Tobias O. Meißner: Der Mann, der nicht geboren wurde

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Tobias O. Meißner: Der Mann, der nicht geboren wurde

Autor

Biografie & Bibliografie von
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492266659

Informationen zum Buch

Seiten
367

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Am letzten Morgen seines Lebens fühlte Eljazokad sich so gut wie schon lange nicht mehr.

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Handlungsort

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Der Kampf um die Rettung der sterbenden Welt geht weiter: Die Verschwörer des Mammuts werden von einem unsichtbaren Gegner verfolgt. Auch im heimatlichen Warchaim finden Rodraeg und seine Gefährten keine Ruhe. Ein Emblem, das neben einem ermordeten Stadtratssohn gefunden wird, weist auf das Mammut hin. Bei dem Versuch, den wahren Täter ausfindig zu machen, stoßen die Verschwörer immer wieder auf die Botschaft eines geheimnisvollen Geschöpfs. Wer ist dieser übermächtige Feind, der das Mammut offenbar mit allen Mitteln vernichten will?

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Das Abenteuer unseres Mammuts geht weiter, doch dieses Mal stehen unsere Helden einem geheimnisvollen Feind gegenüber, der nichts weniger als die Zerschlagung und Vernichtung des Mammuts im Sinn hat. Zu übermächtig erscheint die fremde Macht und lässt die Mitglieder des Mammuts verzweifeln. Nicht alle Gefährten überstehen die Anschläge.

Das Geheimnis ist gelüftet: Der Mann, der nicht geboren wurde ist DMDNGW - seitenlang ließ uns Tobias Meißner gemeinsam mit dem "Mädchen für alles", Cajin, unsere Köpfe über die Bedeutung der Buchstabenreihe zerbrechen. Über mehrere Bücher hielt er uns in Atem und nun sollte sich Erleichterung breit machen. Natürlich ist Erleichterung wohl das letzte, was einem im Zusammenhang mit diesem fünften Teil der Mammutreihe einfällt. Das Buch kommt als Fantasybuch daher, ist aber in Wirklichkeit ein waschechter, oftmals düsterer Krimi. Wir begeben uns gemeinsam mit Rodraeg und seinen Freunden auf Spurensuche, lerne neue, starke Charaktere kennen und treffen alte Bekannte und Totgesagte wieder.

Sehr traurig hat mich Eljazokads Schicksal gemacht. Der junge, ruhige Magier war immer meine Lieblingsfigur und ich hoffe trotz aller vermeintlichen Endgültigkeit darauf, ihn irgendwann in irgendeinem Buch Tobias Meißners wiederzuerkennen. Die hochschwangere Naenn hat mich dieses Mal etwas genervt und ingesamt ließ mich die Geschichte sehr bestürzt und traurig zurück.

Mit jeder Zeile wurde das Buch düsterer, das Ende unvermeidlicher. Der neue Blickwinkel, in dem das Mammut erstrahlt, gefällt mir nicht. Ganz und gar nicht. Und doch empfinde ich ihn als sehr interessant und faszinierend. Die Faszination des Grauens. Tobias Meißner wusste schon immer, wie er solchen Floskeln auf elegante Art Rückenwind gibt - und das ist der Grund, weshalb ich seine Bücher so gerne lese.

Das Mammut wird wie nie zuvor in einem der Bücher hier erneut als aussterbende Art gekennzeichnet. Wird das Mammut überleben? Ich glaube, das steht nicht mal in den Sternen und ich hoffe, Tobias Meißner zeigt Gnade mit der einen oder anderen Figur, die mir im Laufe der Seiten sehr ans Herz gewachsen ist.

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Der wie ein Krimi aufgebaute 5. Teil der Mammut-Reihe spielt mit Wissen – der Leser weiß Dinge, die die Figuren noch nicht erfahren haben. Man fragt sich auch unweigerlich, was einzelne Figuren wissen – und wieviel sie davon nicht preisgeben.

Diesmal geht es nicht um einen Auftrag, sondern vielmehr um das Überleben des Mammuts an sich sowie der einzelnen Mitglieder.

Die Atmosphäre ist düster, bedrückend – und einige Ereignisse waren für mich nicht nur überraschend, sondern auch erschreckend. Zwischendurch gab es immer Momente, wo die Hoffnungslosigkeit stärker als meine eigentlich positive und lange hoffende Einstellung war. Eine Achterbahnfahrt, und weder der Beginn noch das Ende waren da eine Ausnahme.

Die Geschichte war allerdings auch so spannend und packend erzählt, dass meine Bedenken bezüglich meiner stark emotionalen Herangehensweise keine Chance hatten. Schließlich gab es nicht nur viele Entwicklungen, die verdaut werden wollten, sondern durch das ganze Buch zogen sich dank Rodraeg auch Gedanken an Hellas, die mich jedes mal zum Weinen brachten.

Die vielen sinnvollen DMDNGW-Kreationen brachten mich oft zum Nachdenken, nicht nur die Anzahl sondern auch die abwechslungsreichen Ansätze fand ich beeindruckend. Irgendwann hat mich das dann wieder angesteckt, so dass mir noch einige neue Kombinationen einfielen. Sehr einnehmend, diese Spielerei mit Wörtern und ihrer möglichen Bedeutung...

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