Orson Scott Card: Der siebente Sohn

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Orson Scott Card: Der siebente Sohn
ET (D)
1988
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Seventh Son
ET (Original)
1987
ISBN-13
9783404201150

Informationen zum Buch

Seiten
270

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Die kleine Peggy ging sehr vorsichtig mit den Eiern um.

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Handlungsort

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Amerika, Ende des 18. Jahrhunderts. Es ist ein Amerika, das nie eine Revolution erlebt hat, sondern immer noch eine Kolonie des englischen Mutterlands ist, in dem die sittenstrengen Puritaner herrschen. In diesem Amerika wird ein Kind geboren, dem man den Namen Alvin gibt. Alvin ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes, und er besitzt magische Kräfte. Er ist dazu bestimmt, ein Schöpfer zu werden, wenn - ja, wenn er seine Kindheit überlebt. Denn noch ist er klein und schwach, und sein einziger Verbündeter ist ein wandernder Geschichtenerzähler, ein alter Waldläufer namens William Blake. Und sein Feind ist der Unschöpfer, die dunkle Macht des Zerstörers vom Anbeginn der Welt.

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„Der siebente Sohn“ ist der Auftakt einer Reihe um Alvin „Maker“ den Schmied, die in einem alternativen Amerika angesiedelt ist. Magie und Hexerei gibt es wirklich und sie sind auch fast allgegenwärtig, denn in England hat damals Oliver Cromwell gewonnen und als Folge dessen flohen nicht die Puritaner nach Amerika sondern die, die als Hexer angeklagt wurden. Ausrottung der Hexerei ist weiterhin das Ziel der Kirche und so leben mittlerweile beide Seiten in Amerika in einer misstrauischen Koexistenz, in der Prediger gegen Hexerei und dass, was sie „Aberglauben“ nennen wettern, während die wirklich Begabten ihre Künste ausüben um so Wasser zu finden, Feuer zu entzünden, ihr Haus und sich selbst magisch zu schützen oder sogar in die Zukunft zu sehen.

Hauptfigur Alvin ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes und als solcher für eine große Zukunft ausersehen. Doch seine Kindheit verläuft nicht reibungslos, immer wieder entgeht er nur knapp tödlichen Unfällen und auch wenn er stets unverletzt daraus hervorgeht wird deutlich, dass dies alles kein Zufall ist und eine Macht Alvin bedroht und wieder und wieder zu töten versucht.

Der Einstieg in das Buch war nicht gerade toll, die ersten 2-3 Kapitel sind größtenteils aus der Sicht eines kleinen Mädchens geschildert, mit den von ihr genutzten Personenbezeichnungen wie „Kleinpeggy“ und „Altpapi“, was mich glauben ließ, ich hätte eindeutig ein Kinderbuch erwischt. Glücklicherweise besserte sich die Situation dann und der Erzählstil wurde neutraler.

Die Schilderung der alternativen Welt gefiel mir auch nicht wirklich, Orson Scott Card hat seine Welt gerade soweit von unserer bekannten Welt abgerückt, wie ich es nicht mag. Bekannte historische Persönlichkeiten wie Benjamin Franklin oder George Washington existieren und nehmen ähnliche Rollen ein wie bei uns, so etwas finde ich völlig okay. Aber die Örtlichkeiten und die Namen der Indianerstämme hat Card einer leichten Verfremdung unterzogen, die mir reichlich auf die Nerven ging: Hio statt Ohio, Netticut statt Connecticut, Mizzipy statt Mississippi und Ta-Kumsaw statt Tecumseh etc. So etwas wirkt für mich immer ein bisschen als würde dem Autor die Phantasie fehlen eine eigene Welt zu ersinnen.

Trotz meiner Kritik bin ich neugierig darauf, wie es weitergeht, Alvin ist schließlich auch am Ende vom „Siebten Sohn“ noch ein Kind und sich nicht wirklich seiner Fähigkeiten bewusst, da bleibt noch viel Spielraum für den Autor. Den nächsten Band will ich auf alle Fälle lesen, auch wenn meine Erwartungen an die Reihe nach diesem ersten Band nicht mehr ganz so hoch sind, wie vor der Lektüre.

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