Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre

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Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Eyre Affair
ET (Original)
2001
ISBN-13
9783423243797

Informationen zum Buch

Seiten
376

Serieninfo

Sonstiges

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Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der Literatur so wichtig genommen wird, dass es eine Spezialeinheit gibt, um sie vor Fälschern zu schützen? Als Geheimagentin Thursday Next ihre neue Stelle in Swindon antritt, ahnt sie schon, dass ihr die größte Herausforderung ihrer Karriere bevorsteht: Niemand anderes als der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Bronte entführt, um Lösegeld zu erpressen. Eine Katastrophe für England, das mit dem seit 130 Jahren tobenden Krimkrieg schon genug Sorgen hat. Aber Thurday Next ist eine Superagentin: clever und unerschrocken. Und wenn sie wirklich mal in der Klemme sitzt, erscheint aus dem Nichts ihr von der ChronoGarde ausgestoßener, ziemlich anarchistischer Vater, um für ein paar entscheidende Minuten die Zeit anzuhalten ...

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Acheron Hades, der drittgrößte Bösewicht auf Erden, dessen Namen man nicht laut aussprechen sollte, lässt sich immer neue Schurkereien einfallen - und geht dabei sprichwörtlich über Leichen. Ein Mann, dem jedes Gewissen fehlt und der scheinbar unsterblich ist. Als eines Tages das Originalmanuskript von Charles Dickens' "Martin Chuzzlewit" gestohlen wird deuten alle Spuren auf Hades. In einer Zeit, in der es für besondere polizeiliche Maßnahmen die sog. Special Operations Networks gibt und in der die Engländer immer noch auf der Krim gegen die Russen kämpfen, in einer Zeit, in der Literatur den Menschen noch wichtig ist, wird ein Verbrechen dieser Art sehr ernst genommen. Obwohl die LiteraturAgenten (SO-27) für die Aufklärung solcher Fälle zuständig sind, nimmt die TerrorBekämpfung (SO-9) die Sache in die Hand. Doch sie benötigt die Hilfe der LiteraturAgentin Thursday Next, die Acheron Hades noch als Uniprofessor kennt und ihn somit als einzige identifizieren kann. Doch bei dem Auftrag geht einiges schief und Hades entkommt. Einige Zeit später wird die Leiche eines seltsamen Mannes in viktorianischer Kleidung gefunden - und wenn wir es nicht besser wüssten, würden wir behaupten, dass er dem Roman von Charles Dickens entsprungen war.

"Der Fall Jane Eyre" ist eines der Bücher, die man so schnell nicht vergisst. Auf der Buchrückseite wird es sogar in einem Atemzug mit Douglas Adams, Lewis Carroll, "Uhrwerk Orange" und "1984" verglichen. Dem kann ich nicht ganz zustimmen: Jasper Fforde schreibt weder so klamaukig wie Douglas Adams, noch so märchenhaft wie Lewis Carroll. Auch lässt "Der Fall Jane Eyre" die Düsternis und den Pessimismus von "Uhrwerk Orange" oder "1984" vermissen. Vielmehr hat Fforde etwas ganz eigenes geschaffen, das keinen Verlgeich mit den "Großen" benötigt. Thursday Next ist eine außergewöhnliche Frau: Selbstbewusst, humorvoll und sehr mutig. Eine Frau, wie ich sie gerne kennenlernte und bewunderte. Doch natürlich gibt es noch viel mehr schräge, nette, sympathische (und hassenwerte) Charaktere.

Beim Lesen kann es schon mal geschehen, dass man die Luft vor lauter Tempo anhält und nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Es ist nicht unbedingt notwendig, die englischen Klassiker vorher gelesen zu haben, doch es gibt in diesem Buch natürlich sehr viele Anspielungen darauf (allen voran Shakespeare, Oscar Wilde und Charlotte Bronté) und man sollte sich bewusst sein, dass so mancher Witz an einem vorbeigeht. Sehr empfehlenswert ist hierzu die Webseite des Autors, auf der er viele Anspielungen auch für Nicht-Briten erklärt. Lassen Sie sich ein auf diese irrwitzige Achterbahnfahrt - Sie werden es nicht bereuen.

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Der Fall Jane Eyre

Ich las dieses Buch, weil ich schon so viel positives darüber hörte und ich wurde nicht enttäuscht. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt.  Lässt man sich auf verrückte Begebenheiten und eine völlig andere Welt ein, als wir sie kennen, so erlebt man nicht nur ein spannendes Abenteuer an der Seite von Thursday Next, sondern wird auch noch mit viel Humor und Ironie unterhalten. Dieses Buch war von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilig und hat mir großes Vergnügen bereitet, vor allem durch die bekannten Persönlichkeiten aus der Literatur, welche einem auf jeder Seite über den Weg laufen. Fforde hat ein Händchen für einen leichten sarkastischen Unterton und verbaut dies immer wieder in die abstrusesten Situationen, was dem Leser immer wieder ein Lächeln auf die Lippen bringt. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit Thursday, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe.

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