Tobias O. Meißner: Das vergessene Zepter

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Tobias O. Meißner: Das vergessene Zepter

Autor

Biografie & Bibliografie von
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492266239

Informationen zum Buch

Seiten
391

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der Mann, der seinen Namen vergessen hatte, saß auf dem Steinboden und ließ aus seinen Handflächen Insekten wachsen.

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Ein neuer Auftrag für das "Mammut": Riesen rufen den Geheimbund um Hilfe. Jäger stellen den Giganten nach, und nur die Magie des Fliegenstabs, eines vergessenen Zepters des legendären Königs der Riesen, kann Abhilfe schaffen. Rodraeg und seine Gefährten brechen zu einer Höhle auf, in der das Zepter verborgen liegen soll. Doch die Wächter des Artefakts stellen sich ihnen entgegen. Und Rodraegs Vergiftung an dem todbringenden Schwarzwachs wird zu einer unkalkulierbaren Gefahr.

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Tobias O. Meißner lässt bei seinen Lesern keine Langeweile aufkommen; dieser 3. Band der Mammut-Reihe hat für mich wieder eine ganz andere Atmosphäre und Machart wie seine Vorgänger. Der Anfang scheint ins Schema zu passen - ein neuer Auftrag für die Mitglieder des Mammuts, dem sie sich in altgewohnter Marnier widmen. Es geht auf die Reise, diesmal zu den Riesen im Wildbart. Wie immer erleben die Mammutleute bereits auf der Reise viele seltsame und haarsträubende Abenteuer, die mich ganz schön in Atem hielten.

Am Ziel der Reise angekommen, gibt es einen tiefen Bruch in der Handlung und der Erzählweise. Wir begleiten das Mammut auf eine mystische Reise in ihr Inneres, jenseits von Zeit und Raum. Grundlegende Regeln des Lebens werden außer Kraft gesetzt und die Grenzen zwischen Leben und Tod verwischen sich; die Protagonisten müssen an ihre Grenzen gehen und darüber hinaus. Mich hat dieser Teil der Geschichte, der immerhin ein eigenes Kapitel mit über 100 Seiten darstellt, total in seinen Bann gezogen. Auch sprachlich zeigt Tobias O. Meißner hier, was er drauf hat und dass er bei seinen Lesern ein faszinierendes, surreales Kopfkino erzeugen kann.

Dass am Ende nicht alles gut ist, sondern im Gegenteil völlig überraschende Ereignisse den Leser überrumpeln, passt bei mir sehr gut ins Bild dieser sehr außergewöhnlichen und innovativen Fantasyreihe. Auch wenn ich nicht behaupten kann, dass mir alle Entwicklungen gefallen, so ziehe ich doch den Hut vor dem Einfallsreichtum des Autors und bewundere ihn für den Mut, seine eigene literarischen Wege abseits des Mainstreams zu gehen.

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Das Mammut erhält seinen dritten Auftrag und die Wartezeit hat sich für uns Leser erneut gelohnt. Die Handlung schließt sich direkt an "Die letzten Worte des Wolfs" an und wir erleben mit, wie das Mammut nach Warchaim zurückkehrt. Die vielen Monate, die man auf diese Fortsetzung warten musste, sind damit schnell vergessen. Der dritte Auftrag führt zu den Riesen im Wildbart, welche sich dem Mammut anvertrauen, um das "vergessene Zepter" zurück zu erhalten.

Dieser dritte Band enthält neben der vordergründigen Story in der das Mammut die Hauptrolle spielt, wieder viele interessante Informationen bezüglich der "größeren" Zusammenhänge. So sind immer wieder Hinweise in die Geschichte eingewebt und der Pro- und Epilog umschließt die Geschichte wieder mit Details zum Geschehen auf dem Kontinent, in das nicht nur die Königin verwickelt ist. Man merkt, dass sich in den nächsten Bänden noch einiges anbahnen wird!

Auch in diesem Buch werden wieder Themen verarbeitet, die für einen Fantasy-Roman nicht sehr typisch sind, diese Reihe aber allein schon dadurch zu etwas Besonderem machen. So werden diesmal die Themen Rassismus, Verfolgung von Minderheiten und erneut "aussterbende" Rassen und der gnadenlose Umgang mit ihnen, thematisiert. Einer der Gründe übrigens, weshalb mir die Mammut-Reihe so außerordentlich gut gefällt. Die Charaktere wirken erneut authentisch und handeln nicht willkürlich, um die Geschichte voran zu bringen.

Im mittleren Teil hat der Autor einige Visionen, gar prophetische Szenen eingebaut, die uns vermutlich auch bei der Lektüre der kommenden Mammut-Bände häufig wieder in diesem dritten Band blättern lassen werden. Jetzt allerdings, können die Visionen etwas schwer verständlich sein und verwirren. Es hilft, diese Teile mehrmals zu lesen und sich darauf einzulassen, so kann man auch jetzt schon einiges (wieder) erkennen.

Am Ende werden wir vom Autor diesmal gnadenlos zurückgelassen und müssen erneut einige Monate warten, bis wir wissen, welche Entwicklung das Schicksal für das Mammut bereithält. Das wird eine lange Wartezeit...

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#1 Rezensent
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Etwas müde und abgekämpft, aber sehr zufrieden kehren Rodraeg, Bestar, Hellas und Eljakozad nach Warchaim zurück. Doch ihnen bleibt nur kurze Zeit, Kräfte zu schöpfen, denn er nächste Auftrag erwartet sie am Wildbart-Gebirge. Die dort lebenden Riesen werden von Haarjägern verfolgt und brauchen die Hilfe vom "Mammut". Denn nur, wenn die Gruppe das vergessene Zepter des Königs der Riesen beschaffen kann, ist das Überleben dieser uralten Rasse für die Zukunft gesichert.

Nahezu nahtlos geht es nach "Die letzten Worte des Wolfs" mit der Geschichte des Mammuts weiter. Unsere Helden sind mehr oder weniger versehrt, sowohl physisch als auch psychisch. Unsere Reisenden kehren nach Warchaim zurück von ihrer letzten Mission und wir können mit ihnen erst mal etwas Luft holen, in richtigen Betten schlafen, Lebensmittel kaufen, Informationen mit Naenn und Cajin austauschen. Doch lange können sie sich nicht ausruhen, denn die Strapazen gehen weiter und werden in diesem dritten Teil sogar noch eindringlicher - so dass die vorigen Bände eher wie eine vorbereitende Einleitung wirkten. Sehr geschickt führt der Autor den Leser anfangs mit kurzen Rückblenden in die Geschichte ein und ermöglicht erneut ein schnelles Wiedereintauchen in die Handlung.

Tobias Meißner beweist mit der dritten Reise des Mammuts einmal mehr, wie vielseitig er ist und dass er sein Niveau halten und noch steigern kann. Neben dem Mammut kenne ich bisher zwar nur "Neverwake" und "Das Paradies der Schwerter" - und doch war jedes Buch auf ganz eigene Art anders. Humor wechselt sich ab mit Spannung und zu Herzen gehenden Szenen und im Vordergrund stehen die ökologischen Aspekte einer so fernen und doch immer nahen Welt. Es geht um Rassendiskriminierung, aussterbende Tierarten und Umweltverschmutzung und obwohl unser Mammut seine Aufgaben zu meistern weiß, ist uns immer bewusst, dass dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

Sehr erschütternd ist übrigens, dass man nie so ganz genau weiß, woran man mit Tobias Meißner ist. Er schont seine Charaktere nicht und man muss immer mit dem einen oder anderen Schicksalsschlag rechnen. Auch dieses Mal lässt er den Leser in ungläubigem Entsetzen zurück und das bange Warten auf den nächsten Teil beginnt mit der letzten Seite.

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