David Mealing: Die Seele der Welt

 
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David Mealing: Die Seele der Welt
Verlag
ET (D)
2018
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Soul of the world
ET (Original)
2018
ISBN-13
9783492704830

Informationen zum Buch

Seiten
814

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
"Werft!", scholl das Kommando von der Wiese herrüber.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Es ist das Zeitalter der Revolution. Im Reich Sarresant begehren die hungernden Bürger gegen die Krone auf. In der Wildnis, wo bislang mächtige Stämme regierten, entsteht eine neue Art von Magie. Die Kommandantin Erris führt ihre Truppen gegen das gegnerische Reich Gand ins Feld und muss in einer erbitterten Schlacht erfahren, dass die Kraft dieser unbekannten Magie alles verändern wird. Gemeinsam mit der jungen Künstlerin Sarine und dem Stammeswächter Arak'Jur findet sie heraus, dass die Welt zum Spielball unvorstellbar mächtiger Feinde geworden ist – der Götter selbst. Und das Schicksal wird sich erfüllen: Drei werden kämpfen. Drei werden sterben. Drei werden zurückkehren.

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langatmig und etwas wirr
(Aktualisiert: 11 Juni 2018)
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Zum Inhalt:

Im Reich Sarresant steht nicht alles zum Besten. An den Grenzen wird gekämpft, aber auch im eigenen Land gibt es immer mehr Unruhen und Gerüchte machen die Runde, von fremder Magie und Feinden der Regierung. Es gibt einige Menschen, die über Magie verfügen. In der Hauptsache ist es die Kunst, unsichtbare Kraftlinien zu nutzen und zu verstärken. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Z.B. die Todknüpferin Erris, die bei den Regierungstruppen dient und gegen die Feinde des Reiches in den Krieg zieht. Oder Sarine, die ihren Unterhalt mit Zeichnungen verdient und dazu magische Techniken der Verhüllung nutzt und mehr zufällig dabei den Angriff einer unheimlichen Kreatur auf eine Gesellschaft Adeliger abwehrt und dadurch zu unverhoffter Aufmerksamkeit gelangt. Aber auch unter den Völkern, die als eine Art Urvölker im Land leben, gibt es solche Fähigkeiten. Und dort lebt der dritte Hauptdarsteller Arak'Jur als eine Art Anführer und Magier.

Meine Meinung:

„Die Seele der Welt“ ist der Beginn einer neuen Reihe von David Mealing. Das Cover ist sehr ansprechend und der Klappentext gibt einen interessanten Umriss der Geschichte und hat mich neugierig gemacht. Mit über 800 Seiten ist es kein schmales Buch. Dies liegt aber leider auch daran, dass Mealing sich sehr sehr viel Zeit nimmt, um seine Charaktere einzuführen und Stück für Stück zu erzählen, worum es eigentlich geht. Es war aber weniger das Tempo, welches mich störte. Ich mag durchaus epische Stories. Es war der Erzählstil an sich, der mich bald an meine Grenzen brachte. Mealing kann durchaus mit Worten umgehen. Aber er hat eine sehr seltsame Art, Geschehnisse nur anzudeuten, Halbsätze im luftleeren Raum hängen zu lassen, abrupt Szenen abzubrechen oder nur rudimentär zu beschreiben. Ein ums andere Mal habe ich ganze Abschnitte nicht richtig verstanden. Ich konnte mir Abläufe nicht erklären, es fehlten mir Beschreibungen von Wesen, Menschen, Aktionen. Außerdem hatte ich das Gefühl, ich würde das Ganze wie durch ein verkehrt herum gehaltenes Fernrohr betrachten. Aus weiter Ferne, unscharf und ohne richtigen Bezug zu den Hauptdarstellern. Sarine war die Einzige, zu der ich eine gewisse Empathie aufbauen konnte.

Nach der Hälfte hätte ich das Buch am Liebsten weggelegt, weil es mich langweilte und ich mich ständig fragte, wann denn der Autor endlich auf den Punkt käme. Die Frage, ob es um Götter, fremde Wesen oder etwas ganz anderes geht, hat mich irgendwann fast nicht mehr interessiert. Trotz einiger kriegerischer Handlungen und kleinerer Kämpfe kam keine rechte Spannung auf. Die Magie wurde auf eine sehr verschwommene und so geheimnisvolle Weise beschrieben, dass ich teilweise nicht kapiert habe, was überhaupt passierte und deshalb wurde mein Kopfkino auch ständig abgeschaltet. Ich hatte aber auch keine Lust, ständig alles zweimal zu lesen.

Auch wenn die Sprache eigentlich eine anspruchsvolle war, so hatte ich ähnlich konfuse Gefühle der Unzulänglichkeit wie bei meinem letzten Buch von Gesa Schwartz „Das Siegel des Feuers“. Vielleicht liegt es auch nur an der Übersetzung; das kann ich aber nicht beurteilen. Und so habe ich mich durchgequält, zugegeben auch mal quergelesen und bis zum Schluss keinen Draht zu diesem Buch gefunden. Nach Nevernight hätte es jedes Buch schwer gehabt. Aber daran allein lag es sicher nicht. Leider war „Die Seele der Welt“ für mich bis jetzt der größte Flop dieses Jahres und ich kann es nicht empfehlen.
CE
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Gute Idee
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Die Zeit der Rebellion ist gekommen. Im Reich Sarresant begehren hungernde Bürger gegen die Kröne auf, tief in der Wildnis keimt eine neue Magie und stellt die Herrschaft der Clans in Frage und die Kommandantin Erris führt eine Kompanie gegen das Reich Gand ins Feld und muss dabei feststellen, dass die neue Magie alles verändern wird. Die Welt ist zum Spielball geworden - einer Macht, die größer ist als jeder Mensch. Die Götter spielen ihr perfides Spiel …


Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Magie, mehrere verschiedene Hauptcharaktere, die eine komplexe Storyline versprachen und ein ziemlich übermächtiger Feind, gegen den es vorzugehen galt. Ich stellte mich folglich auf viele aufregende Lesestunden ein, da solcherart Bücher bei mir zumeist zünden wie eine Rakete.

Dachte ich … leider erwies sich diese Hoffnung als nur allzu trügerisch.

Nach den ersten hundert Seiten, begann ich, mich anzuspornen. Das Buch benötigt sicherlich nur ein wenig Anlaufzeit. Es wird bestimmt bald super, sagte ich mir mal um mal um mich selbnst bei Laune zu halten. Denn das Buch zog sich schon zu Beginn über weite Strecken … und es wurde leider nicht besser.


Doch von vorn: „Die Seele der Welt“ verfügt über drei parallel verlaufende Handlungslinien, was ich ja an sich zumeist begrüße, da sie einer Geschichte die nötige Komplexität verleihen. Die erste Protagonistin, der der Leser folgt, ist die junge Künstlerin Sarine, die sich immer wieder heimlich in die Palastgärten schleicht, um dort Momente zu skizzieren und heimlich ihre Gabe einsetzt um dort hin zu gelangen. Heimlich? Ja - denn wir haben es hier mit einer Art Magie zu tun - Ley-Linien-Magie, die in jungen Jahren bei Kindern getestet wird. Wird sie festgestellt, so werden die Kinder verpflichtet, dem Königshaus auf eine gewisse Zeit zu dienen. Zunächst erscheint die Magie reichlich verworren und es hat ein bisschen gedauert, ehe ich sie in ihrer Gänze erfasst hatte. Sarine war mit Abstand die spannendste Protagonistin im spannendsten Setting. Ihr bin ich noch recht gern durch den Palast und die Stadt gefolgt.


Errin, die Kommandantin, war auch noch recht interessant - jedoch wurde mir hier der Spaß weitestgehend durch die vielen militärischen Titel und Anreden genommen, zwischen denen man die Handlung suchen musste. Ich habe es wirklich so empfunden. In diesem Kapiteln hätte ein bisschen weniger „mit angelesen Wissen prahlen“ zu einer deutlichen Verbesserung der Geschichte geführt. Doch (leider) blieb der Autor seinem minutiösem Stil treu. Mich hat es nach dem zehnten -Titel kaum mehr interessiert, wer welchen Rang begleitet. Da hatte mich das Pferd, das die Handlung eigentlich vorantreiben soll, schon längst abgeworfen. Schade!


Der dritte Protagonist ist der Stammeswächter Arak’Jur, der mitansehen muss, wie eine neue Art Magie geboren wird. Eigentlich spannend - in der Umsetzung jedoch mühsam …


Ehrlich, das Buch hätte gut sein können, für mich hat der Autor jedoch einen gänzlich falschen Fokus gelegt und mir persönlich somit das Vergnügen und den Genuss genommen. Wenn ich das Buch mit einigem Abstand betrachte, hatte es gute Ansätze, die jedoch auf der „Buchreise“ nicht durchgeschimmert haben. Irgendwann musste ich mich regelrecht zwingen, dass Buch wieder zu öffnen.


Das haben weder ich noch „Die Seele der Welt“ verdient. Ich kann dem Buch leider nicht mehr als 2 1/2 Sterne geben - aufgrund der guten Ansätze und den kleinen Lichtblicken, die ich in Sarines Kapiteln empfand.
L
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