Robin Hobb: Der Ring der Händler

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Robin Hobb: Der Ring der Händler
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Liveship Traders 1, Ship of MagicChapter 1 - 15
ISBN-13
9783442249206

Informationen zum Buch

Seiten
476

Serieninfo

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Als Ephron Vestrit hoch verschuldet stirbt, hinterläßt er seiner Familie das Schiff Viviace. Es ist aus magischem Holz gebaut und birgt Leben und Bewußtsein. Solche Schiffe sind der wahre Reichtum der mächtigen Handelsstadt Bingtown. Die Witwe übergibt die Viviace an Kyle Haven, ihren Schwiedersohn, obwohl ihre jüngere Tochter Althea nach dem Willen ihres Vaters das Kommando übernehmen sollte. Bald zeigt der neue Kapitän sein wahres Gesicht...

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Sich nach der atemberaubenden Weitseher-Saga von Robin Hobb ins nächste Abenteuer (und die zweite der drei Trilogien) zu wagen, war schon eine kleine Überwindung. Wird die Autorin es schaffen, die Bücher, die Fitz' Geschichte erzählen, mit diesen Piratengeschichten zu toppen? Ich habe daran gezweifelt.

Da ich erst den ersten Band, nämlich "Ship of Magic" gelesen habe, traue ich mich noch nicht so ganz, ein Urteil zu fällen, aber eines sei gesagt: Ihrem Erzählstil bleibt die Dame treu, man fühlt sich in die Ereignisse um Althea und Wintrow hinein gezogen, und kann den Blick kaum von den Buchseiten reißen. Jede Unterbrechung beim Lesen fühlt sich an wie ein Schlag, der einen in die richtige Welt zurückholt. So muss Lesen sein!

Schön fand ich, dass die Geschichte diesmal nicht aus der ersten Person erzählt wird, sondern dass der Leser von allen ein bisschen was erfährt, dass sowohl Althea - die um jeden Preis versucht, ihr geliebtes Hexenschiff zurück zu bekommen - als auch Wintrow, der Mönch, dem das Leben als Matrose aufgezwungen wird, zu Wort kommen, ebenso wie der grimmige Piratenkapitän Kennit und Altheas verzogene Nichte Malta.

Zwischen alten Schwüren und Schlachten auf hoher See vergeht die Zeit schneller als man denkt und die Seiten fliegen nur so dahin. Von der (teilweisen) Langeweile, die in der Weitseher-Trilogie hin und wieder mal Einzug hielt, ist hier nichts zu merken. Die Kapitel, in denen nicht ganz so viel passiert, sind gespickt mit interessanten Dialogen. Sich zu langweilen fällt also wirklich schwer.

Wie immer liegt die Stärke Robin Hobbs auch hier in den Charakteren, ihren Entwicklungen und ihrer Fähigkeit, den Leser doch noch zu überraschen. So richtig 100%ig sympathisch ist einem eigentlich keiner, jeder hat seine kleinen oder größeren Macken, dafür gibt es einen oder zwei, die man so richtig schön verabscheuen kann. Dazu muss ich aber auch sagen, dass das Buch ohne diese Charaktere nicht so toll gewesen wäre - das sind eben solche Typen, die man gerne hasst. Sie bringen noch mehr Schwung in die Geschichte.

Obwohl ich mich inzwischen daran hätte gewöhnen sollen, war ich auch diesmal wieder schockiert von den Schicksalsschlägen, die die meisten Charaktere einstecken müssen. Sehr, sehr selten passiert etwas, das einen aufatmen lässt, das einem das Gefühl gibt: Ja, jetzt wird doch noch alles gut.

Ob sich die Dinge alle noch zum Guten wenden, kann ich nicht sagen, denn das Buch endet ziemlich abrupt, es wird nichts aufgeklärt, und somit bin ich umso erleichterter, dass sich die Folgebände schon in meinem SUB versteckt halten und bestimmt bald ausgegraben werden.

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Der Beginn dieser neuen Fantasy-Saga hat mehrere Hauptpersonen, deren Schicksale ineinander verwoben sind. Der eigentliche Handlungsgegenstand des Buches sind aber die intelligenten Schiffe, welche sich im Familienbesitz alteingesessener Handelsfamilien aus der Stadt Bingtown befinden. Die Schiffe werden durch den Tod von Familienmitgliedern intelligent und entwickeln ein eigenes Bewusstsein. Mit Menschenopfern hat dies nichts zu tun, es genügt der Tod an Altersschwäche.
Der junge Priester Wintrow, der Schiffsmaat Brashen und die Kapitänstochter Althea haben alle aus verschiedenen Gründen unter dem Händler Kyle zu leiden. Er erschlich sich die Kontrolle über eines der intelligenten Schiffe, um damit einen Handel mit Sklaven aufzuziehen. So etwas wäre für das empfindsame Schiff eine echte Tortur...

Aber eine Nebenhandlung um einen Piraten namens Kennit lässt bereits ahnen, dass an diesem Geschäft für den lieben Kyle wohl nicht allzu viel zu verdienen sein wird....
Die magische Welt des Buches hat eine ganz eigene Atmosphäre, welche sich wohltuend von üblicher Fantasy-Ware abhebt. Die Charaktere werden durchaus glaubwürdig charakterisiert. Selbst Kyle als der Bösewicht der Geschichte hat durchaus einige menschliche Züge. Ich habe das Buch in einem Zug verschlungen und besorge mir nun dringend auch die weiteren Fortsetzungen. Vier weitere Bände gibt es mindestens noch!

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Angeregt durch die "Meuchelmoerder"-Trilogie (die ja inzwischen auch fortgesetzt wird) lese ich zur Zeit endlich auch diese Serie. Und sie ist mindestens genauso mitreissend wie oben genannte Trilogie. In die einzelnen Charaktere fuehlt man sich innerhalb kuerzester Zeit ein, sie sind sehr lebendig beschrieben. Auch wenn ich mit Seefahrt nichts am Hut habe, diese GEschichte hat mich im Nullkommanichts in ihren Bann gezogen. Anfangs scheinen die verschiedenen Straenge der Geschichte nur wenig Sinn zu machen, doch Hobb fuegt sie meisterhaft zusammen. Ich freue mich jetzt schon auf die naechsten Buecher dieser Reihe!

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