Lian Hearn: Der Glanz des Mondes

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Lian Hearn: Der Glanz des Mondes
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Brilliance of the Moon, Tales of the Otori - Book 3
ET (Original)
2004
ISBN-13
9783551581112

Informationen zum Buch

Seiten
492

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Die Feder ruhte in meiner Hand.

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Handlungsort

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Endlich ist Takeo mit Kaede vereint. Heimlich und gegen den Willen der Clans, haben sie sich vermählt. Doch den Liebenden bleibt nicht viel Zeit, ihr gemeinsames Glück zu genießen. Denn die Otorilords, die Takeos Herrschaftsanspruch bestreiten, rüsten bereits zum Kampf gegen ihn. Mit seinen Getreuen zieht Takeo in die Schlacht. Und Kaede bleibt zurück, voller unguter Vorahnungen. Nun wird sich zeigen, ob die Prophezeiung, die ihrem Geliebten einst gemacht wurde, sich erfüllt.

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Die heimliche Vermählung Takeos mit Kaede Shirakawa geschieht gegen den Willen des "Stammes" und der Clans. Der Widerstand des jungen Otorikriegers bringt nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Frau in Gefahr und immer wieder üben die Assassinen des Stammes hinterhältige Mordanschläge auf Takeo aus. Trotzdem sammeln die beiden ein Kriegsheer um sich und ziehen in Kaedes Domäne Maruyama, um deren Besitz sicherzustellen. Kaum dort angekommen, muss sich das junge Paar schon wieder trennen, denn Takeo zieht in den Krieg gegen seine Feinde und Kaede muss sich um ihr Land kümmern.

Der abschließende Teil der Otori-Trilogie erzählt eine Geschichte von Magie und Prophezeiungen, Intrigen und Schlachten, aber auch von Ehre und Mut. Takeo Otori erschien mir gereifter und grausamer als in den Vorgängerbänden und so würde ich "Der Glanz des Mondes" eher älteren Jugendlichen oder Erwachsenen empfehlen, denn für die Jüngeren dürften viele Beschreibungen zu grausam sein. Viele Charaktere müssen dieses Mal ihr Leben lassen - oft sogar ohne für den Leser ersichtlichen Grund. Lian Hearn merkt man ihre Faszination für das Asiatische an - sie verarbeitet allerdings sehr viele Namen, die mich leider zu oft verwirrten. Die fernöstliche Atmosphäre ist dicht, ohne sich zu sehr aufzudrängen, weshalb ich die Trilogie auch Lesern ans Herz legen kann, die mit solchen Themen nicht viel anfangen können.

In "Der Glanz des Mondes" erfährt man nun etwas mehr über den "Stamm" und die Clans, obwohl ich mir doch noch wünschte, die Autorin hätte ein paar Zeilen mehr für die Erklärungen investiert, denn die Clanzusammengehörigkeiten, Namen und Besitzansprüche machen das Buch recht komplex. Der Schluss ist rund, aber auch etwas bedrückend und wird dieser wunderbaren Geschichte vollständig gerecht. Lian Hearn verwendet im dritten Teil weniger Zeit auf ausgedehnte Landschaftsbeschreibungen, sondern konzentriert sich eher auf die Handlungen wie beispielsweise die schnelle Folge der Schlachten. Dies macht ihn etwas schneller im Gegensatz zu den eher ruhigen Vorgängern - und leider auch weniger dicht.

Trotz dieser Kritik ist das Buch meiner Meinung nach ein würdiger Schluß der Trilogie, ohne die Option auf weitere Folgen zu vergessen.

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"Der Glanz des Mondes" - Ich habe mein Exemplar erst gestern erhalten, es in einem Zug gelesen und muss sagen: Selten habe ich ein Buch gefunden, dass einerseits so berührend, so fesselnd und gefühlsbetont ist und es dabei doch schafft einen runden, stimmigen und absolut zufriedenstellenden Abschluss einer Trilogie darzustellen. Die Trilogie rund um die Clans der Otori, Shirakawa usw. hat mich fasziniert wie selten eine Fantasy Geschichte zuvor einfach dadurch, dass sie Fantasie, Poesie und teils beinharte "Realität" in so gekonnter Weise verbindet. Ein wunderbares Buch - eine wunderbare Welt in die ich noch oft gerne abtauchen werde und ich kann nur jedem empfehlen es mir gleich zu tun...

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Meiner Meinung nach gibt es kein faszinierenderes Buch als dieser dritte Teil "Der Glanz des Mondes". Mich hat es so fasziniert, dass ich sogar über gewisse Szenen im Buch träumte. "Der Glanz des Mondes" ist der würdige Abschluss seiner Vorgänger "Das Schwert in der Stille" und "Der Pfad im Schnee". Und hier die letzte meiner Meinungen: nicht empfelenswert für Kinder unter 10

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Ich finde das Buch wunderbar und fantastisch geschrieben, wie die vorigen Teile. Natürlich muss man diese gelesen haben, um den abschließenden dritten Band zu verstehen. Vielleicht ärgert es manche, dass es ein offenes Ende gibt, aber ich finde auch das gut! So denkt man noch im nachhinein viel an das Buch und kann seiner Phantasie freien Lauf lassen.

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Und wieder ein Jahr zwischen dem 2. und dem 3. Teil der Serie, trotzdem habe ich mich schnell wieder in die Handlung und die Charaktere versetzen können. Takeos Prophezeiung spielt immer wieder eine Rolle, die Ereignisse fliegen nur so dahin. Dieses Buch wird von Handlungen getrieben, die Personen scheinen keine Zeit zum Nachdenken zu haben.

Durch die stetig spannenden Stellen und die Geschwindigkeit des Buches verging auch die Zeit beim Lesen wie im Flug. Durch die vielen Schauplätze und Ereignisse war jedoch die Erklärung der Beweggründe manchmal etwas kurz gehalten. Auch der "Fremde Charakter" des Stückes in einer Welt die man mit Japan in Verbindung bringen kann aber nicht muss ging m.E. ein bisschen verloren. Der Glaube der "Verborgenen" trat mehr und mehr in der Fordergrund und auch Erfindungen der Neuzeit wurden eingefügt...dieses Buch "driftet" ein wenig mehr in Richtung historischer Roman und enthält weniger Fantasy-Elemente. Dies empfinde ich persönlich als sehr schade, weil ich mir irgendwie eine andere Richtung erhofft habe. Der Abschluss des 3. Teils ist rund, so dass man auf den 4. Teil beruhigt etwas warten kann....

Alles in allem für mich nicht mehr so überragend wie die ersten beiden Teile, da mir die Tiefe zu Gunsten der Handlungsgeschwindigkeit etwas zu sehr gelitten hat.

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