Aileen P. Roberts: Der letzte Drache

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Aileen P. Roberts: Der letzte Drache

Autor

Biografie & Bibliografie von
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783442480449

Informationen zum Buch

Seiten
480

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Sanft umhüllte ihn die Nacht.

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Handlungsort

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Er wurde geboren, um Albanys Krone zu tragen – doch als Prinz Kayne vor der Thronbesteigung die Weihe zur Unsterblichkeit erhalten soll, verweigern ihm die Drachen diese Gunst. Denn nicht der einstige König, sondern der grausame Zauberer Samukal soll sein Vater sein. Vor den Anfeindungen flieht Kayne aus der Hauptstadt, an seiner Seite Leána, die schöne Tochter einer Dunkelelfin und eines Menschen. Sie entdecken ein magisches Portal – und geraten in unsere Welt. In Schottland treffen sie auf den geheimnisvollen Rob, der Leána nicht nur von Anfang an fasziniert, sondern der auch für Albanys Schicksal von entscheidender Bedeutung sein wird ...

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Zurück nach Albany

Wer die Weltennebel-Trilogie der Autorin gelesen hat, wird sich besonders über die Rückkehr nach Albany freuen. Neueinsteiger haben es wahrscheinlich auf den ersten Seiten etwas schwer, denn es kommen doch viele Figuren auf den Leser zu. Wer die erste Trilogie kennt, wird viele davon wiedererkennen, allen voran natürlich Darian und Aramia, Trollkönig Murk und viele mehr. In diesem Buch geht es nun jedoch um die Geschichte der nächsten Generation. Leana, die Tochter von Darian und Aramia, sowie ihre Freunde Kayne und Toran. Kayne muss sich zu Beginn des Buches dem Urteil der Drachen stellen. Nun wird endlich öffentlich, ob Darian, der damalige König, sein Vater ist oder ob es tatsächlich eine Intrige des Zauberers Samukal war. Kayne fürchtet sich vor dem Urteil und ist anschließend ziemlich verzweifelt. Um ihn aufzumuntern, treten die drei gemeinsam mit Leanas Freundin Siah eine Reise durch Albany an. Doch sie werden verfolgt, auch wenn sie nichts davon merken, ist jemand hinter ihnen her, der äußerst finstere Pläne schmiedet!

Eines Tages stößt Leana zufällig auf ein Portal und sie überredet die anderen, einen Ausflug in die Welt der Menschen wagen. Ihre Erlebnisse dort sind ungemein spannend und unterhaltsam, teilweise äußerst gefährlich, aber immer wieder auch total lustig!
Sie stoßen auf den geheimnisvollen Rob, zu dem sich besonders Leana sehr hingezogen fühlt. Doch offensichtlich verbirgt Rob so einiges. Auch nachdem er Leana und den anderen offenbart, was er wirklich ist, bleiben so einige Fragen offen. Insbesondere Kayne misstraut ihm daher sehr, aber Leana lässt sich in dieser Hinsicht natürlich genauso wenig etwas sagen wie bei anderen Dingen, denn sie ist ziemlich eigensinnig.

Die drei Hauptfiguren haben mir alle gut gefallen, allen voran natürlich die impulsive Leana. Die beiden Jungs gingen mir zeitweise ein wenig auf die Nerven, da sie sich manchmal doch recht kindisch und unreif benehmen. Sehr gerne mochte ich auch die ruhige und besonnene Siah, deren weiteres Schicksal mir ziemlich an die Nieren ging!

Mir persönlich hat diese Geschichte sogar noch besser gefallen als die Weltennebel-Trilogie (ich konnte mit Darian nie viel anfangen) und ich freue mich auf die Fortsetzung, die im März erscheint, denn ich bin sehr gespannt, wie es mit den Freunden weitergeht!

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Gelungener Auftakt der Weltenmagie-Trilogie

An seinem 25. Geburtstag muß sich Prinz Kayne der magischen Weihe durch die Drachen stellen, die darüber entscheiden, ob er der rechtmäßige Thronerbe ist oder nicht. Die Drachen versagen ihm die Weihe – und damit ist klar, daß nicht Darian von Northcliff sein Vater ist, sondern der ehemalig finstere Zauberer Samukal. Gekränkt will er seine Heimat verlassen, aber er macht die Rechnung ohne seine Freunde Leána, Toran und Siah, die ihn davon überzeugen, sie auf ihrer geplanten Reise durch Albany zu begleiten. Durch Zufall entdecken sie ein magisches Portal, das nach Schottland führt. Währenddessen rotten sich jedoch in Albany alte und neue Verräter zusammen, um gegen die bestehende Ordnung zu intrigieren und beginnen, ihr düsteres Netz an Verrat und Missgunst auszulegen.

Die Handlung dieses Buches spielt ca. 20 Jahre nach den Geschehnissen aus der Weltennebel-Trilogie. Unter Kaya von Northcliff herrschen friedliche Zeiten in Albany, Mischlinge sind inzwischen anerkannter Bestandteil der Gesellschaft und nicht mehr von Ächtung und Ausgrenzung betroffen. Aber nicht jeder ist mit dieser Entwicklung einverstanden. Außerdem gibt es immer noch die Verräter unter den Dunkelelfen, die vor 20 Jahren zusammen mit Samukal großes Leid über das Land gebracht haben.

Da ich die Weltennebel-Trilogie gelesen habe, fiel mir der Einstieg sehr leicht; direkt am Anfang des Buches lässt die Autorin bereits die meisten Figuren zu Ehren von Kaynes Weihe die Bildfläche betreten. Die lieb gewonnenen Figuren wieder zutreffen, war wie nach Hause kommen. Der Schwerpunkt liegt diesmal nicht auf den Hauptcharaktere der ersten Trilogie, sondern auf deren Folgegeneration.

Das Buch liest sich dank seines lockeren und spannenden Stils wieder sehr flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Autorin konnte mich mit einigen Entwicklungen verblüffen – leider auch an der einen oder anderen Stelle schockieren.

Leána, die Tochter von Darian und Aramia und Nebelhexe, ist zu einer aufgeweckten jungen Frau herangewachsen. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann will sie das auch durchziehen, ihr Tatendrang kennt manchmal keine Grenzen. Ihre Ungeduld ist ihre große Schwäche, manches Mal hätte ich sie am liebsten geschüttelt, daß sie erst mal in Ruhe nachdenken soll, bevor sie einfach los stürmt. Aber sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und wenn Freunde ihre Hilfe benötigen, können sie auf sie zählen.

Kayne, der bis zu seiner Weihe als Halbbruder von Leána gilt, leidet unter dem Misstrauen vieler Mitmenschen, die davon überzeugt sind, daß es sich bei seinem Vater um Samukal handelt. Gut, daß er seine Freunde hat, die hinter ihm stehen. Er hat einen klugen Verstand, allerdings kann er manchmal auch ziemlich zynisch und übel launig sein, aber seine Freunde wissen ihn zu nehmen.

Toran von Northcliff ist der Sohn von Königin Kaya und Darians Bruder Atorian – und nach Kaynes misslungener Weihe der offizielle Anwärter auf den Thron von Albany. Er ist ein unbeschwerter junger Mann, der sich schnell für Neues begeistern kann. Mit Kayne ist er sich immer am Kabbeln, aber wenn es darauf ankommt, halten die beiden Männer zusammen.

Siah, eine junge Nebelhexe und Leánas beste Freundin, ist die vierte im Bunde. Sie ist zwar schüchtern, aber sehr liebenswert und sympathisch. Zwischen ihr und Toran scheinen sich zarte Bande zu entwickeln.

Die Handlung in dem ersten Teil ist zwar abgeschlossen, aber natürlich bleiben genügend offene Fragen übrig und man erhält einen Ausblick auf den zweiten Teil, den ich nun mit Spannung erwarte.

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(Aktualisiert: 07 November 2014)
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Der letzte Drache

Kayne wird in Kürze 25 Jahre alt und an seinem Geburtstag soll er die Weihe zur Unsterblichkeit erhalten. Nach wie vor ist unklar, wer tatsächlich der Vater des jungen Mannes ist. Ist es tatsächlich Darian von Northcliff oder doch der grausame Zauberer Samukal, der Albany einst fast zerstört hätte. Die Drachen von Albany verweigern Kayne jedenfalls die Weihe, denn sie sind der Meinung, dass dieser von Samukal abstammt. Der verzweifelte Kayne flüchtet. Aber seine Freunde halten zu ihm. Gemeinsam mit der Nebelhexe Léana, deren bester Freundin Siah und Toran, dem Sohn der Königin Kaya, machen Sie sich auf, das Land Albany zu erkunden und große Abenteuer zu erleben.

Während ihrer Reise entdeckt Léana, deren Fähigkeit es ist Magie zu spüren und Portale zu entdecken, ein Portal in eine andere Welt. Kayne, Toran und Léana gehen hindurch während Siah alleine in Albany zurückbleibt. Die drei Freunde landen in unserer heutigen Welt, der Welt der Menschen und zwar in Schottland. Dort finden sie sich natürlich nicht auf Anhieb zurecht und haben so manches aufregende Abenteuer zu bestehen, dass sie in dieser Form aus ihrer Heimat gar nicht kennen. Hier gibt es keine Kämpfe, kaum Magie, keine Pferde, dafür aber sonderbare Gefährte in die Menschen einsteigen und sehr merkwürdige Bekleidungen. Zum Glück treffen die Freunde aber auf eine sehr nette Familie bei der sie aufgenommen werden. Dort machen sie die Bekanntschaft von Michael und Rob, zwei jungen Männern, die beide auf ihre eigene Art ganz besonders faszinierend sind und die eindeutig ein Geheimnis umgibt.

„Der letzte Drache“ ist der erste Band der Weltenmagie Reihe, der an die Weltennebel Reihe anschließt. Zwischenzeitlich sind einige Jahre vergangen und aus den einstigen Kindern sind Erwachsene geworden. Im Land Albany herrscht seit langer Zeit Frieden, aber dieser scheint nun erneut in Gefahr zu sein.
Wer die Weltennebel Romane kennt, wird hier alte Bekannte wiedertreffen und sich an die Eigenarten bestimmter Charaktere sicher wieder erinnern. Wer hier neu einsteigt, wird sich erst etwas schwer tun mit den vielen Charakteren, aber dann sicherlich vor lauter Begeisterung dieses Buch genauso wenig aus der Hand legen können, wie Kenner von Albany. Hilfestellung wird hier sicherlich das umfangreiche Personenverzeichnis am Ende des Buches geben.

Dieses Abenteuer mit wechselnden Schauplätzen hat mich nicht nur durch seine fantastischen Gestalten faszinieren können, sondern vor allen Dingen auch durch die immer neuen lustigen Anekdoten bei denen kein Auge trocken bleibt und über die man wirklich herzhaft lachen muss. Dann kann man es als Leser auch verzeihen, wenn es an anderer Stelle ziemlich brutal zugeht und Charaktere, die einem wirklich ans Herz gewachsen sind, ihr Leben lassen müssen.

Fans von Schottland und magischen Wesen werden dieses Buch mit allen Sinnen genießen können. Man fühlt, hört, riecht, schmeckt und sieht Albany oder Schottland, Menschen, Elfen, Trolle, Zwerge, Drachen, Nebelhexen und vor allen Dingen Trolle.
Auch wenn die Magie in der Welt der Menschen kaum mehr spürbar ist, in dieser Geschichte ist sie allgegenwärtig.

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Erfrischende High Fantasy

„Der letzte Drache“ ist der 1. Band der Weltenmagie-Trilogie, die wiederum der Weltennebel-Trilogie nachfolgt. Auch wenn beide in derselben Welt spielen und auch einige Personen in der einen wie in der anderen Trilogie ihren Platz haben, kann man ohne Weiteres hier quer einsteigen, denn der Weltentwurf sowie bedeutende Ereignisse in der Vergangenheit werden hier noch einmal kurz angerissen. Wichtige Charaktere werden am Anfang des Buches noch einmal in Erinnerung gerufen. Für neue Leser ist das zu Beginn vielleicht viel geballte Information, deren Sortierung aber durch das Personenverzeichnis am Ende des Buches erleichtert wird.

Nach dem Ende der Weltennebel-Reihe sind etwa 20 Jahre vergangen. Im vorliegenden Band übernehmen die damaligen Kinder die Hauptrollen: Leána, die Tochter von Darian und Aramia, Kayne, der Sohn von Elysia und ? (*g*) und Toran, der Sohn von Atorian und Kaya. Sie brechen zu einer Reise durch Albany auf und erleben allerhand Abenteuer. Schließlich gelangen sie sogar durch ein Portal in unsere Welt, wo die Abenteuer weitergehen. Hier lernen sie den geheimnisvollen Rob kennen. Außerdem müssen sie sich mit unseren neumodischen Errungenschaften wie Banknoten, Autos und Computern auseinandersetzen. Das Erstaunen der jungen Leute aus Albany wird von der Autorin sehr einfühlsam beschrieben.

Schon die Weltennebel-Trilogie hat mich aufgrund der vielfältigen fantastischen Welt und des angenehmen, lebendigen Schreibstils von Aileen P. Roberts fasziniert. Aber „Der letzte Drache“ hat mir sogar noch besser gefallen. Die jungen Protagonisten sind so herzerfrischend. Freunde, die sich ständig kabbeln und gegenseitig necken, die aber füreinander da sind, wenn es darauf ankommt. Die Erzählung sprüht geradezu vor witzigen Dialogen und ulkigen Szenen. Dabei bleiben aber die Spannung und auch romantische Gefühle nicht auf der Strecke. Alles ist wohldosiert und ergibt eine wirklich tolle Mischung.

Die Charaktere sind liebevoll und detailliert ausgearbeitet. Speziell in die drei Protagonisten kann man sich gut hineinversetzen, weil man sie ganz gut kennenlernt. Gerade weil jeder seine Ecken und Kanten, seine ganz speziellen Eigenarten und Vorlieben hat, wirken sie sehr realistisch. Und jeder ist auf seine eigene Art liebenswert. Unter den Nebenfiguren gibt es einige, die man (noch) nicht durchschauen kann, die noch ein Geheimnis mit sich herumtragen. Hier kann man wunderbar spekulieren, wohin die Geschichte uns noch führen wird.

Band 2 soll im März 2015 unter dem Titel „Das vergessene Reich“ erscheinen. Ich freue mich jetzt schon darauf.

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Der letzte Drache

Mit „Der letzte Drache“ schließt Aileen P. Roberts an die Weltennebel- Trilogie an, wobei der erste Roman aus der Weltenmagie- Reihe 20 Jahre später spielt. „Der letzte Drache“ war mein erstes Werk aus der Feder von Aileen P. Roberts und ich konnte es ohne Schwierigkeiten und ohne Vorkenntnisse aus der anderen Trilogie mit großem Genuss lesen. Die Autorin schafft in diesem Werk eine gekonnte Verknüpfung einer fantastischen Welt mit der unseren.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Er wurde geboren, um Albanys Krone zu tragen – doch als Prinz Kayne vor der Thronbesteigung die Weihe zur Unsterblichkeit erhalten soll, verweigern ihm die Drachen diese Gunst. Denn nicht der einstige König, sondern der grausame Zauberer Samukal soll sein Vater sein. Vor den Anfeindungen flieht Kayne aus der Hauptstadt, an seiner Seite Leána, die schöne Tochter einer Dunkelelfin und eines Menschen. Sie entdecken ein magisches Portal – und geraten in unsere Welt. In Schottland treffen sie auf den geheimnisvollen Rob, der Leána nicht nur von Anfang an fasziniert, sondern der auch für Albanys Schicksal von entscheidender Bedeutung sein wird ...

Die Gestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Auf der Innenseite des Buchdeckels ist eine Szene ist aus dem Roman abgebildet, mit der entsprechenden Textpassage. Auch die Karte ist übersichtlich und gibt einen Einblick über Albany. Die Covergestaltung rundet die liebevolle Gestaltung des Buches ab. Sehr gut hat mir der Schreibstil von Aileen P. Roberts gefallen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war an keiner Stelle langatmig. Durch unvorhersehbare Wendungen kommt permanent Schwung in die Geschichte und auch die Art des Humors fand ich sehr gelungen und hat das Buch zusätzlich noch aufgelockert.
Die Charaktere waren vielseitig beschreiben und wirkten durchaus real. Man hatte das Gefühl, dass man selber an den Abenteuern mit teilnimmt und mit den Hauptcharakteren die Welt erkundet. Man hat mit ihnen mitgefiebert und war selber immer mitten in der Geschichte. Besonders Leána, die quirlige Nebelhexe mit ihren spontanen Entscheidungen wirkt so lebendig und sympathisch. Aber auch die anderen Persönlichkeiten müssen sich nicht hinter ihr verstecken. So lernt man doch Kayne und sein schweres Schicksal kennen und zusammen wächst man an den gemeinsamen Abenteuern. Aber auch Rob fand ich sehr gelungen. Durch seine geheimnisvolle Art und sein Auftreten hat er mich in seinen Bann gezogen. Horac, der pessimistische Zwerg hat bei mir für den einen oder anderen Lacher gesorgt.
Die Geschichte an sich fand ich auch sehr gelungen. Sie ist durchweg spannend und mir gefällt es, dass man mit den jungen Charakteren die Welt und die darin lauernden Gefahren besser kennen lernt. Auch dass in „Der letzte Drache“ eine Verknüpfung der fantastischen Welt und unserer Welt stattfindet, fand ich sehr gelungen. In diesem Buch erfolgt eine Reise nach Schottland, in der die mystischen Erzählungen gekonnt mit eingeflochten werden.
Zu Beginn muss man erst mal die ganzen Namen verinnerlichen und auch deren jeweiligen Beziehungen zueinander. Aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase ist auch diese Hürde gemeistert. Auch das Personenverzeichnis, welches am Ende des Buches angeführt ist, hilft den Überblick zu behalten.
Mein einziger Kritikpunkt ist eigentlich der Klappentext. Ich finde, dass er etwas vorwegnimmt.
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, sodass ich jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Teil der Reihe warte. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeführt wird.

Mein Fazit: Ein wirklich toller Fantasy- Roman vom feinsten. Dies war vielleicht mein erstes Werk von Aileen P. Roberts, wird aber definitiv nicht mein letzter sein! Ich bin begeistert – dafür gibt es von mir volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Eine Magisches Portal öffnet sich und legt einen Klasse Start hin zum Auftakt!!!

Kurzbeschreibung
Eine Welt in der der zukünftige Thronfolger seine Weihe zur Unsterblichkeit erhalten soll eröffnet sich uns in Albany wo genau dieser junge Prinz auf die Gunst der Drachen hofft.

Prinz Kayne wird leider vor die Wahrheit gestellt das er nicht der rechtmäßige Thronfolger sondern der Sohn von Samukal ist, der damals fast ganz Albany zerstört hätte.

Da Kayne weiß das er jetzt als Sohn von Samukal nur noch Abneigung bekommen wird, beschließt er sich heimlich aus dem Staub zu machen, aber dabei hat er nicht mit seinen Freunden gerechnet..



Cover
Das Cover ist toll gemacht und für mich nicht nur ein Eyecatcher, wie die junge Frau und Kriegerin vorne darauf in die Weite Ferne der Landschaft blickt und Ihren Weg geht. Einfach toll und auch der Titel ist sehr passend zum Inhalt.



Charaktere
Der 25 jährige Kayne der sehr viel mehr in sich trägt als nur das Erbe Samukals. Und dabei ist er sehr ruhig und ab und an etwas zickig,

Leana die Kayne wie ihren Bruder ansieht, da er das für sie die ganzen Jahre war und mit ihrem Dunkelelfenblut als Nebelhexe ein wahrer Wirbelwind ist.

Siah eine Nebelhexe und beste Freundin von Leana hat eine schüchterne Art und scheint etwas für Toran zu empfinden. Sie hat Visionen.

Toran der zukünftige König von Albany und befreundet mit beiden, hält sich im Hintergrund und will noch Erfahrungen sammeln er ist sehr interessiert an neuem.

Rob lernen wir in der Menschenwelt kennen und er bleibt nicht nur geheimnisvoll und verschlossen, sondern hat eine Vergangenheit die mit Albanys verknüpft zu sein scheint.




Schreibstil
Die Autorin Aileen P. Roberts hat hier einen wunderbar klasse Schreibstil hingelegt, der mich nicht nur in seinen Bann zog mit den gut ausgearbeiteten Charakteren sondern mit nach Albany nahm.
Der Handlungsstrang war nicht nur spannend zu lesen sondern ließ mich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.
Und ich muss sagen bitte mehr davon...



Meinung
Wenn ein Tor sich öffnet liegt die Entscheidung bei Dir wie es weitergehen wird....


So ist es auch bei den Freunden in diesem Fall Kayne, Leana, Siah und Toran.

Aber nun erstmal zum Anfang, denn Kayne wird 25 Jahre und soll der zukünftige Thronfolger werden von einem Land das unserem mit seiner Magie nicht ganz so ähnelt. Denn in Albany gibt es Magier, Drachen, Zwerge, Trolle und vieles mehr...

Genau in dieser Welt wird Kayne vor den Rat der Drachen treten müssen und dann wird entschieden ob er würdig ist.

Aber leider kommt es anders und seine Mutter muss ein Verhältnis mit Samukal gehabt haben, denn genau der ist Kaynes Vater.

Nun stellt sich die Frage, weshalb das so schlimm ist für Kayne.

Na ganz einfach Samukal ist der Zauberer der fast ganz Albany ausgelöscht hat. Und das heißt dass jetzt jeder das Erbe Samukals in Kayne sieht ob das nun der Fall ist oder nicht.

Niedergeschlagen beschließt Kayne Albany zu verlassen und läuft geradewegs Leana in die Arme, die schon von Anfang an wie eine Schwester für ihn war und gemeinsam Beschließen sie das Land zu bereisen mit Siah im Schlepptau eine Nebelhexe und beste Freundin Leanas und Toran dem zukünftigen König Albanys.

Gemeinsam reisen sie durchs Land und treffen unverhofft auf ein Portal das den Übertritt nach Schottland gewährt und zwar in unsere Welt.

Dort treffen sie nicht nur auf Busse und Technik sondern auch auf Rob der mit seiner eigenen Art etwas Mystisches ausstrahlt und den Menschen bei denen er ist so gar nicht ähnelt.
Und das Schicksal nimmt seinen lauf

Ich muss sagen Klasse geschrieben und was ich toll finde es gibt am Ende des Buches eine Übersicht über die wichtigsten Personen, was am Anfang ganz gut ist, bis man sich in die Welt Albanys eingelesen hat.

Ganz toll geschrieben und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Autorin und bin schon gespannt.


Fazit
Sehr empfehlenswert für Fantasy Fans und solche die es werden wollen.



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Wer ist "Der letzte Drache" ?

An seinem 25. Geburtstag soll Prinz Kayne die Weihe zum König von Albany erhalten. Seit einiger Zeit gibt es im Königreich jedoch Zweifel daran, dass Kayne der rechtmäßige Thronerbe ist und auch die Drachen verweigern ihm die Weihe zur Unsterblichkeit weil sie glauben, dass Kayne der Sohn des grausamen Zauberers Samukal ist.

In seiner Wut und Gekränktheit entschließt sich Kayne in einer Nacht- und Nebelaktion seine Heimat und seine Familie zu verlassen. Er hat jedoch die Rechnung ohne seine Freunde gemacht: Leána ahnt von seinem Vorhaben und so verlassen sie zu 4 die Hauptstadt: Kayne, Leána, Toran und Siah.

Als sie auf ihrer Reise an einem großen See ankommen beschließen sie dort zu pausieren und die Freunde genießen ein Bad im See. Bei einem faszinierenden Ritt auf einer Seeschlange entdeckt Leána unter Wasser ein magisches Portal.

Die Freunde landen in unserer Welt – in Schottland am Loch Ness.

Als sie in strömendem Regen durch die Landschaft irren stürzt Kayne einen Abhang hinunter und verletzt sich erheblich. Die Freunde suchen Hilfe auf einer nahe gelegenen Farm. Dort lernen sie Michael und seine Frau kennen – und Rob.

Rob ist zurückhaltend, verschlossen und stumm. Leána fühlt sich von Rob angezogen, er fasziniert sie auf gewisse Art und Weise und scheinbar beruht das auf Gegenseitigkeit. Die Beiden finden einen Weg um miteinander zu kommunizieren. Und als genügend Vertrauen zwischen den Beiden aufgebaut ist offenbart Rob sein Geheimnis .....................

Mein Fazit:

„Der letzte Drache“ ist das 5. Buch das ich von Aileen lese und wie alle vorhergehenden Bücher hat mir auch dieses sehr gefallen. Ich mag ihren Stil und ihren Humor (ich sage nur „Trollrotz“) und eigentlich haben mich an diesem Buch nur 2 Dinge wirklich richtig gestört.

1. Es muss leider jemand von „den Guten“ sterben
2. Bis zur Fortsetzung im 2. Teil ist es noch unendlich lange hin

Am Anfang des Buches ist es etwas verworren. Vermutlich geht es wieder mal nur mir so, denn ich habe ja – bekanntermaßen – ein Problem damit wenn gleich zu Anfang viele Namen sortiert werden müssen. Die Nebel in meinem Kopf lichten sich aber recht bald.

Auch wenn Kayne und Toran sich immerzu verbal duellieren so kann man doch spüren, dass sie eine tiefe Freundschaft verbindet. Die beiden Frauen Leána und Siah bilden den ausgleichenden Part zu den beiden Zankhähnen und es macht mir Spass die Freunde auf ihrem Weg durch die Lande zu begleiten.

Es sind viele Passagen eingeflochten in denen man schmunzeln kann – wie sie feststellen wozu Geld notwendig ist, was ein PC ist und wie es sich anfühlt in einem Auto zu fahren. Niemand trägt Waffen öffentlich bei sich und was ist eigentlich eine Geschirrspülmaschine...?? Auch die Verwechselung als Toran erzählt, dass sie aus Albany kommen und Michael denkt, dass sie Flüchtlinge aus Albanien sind.

Aber es gibt auch traurige Stellen – nämlich die, an der einer der 4 Freunde stirbt. Da habe ich tatsächlich mit Aileen gehadert. L
Auf den letzten Seiten hatte ich dann auch ein klein wenig Wasser in den Augen.

Alles in allem hatte ich hier ein Buch in den Händen, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung am 16. März 2015.

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wunderschönes Weltenbild

An seinem 25. Geburtstag soll Kayne im fantastischen Reich Albany als vermutlicher Thronerbe die magische Weihe erhalten, doch die Drachen, verweigern ihm diese und bestätigen damit den langgehegten Verdacht, dass Kayne der Sohn des bösen Zauberers Samukal ist. Alles, was Rang und Namen hat in Albany ist dabei zugegegen.

Enttäuscht vom Ausgang dieses Tages flüchtet sich Kayne auf eine Reise durchs Land. Begleitet wird er von seinen Freunden, der Nebelhexe Leána und Toran und Siah. Schnell geraten die Freunde in ein Abenteuer, dass mit der Entdeckung eines magischen Portals beginnt, das sie in unsere Welt bringt. Hier treffen sie auf den geheimnisvollen Michael und Rob, dessen Schicksal mit dem ihren auf merkwürdige Weise verbunden zu sein scheint. Doch gleichzeitig befinden sie sich auch in großer Gefahr...

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch war zunächst ein wenig schwierig für mich, da gleich zu Beginn eine Vielzahl von Charakteren präsentiert wurden, die ich anfänglich nicht so schnell sortieren konnte. Doch das gab sich relativ zügig, da mich der Schreibstil und die Handlung so mitgezogen haben, dass ich ganz nebenbei ein Gefühl für das Weltenbild und die Figuren darin bekam.

Die Darstellung der Charaktere hat mir dabei außerordentlich gut gefallen. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden.

Besonders die impulsive Leána habe ich dabei ins Herz geschlossen. Sie ist so lebenslustig und mutig und weiß meist ganz genau, was sie möchte. Wenn sie einen Plan gefasst hat, dann gibt es nichts und niemanden, der sie davon abhalten kann. Gleichzeitig schafft sie es aber auch, stets Verständnis für ihre Freunde aufzubringen und schaut gezielt hinter die Fassade, die andere nach außen zeigen.

Auch Kayne war mir sympathisch. Wenn er nicht gerade in verständlichem Selbstmitleid schwelgt, dann ist er sehr loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Bei der Verkündung seiner Abstammung hatte ich sehr viel Mitgefühl für ihn und ich habe ihn gleichzeitig dafür bewundert, wie er mit der Situation umgegangen ist.

Gut gefallen hat mir auch der Zusammenhalt und die Freundschaft die die Protagonisten haben und auch leben. Ich hoffe, dass ihnen dies auch in den nachfolgenden Bänden erhalten bleibt, denn es verleiht ihnen gemeinsam sehr viel Stärke, die sie bestimmt noch beweisen müssen.

Trotzdem die neue "Weltenmagie"-Reihe in sich abgeschlossen und auch für sich allein durchaus verständlich ist, würde ich empfehlen, zunächst die "Weltennebel"-Trilogie zu lesen, da die dortigen Charaktere zu einem großen Teil in diesem Buch wiederauftauchen und viele Andeutungen auf frühere Geschehnisse somit besser verstanden werden können.

Fazit:

Viele offene Fragen und die Hoffnung auf viel mehr "Weltenmagie" sorgen dafür, dass ich mich bereits jetzt auf die Fortsetzung von "Der letzte Drache - Weltenmagie I" freue. Aileen P. Roberts konnte im ersten Teil der spannenden Trilogie für mich vor allem mit dem wundervollen Weltenbild und ihren starken Charakteren punkten, von denen ich unbedingt noch sehr viel mehr lesen will.

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