu sorgen. Die Geschichte fordert aufmerksame Leser, bietet Tiefe und Spannung, ist vielschichtig, abwechslungsreich und überraschend bis hin zum großen Schluss, bei dem für jedermann was dabei sein könnte.

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Vielschichtige Fantasy mit wunderbarer Sprache

April wächst ohne Mutter und von ihrem Vater ungeliebt in einem kleinen Dorf auf. Nur das Licht, das sie in ihren Träumen sieht, gibt ihr etwas Hoffnung. Mit 17 Jahren gelingt ihr endlich die Flucht. Nach kurzer Zeit trifft sie auf den Fealva Janner, mit dem sie in Schwierigkeiten gerät, woraufhin beide fliehen müssen. Auf ihrer Flucht begegnen sie dem verwirrten Zauberer Sarik. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, warum die Magie auf der Welt immer weniger wird.

Der Autor entwirft eine komplexe Geschichte, die dem Leser einiges an Aufmerksamkeit abverlangt. Man muss die einzelnen Handlungsstränge konzentriert verfolgen, ansonsten stellt sich schnell Verwirrung ein. Dafür wird man mit einer spannenden und vielschichtigen Erzählung abseits des Fantasymainstreams belohnt. Natürlich gibt es auch in diesem Roman bekannte Elemente aus dem Genre, diese wurden jedoch auf eigene Weise verarbeitet.

Ein großer Pluspunkt ist die zauberhafte Sprache, die das Lesen zum Genuss machte. Manche Formulierungen habe ich mir gerne zweimal durchgelesen und einige Episoden kann ich noch jetzt bildhaft vor mir sehen. Unterstützt wird dies durch die schönen und stimmungsvollen Zeichnungen am Anfang jedes Abschnittes.

Die Charaktere sind allesamt vielschichtig angelegt, auch wenn ich mit einigen mehr anfangen konnte als mit anderen. Besonders sympathisch waren mir die Senatorentochter Cassiopeia und der Zauberer Sarik. Mit April und Janner wurde ich nicht wirklich warm. Vor allem die Beziehung der beiden zueinander fand ich nicht sehr glaubwürdig.

Das Ende der Geschichte war für mich dagegen sehr befriedigend, so dass ich das Buch mit einem guten Gefühl zuklappen konnte. Allerdings nicht das letzte Mal, denn "Das Licht hinter den Wolken" werde ich mit Sicherheit noch ein weiteres Mal lesen.

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Kein Buch für "zwischendurch"

Inhalt:
Ein Zauberer, zwei junge Frauen, ein Fealv und zwei Schwerter: Banneisen und Schneeklinge - Das Schicksal dieser vier (+2) führt sie zueinander.
Eine Zeit im Umbruch, instabil und ohne Ordnung, in der Sarik, April, Cassiopeia als auch Janner sich selbst, ihren Weg und eine fast verlorene Zukunft finden müssen. Es gibt viele Abenteuer und Gefahren zu bestehen, viele Veränderungen, die die Geschichte zwingen, immer wieder umgeschrieben zu werden.
Und wer ist eigentlich Tausenddorn?


Meine Meinung:
Diese Geschichte wird dem High-Fantasy zugeordnet. Eine Geschichte, in einer eigenen Welt. Es hat mir großen Spass gemacht, das "Zwei-Ringe-Land" zu entdecken, die Bewohner - Mensch als auch Magiewesen - kennenzulernen.
Oliver Plaschka hat eine sehr interessante Welt samt ihrer Figuren erfunden. Um sie zu entdecken ist dabei besonders die Karte vorteilhaft, jeweils im Buchdeckel als auch -rücken, auf der man die Reise und die Ziele begleiten kann. Stets ist es möglich sich zu orientieren. Je nachdem, wo man sich in der Geschichte befinden, kann man so praktischer weise entweder vorne oder hinten nachschauen. Am Ende findet der Leser auch eine Zeittafel, die als Hilfestellung dient, damit der Überblick nicht verlorengeht. Mit schöner Sprache erzählt der Autor die Geschichte der Protagonisten, Sagen des "Zwei-Ringe-Landes" und warum dort so langsam die Magie verloren geht.
Die Hauptcharaktere sind interessant und dreidimensional. Sie haben Stärken und Schwächen, handeln mal logisch aber auch emotional. So wirken sie "echt" und überzeugend, auch wenn ich nicht alle gleichermaßen mochte.
Auffallend schön sind auch die tollen Zeichnungen, die man vor jedem großen Kapitel findet.

Doch leider war ich mit dieser großen Erzählung etwas überfordert. Die vielen Handlungsstränge sind ineinander verwoben, doch ich wusste nicht mehr so richtig, wo die "echte" Welt anfängt und ihre Sagen enden. Die Trennung ist sehr zart, sodass sie für mich nicht eindeutig genug war. So verwechselte ich einige Figuren, die es eigentlich so nicht wirklich gab.
Viele Wesen waren neu für mich und ich musste sie erst kennenlernen. Es dauerte eine kleine Weile, bis ich mir ein Bild von den Fealv, den Eolyn und den Timei gemacht hatte. Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch in einer Leserunde gelesen habe, denn so konnte mir doch vieles erklärt werden, das ich nicht sofort verstanden habe, wie z.B. die Krankheit der Eolyn.

Ich gestehe, dieses Buch hat mich überfordert. Vielleicht, weil es angelehnt ist, an die Idee von Rollenspielen, mit denen ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht habe. Dies ist auf jeden Fall kein Buch für zwischendurch. Es fordert den Leser in höchstem Maße und bedingt ein Lesen mit möglichst wenigen Unterbrechungen.

Auch wenn es nicht ganz das Richtige für mich war, obwohl ich Fantasy liebe, spreche ich eine Leseempfehlung für Fantasy-Liebhaber aus. Denn wer es nicht versucht, kann nachher auch nicht sagen, ob er der Geschichte hätte besser folgen können als ich! ;-)

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(Aktualisiert: 03 Mai 2013)
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Banneisen und Schneeklinge

Inhalt:
In der Welt des Strahlenden Reiches versiegt allmählich die Magie, an die immer weniger Menschen glauben. In dieser Zeit werden die Geschichten von drei Menschen erzählt: die junge April, die zeitweise über seherische Fähigkeiten verfügt und einer zweiten Sonne, die nur sie sieht, folgt.
Cassiopeia, eine Senatorentochter, die den Mörder ihres Vaters sucht.
Und Sarik, ein Magier, der aus einem sehr langen Schlaf erwacht und sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern kann.
Das Schicksal dieser drei Menschen und die Rückkehr der Magie hängen in einer Weise zusammen, die nur wenigen bekannt ist.

Meine Meinung:
Der Roman erzählt eine wunderschöne und phantastische Geschichte ohne dabei allzu blutrünstig zu sein bzw. ohne seitenlange Erzählungen von Kampfgeschehnissen. Da ich bei Fantasy-Romanen gerne dicke Bücher bevorzuge, habe ich mich gefreut, daß dieses Buch über 600 Seiten umfasst; für mich gab es keine Längen in dem Buch, im Gegenteil, meinetwegen hätte die eine oder andere Geschichte sogar noch ausführlicher sein dürfen.

Die Handlung teilt sich in drei Erzählstränge auf, deren Zusammenhang lange Zeit nicht ersichtlich ist, sich dann aber wunderbar ineinanderfügen. Allerdings muß man sehr aufmerksam lesen, da am Anfang viele Details angeführt und Andeutungen gemacht werden, die man zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht verstehen kann und dadurch leicht in Vergessenheit geraten können. Dann kann die Handlung stellenweise verwirrend werden.
Sehr gut gefallen haben mir die vielen Geschichten in der Geschichte, so was mag ich sehr gerne.

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind die unterschiedlichen Handlungsorte, die man so teilweise nicht in einer phantastischen Bücherwelt erwarten würde und damit erfrischend anders waren.

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und zeichnen sich dadurch aus, daß sie nicht nur einfach in Gut und Böse eingeteilt werden, sondern die Grenzen hier teilweise verschwimmen. Die Entwicklung der Personen hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und konnte ich gut nachvollziehen. Das Ende des Buches fand ich gelungen, auch wenn ich mir einen Aspekt etwas anders gewünscht hätte, so passte es doch gut zur vorherigen Handlung.

„Das Licht hinter den Wolken“ ist mein erstes Buch von Oliver Plaschka – es wird aber nicht das Letzte bleiben.

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Anspruchsvolle Fantasy aus deutscher Feder

In den östlichen Provinzen liegt das kleine Dorf Gabors Furt. Hier lebt April, ein blasses und unheimliches Mädchen, denn sie sieht die zweite Sonne. Ihre Kindheit ist nicht sehr behütet. Die Mutter im Kindbett gestorben, der Vater gewalttätig und kaum genug Geld zum leben. Eines Tages begegnet April einem Fremden. Er behauptet ein Zauberer zu sein und schenkt ihr nach einem kurzen Gespräch einen Regenbogen. Dieser Moment verändert so vieles, denn Magie - bis dahin längst vergessen in der Welt - war wieder spürbar.

Kurz darauf verlässt April ihre Heimat. Von der bevorstehenden großen Aufgabe ahnt sie nichts. Ihr Schicksal teilt sie jedoch mit dem Söldner Janner, der Kriegerin Cassiopeia sowie den Wundern und Legenden des Kaiserreichs.

"Ihr Name ist Schneeklinge", sagt er leise. "Und ihre Geschichte ist eine traurige, die schon lange nicht mehr erzählt worden ist…"

Auf mein erstes Buch von Oliver Plaschka war ich schon sehr gespannt. Fantasy aus dem Hause Klett-Cotta verspricht anspruchsvolle und gut durchdachte Geschichten. Der Roman kommt als schickes Hardcover daher, die Umschlaggestaltung ist wunderschön und passt zum Inhalt. Innen fällt direkt eine große Landkarte ins Auge, die detailliert gestaltet ist und zu ersten Entdeckungstouren einlädt.

Der Einstieg in die Story selbst ist mir sehr leicht gefallen. Ich mag die leisen, aber ausdrucksstarken Worte, mit denen die Geschichte direkt mein kleines Leserherz erreicht. Das war also meine Ankunft in einer Fantasywelt Ende des 16. Jahrhunderts, die mich für knapp 700 Seiten beschäftigen wird. Schnell war das erste Kopfkino geboren und die wilden Spekulationen begannen. Was hat es mit dem verwirrten Zauberer auf sich und wohin ist die Magie verschwunden?

Der Autor bedient mehrere Handlungsstränge und arbeitet mit Rückblenden. Hier geht es aber nicht nur um die Vergangenheit der Charaktere sondern auch um integrierte Mythen und Überlieferungen aus der alten Zeit. Wie ein großes Puzzle setzt sich die Geschichte zusammen und man muss schon sehr aufmerksam lesen, um alle Einzelheiten zu behalten. Der Spannungsbogen wächst und in einem großen Showdown endet das Abenteuer von April, Janner, Zauberer Sarik und Cassiopeia. Die Rätsel um Feinde und Freunde werden gelöst, neue Legenden geboren und ein Neuanfang ist möglich.

Fazit: komplexe Geschichte, die einen Regenbogen wert ist!

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