Philip Pullman: Der goldene Kompaß

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Philip Pullman: Der goldene Kompaß
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
His Dark Materials 1: Northern Lights
ISBN-13
9783453137448

Informationen zum Buch

Seiten
411

Serieninfo

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Lyra lebt in Oxford am Jordan College. Als sie und ihr Dæmon Pantalaimon (jeder Mensch hat einen Dæmonen, der nicht von seiner Seite weicht) sich eines Abends in das Zimmer des Rektors schleichen, bekommt sie zufällig mit, wie ihr Onkel vergiftet werden soll, der gerade von einer Forschungsreise in den Norden zurückgekommen ist und seine Ergebnisse präsentieren will. Nachdem sie ihn warnen konnte, wohnt sie weiterhin heimlich dem Vortrag ihres Onkels bei und erfährt so von der Aurora und dem Staub. Vor allem letzteres interessiert sie, doch gelingt es ihr nicht, mehr über den Staub herauszufinden, der jeden Menschen bedeckt, jedoch an vorpubertären Kindern noch nicht in einer größeren Konzentration gemessen werden kann. Wenig später macht sich ihr Onkel zu einer neuen Reise in den Norden auf - Lyra allerdings muß zurückbleiben. Im ganzen Land beginnen jedoch Kinder zu verschwinden. Es heißt, die Gobbler hätten sie entführt und würden sie in den Norden bringen, wo sie ihnen den Dæmon abschneiden. Als Lyras Freund Robert ebenfalls zu den Opfern gehört, beschließt sie, ihn zu retten. Eine Möglichkeit für sie, in den Norden zu kommen, bietet sich in der Person der Wissenschaftlerin Mrs. Coulter, die das kleine Mädchen als Assistentin haben möchte. Doch Mrs. Coulter scheint selbst etwas mit den Gobblern zu tun zu haben...

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Philip Pullman – Der goldene Kompass

Lyra ist ein junges Mädchen, die in Oxford im renommierten Jordan College lebt und aufwächst, da ihre Eltern nicht mehr leben. Ihr liebster Vertrauter ist ihr Dæmon Pantalaimon, denn in dieser besonderen Welt teilt sich jeder Mensch sein Leben mit einem Vertrauten, wie durch ein unsichtbares Band sind beide mit Gefühlen und Gedanken aneinander gebunden. Schon bald hört man in Oxford von einer Reihe von Kindesentführungen und als Lyras Freund Roger entführt wird, macht sich Lyra auf die Suche nach ihm, um ihn zu retten.

Nach einem etwas gemächlichen Anfang nimmt die Geschichte irgendwann Fahrt auf und man mag gar nicht mehr aufhören zuzuhören. Die Abenteuer von Lyra, Pantalaimon, den Gyptern, Lee Scoresby und Iorek Byrnison sind spannend, manchmal grausam und unglaublich fantasievoll. Der Zuhörer ist den Protagonisten stets nur einen kleinen Schritt voraus und ist selber ganz gespannt darauf, was es denn mit dem ominösen „Staub“ auf sich hat.
Die Figuren sind liebevoll gestaltet und man hat sehr schnell ein Bild von ihnen, den guten wie den bösen. Das Ende kann zwar so stehen bleiben, aber für alle, die wissen möchten, wie es weitergeht, gibt es die Fortsetzung „Das magische Messer“, wo wir von Lyras weiteren Abenteuern lesen dürfen.

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Die Welt, in der die Geschichte spielt, erinnert mich ein bisschen an die aus Jules Vernes Büchern – mit den Zeppelinen, Fesselballons und Elektrizität aus (zumindest im ersten Band noch?) unbekannten Quellen. Da ich früher die Bücher von Jules Verne begeistert verschlungen habe, gefiel mir das sofort und Pullmans Welt erschien mir nicht ganz fremd. Außerdem ist diese Welt unserer doch recht ähnlich – es gibt politische und religiöse Intrigen und Machtansprüche, man schließt Bündnisse und fühlt sich insgeheim über andere Völker erhaben.

Ich habe beim Lesen viel gerätselt – was hat es nun mit dem merkwürdigen Staub auf sich, was ist mit den Parallelwelten, wozu dienen die Dämonen, was hat es mit dem merkwürdigen Kompass auf sich u.s.w. Teilweise war es verwirrend, aber wenn man einfach weiter liest, klärt sich das meiste auf – und beim Rest hoffe ich auf die Folgebände.

Normalerweise mag ich keine Bücher, in denen Kinder Hauptrollen spielen. Dieses Buch hat mich interessiert, weil ich im Kino den Trailer gesehen habe, der mich sofort fasziniert hat, sonst hätte ich es vermutlich nie angefasst. Mit der Person Lyra habe ich daher so meine Probleme, ich finde sie ziemlich nervig, aber andererseits auch erfrischend frech. Trotzdem wurde ich mit ihr nicht warm, auch ließ mich das Schicksal der Kinder bzw. die ganzen Geschehnisse in Bolvangar eher kalt.

Lord Asriel und Mrs Coulter sind die Personen, die ich bisher am interessantesten finde – beide haben (zunächst verborgene) Ziele, die sie mit aller Macht verfolge, Hindernisse fegen sie teilweise recht brutal weg. Dabei sind die Charaktere ambivalent angelegt, sie sind weder „gut“ noch „böse“, auch wenn es am Anfang des Buches anders aussieht. Das macht diese beiden Figuren farbig und ich bin neugierig, wie es mit beiden weiter geht. Dass sie zu Lyra eine „besondere“ Beziehung haben, war eine überraschende Wendung, die ich nicht vorausgesehen hätte – toll. Die leidenschaftliche Schlussszene des Buches hat echte Kinoqualität – ich sah dabei die ganze Zeit Daniel Craig und Nicole Kidman vor mir ...

Der Anfang des Buches liest sich recht gemächlich, aber zum Schluss ging mir alles ein bisschen schnell. Dafür hätte man sich etwas mehr Zeit bzw. Kapitel nehmen können.

Fazit: Pullmans Welt ist faszinierend und geheimnisvoll, ich werde ganz sicher auch noch die beiden übrigen Bände lesen, denn ich will wissen, was es mit diesem Staub auf sich hat. Auch blieben ein paar andere Fragen offen, auf deren Lösung ich neugierig bin. Zwar hat das Buch ein paar eindeutige Schwächen, aber vielleicht sind diese bei den anderen Bänden ja behoben.

Außerdem will ich das Schicksal von Lord Asriel und Mrs Coulter erfahren! (Lyra dagegen ist mir herzlich egal.)

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Im Handel als Kinder-/Jugend-Fantasy beworben, ist die Trilogie auch oder besonders für Erwachsene lesenswert. Pullman versteckt in seiner Trilogie zeitkritische Aspekte und erschafft gleichzeitig eine zauberhafte, faszinierende Welt (bzw. mehrere Parallelwelten). Obwohl ich selten Fantasy lese, hat mich diese Trilogie begeistert.

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Anspruchsvoll bin ich auf jeden Fall. Schon viele Bücher, von denen geschwärmt wurde, sie würden an den Herrn der Ringe herankommen, habe ich gelesen und verächtlich weggelegt. Aber hier haben wir eine echte Konkurrenz. Von Kinderbuch kann allerdings nicht die Rede sein! Dazu ist der Schmerz und die Gewalt, vor allem aber die Düsternis zu schlimm. Eben das macht aber den Vergleich mit dem Herrn der Ringe aus: Echte Freundschaft, Endzeitstimmung in einer phantastischen Welt, eine kleine(!) Heldin, die langsam in ihre Aufgabe hereinwächst und ein magisches Instrument, dessen Macht niemand so recht begreift. Noch bevor ich den "Goldenen Kompass" zu Ende hatte, habe ich "Das Magische Messer" gekauft, damit mir am Wochenende der Lesestoff nicht ausgeht. Und nun ist der dritte Band fällig...... Lee Scoresby ist tot, ich fürchte, Pullman schreckt vor noch mehr Verlusten unter den "Guten" nicht zurück.

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Philip Pullman - den Namen habe ich immer wieder in Zusammenhang mit der guten Frau Rowling gehoert. Da ich nach anfaenglicher Skepsis auch von Harry Potter ueberzeugt wuerde, dachte ich mir, dass "His dark materials" (wie die Serie im Original heisst) auch einen Versuch wert sein koennte. Und was soll ich sagen? Schon nach wenigen Seiten wusste ich, dass ich die richtige Wahl getroffen habe, denn Pullman hat einen mitreissenden Schreibstil und seine Ideen sind einfach nur hervorragend. Das Buch ist von vorne bis hinten mitreissend und spannend - und auf gar keinen Fall ein reines Kinderbuch, auch wenn Kinder die Hauptcharaktere sind.

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Am Anfang habe ich mir das Buch aus reiner Neugier gekauf. Als ich anfing zu lesen merkte ich das wie Philip Pullman schrieb doch schon etwas schwer zu lesen ist, mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. Irgendwann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Diese wunderbar geschriebene Geschichte hat mich regelrecht in ihren Bann gezogen. Mit der kleinen Lyra der eine so große Aufgabe zu teil geworden ist und die durch so viel Trauer, Leid, Schmerz und Elend gegenagen ist um nun in eine ganz neue Welt zu wandeln. Besonders der ständige wechsel von Trauer, Leid und Freude hat mich faziniert. Also nur wärmstens zu empfehlen.

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Kaum, zu glauben, dass so ein Buch mit Herr der Ringe verglichen wird. Wo es doch so viel besser ist! Unverkrampft geschrieben, erzählt es die düstere, spannende Geschichte des Mädchens Lyras und dem Jungen Will, die zu Erwachsenen werden. Schreckliche Motive wie Entbehrung, Tod, ewige Trennung, und doch auch Erfolg, Erfindungsgeist und das erste Kribbeln im Bauch werden angesprochen. Das Buch hätte sechs leseratten verdient!

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Philip Puhlmann-Der goldene Kompass ist meiner Meinung nach ein fantastisches Buch.

Ich habe es zu meinem Bedauern 3 Monate liegen lassen und wollte erst gar nicht anfangen es zu lesen ,was ich nun ,nachdem ich das erste Buch der Fantasy- Trilogie gelesen habe, zu tiefst bereue, denn einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören.Leider ist heute Sonntag ,sonst wurde ich sofort zur nächsten Buchhandlung rennen und mir das zweite Buch kaufen,da ich heute morgen den ersten Teil beendet hab.Ich rate jedem sich dieses wunderbare Buch zu kaufen.Außerdem würde ich die Abenteuer Lyras in einer solch grauenvollen Welt ,wo Kindern ihre engsten Freude, ihre Lebensgefährten,die Daemonen ,welche ihnen Liebe ,Wärme u. Geborgenheit spenden ,duch einen grausamen Schnitt verlieren ,der sie in einen Schock versetzt und ihnen jede Lebenslust raubt und sie irgentwann durch die unendliche Einsamkeit in den Tod treibt,nun wirklich nicht nur als lesenswert für Kinder bezeichnen. Dieses Buch kann es duchaus mit Harry Potter oder der Herr der Ringe aufnehmen , doch ich glaube doch das jeder Autor anders schreibt und auf andere geniale Weise fantastisch ist.

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