Aileen P. Roberts: Das vergessene Reich

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Aileen P. Roberts: Das vergessene Reich
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783442480456

Informationen zum Buch

Seiten
512

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Eisig kalt umschlossen ihn die Wasser des Walkensees.

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Handlungsort

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Zusammen mit ihrem Freund Kayne und dem Drachen Robaryon macht sich Leána durch ein Magisches Portal auf in die Elfenwelt Sharevyon. Dies scheint der einzige Weg, die Elfen Albanys vor dem Aussterben zu bewahren. Als sie jedoch dort eintreffen, sind die Freunde entsetzt – die Paläste der Elfen sind verfallen, deren Bewohner nur noch ein Schatten ihrer selbst. Von der Elfenherrin erfährt Leána, dass in Sharevyon schon lange alle Magie erloschen ist. Nur, wenn es den Freunden gelingt, durch das Portal Drachen und andere magische Wesen in die Elfenwelt zu holen, kann diese gerettet werden. Doch was als einfache Rettungsaktion beginnt, wird zur tödlichen Falle und bedroht bald die Zukunft ganz Albanys ...

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Spannender zweiter Teil der Weltenmagie-Trilogie

Nachdem Kayne, Leána und Toran nach Albany zurückgekehrt sind und von dem von ihnen entdeckten Magischen Portal in die Elfenwelt berichten, wird eine kleine Expedition unter der Führung von Nordhalan zusammengestellt, die sich auf den Weg in das Elfenreich Sharevyon macht. Die Elfen von Albany sehen in der Expedition die letzte Chance, ihr Aussterben zu verhindern. Das, was die Freunde in Sharevyon vorfinden, ist jedoch genau das Gegenteil von dem, was sie erwartet haben: die Elfen sind größtenteils nur noch ein Schatten ihrer selbst und die Paläste verfallen immer mehr. Die Bewohner von Sharevyon hoffen nun auf Hilfe aus Albany – aber auch dort werden zunehmend Konflikte geschürt, die Kayas Machtanspruch immer mehr in Frage stellen.

Mit Spannung habe ich die Fortsetzung des ersten Weltenmagie-Bandes erwartet und wurde wieder nicht enttäuscht: den Leser erwartet eine spannende Reise in das verborgene Elfenreich. Die Ernüchterung ist jedoch groß, als die Freunde und der Leser in Sharevyon ankommen, das Reich und seine Bewohner liegen im Sterben. Nur wenige Elfen machen einen gesunden Eindruck. Man bekommt allerdings schnell den Eindruck, daß mit diesen Elfen irgendwas nicht stimmt bzw. sie nicht die ganze Wahrheit erzählen. So wuchs mein Mißtrauen während der Lektüre auch immer mehr, was Sharevyon anbetrifft.

In diesem zweiten Band wird ebenfalls das Geheimnis um den Drachen Robaryon gelüftet. Ich muß gestehen, ich habe ihm durch den ganzen ersten Band nicht wirklich getraut, aber nun kann ich ihn besser verstehen und denke, daß er es mit Leána ehrlich meint, auch wenn er als Drache weiterhin stellenweise fremd bleibt.

In Albany selbst schwelen immer mehr Konflikte, die durch die Gegner von Kaya und ihrer toleranten Politik angeheizt werden. Der Bärtige hält dabei alle Fäden in der Hand – und noch immer wissen wir nicht, um wen es sich bei ihm handelt. Auch wenn es politisch nicht ganz korrekt ist, so wünsche ich ihm doch die Pest an den Hals.

Das Ende dieses zweiten Teils war für mich ziemlich überraschend und ist ein ganz fieser Cliffhanger, so daß man SOFORT den dritten Band am Anschluß lesen möchte. Aber leider, leider müssen wir nun ein paar Monate warten, bis wir die Auflösung erfahren werden. Ich freue mich schon sehr!

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Eine magische Welt ohne Magie

Inhalt:
Leána, Kayne, Robaryon und ihre Gefährten reisen durch ein Weltenportal nach Sharevyon, die Urheimat der Elfen. Hier hoffen sie, Hilfe für die Elfen von Albany zu finden. Doch das alte Elfenreich steht selbst vor dem Aus, die Bewohner sind geschwächt, bis auf ein paar wenige. Die Herrin der Sharevyon-Elfen bittet Leána und ihre Freunde, Drachen in ihre Welt zu bringen, damit sie wieder zu neuem Leben erblühen kann.

Derweil hat in Albany Königin Kaya mit Intrigen zu kämpfen. Das Land ist in Unruhe. Der Bärtige wiegelt alle gegen Kaya auf. Immer mehr Nebelhexen müssen ihr Leben lassen.

Meine Meinung:
Dieser Band beginnt genau dort, wo der erste endete. Anfangs musste ich erst wieder die vielen Namen sortieren, aber ich war dann schnell wieder in der Handlung drin. Für alle Leser, die die Personen nicht mehr auf die Reihe bekommen, gibt es im Anhang ein Personenverzeichnis, was ich sehr sinnvoll finde. Vorne im Buch befindet sich eine Landkarte von Sharevyon – auch ein nettes Detail.

Wie gewohnt gelingt es Aileen P. Roberts auch im 2. Band der Weltenmagie-Trilogie, den Leser zu fesseln. Die Schreibweise ist wunderbar flüssig, aufgepeppt mit lockeren Dialogen, bei denen man von Zeit zu Zeit auch mal schmunzeln kann (wenn auch nicht so oft wie im 1. Band).

Ich konnte tief in die Geschichte eintauchen und mich in dieser trostlosen, sterbenden Welt von Sharevyon verlieren. Dabei habe ich das Lesen sehr genossen, auch wenn die Handlung nicht so spektakulär und actionreich war wie in anderen Büchern von Aileen P. Roberts. Die detaillierten Beschreibungen waren auf jeden Fall lesenswert.

Die Protagonisten Leána und Kayne entwickeln sich gewaltig weiter, auch über den „Halbdrachen“ Rob erfährt man Neues. Und diese neuen Erkenntnisse bewirken, dass man sich seiner Gefühle und Erwartungen nicht mehr ganz so sicher sein kann. Der Autorin ist es in diesem Band extrem gut geglückt, Unsicherheiten zu schüren, den Leser aufs Glatteis zu führen, tausend Fragen aufzuwerfen und nur wenige davon halbwegs zu beantworten. So ist zum Beispiel am Ende die Identität des Bärtigen immer noch nicht gelüftet, obwohl viele Indizien ausgestreut wurden, doch passen sie eben auf mehrere Verdächtige.

Man ist nach dem Lesen des Romans kaum schlauer als vorher und sehnt sich den Erscheinungstermin des letzten Bandes im September 2015 nur umso schneller herbei, zumal das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet.

Die Weltenmagie-Trilogie:
Der letzte Drache
Das vergessene Reich
Das Lied der Elfen (September 2015)

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Ein zweiter Band, der dem Vorgänger in nichts nachsteht

Nachdem ich „Der letzte Drache“, Band 1 der Weltenmagie-Trilogie, erst vor kurzem verschlungen habe, war ich froh, direkt den zweiten Band lesen zu können. „Das vergessene Reich“ setzt genau dort an, wo „Der letzte Drache“ aufhörte.

Den Schreibstil von Aileen P. Roberts mag ich sehr gerne. Sie schreibt flüssig und mit einer großen Portion Humor. Dieser lockert die Geschichte auf, macht die Charaktere liebenswert und fügt sich sehr gut in die Geschichte ein. Nichts wirkt gekünstelt oder gewollt.

Auch in „Das vergessene Reich“ spielen Leana, Rob und Kayne die größte Rolle. Ich finde alle drei, trotz ihrer Macken und Fehler (oder gerade deswegen?), sehr sympathisch. Auch die Entwicklung, die alle drei in den beiden Bänden durchmachen finde ich authentisch und absolut gelungen.

Band 2 hat, wie schon Band 1, verschiedene Handlungsstränge. Zum einen reisen wir mit Leana, Rob und Kayne in eine neue Welt, doch auch auf Northcliff und allgemein in Albany, spitzen sich einige Probleme zu. Die Zwerge spielen verrückt und der Frieden in Albany wird hierdurch bedroht. Des Weiteren spinnen Selfra und Elysia ihre Intrigen und auch ein sehr gefährlicher Unbekannter, der Bärtige genannt, treibt sein Unwesen. Es bleibt also auch in Band 2 spannend und zwar in jedem Handlungsstrang.

Das Ende lässt den Leser mit aufgeklappter Kinnlade zurück, denn der Cliffhanger hat es in sich!

Fazit: Eine rundum gelungene Fortsetzung die mich sehnsüchtig auf Band 3 warten lässt.

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Die Elfenwelt Sharevyon – trostlos und öde

Am Ende des 1. Bandes der Weltenmagie-Trilogie „Der letzte Drache“ finden die Freunde ein verschlossenes Portal welches in eine Elfenwelt führt. Robaryon, dem aufgrund seiner Verbannung der Übergang nach Albany verwehrt ist, bleibt am Portal zurück während seine Freunde zu ihren Familien nach Albany reisen. Plötzlich hört Rob Hilferufe aus eben diesem Portal.

Der 2. Band beginnt damit, dass Rob mit Hilfe eines magischen Amulettes (oder der Liebe von/zu Leána?) es doch schafft das Portal nach Albany zu durchdringen und nachdem er seine Freunde über die Hilferufe aus dem Portal informiert hat, beschließen sie in diese unbekannte Welt zu reisen – nicht zuletzt um dort eventuell Hilfe für die Elfen von Albany zu finden.

Leána, Rob und Kayne treffen ihre Vorbereitungen und machen sich gemeinsam mit Nordhalan und einigen freiwilligen Elfen auf den Weg zum Portal. Toran, der noch immer nicht mit dem Tod seiner Freundin Siah abgeschlossen hat, möchte in Albany bleiben um den Mörder zu suchen.

Nach einigen Fehlversuchen öffnet sich endlich das Portal in die Elfenwelt. Auf der anderen Seite liegt Sharevyon – öde, trostlos und trist. Von der Elfenherrin Eriyane erfährt Leána, dass mit dem Aussterben der Drachen die Magie in Sharevyon verloschen ist und sie nun darauf hoffen, dass Leána, Rob und Kayne diese Drachenmagie und somit das Leben wieder in ihr Reich bringen.

Nicht viele Elfen haben den Untergang Sharevyons überlebt. Nur eine Hand voll Elfen scheint ausreichend Energie zu besitzen und ist wohlgenährt. Alle anderen sind ausgemergelt, lethargisch, fast schon ohne Leben und willenlos. Sie ernähren sich von Algen aus dem Meer, weil es weder Fleisch noch andere Lebensmittel gibt. Neben den wenigen Elfen in Sharevyon gibt es noch das Volk der Buggane. Sie dienen den Elfen – aber womit werden sie entlohnt?

In Sharevyon scheint einiges nicht zu stimmen und Leána, Roby, Kayne sowie Nordhalan versuchen hinter das Geheimnis dieses Landes zu kommen. Sie bringen sich damit in große Gefahr.

Währenddessen macht Toran Jagd auf den Mörder seiner Freundin Siah. Tatsächlich findet er „den Bärtigen“ und dieser wird erschossen, trotzdem werden weiterhin Nebelhexen ermordet. Haben sie tatsächlich den Mörder Siahs getötet oder nur einen Trittbrettfahrer?

Gegen Königin Kaya werden Intrigen gesponnen, die Zwergenvölker bereiten sich auf einen Krieg vor und so ist auch in Albany immer etwas los.

Der Name Aileen P.Roberts auf einem Buch ist für mich ein Garant für gute Unterhaltung. Auch wenn ich „Der letzte Drache“ schon im letzten Jahr gelesen habe, brauchte ich nur wenige Seiten um mich wieder in der Geschichte um Leána, Rob, Kayne und Toran zurecht zu finden. Die Charaktere sind auch in diesem Band wieder sehr gut beschrieben. Man kann die Emotionen zwischen den einzelnen Personen fast greifen. Die Trostlosigkeit in Sharevyon erinnert mich an „Desolace“ in World of Warcraft.



Besonders gut gefällt mir in diesem Band die Annäherung zwischen Kayne und Rob. Die beiden konnten sich ja bisher überhaupt nicht leiden, aber in Sharevyon sind sie aufeinander angewiesen. Und ich vermute dass sie im 3. Teil dicke Freunde werden.

Der 2. Band einer Trilogie hat wahrscheinlich immer die undankbare Aufgabe mit einem fiesen Cliffhänger zu enden, denn auf die Beantwortung der noch offenen Fragen muss der Leser bis zum 3. Band warten.

„Das Lied der Elfen“ erscheint am 14.09.2015 – bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit anderen Büchern. Aber ich freue mich schon sehr auf den Abschluss der Weltenmagie-Trilogie.

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Das vergessene Reich

Mit „Das vergessene Reich“ hat die Autorin Aileen P. Roberts einen gelungenen zweiten Teil der Weltenmagie- Trilogie geschaffen. Hierbei würde ich dringend empfehlen, dass man im Vorfeld „Der letzte Drache“ – den ersten Teil der Trilogie – gelesen haben sollte.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Wenn die Magie versiegt, stirbt ihre Heimat - und ihre große Liebe...
Zusammen mit ihrem Freund Kayne und dem Drachen Robaryon macht sich Leána durch ein Magisches Portal auf in die Elfenwelt Sharevyon. Dies scheint der einzige Weg, die Elfen Albanys vor dem Aussterben zu bewahren. Aber in der Elfenwelt selbst sind die Paläste der einst Mächtigen verfallen, deren Bewohner nur noch ein Schatten ihrer selbst. Von der Elfenherrin erfährt Leána, dass in Sharevyon schon lange fast alle Magie erloschen ist. Nur, wenn es den Freunden gelingt, durch das Portal Drachen und andere magische Wesen in die Elfenwelt zu holen, kann diese gerettet werden. Doch was als einfache Rettungsaktion beginnt, wird zur tödlichen Falle und bedroht bald die Zukunft ganz Albanys ...

Zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches loben. Diese konnte mich wieder vollständig überzeugen und hat eigentlich alles, was das Fantasy- Leser-Herz höher schlagen lässt. Eine wunderschöne Karte von Sharevyon, ein Personenregister und als das i-Tüpfelchen die Gestaltung der Innenseite der Buchdeckel.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Auch wird der Spannungsbogen permanent aufrecht erhalten. Desweiteren werden humoristische Passagen in die Geschichte eingeflochten, die sehr gut hineinpassen und das Ganze etwas auflockern. Auch haben mir die Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren sehr gut gefallen.
Im zweiten Teil der Weltenmagie- Trilogie knüpft Aileen P. Robert unvermittelt an „Der letzte Drache“ an. Dies hat zur Folge, dass man wieder direkt in die Geschichte hinein katapultiert wird und sich mitten in der Story befindet. Schon zu Beginn des Buches merkt man, dass es in Albany an allen Ecken brodelt – man spürt quasi, wie sich etwas zusammenbraut. Man kann die Gefahr, die für die Welt entstehen könnte, förmlich spüren. Im Volk gibt es immer mehr Stimmen, die sich gegen die Nebelhexen aussprechen, es werden Intrige gesponnen und auch das Zwergenvolk ist sich nicht einig – es könnte ein Krieg ausbrechen. Und dann natürlich noch die Reise nach Sharevyon – diese geheimnisvolle Welt, die so fremdartig auf unsere Abenteurer wirkt. Diese Welt scheint voller Rätsel zu sein. Auch ist wohl nicht alles so, wie man es auf den ersten Blick vermuten könnte.
Die Charaktere haben mir auch im zweiten Teil wieder sehr gefallen. Diese haben sich weiterentwickelt. Dennoch fühlt man sich, als ob man alte Freunde wiederbesuchen würde. Diese liebevoll gestalteten Charaktere hat man einfach in sein Herz geschlossen. Man fiebert auch in „Das vergessene Reich“ mit ihnen mit und begibt sich zusammen mit ihnen in Gefahr. Vor allem Toran und auch Leána haben sich verändert, da sie um eine liebgewonnene Person trauern und versuchen, den Verlust zu bewältigen. Die beiden gehen auf sehr unterschiedliche Art mit ihrer Trauer um. Nicht selten hat man als Leser Angst, dass Toran sich in seinen Rachegelüsten verlieren könnte. Auch Leána wirkt nun reifer und ist nicht mehr ganz so impulsiv, wie vielleicht noch im vorangegangen Teil. Gut fand ich auch, dass man mehr über die Vergangenheit von Rob erfährt und dieses Mal auch aus einer anderen Perspektive. Rob ist einer jener Charaktere, der nicht nur schwarz oder weiß ist. Er ist nicht immer leicht durchschaubar und hat gerne noch ein Geheimnis parat. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Zusammenarbeit von Rob und Kayne. Wie sie sich zusammenraufen und versuchen, miteinander auszukommen.
Die Frage, wer sich hinter dem Bärtigen versteckt, wird auch in diesem Buch nicht gelüftet. Es werden einige Brotkrümel gestreut, sodass man miträtseln kann und man sich wunderbar unsicher ist, wer er denn nun eigentlich ist. Man kann den Verdächtigenkreis einengen, es stehen jedoch immer noch ein paar mögliche Kandidaten im Gespräch.
Das Ende lässt relativ viele ungelöste Fragen offen, sodass man sehnsüchtig auf den finalen Band warten muss.

Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die einen in die fremdartige Welt Sharevyon entführt, sodass man um seine Freunde bangen muss. Auch in Albany bleibt es nicht ruhig, sodass das Buch permanent spannend ist und durch den flüssigen Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin. Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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