Aileen P. Roberts: Das Reich der Schatten

Aileen P. Roberts: Das Reich der Schatten

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Aileen P. Roberts: Das Reich der Schatten

Autor

Biografie & Bibliografie von
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783442479306

Informationen zum Buch

Seiten
608

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Leise rauschte der Wind in den Baumkronen rund um die Esperhöhle.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Sie folgt ihrem Seelengefährten in ein Land jenseits der Zeit und in ein großes Abenteuer.

Auf der Suche nach ihrer großen Liebe Ragnar hat die 18-jährige Lena die Welt der Menschen verlassen und Elvancor betreten – das Land jenseits der Zeit. Dort warten neue Aufgaben auf sie. Denn geheimnisvolle Schattenwesen bedrohen die Menschen in Elvancor ebenso wie dessen Ureinwohner, die Tuavinn. Krieg droht auszubrechen, und Lena gerät zwischen die Fronten. Verzweifelt hofft sie auf Ragnars Hilfe, doch dieser ist eigenartig distanziert und scheint fasziniert von der Macht der Schatten. Bald ist sich Lena nicht mehr sicher, auf wessen Seite er steht – und ob sie jemals seine Liebe zurückgewinnen wird ...

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Elvancor die zweite!

Lena ist nun in Elvancor und trifft dort den totgeglaubten Ragnar wieder, ebenso wie die alte Frau Winter, von der sie im ersten Band überhaupt erst von Elvancor und seinen Geheimnissen erfahren hat. Nur ist Amelia hier in Elvancor nicht mehr alt, sondern wieder eine junge Frau und endlich mit ihrer großen Liebe, dem Tuavinn Maredd vereint. Lena ist fasziniert von diesem fremden Land jenseits der Zeit und natürlich überglücklich, dass Ragnar hier noch am Leben ist. Doch schnell ziehen auch über dem vermeintlichen Paradies Elvancor Schatten auf. Ragnar wird aufgrund seiner Herkunft und besonderen Fähigkeiten von einigen anderen Tuavinn mit Argwohn betrachtet, was ihm schwer auf der Seele liegt. Zudem scheinen die unheimlichen Schattenwesen Rodhakan vermehrt ihr Unwesen zu treiben und die Menschen in Elvancor haben sich zunehmend von den Tuavinn entfremdet und leben nicht mehr nach deren Lehren.

In diese gefährliche Zeit der Umbrüche und Unsicherheiten kommt nun also Lena. Schon kurz nach ihrer Ankunft wird sie auch hautnah in die Unstimmigkeiten verwickelt und muss sich in der fremden Welt behaupten. Langweilig wird es hier auf jeden Fall nicht, denn es wird jede Menge Action und Abwechslung geboten, aber auch ruhigere Abschnitte zum Durchatmen.

Nachdem der erste Band überwiegend in unserer Welt spielte, geht hier nun endlich die Reise nach beziehungsweise in Elvancor los. Die andere Welt weist viele spannende und nachdenkenswerte Besonderheiten auf, ähnelt der unsrigen aber auch in manchen Dingen, so dass man sich unwillkürlich fragt, ob Menschen denn immer überall gleich handeln werden oder sich vielleicht auch einmal anders entwickeln könnten?

Ein besonderes Rätsel blieb für mich lange Zeit die Beziehung zwischen Ragnar und Lena. Sind sie nur gute Freunde oder wahre Seelenverwandte? Die Auflösung am Ende war überraschend und ich musste einige Zeit darüber nachdenken, fand sie aber mal etwas ganz anderes und so auch in sich stimmig. Den Schluss fand ich relativ offen gehalten und so könnte ich mir vorstellen, dass wir irgendwann nochmal nach Elvancor zurückkehren könnten, auch wenn dies momentan laut Autorin nicht geplant ist.

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Gefühle, Kämpfe und viel Fantasie

Der zweite Band der Elvancor-Dilogie schließt nahtlos an den ersten an. Im ersten wurde der Grundstein für die Beziehung zwischen Lena und Ragnar gelegt und viele Details, die das magische Land Elvancor betreffen, eingeführt. Daher ist es empfehlenswert, diesen vorher zu lesen. Vieles ist sonst vielleicht nicht so gut nachzuvollziehen. Während der erste Teil fast nur in unserer Welt spielte, findet die Handlung nun überwiegend in Elvancor statt.

Nach Ragnars Tod ist dieser nach Elvancor gelangt. Auch Lena wird von Maredd mittels des Amuletts dorthin gebracht. Elvancor wirkt auf den ersten Blick wie das Paradies, doch ist auch hier nicht alles eitel Sonnenschein. Die Tuavinn, Maredds Volk, haben Probleme mit den Menschen, die nicht weiter in die Ewigkeit ziehen wollen, und natürlich auch mit den Schattenwesen, den Rodhakan.

Lena erlebt schon gleich zu Beginn ein heftiges Abenteuer, in dessen Verlauf sie aber viel von Elvancor und seinen Bewohnern kennenlernt. Die Information kommt hier vielleicht ein bisschen zu geballt und man kann als Leser Probleme haben alles einzuordnen und sich ein bisschen überfordert fühlen. Aber keine Angst, nach und nach wird dann alles wie von selbst klarer.

Das Land Elvancor hat mich ziemlich begeistert. Aileen P. Roberts hat hier ihre Fantasie ausgetobt und sich wundervolle Dinge einfallen lassen, sei es nun die Landschaft, die verschiedenen Naturgeister oder die Reaktion der Natur auf gewisse Dinge. Das war einfach toll zu lesen.

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich. Von großen Gefühlen bis zu hin spannenden Kämpfen ist alles geboten, wobei ich das Verhältnis als ziemlich ausgeglichen empfand, was ich auch gut fand. Die Autorin vermag sowohl das eine wie auch das andere mitreißend darzustellen. Der Schreibstil ist gewohnt frisch und zuweilen humorvoll, was für ein nettes Lesevergnügen sorgt.

Nach dem ersten Band wollte ich ja nicht in der Haut der Autorin stecken: Ragnar tot und in Elvancor, Lena lebend in unserer Welt. Ich hatte keine Vorstellung davon, wie man dies unter einen Hut bringen kann. Aber ich bin begeistert, denn es ist Aileen P. Roberts sauber gelungen. Sie präsentiert uns einen runden, gelungenen Schluss, der mich absolut zufrieden zurücklässt.

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Zweiter Teil der Elvancor-Dilogie

Lena hat das geheimnisvolle Land Elvancor betreten und trifft endlich ihre große Liebe Ragnar wieder. Allerdings wird Elvancor durch Unruhen heimgesucht, es droht ein Krieg zwischen den Menschen, den Tuavinn (den Ureinwohnern Elvancors) und den geheimnissvollen Schattenwesen, den Rodhakan. Kaum ist Lena bei Maredd und Ragnar, wird sie von dem jungen Krieger Kian aus Talad entführt, allerdings nicht aus bösem Willen, sondern aus einem Mißverständnis heraus. Die Beiden freunden sich an und mit Kians Hilfe hofft Lena, daß sich Menschen und Tuavinn annähern, um gemeinsam die Rodhakan zu bekämpfen. Ragnar jedoch scheint seltsam fasziniert von den Rodhakan zu sein, nachdem er eine einschneidende Begegnung mit einem der Schattenwesen hatte.

Seit der Lektüre von „Elvancor 1: Das Land jenseits der Zeit“ vor ein paar Monaten habe ich mich auf den zweiten Teil gefreut – und bin nicht enttäuscht worden. Der zweite Band beginnt mit einem Prolog, in dem aus Ragnar Sicht seine Erlebnisse in der Esperhöhle beschrieben werden, die zu seinem Übergang nach Elvancor geführt haben. Und dann trifft Lena endlich Ragnar wieder.

Als erstes fällt das schöne Cover des Buches auf, das, wie schon bei Band 1, wunderbar illustriert ist. Ich hatte keine Probleme, schnell wieder in die Handlung zu finden und habe mich sehr darauf gefreut, Elvancor kennenzulernen. Der Autorin gelingt es mühelos, die Schönheit des Landes in dem Buch aufleben zulassen. Allerdings ist es anfangs nicht so ganz einfach, Elvancor zu verstehen. Genauso wie Lena, ist der Leser nach den ersten Erklärungen noch etwas verwirrt – die Verwirrung legt sich aber im Laufe der Lektüre, wenn man zusammen mit Lena Land und Leute kennenlernt. Wie sagt Amelia so passend: es ist wichtig, Elvancor – und das Buch – mit dem Herzen zu verstehen.
Sehr schön fand ich auch, daß die Landschaft von Elvancor durch die Menschen, die aus Lenas Welt übertreten, mitgestaltet wird.

Die Handlung ist spannend und hält einige Wendungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Ebenso steckt hinter einigen Figuren mehr, als ich anfangs vermutet habe – auch hier gab es ein paar Überraschungen für mich. Das Ende hat mich ebenfalls überrascht; ich finde es sehr stimmig und schön.

Die Figuren sind wieder sehr liebevoll gezeichnet und die ein oder andere Figur ist mir während der Lektüre sehr ans Herz gewachsen.Spannend fand ich die verschiedenen Theorien über die Herkunft der unheimlichen Rodhakan, deren Zahl in Elvancor zunimmt.

Ich finde es schade, daß die Reise nach Elvancor schon zu Ende ist und freue mich auf weitere Werke der Autorin.

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Ein toller zweiter Teil

Dies ist die Fortsetzung von Elvancor – Das Land jenseits der Zeit. Ich habe mich sehr auf diesen zweiten und letzten Teil der Geschichte gefreut. Und ich kann vorweg schon sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. Spielte der erste Teil noch in der realen Welt, nimmt uns die Autorin nun mit in das phantastische Reich Elvancor. Lena trifft Ragnar wieder und lernt die Welt der Tuavinn kennen. Doch auch in Elvancor ist nicht alles nur gut.

Zwischen den Tuavinn und den Menschen, die in Elvancor leben, gibt es schwere Differenzen und die gefährlichen Schattenwesen, die Rodhakan, werden immer stärker. Lena möchte gerne helfen und versucht zu vermitteln. Doch die Situation wird immer schwieriger und auch Ragnar verändert sich immer mehr……

Aileen P. Roberts hat einen ganz tollen Schreibstil. Es gelingt ihr unheimlich gut, den Leser in die Geschichte mit hinein zu ziehen. Fesselnd und sehr detailgenau wird die phantastische Welt von Elvancor beschrieben und zu den bekannten Figuren aus dem ersten Teil kommen einige neue hinzu.

Mit Lena hat die Autorin für mich eine ganz tolle Hauptperson geschaffen. Schon im ersten Teil war Lena für mich eine tolle Figur. Und auch im zweiten Teil ist sie wieder meine Lieblingsperson. Sie wächst mit ihren Aufgaben und gewinnt an Reife. Sie erlebt nicht nur schönes, nein, sie muss auch so einiges ertragen. Aber genau das lässt sie wohl auch stark und selbstbewusst werden.

Gelungen war für mich auch der Schluss des Buches. Die Autorin hat es geschafft, ein sehr schönes und bewegendes Ende der Geschichte zu verfassen. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Fantasyfans.

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Elvancor 2 - eine Reise ins Reich der Schatten

"Das Reich der Schatten" ist das 2. Buch aus der Reihe "Elvancor" von Aileen P. Roberts

Das Buch beginnt mit einem kurzen Rückblick auf das Ende des 1. Teiles in dem Ragnar in der Esperhöhle gestorben ist. Ist Ragnar wirklich tot oder gibt es ein Leben in Elvancor?

Lena reist mit Maredd und mit Hilfe ihres Amulettes nach Elvancor, wo sie tatsächlich Ragnar wieder trifft sowie Amelie Winter, die Großmutter von Ragnar, die wir aus dem Altenheim kennen in dem Lena ihre Sozialstunden ableisten musste,.

Während eines Überfalles in dem Ragnar, Amelie und Maredd um ihr Leben kämpfen wird Lena von Menschen entführt. Ihr Enführer, Kian, spielt fortan eine wichtige Rolle im Leben von Lena und Ragnar.

Elvancor - ein magisches Land jedoch nicht ohne Konflikte. Auch hier gibt es Intrigen und Missverständnisse und es bahnt sich ein Krieg an zwischen den Menschen, den Tuavinn (den Ureinwohnern Elvancors) und den Schattenwesen.

Ragnar gerät in einen Konflikt zwischen den Tuavinn und den Schattenwesen von deren Macht er fasziniert ist und auch Lena ist sich nicht mehr sicher auf welcher Seite Ragnar denn nun steht ......

Es empfiehlt sich das 1. Buch "Das Land jenseits der Zeit" vorher gelesen zu haben.

Zum Buch:

Auch wenn zwischen beiden Büchern aufgrund des Veröffentlichtungstermins einige Wochen ins Land gingen, hab ich sofort und ab der 1. Seite in die Weiterführung der Geschichte um Lena und Ragnar hineingefunden.

Der Schreibstil von Aileen P. Roberts trifft genau meinen Nerv, es liest sich flüssig weg und ich möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Das Cover ist, genau wie bei Band 1, sehr ansprechend.

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