Andrzej Sapkowski: Der letzte Wunsch

Andrzej Sapkowski: Der letzte Wunsch

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Andrzej Sapkowski: Der letzte Wunsch
Verlag
ET (D)
1998
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Ostatnie ?yczenie
ET (Original)
1993
ISBN-13
9783423209939

Informationen zum Buch

Seiten
384

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
polnisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Es ging auf den Morgen zu, als sie zu ihm kam.

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Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen. Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennefer. Und dann wird Geralts bester Freund schwer verletzt und braucht seine Hilfe...

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(Aktualisiert: 25 April 2013)
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Gute Unterhaltung

Der letzte Wunsch ist eine Sammlung von sechs längeren Kurzgeschichten (jeweils ca. 40 – 70 Seiten), die sehr lose durch kurze Abschnitte einer sich durchs ganze Buch ziehenden Geschichte verbunden sind.

Die Hauptfigur der Geschichten ist Geralt von Riva, ein Hexer, dessen Job es ist, gegen Bezahlung alle möglichen Untiere zu erledigen, die den Menschen gefährlich werden. Dabei bekommt er es jedoch nicht (nur) mit den Fantasy-üblichen Drachen oder Orks zu tun, sondern mit vampirartigen Wesen, einem „Schneewittchen“ auf Rachefeldzug, oder einem Flaschengeist, der von Geralts Wunsch gar nicht begeistert ist.

Diese Verwendung von Phantasiewesen oder auch Sagengestalten, die sich von dem üblichen Drachen/Trolle/Orks-Gemisch unterscheiden, hat mir gleich sehr gut gefallen, genauso wie eine paar kleinere und größere Anspielungen auf Märchen – Schneewittchen ist da nicht das einzige. Auch die obligatorischen Elfen sind nicht nur die überlegenen, schönen Weisen. Einige haben sich den Menschen angepasst, andere wurden von ihnen in die Berge vertrieben und drohen zu verhungern, weil sie sich nicht anpassen wollen und ein Halbelf gehört zu „Schneewittchens“ Söldnertruppe. So ist Geralts mittelalterliche Fantasywelt auch definitiv kein nettes Märchenland.

Sapkowskis Stil liest sich sehr flüssig, lebendig und direkt und es fehlt auch nicht an einer guten Portion Humor (was aber nicht heißen soll, dass es sich hier um Funny-Fantasy handelt). Die Welt wirkt sehr lebendig und dies gilt durchaus auch für die Charaktere. Allerdings lässt eine Kurzgeschichtensammlung natürlich keine übermäßig komplexe Handlung und kein allzu großes Maß an Charakterentwicklung zu – Geralt ist bisher eine mehr oder weniger einsamer Wolf, dem sein Eingreifen nicht immer gedankt wird und der eigentlich gern ein ganz normaler Mensch wäre, doch das sind Hexer nun mal anscheinend nicht...so ganz. Die Geschichten sind spannend, es war keine dabei, die mir nicht gefallen hat, und fast immer mit einer Portion Action verbunden. Meist konzentriert sich die Handlung auf das aktuelle Abenteuer, manchmal Erfährt man aber auch ein wenig über seine Vergangenheit, wie er zum Hexer wurde, oder über Yennefer...

Wer unbedingt eine komplexe, epische Handlung braucht und mit Kurzgeschichten überhaupt nichts anfangen kann, wird mit diesem ersten Band der Geralt-Reihe vermutlich nicht glücklich. Wer sich jedoch von spannenden Abenteuern mit einem Schuss Action und eben soviel Humor in einer nicht gar so typischen Fantasywelt angesprochen fühlt, kann ruhig mal einen Blick riskieren. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten gefühlt, bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und traue der Reihe einiges Potential zu.

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