T. S. Orgel: Der Schatz der Ahnen

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T. S. Orgel: Der Schatz der Ahnen
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783453316102

Informationen zum Buch

Seiten
624

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Borms eisenbeschlagene Stiefel schlugen schwer auf den Stein, während er bedächtig die Stufen zur Mauer erklomm.

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Handlungsort

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Das Ende der Welt naht - der letzte Kampf zwischen Orks und Zwergen steht bevor

Der Lange Winter hat den Krieg zwischen Orks und Zwergen zum Erliegen gebracht. Vorerst. Hunger, Kälte und eine geheimnisvolle Seuche haben einen Großteil der orkischen Schamaninnen und ihres Heeres dahingerafft und die Generäle der Zwerge planen im Geheimen einen gewaltigen Angriff, um den Norden zurückzuerobern. Doch auch ihre Reihen werden durch eine Serie mysteriöser Todesfälle gelichtet. Während die Zwerge fieberhaft den Verräter in ihrer Festung suchen, macht sich ein Orktrupp auf den Weg ins verbotene Land, um die Quelle des Wahnsinns zu suchen, der die Welt befallen hat. Was sie im ewigen Eis finden, könnte dafür sorgen, dass diese Schlacht der Orks und Zwerge ihre letzte wird …

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Würdiger Abschluß einer tollen Trilogie

Die Orks um Krendar machen sich nach dem langen Winter auf den Weg in das Verbotene Land, das in den östlichen Bergen liegt, um die Quelle der großen Finsternis zu suchen, da sie überzeugt sind, daß die Dunkelheit noch nicht besiegt ist. Auch Glond, der inzwischen in die Zwergenfestung Derok zurückgekehrt ist, ist weiterhin unruhig, die Ereignisse in der alten Orkstadt lassen ihn nicht los. Tief in der alten Bibliothek der Zwerge findet er einen Hinweis, der ihn ebenfalls auf die Spur der östlichen Berge bringt. Gleichzeitig kommt es in Derok zu unerklärlichen Todesfällen, die auf Verrat hindeuten. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um einen Schatz, der unter den Bergen liegt und eine vernichtende Macht in sich trägt.

Auch der dritte Band steht in seiner Spannung und Handlung seinen beiden Vorgängern in nichts nach. Es werden alle noch offenen Fragen beantwortet, ebenso bekommt der Leser noch einige neue Informationen zur Geschichte der Zwerge, Orks und Menschen. Und natürlich habe ich mich auf das Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren gefreut. Ebenso wurden meine Erwartungen, was den gewohnten Wortwitz und schrägen Humor angeht, voll und ganz erfüllt. Leider betritt neben neuen Figuren, die unseren Helden das Leben schwer machen, auch ein Charakter wieder die Bühne, auf den ich gerne verzichtet hätte, aber es wäre ja auch langweilig, wenn es keine Probleme geben würde :-)

Neben der Suche nach dem Schatz der Ahnen gibt es diesmal auch eine Krimihandlung: Axt, die rechte Hand des sterbenskranken Zwergengeneral Variscit, wird mit der Aufdeckung der ominösen Todesfälle innerhalb von Derok beauftragt. Außerdem wird sie in das Ränkeschmieden um den Nachfolger von Variscit hineingezogen: die Clanführer haben sich alle in Derok eingefunden, um ihre Position als möglicher neuer General zu sichern.

Glond hat nach den Ereignissen in der Orkstadt eine gewisse Berühmtheit erlangt, die ihm eher unangenehm ist, aber ab und an auch sehr nützlich. Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, daß der alte Zwerg Dvergat und der haarige Wolfsmann ihm weiterhin zur Seite stehen und Glond das Leben mit ihren Frotzeleien nicht immer leicht machen.

Krendar geht es da nicht anders: auch er muß immer wieder die Frotzeleien seiner Gefährten über sich ergehen lassen, aber er wächst dank seines cleveren Verstandes immer mehr in die Rolle des Anführers rein. Auch wenn ihm Modrath mit Raghroths Sprüchen immer wieder mal auf die Nerven geht.

Die Spannung steigt stetig an, um in einem fulminanten Finale mit einer für mich verblüffenden Entwicklung zu enden – selbstverständlich geht dabei auch wieder einiges zu Bruch. Aber nicht nur die Action, sondern auch die ruhigen Szenen am Ende des Buchen inmitten des Chaos haben mir besonders gut gefallen.

Ich werde die Welt, die Figuren und den Humor vermissen – aber vielleicht, vielleicht gibt es eines Tages ein Wiedersehen, ich würde mich freuen. Aber nun freue ich mich erst mal auf die neuen Projekte der beiden sympathischen Autoren.

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Gelungener Abschluss

Das Buch ist ein spannender Abschluss der Trilogie und hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Auch meine Lieblinge kamen viel vor, allen voran natürlich der Zwerg Glond und der Ork Krendar.
Überrascht hat mich, dass ich mit der Figur Nyorda viel mehr anfangen konnte als im Vorgängerband. Da ging sie mir voll auf die Nerven, aber hier wurde sie mir immer sympathischer. Trotz einiger Fehltritte die sie nur menschlicher erscheinen lassen.

Auch die eingebaute Krimigeschichte fand ich ganz amüsant. Und ich war mir bis zum Schluss unsicher wer hinter den Morden steckt die die Zwerge betreffen. Aber Axt hat ihre Sache sehr gut gemacht und die Drahtzieher ausfindig gemacht.

Einzig mit dem Schluss bin ich nicht ganz einverstanden. Es gibt doch noch einige offenen Fragen. Vielleicht setzt sich das Autorenduo ja mal an eine Fortsetzung. Stoff wäre sicher reichlich vorhanden.

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