Herbie Brennan: Der Elfenlord

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Herbie Brennan: Der Elfenlord
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Faerie Lord
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783423246378

Informationen zum Buch

Seiten
500

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
"Warum bleibe ich dann nicht hier", wiederholte Henry.

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Handlungsort

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Zwei Jahre ist es her, dass Henry das letzte Mal Kontakt zum Elfenreich hatte. Damals war er voller Panik abgehauen, als Blue ihm einen Heiratsantrag gemacht hatte. Doch nun stehen plötzlich Pyrgus und Nymph vor seiner Tür und brauchen Hilfe. Denn das Elfenreich wird von einer seltsamen Krankheit bedroht, die die Betroffenen durch Fieberschübe rapide altern lässt und immer mehr Todesopfer fordert.

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Zwei Jahre sind vergangen, seit Henry das Elfenreich verlassen hat. Zwei Jahre mit seiner chaotischen Familie, zwei Jahre, in denen er immer wieder an Blue gedacht hat. Da steht plötzlich Pyrgus vor ihm. Fast hätte er ihn nicht erkannt, denn er ist während Henrys Abwesenheit um viel mehr als nur zwei Jahre gealtert. Dieses Phänomen versetzt das ganze Elfenreich in Angst und Schrecken. Man nennt es das Zeitfieber, denn die Betroffenen bekommen Fieberschübe, während derer sie um Jahre älter werden.

Pyrgus ist in die Menschenwelt gekommen, weil er hofft, dort überleben zu können, und weil er Henry holen möchte, der die Elfen von der Bedrohung durch das Zeitfieber erlösen soll. Wie er das anstellen soll, weiß Henry auch nicht so genau, doch trotz allem freut er sich über ein Wiedersehen mit seinen alten Freunden - bis ihn Madame Cardui mit einem Transportzauber plötzlich irgendwohin katapultiert und keiner weiß, wo er hingeraten ist. Dabei wird er doch dringend gebraucht, um das Zeitfieber zu bekämpfen, das auch von Mr. Fogarty Besitz ergriffen hat und sein Leben akut bedroht. Also beginnt eine lange und nicht gerade ungefährliche Suche, in deren Verlauf Blue und Henry getrennt voneinander merkwürdigen Gestalten, alten Feinden und mythischen Monstern begegnen.

Der 4. Teil der Elfen-Reihe hat wieder einige der bewährten witzigen Momente, doch insgesamt ist die Grundstimmung getragener und düsterer, vielleicht auch ein wenig "erwachsener". Die Wiedersehensfreude mit Blue, Pyrgus, Henry und Co. wird getrübt durch Krankheit und die unmittelbare, allgegenwärtige Bedrohung durch das Zeitfieber und den Tod (fast erinnert das ein wenig an das "Nichts" in der Unendlichen Geschichte). Außerdem habe ich den süßen Flapwazzle schmerzlich vermisst. Wo steckt der bloß?

Brennan verwebt hier einige Motive aus der germanischen Mythologie mit seiner Elfenwelt, greift das Motiv der Wüste aus dem 3. Band wieder auf und sorgt für einige Überraschungen, die Loyalitäten der Figuren betreffend. Das Ganze liest sich wie immer süffig weg. Aufgrund der kurzen Kapitel hat man das Buch schwupps ausgelesen, weil man immer noch ein Kapitelchen und noch eins und noch eins lesen möchte.

Vielleicht nicht mein Lieblingsband der Reihe, aber auf jeden Fall lesenswert.

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Zwei Jahre sind seit den Ereignissen in "Der Elfenpakt" vergangen. Henry lebt in den bekannten familiären Verhältnissen vor sich hin und ist nicht besonders glücklich. Mr Fogartys Abwesenheit zu erklären wird auch immer schwieriger. Plötzlich stehen Pyrgus und Nymph vor der Tür und bitten Henry um Hilfe, denn das Elfenreich wird von einer mysteriösen und gefährlichen Krankheit bedroht, die "Zeitfieber" genannt wird und die Zukunft der betroffenen Menschen "verbraucht": sie altern in jedem Fieberschub beträchtlich und sichtbar. Zwar erleben sie dabei die Zukunft, aber die Eindrücke sind so verschwommen, daß die Erinnerung nach dem Fieberanfall nicht ausreicht, um Rückschlüsse auf die möglichen Ursachen der Krankheit und ihre Bekämpfung zu ziehen. Henry soll Mr Fogarty überreden, in die Gegenwelt zurückzukehren, weil dort das Zeitfieber nicht wirkt. Die Rückkehr in das Elfenreich ist der Auftakt zu neuen Abenteuern, bei denen alte Feinde wie Lord Hairstreak, Silas Brimstone und Jasper Chalkill nicht fehlen. Aber Henry findet auch einen neuen und wichtigen Freund in einem Jungen namens Lorquin.

Mehr kann über den Inhalt nicht verraten werden, vieles (aber nicht alles) in diesem Band dreht sich um die Frage nach Ursprung und Bekämpfungsmöglichkeiten der Krankheit. Mythologische Querverweise prägen einen anderen Strang. Das alles ist zwar in gewohnt rasanter Manier erzählt, aber trotzdem unterscheidet sich "Der Elfenlord" von seinen Vorgängern: er ist weitaus düsterer und bedrohlicher als diese. Auch fehlt ihm weitestgehend der Witz, der die anderen Bände auszeichnete. Besonders schmerzlich vermißt habe ich den Endolg Flapwazzle mit seinen trockenen Kommentaren. Lorquin ist zwar ein netter Charakter und sein Volk nicht uninteressant, aber in dieser Beziehung einfach kein Ersatz.

Über das bereits bekannte Personal ist nichts wesentlich Neues zu erfahren, sie bleiben in den bekannten Verhaltensweisen. Im Grunde läßt sich die Serie gut nach dem dritten Band beenden, diese Fortsetzung ist nicht unbedingt erforderlich. Wenn man sie aber liest, sollte man sich darüber im Klaren sein, daß sie andere Schwerpunkte in der atmosphärischen Gestaltung setzt, damit es nicht wie bei mir in der enttäuschten Erwartung resultiert, einen witzigen Roman lesen zu wollen und einen düsteren, ernsteren zu bekommen.

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