Janika Nowak: Das Lied der Banshee

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Janika Nowak: Das Lied der Banshee
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783426283394

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Erster Satz
Die Zeit zu erwachen war gekommen.

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Handlungsort

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Als Aileen erfährt, dass sie die letzte Banshee ist, glaubt sie an einen schlechten Scherz. Sie soll eine Gestalt aus der irischen Sagenwelt sein? Sie soll den Tod von anderen Menschen vorhersagen und mit ihrer Stimme Magie wirken können? Das ist doch vollkommen absurd! Ihre seltsamen Träume und ein Zwischenfall, den sie sich beim besten Willen nicht erklären kann, bringen sie jedoch ins Grübeln. Das junge Mädchen ahnt noch nicht, dass ihr Abenteuer mit dieser Enthüllung erst beginnt. Dass sie in eine Welt eintauchen wird, in der Mythen und Legenden keine Erfindung sind. Dass sie zusammen mit Sirenen, Wassermännern und Nymphen den Kampf gegen ein uraltes Wesen aufnehmen muss. Und dass sie sich verlieben wird. In einen guten Freund, der plötzlich nicht mehr in diese neue Welt passt ...

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Überladen

Aileen ist eigentlich eine ganz normale 17jährige. Bis sie auf dem Heimweg nach einem Konzert von unheimlichen Kerlen überfallen wird und diese mit einem Schrei schachmatt setzt. Kurz darauf wird sie von Harpyien angegriffen. Moment einmal, die gibt es wirklich? Aileen erfährt das sie eine Banshee ist, vermutlich die letzte. Mit Unterstützung eines Wassermanns, einer Sirene, einer Oni und ihrem menschlichen Freund Thomas flieht sie aus ihrer Heimat Berlin zum Zuhause des Wassermanns um in Sicherheit ihre Fähigkeiten zu erlernen. Doch auch das ist nur der Anfang einer weiteren Reise, denn die Kinder der Göttin Nyx setzen alles daran die anderen "Götterkinder" zu vernichten.

Eigentlich hatte die Inhaltsbeschreibung zunächst sehr interessant geklungen. Mit Banshees habe ich mich bisher nie wirklich beschäftigt, aber ich hatte nichts dagegen mal einen Roman zu lesen der sich näher mit diesen beschäftigt. Doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Zwar war Aileen, die Banshee, die Hauptfigur und Ich-Erzählerin, dennoch hatte ich das Gefühl das auf ihr und ihren Banshee-Fähigkeiten eigentlich gar nicht der Fokus lag. Ihr Todesfee-Dasein schien hauptsächlich für einen mystischen Touch und ein paar praktische Superkräfte gut zu sein, aber nicht mehr.

Und anstatt sich ein mythisches Wesen zu nehmen und näher zu beleuchten hat sich die Autorin leider entschieden ganz viele verschiedene Wesen (Nymphen, Nixen, Gargoyles, Lamien etc.) einzubringen. Das Buch ist übervölkert mit mythischen Völkern und das macht die Behandlung aller Wesen eher oberflächlich. Die meiste Zeit fühlte es sich an als würde ich von einer gewöhnlichen Superheldentruppe lesen.

Auch bei der Story wäre weniger mehr gewesen. Es gibt Elemente (Probleme) bei denen ich mich unwillkürlich fragte warum sie eingebracht wurden, da sie viel zu schnell und nebenbei gelöst wurden, dafür aber die Handlung unnötigerweise noch aufblähten. Besser wäre es gewesen z. B. die Fehde zwischen Nymphen und Gargoyles wegzulassen und anderen Szenen dafür mehr Raum zu geben. Z. B. dem Endkampf, der im Vergleich zur Gesamtseitenzahl etwas kurz geraten ist. A pro pos Endkampf - natürlich muss da auch noch ein sehr mächtiger "Wächter" sein gegen den man letztendlich antreten muss. Eine Nummer kleiner war für die Autorin wohl leider nicht gut genug.

Aileen ist mir leider nicht die ganze Zeit über sympathisch gewesen (schlecht für eine Ich-Erzählerin), dafür waren ihre teilweise schön frechen Kommentare immerhin erfrischend. Allerdings fand ich davon abgesehen die Charaktere eher blass und farblos. Immerhin war das Buch flüssig und schnell zu lesen und die Ausstattung (Cover, Illustrationen) ist echt gelungen!

Mein Fazit: Der Fokus ist zu wenig auf der Banshee, die Story ist zu überladen und hat Potential verschenkt. Leider wird die Autorin ihrer Story nicht gerecht. Ich bin daher etwas enttäuscht von dem Buch und lande bei 2,5 Punkten. Aufgrund der wirklich schönen Ausstattung runde ich auf 3 Punkte auf.

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